Lautlos im Frost: Nissan Leaf


(Foto: Dirk Bruniecki)Wir haben den rein elektrisch betriebenen Nissan Leaf unter härtesten Bedingungen an den kältesten Tagen des Jahres getestet. Ab April ist er bei den Nissan-Händlern zu kaufen. Das Fahrzeug überraschte: Es wirkt sehr ausgereift. Der Leaf könnte Bewegung in das E-Auto-Segment bringen.

Es hätte keinen besseren Zeitpunkt geben können für unseren ersten Test des Nissan Leaf: Anfang Februar herrschten Temperaturen im zweistelligen Minusbereich – und das mögen Akkus gar nicht. Kommt der elektrisch betriebene Leaf bei “normalen” Bedingungen auf eine Reichweite von 118 Kilometern (ermittelt im ADAC EcoTest), kann der Radius bei Minusgraden auf deutlich unter 100 schrumpfen. Denn der Leaf muss dann nicht nur den Innenraum wärmen – die Heizung verschlingt 3 kW je Stunde –, sondern auch die Batterien auf Betriebstemperatur halten.

(Foto: Dirk Bruniecki)

Trotz vieler Digitalanzeigen ist das Cockpit übersichtlich und bedienungsfreundlich gestaltet. Der Getriebe-Wählhebel liegt gut zur Hand (rechts unten)

Wie bei allen E-Autos ist im Winter eine gute Routenplanung also noch wichtiger als im Sommer. Der ab April erhältliche Stromer könnte dennoch Schwung in die Branche bringen. Schließlich startet er als vollwertiger Fünfsitzer in der beliebten Kompaktklasse – und setzt einen neuen Maßstab bei Elektroautos. 4,45 Meter lang, empfängt der Japaner die Insassen mit einem freundlich hellen Interieur. Das Cockpit wirkt modern und ist mit vielen Digitalanzeigen versehen, lässt sich aber gut bedienen.

Fahrer und Beifahrer sitzen sehr bequem, nur hinten thronen die Insassen recht hoch – unter ihnen sind die Lithium-Ionen-Batterien eingebaut. Dahinter befindet sich der Kofferraum mit ordentlicher Größe und umlegbarer Rückbank. Insgesamt bietet der Leaf ähnlich viel Platz wie ein Golf oder Astra – der Sonntagsausflug mit der Familie ist also gesichert. Die dürfte ohnehin begeistert sein, wie leise und flott der Wagen beschleunigt, beinahe lautlos dahingleitet und wie komfortabel er federt.

(Foto: Dirk Bruniecki)Der Fahrer kann das Tempo so feinfühlig steuern wie bei keinem anderen Auto – und freut sich über das hohe Drehmoment von 280 Nm, das jederzeit abrufbar ist und spontane Zwischenspurts erlaubt.

Fazit:

Der Nissan Leaf überzeugt mit hohem Komfort, guter Ausstattung und
ordentlichem Platzangebot. Wer sich mit der eingeschränkten Reichweite arrangieren kann, erhält das beste rein elektrisch betriebene Auto, das derzeit zu haben ist.

Positiv: Vollwertiges, komfortables und sicheres Auto. Gutes Platzangebot. Gute Ausstattung. Standheizung serienmäßig. Sehr niedriges Geräuschniveau.

Negativ: Geringe Reichweite. Lange Ladezeit (bis zu zwölf Stunden an der Haushaltssteckdose). Relativ langer Bremsweg (40,0 m aus 100 km/h).

Text: Jochen Wieler, Fotos: Dirk Bruniecki

Daten des Nissan Leaf:

  • Motor: Elektromotor, 80 kW
  • max. Drehmoment: 280 Nm (2730/min)0–100 km/h: 11,9 s
  • Vmax: 145 km/h
  • Batteriekapazität: 24 kWh
  • Testverbrauch: 20,39 kWh/100 km
  • innerorts: 17,05 kWh/100 km
  • außerorts: 17,38 kWh/100 km
  • Autobahn: 24,81 kWh/100 km
  • Reichweite: 118 km
  • Länge/Breite/Höhe: 4,45/1,77/1,55 m
  • gem. Kofferraumvol.: 295–645 l
  • gem. CO2-Emission: 115 g/km (Strommix)

ADAC EcoTest:

  • Schadstoffausstoß: niedrig
  • CO2-Ausstoß: niedrig
  • Gesamtbewertung: vier von fünf möglichen ADAC Sternen
  • insgesamt: niedrige Emissionen für untere Mittelklasse bei derzeitigem Kraftwerksmix

Den ausführlichen Test des Nissan Leaf finden Sie hier.

