Archiv der Kategorie: Technik

Die heimliche Weltmacht

Kein Auto kann heute ohne Zulieferer gebaut werden. Konzerne wie Continental und Bosch investieren Milliarden in die Elektromobilität – und machen sich so unverzichtbar.

Foto: Bosch

Foto: Bosch

Beim Namen Bosch denken viele an ihre Bohrmaschine im Keller oder die Waschmaschine. Das wäre aber nicht einmal die halbe Wahrheit: Bosch ist der weltweit größte Autozulieferer. Das Unternehmen hat 285.000 Mitarbeiter, jährlicher Umsatz rund 50 Milliarden Euro. Unternehmen wie Bosch entwickeln, produzieren und liefern Kraftstoffeinspritz-Systeme, Steuergeräte, elektronische Fahrhilfen und vieles mehr. Nicht nur für VW, Mercedes oder BMW, sondern für alle Automobilhersteller auf dem Globus. Weiterlesen

Falten, parken, fertig

Das Hiriko Citycar vor einer anderen Errungenschaft des Baskenlands: dem Guggenheim Museum in Bilbao. Foto: Hiriko

Eine clevere Idee für die Innenstädte: Das elektrisch betriebene Hiriko Citycar schiebt sich auf Knopfdruck zusammen und passt so selbst in die kleinste Parklücke.
Weiterlesen

Die Mobilität der Zukunft 5: Die Kraft der zwei Herzen

Hybridmodelle: Lexus RX 450h (l.) und Toyota Prius

Hybridmodelle: Lexus RX 450h (l.) und Toyota Prius

Autos mit kombiniertem Verbrennungs- und Elektromotor wurden in Deutschland lange belächelt. Erst der japanische Konzern Toyota hat die Hybridtechnik mit dem Prius etabliert und entwickelt sie konsequent weiter – als Brücke zum reinen Elektroauto. Weiterlesen

Die Mobilität der Zukunft 4: Bayerische Leichtigkeit

(Foto: ka.plewka)

Der BMW i3

Die Automobilindustrie ist im Umbruch. Ohne alternative Antriebskonzepte wird es künftig nicht gehen. Eine große Herausforderung. In der Serie “Die Mobilität der Zukunft” widmet sich die Motorwelt jeden Monat den wichtigsten Fragen: Wie gut ist Deutschland für die Zukunft aufgestellt? Welche Art Auto werden wir 2020 fahren? Wir untersuchen und bewerten die Strategien der Konzerne, der Wissenschaft und der Energiewirtschaft. In Teil 4 unserer Serie präsentieren wir den BMW i3. Er ist ein Revolutionär: Das “Megacity-Vehicle” fährt elektrisch und kommt als erstes Auto mit einer in Großserie gefertigten, leichten Carbonkarosserie. Weiterlesen

So sah die Zukunft gestern aus

Foto: Museum Autovision

Dem Elektroauto steht eine große Zukunft bevor. Doch es hat auch eine Vergangenheit: Elektrofahrzeuge ab dem Jahre 1899 zeigt Horst Schultz schon seit längerem in seinem Museum Autovision in Altlußheim. Aber es geht noch älter. Deshalb machte sich der gelernte Elektroingenieur Schultz mit seinem Team daran, das erste straßentaugliche Elektroauto der Welt fahrbereit nachzubauen. Weiterlesen

Im Test: Toyota Prius 1.8 Plug-In Hybrid

Der neue Plug-In Hybrid von Toyota hat stark verbesserte Akkus für den Elektromotor und ist erst mal als Kleinserie erhältlich. Äußerlich hat sich nicht viel verändert. Der große Unterschied liegt in den inneren Werten des Fahrzeugs. Ab Mitte 2012 verspricht Toyota einen noch besseren Prius Plug-In Hybrid in Großserie. Weiterlesen

Stumme Renner

Die Zukunft des Hobby- und vielleicht auch Profi-Rennsports: Zwei Elektromotoren surren in einem Gokart und haben ordentlich Kraft.

