Tagesarchiv: 13. August 2010

Die Sache mit der Reichweite


Quelle: RWTH Aachen, Professor Achim Kampker

Elektroautos haben bekanntlich ein Reichweiten-Problem, wie auch viele Kommentatoren in diesem Blog angemerkt haben. Kurz nachdem wir mit unserem Karabag losgefahren sind, oder eigentlich schon vorab, müssen wir uns fragen, ob die Reichweite einer Batteriefüllung für die geplante Strecke genügt. Dabei sagt die Statistik, dass die meisten täglichen Fahrten weniger als 10 Kilometer lang sind. Und dass der durchschnittliche Autofahrer vielleicht sechs bis achtmal pro Tag in sein Auto steigt, um stets nur eine kurze Strecke damit zulegen. Jedenfalls, so die Statistiker, fährt der durchschnittliche deutsche Autofahrer insgesamt keine 40 Kilometer am Tag.

Schlussfolgerung: Ein Elektroauto ist mit einer Reichweite von 80 bis 100 Kilometer für den Normalfall des Autoalltags geeignet.

Ist das Reichweitenproblem also am Ende gar kein technisches, sondern nur ein Problem in unserem Kopf? Oder sind wir alle gar keine Durchschnittsmenschen, weil der Durchschnittsmensch natürlich ein theoretisches Konstrukt ist? Oder haben wir schlichtweg einfach keine Lust, unsere Touren mit dem Auto gut zu planen und dabei Einschränkungen hinzunehmen? (rud)

Sicherheit an der Säule


Das 2,3 Meter lange Ladekabel des Vectrix verbirgt sich unter dem Sitz.Von morgen an wird alles anders. Mir steht zum ersten Mal der Vectrix-Elektroroller zur freien Verfügung. Wie frei diese Verfügung ist, wird das Wochenende und die Ladekapazität zeigen. Beim Blick aus dem Fenster ist zumindest klar: Es wird nass. Doch wie ist das, wenn man bei Regenwetter mit einem Ladekabel hantiert und versucht, den Roller zu „betanken“? Oder heißt es zu elektrifizieren? Bestromen? Oder einfach laden? Gefühlt ist es so, als würde man mit einem brennenden Streichholz nach dem Benzinstand schauen wollen.

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