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18 Antworten zu “Lautlos im Frost: Nissan Leaf

  1. 1. Es wurde vergessen, zu erwähnen, dass es auch eine Schnelladefähigkeit gibt, mit der fast überall der Akku in einer halben Stunde zu 80 % aufgeladen werden kann.

    2. Beim Strommix wird vergessen, dass man den Energieverbrauch für den Treibstofftransport (Tanklaster, Pipelinepumpen) für herkömmliche Treibstoffe auf Seite der Verbrennungsmotoren noch unbedingt einrechnen müsste.

  2. Pingback: electrive.net » HU, Volt, DBM, Autonomes E-Auto, Ericsson, Volvo, GfK.

  3. Zwei Fragen stellen sich mir noch, ist das der ermittelte Verbrauch im Winter mit Heizung? Dann wäre der nämlich wirklich niedrig!
    Und wo habt ihr die CO2 Emissionen für den deutschen Strommix her? Hierbei muss es sich um die Werte aus 2009 handeln. 2010 hatte der dt. Strommix 494g/kWh Quelle: https://www.naturstrom.de/unser-strom/privatkunden/die-vorteile/ mit diesem Wert kommt der Nissan auf 107g pro km. 2011 war der Anteil an Ökostrom noch höher und demnach sinkt der CO2 Wert noch einmal, was sich dann jedes Jahr fortsetzen wird.
    Die Ölförderung hingegen wird immer energieaufwendiger und somit steigen auch die Emissionen der Verbrennungsmotoren, zumindest wenn man diesen Faktor mit einbezieht, was leider nie getan wird.

    • vincenzoluca

      Lieber tiefdurchdenken,

      der Verbrauch des Leaf wurde wie bei allen Fahrzeugen im EcoTest auf dem Prüfstand bei 22 °C ermittelt, um die Werte vergleichbar zu halten.

      Die Heizung des Nissan Leaf kann bis zu 5 kW leisten, entsprechend schnell leert sich dann der Akku. Natürlich wird die maximale Leistung nicht die ganze Zeit gebraucht, weshalb der Energieverbrauch der Leaf-Heizung stark von der individuellen Außentemperatur und der eingestellten gewünschten Temperatur des Fahrers abhängt.

      Grundsätzlich gilt: Je kälter die Außentemperatur, desto stärker verkürzt sich die Reichweite, das kann bis zu 50 % betragen. Denn wenn es in deutliche Minusgrade geht, muss nicht nur der Innenraum beheizt werden, sondern auch die Akkus. Somit steigt der Verbrauch des Leaf bei Kälte deutlich an. Einen genauen Wert kann man schlecht nennen, weil er von zu vielen individuellen Faktoren abhängt, z.B. ob der Innenraum schon während des Ladens von der Standheizung aufgewärmt wurde. Das verlängert dann etwas die Reichweite, ändert an sich aber nichts am Energieverbrauch des Leaf, weil die Heizenergie schon an der Steckdose verbraucht wurde.

      Den CO2-Ausstoß pro kWh im deutschen Strommix haben wir vom Umweltbundesamt herangezogen. Der Wert beträgt 563 g pro kWh für das Jahr 2010. Ein definitiver Wert von 2011 lag zum Zeitpunkt des Tests noch nicht vor. Wer speziell auf Ökostrom setzt, kann natürlich rein rechnerisch einen geringeren CO2-Ausstoß erzielen als die ermittelten 115 g pro km.