Elektro-Karts sind leise, sauber, pflegeleicht und haben stets die selbe Leistung für den Fahrer parat. Sie stehen in der Gokart-Szene für einen bedeutenden technischen Umbruch, der auf den Straßen Deutschlands noch eine Wunschvorstellung der Zukunft ist. Der Kartpalast München hat europaweit als eine der ersten Kartbahnen nur noch E-Karts in Betrieb und läutet so das Ende der Benzin-Karts für Hobby-Piloten ein. Der Hersteller der fast geräuschlosen Renner hat sogar Anfragen aus exotischen Ländern. Weiterlesen

Sprit sparen mit der Zigarre

Shell Eco-marathon:Test-Prototyp für die Presse

Shell Eco-marathon:Test-Prototyp für die Presse

Nein, Platzangst darf man hier nicht haben. Ich sitze – oder besser gesagt: ich liege – in einem Fahrzeug, das äußerlich mehr einer Zigarre mit Rädern ähnelt als einem Auto. Meine Helfer, die mich mit einem Vierpunkt-Gurt in diesem Vehikel festgegurtet haben, schließen gerade die Abdeckung über mir. Der Knickwinkel meiner Knie orientiert sich an der Vorderachse, über die ich meine Beine beim artistischen Besteigen des Vehikels eingefädelt habe. Auch schlecht: Seit ich Platz genommen habe, hat sich das Gewicht des feuerroten Ganzkörperkondoms mindestens verdoppelt. Weiterlesen

Die 1-Liter-Wahrheit: der Fahrbericht vom XL1

Fotos: Steffen Jahn

Nach diesem Auto drehen sich alle um: Der VW XL1 soll nur einen Liter Kraftstoff verbrauchen. Die Motorwelt war mit ihm auf Tour

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein bisschen sieht das Gefährt aus wie ein Ufo: silbrig glänzend, aerodynamisch rund gefeilt und mit vollflächigen Radverkleidungen versehen. Eine Heckscheibe hat es genauso wenig wie Außenspiegel – für den Blick nach hinten sorgen Kameras. Und es fährt lautlos. Weiterlesen

Spritsparen ja, aber ohne Großen Bruder

Eine Umfrage des EU-Forschungsprojekts namens “eCoMove” in elf europäischen Ländern hat gezeigt:  Deutsche Autofahrer sagen Ja zu elektronischen Spritsparhelfern. Sogenannte Fahrerassistenzsysteme wie ESP und ABS machen seit Jahren das Autofahren leichter – und vor allem sicherer. Ein Öko-Fahrerassistenzsystem könnte zusätzlich Sprit sparen helfen. Und damit die Umwelt schonen.

Die Internetbefragung ergab aber auch: Zwei Drittel der Befragten zeigen zwar grundsätzlich Interesse an dieser Fahrassistenz, die zwischen Fahrzeugen kommuniziert und den Fahrstil optimiert. Wenig begeistert sind die Befragten jedoch von der Tatsache, dass ihre persönlichen Daten – etwa über ihre Fahrleistung – weitergeleitet werden. Die gehen an eine Verkehrsleitstelle, damit bei umweltschonender Fahrweise Vergünstigungen zum Beispiel bei Parkgebühren gewährt werden können.  Das klingt für die Befragten zur sehr nach “Big Brother” – und geht ihnen deutlich zu weit. Außerdem würden nur 9 Prozent der Autofahrer dafür Geld ausgeben. Darin unterscheiden sich die Deutschen sehr deutlich von ihren europäischen Nachbarn: In allen anderen Ländern, in denen die Umfrage stattfand, ist die Zahlungsbereitschaft höher – insbesondere in Slowenien und Kroatien.

Wären Sie damit einverstanden, wenn Ihre Daten weitergegeben würden? Und würden Sie für ein Öko-Fahrerassistenzsystem Geld investieren?