      Auch wenn der Anteil an Ökostrom bei der Gesamtstromerzeugung in Deutschland steigt, heißt das noch nicht, dass der durchschnittliche CO2-Ausstoß pro kWh im deutschen Strommix sinkt. Denn Atomkraftwerke haben einen relativ geringen Anteil am CO2-Ausstoß. Diese werden in Deutschland jedoch nach und nach abgeschaltet. Am Beispiel Frankreich kann man den anderen Fall sehen: dort wird mehr auf Atomstrom gesetzt. Damit liegt der CO2-Ausstoß pro kWh deutlich niedriger als in Deutschland. Mit französichem Strom aufgeladen verursacht der Leaf damit weniger CO2-Ausstoß. In Deutschland gehen die Experten davon aus, dass aufgrund des Atomausstiegs und aufgrund der unsteten Energieproduktion der “erneuerbaren Energien” der CO2-Ausstoß bestenfalls konstant bleiben wird, aber eher noch mit einer Steigerung zu rechnen ist.

      Der ADAC EcoTest wird zur Zeit überarbeitet. Künftig wird beim CO2-Ausstoß der Verbrennungsmotoren auch der CO2-Anteil berücksichtigt, der bei der Gewinnung und Produktion von Benzin, Diesel und den verschiedenen Gassorten entsteht. Damit sind alle Autos mit den unterschiedlichen Antriebskonzepten besser verlgeichbar als bisher.

      • Lieber ADAC!

        Wie kann es denn sein, dass die naturstrom AG den Wert von 494 g CO2/kWh angibt und as Umweltbundesamt angeblich 595 g/kWh? Laut meinen Informationen ist bisher nur der Wert für 2009 beim Umweltbundesamt angegeben, dieser liegt bei 509 g Co2/kWh.

        Bitte geben Sie für die 595 g/kWh die genaue Quelle an.

        Das Märchen, dass Atomstrom durch Fossil ersetzt wird oder die berühmte “Stromlücke” wird Ihnen die Öffentlichkeit trotz Lobbyarbeit der Konzerne nicht abnehmen!

        Es ist wohl ziemlich dreist zu empfehlen, Elektroautos mit französischen Atomstrom aufzuladen. Wir werden auch einen Teufel tun, unsere E-Autos an an Ladesäulen der verbliebenen Atomstromkonzerne in Deutschland aufzuladen, sondern werden unseren Strom bewusst einkaufen, z.B. eben bei der Naturstrom AG, bei Bürger-Energiegenossenschaften oder auf ihn dem eigenen Dach erzeugen.

        100% erneuerbar! Das ist das Ziel, das wir alle erreichen müssen und auch werden.

      • Vertippt: 595 -> 563, sorry.

      • Eine Überarbeitung in diesem Zusammenhang ist zwingend notwendig, denn sonst vergleicht mal Äpfel mit Birnen. Ich frage mich nur, wie man Umweltschäden (diverse Ölkatastrophen) in CO2-Angaben bewertet möchte. Außerdem lässt sich ein E-Auto tatsächlich CO2-frei betreiben, ein Verbrenner wird das nie schaffen, egal wie wenig er verbraucht!

  4. Pingback: electrive.net » Salzburg, Porsche, Johnson Controls, Vito E-Cell, ADAC.

  5. Komisch:
    Der solte doch eig. schon 2010 auf den europäischen Markt kommen…
    Jetzt ist er immer noch nicht zu haben, nicht einmal ein Preis ist zu finden???

    “Der Akku kann in weniger als 30 Minuten auf bis zu 80% seiner Kapazität geladen werden.” (http://www.nissan.de/DE/de/inside-nissan/innovation-and-technology/ev-range.html). Direkt am Kraftwerk, oder wie soll das gehen, wenn es “bis zu zwölf Stunden an der Haushaltssteckdose” dauert?

    Fragen über Fragen…
    Schade, scheint ja eig. gar nicht so untauglich zu sein…
    ???

    • Ist er doch auch schon. Bitte erst mal recherchieren bevor man Verwirrung stiftet. Zu Europa gehört z.B. auch Irland, Portugal, Niederlande… und da fährt er schon länger. Auch hier in D sind schon einige Importfahrzeuge zugelassen (in der Flotte von JUWI z.B.), aber offiziell noch nicht beim Nissan-Händler erhältlich. Europäische Preisinfos einfach auch mal bei der Europazentrale von Nissan ergooglen (Sitz: Rolle, Schweiz). http://www.nissan-global.com/EN/NEWS/2010/_STORY/100517-01-e.html
      Und den Preis für D kennen wir auch schon seit geraumer Zeit: http://www.greenmotorsblog.de/elektroautos/nissan-leaf-kommt-im-april-2012-zum-preis-von-36-990-e/

    • Ach ja, und zum 80%-Laden in 30 Min: Sorry, aber die gesamte Diskussion zum Standard für DC (Direct Current; auch Batterien liefern DC-Strom, daher ist kein AC/DC-Wandler = Wechselrichter nötig) Ladung ist nun wirklich nicht neu. Nissan verwendet den ChaDeMo-Standard, der gemeinsam mit Tepco, Toyota und weiteren Unternehmen etabliert wurde. Die deutsche Autoindustrie wehrt sich gegen den Standard (wer hätte es gedacht?) und will einen eigenen DC Standard etablieren (“Mennekes”…Combo-Stecker). Nissan stellt auch DC-Ladesäulen her und bietet diese bereits sehr günstig an. Bis 2014 wollen sie 4000 davon verkauft haben. Außerdem sollen alle Leaf-zertifizierten Händler eine öffentlich zugängliche DC-Ladestation erhalten. In Japan ist das schon so. Ob man den 30 Min Tankvorgang überhaupt braucht ist ohnehin fragwürdig – Studien zeigen, dass meistens nur nachts geladen wird, und/oder tagsüber am Arbeitsplatz. Dann mit AC, ein- oder dreiphasig (nicht jedes Land in Europa hat dreiphasigen Strom…) und entsprechend länger.

      • Na, das ist doch sehr interessant… Also, die grossen E-Mobilbauer haben sich bereits geeinigt und “unsere” tollen Studien-Bastler stellen sich quer? Davon war aber in dem ADAC-Artikel vor Kurzem über den “Steckerstandard” nichts zu lesen, oder?
        @ADAC: wär das nicht ´mal einen Artikel wert?

  6. Hört sich bombig an. Ob unabhängig davon vielleicht auch noch irgendjemand die Vernunft vollständig anschaltet und ein einfacheres, leichteres Fahrzeug produziert, was weit weniger als “Testverbrauch: 20,39 kWh/100 km” konsumiert?

    DAS wär doch mal nachhaltig und sinnvoll. Back to the roots.

  7. “die Heizung verschlingt 3 kW je Stunde”

    Was ist denn das für eine Angabe… Soll das nun heissen: 3 kWh (Energiemenge) pro Stunde? 3 kW Dauerleistung (ohne Zeitangabe)? Leute, lernt mal bitte die physikalischen Einheiten.

  8. Hm… keine Angabe zum voraussichtlichen Preis; angesichts dessen, was ich anderswo gelesen habe, allerdings nachvollziehbar, denn der Preis müsste dann auch noch unter den Nachteilen gelistet werden… aber immerhin überhaupt mal ein – von der Reichweite abgesehen – scheinbar alltagstaugliches und mit herkömmlichen Fahrzeugen in der Nutzbarkeit vergleichbares Fahrzeug.

  9. Wenn der Leaf nur nicht so … unhübsch … wäre. Der Preis ist mit 37.000€ auch nicht übertrieben hoch (immerhin 5.000€ unterhalb des Ampera), wenn auch für den Durchschnittsverdiener noch zu teuer. Allerdings müssen sich jetzt andere Hersteller am Leaf messen, denn der bietet alles das was ein Auto heute braucht. Wer mit dem Auto nicht oder nur selten auf Autobahnen unterwegs ist, kommt mit der Reichweite (120-140km) auch gut klar. Respekt an Nissan!
    Mal gespannt, wann das erste Batterie-Update mit doppelter Reichweite kommt.

    Wo bekomm ich jetzt nur so viel Geld her… :-/

    @ADAC: Bei Elektroautos eine CO2-Angabe zu machen ist eigentlich nicht fair, denn das ist lediglich eine Momentaufnahme, da der Stommix in D laufend “vergrünt”. Welcher Strommix wurde denn herangezogen? 2009? 2010? 2011? Diese Angabe fehlt mir noch.

    • Genau. Endlich einer, der mitdenkt. E-Autos sind die einzigen Autos, die im Laufe der Zeit umweltfreundlicher werden – denn der Wandel hin zu Erneuerbaren Energien schreitet sogar in Kohlestromländern wie China mit großen Schritten voran (44% der weltweit im Jahr 2011 aufgebauten Windkraftkapazität wurde in China installiert). Ihr Benziner pustet in 10 Jahren noch genausoviel CO2 in die Luft wie heute. Der Leaf wird dann aber grüneren Strom aus der Steckdose bekommen und damit umweltfreundlicher als heute sein. DAS ist nachhaltig!

    • Ich kann beim direkten Vergleich Verbrenner vs. eFahrzeug auch immer nur ungläubig staunen, wenn solche CO2-Vergleiche aufkommen. Wollen die Leute Dinge schlechtreden? In diesem Falle zählt nicht der worst-case, sondern der ohne signifikanten sinnvollen Mehraufwand erreichbare best-case. Da bitte auch noch mit einer gewissen toleranten Vorlaufzeit – denn die hatte die mittlerweile effiziente (, laute, dreckige, ressourcenvernichtende) Verbrennertechnik auch.

      Verbrenner:
      Den Kraftstoff kann niemand mal eben so um die Ecke selbst herstellen. Er wird üblicherweise irgendwo weit weg unter hohem Aufwand mit allen damit einhergehenden Folgen (KRIEGE, Umweltverschmutzung, …) aus der Erde geholt (mit ihm gebundenes CO2). Dann wird er auf erbärmlich langen Wegen mit – rationell betrachtet – erbärmlich viel Aufwand bis zum Verbraucher transportiert (Kriege, Landschaften durch Pipelinebau verschandelt, Tanker verklappen ihren Müll im Meer, riesiger logistischer Verteilungsaufwand usw.). Dann einmal brauchbar vor der Nase des Verbrauchers muß der Kraftstoll schnell verbraucht werden. Denn die immer knapper und teurer werdende Masse altert auch noch drastisch. Und in einen Verbrenner geht immer nur etwas, daß man verbrennen kann. Je moderner, effizienter und dadurch spezieller, desto geringer das Spektrum der nutzbaren Kraftstoffe (oder tankt jemand Diesel in sein Superplus-Geschoß?).

      Elektrofahrzeug:
      Negatives Szenario: Der Kraftstoff wird superdreckig mit extremen Belastungen der Ressourcen hergestellt. Aufgrund geringerer Energiedichte im Vergleich zu Verbrennungskraftstoffen wird hier die Ökobilanz evtl. leicht schlechter ausfallen. (Warum nicht einen hocheffizienten, kleinen Verbrenner im optimalen Drehzahlbereich via Generator einen Elektromotor ohne jedwede unnötige Peripherie befeuern lassen?? Ohne jedwede Batterie…)

      ABER – ohne jedwede Modifikation des Fahrzeugs ist auch das positive Szenario möglich. Denn es kommt ein ganz entscheidender Vorteil von Strom zum Tragen. Elektrischer Strom kann aus einem vergleichsweise unglaublich breiten Spektrum von Ausgangsstoffen/-medien hergestellt werden. Aus fossilen Rohstoffen. Aus mechanischer Arbeit. Aus Wind-, Sonnen-, Wasserenergie, etc pp.

      Positives Szenario – dezentral mit allen (unheimlich vielen) Folgen: 10 Parteien schließen sich zusammen. Erzeugen daheim Strom aus Sonne, Wind und Wasser, …. Fahren kleine sparsame, leicht zu wartende eFahrzeuge. Und lachen sich jeden Tag tot, wenn im Nachbarort die Leute schlechtgelaunt von der Tankstelle zurückkommen mit immer leereren Hosentaschen.