Opel verkauft ab 2017 neuen E-Kleinwagen


Als Chevrolet das Elektroauto Bolt auf der Messe Consumer Electronics Show (CES, 6. bis 9. Januar 2016) in Las Vegas vorstellte, spekulierte das Fachpublikum bereits: ‘Das könnte ein neues E-Auto von Opel werden’. Und so kommt es auch. Ab 2017 steht der Bolt als “Ampera-e” bei deutschen Händlern.

Logo-Tausch: In Deutschland wird der Blitz am Kühlergrill kleben. So sieht der Opel Amper-e aus.

Logo-Tausch: In Deutschland wird der Blitz am Kühlergrill kleben statt des Chevrolet-Kreuzes. So sieht der Opel Ampera-e aus.

Die Chefin des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) ließ es sich nicht nehmen, die Deutschlandpremiere persönlich anzukündigen. Mary Barra befand sich gerade bei einem Kongress der GM-Tochter Opel in Bochum, als sie die frohe Botschaft in die Opel-Welt setzte. Ab 2017 benennt GM das E-Auto Chevrolet Bolt für den deutschen Markt um und verkauft es unter dem Namen Ampera-e. Voraussichtlich wird die Deutschland-Version des Bolt im Oktober während des Pariser Autosalons vorgestellt. Weiterlesen

Letzte Lösung Herstellerquote?


Die Zielvorgabe der Bundeskanzlerin Angela Merkel gerät immer mehr in Gefahr. Eine Million Elektrofahrzeuge sollten bis zum Jahr 2020 auf deutschen Straßen fahren. Davon ist man derzeit sehr weit entfernt. Regelmäßig fällt das Wort “Kaufprämie”. Doch wäre sie das richtige Instrument? Das Umweltministerium schlägt nun eine Zwangsmaßnahme vor: die Herstellerquote. 

E-Fahrzeug an der Ladestation: Wird das weiterhin ein eher seltenes Bild bleiben oder boomt demnächst die E-Mobilität?

E-Fahrzeug an der Ladestation: Wird das weiterhin ein eher seltenes Bild bleiben oder boomt demnächst die E-Mobilität?

“Die Geister, die ich rief”, könnte sich die Bundeskanzlerin derzeit denken, wenn sie an ihre Vorgabe vor einigen Jahren denkt und einen Blick auf die aktuellen Zulassungszahlen wirft. Vor etwa einem Jahr waren in Deutschland weniger als 20.000 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge angemeldet. Die Bundesregierung, das Umweltministerium und die Autoindustrie beratschlagen zwar regelmäßig, wie sie die E-Mobilität fördern können. Doch die verschiedenen Parteien können sich nicht auf die richtigen Mittel einigen, so wie am 2. Februar, als sich Angela Merkel im Bundeskanzleramt mit den Spitzen von BMW, Mercedes und VW traf.  Weiterlesen

20 neue Elektro-VW angekündigt


Kommt bei VW nach der Diesel-Krise die elektrische Revolution? Viele Infos deuten darauf hin. Nur wenige Autos aus Wolfsburg fahren derzeit rein elektrisch. Doch das könnte sich bald ändern. Eine englischsprachige Internetseite hat angeblich erfahren, dass VW ein völlig neues E-Auto bauen möchte.

Matthias Müller, neuer VW-Konzernchef, verbreitete im Januar die Nachricht persönlich: “Bis 2020 werden wir 20 weitere Modelle mit Elektroantrieb oder als Plug-in-Hybrid auf den Markt bringen”. Und: “Rein elektrische Reichweiten von mehr als 500 Kilometern sind in absehbarer Zeit machbar.” Zu derzeitigen Absatzzahlen für alternative Antriebe sagen die Verantwortlichen von VW zwar nichts. Bekannt ist jedoch, dass im Jahr 2015  rund 14.000 E-Golf vom Produktionsband rollten. Weiterlesen

Tesla Model S: Ein Assistent ist kein Pilot


Wir haben den Autopiloten des Tesla Model S überprüft und dabei festgestellt: Der Autofahrer muss während der gesamten Fahrt in der Verantwortung bleiben.

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Trotz Abstandsregeltempomat und Spurhalteassistent sollten sich Autofahrer nicht auf den Autopiloten der Tesla-Elektrolimosine Model S verlassen.

Die Firma Tesla Motors bietet ihre Elektrolimousine Model S mit einem sogenannten Autopiloten an. Wir haben ihn (Softwareupdate 7.0) untersucht. Das Ergebnis: Der „Autopilot“ ist eine Kombination aus den bekannten Assistenzsystemen Abstandsregeltempomat und Spurhalteassistent. Im fließenden Verkehr gewinnt er schnell das Vertrauen des Fahrers, alle Situationen kann er aber nicht abdecken. Das zeigt auch unser Test-Video “Autonomes Fahren mit Tesla”:

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Elektromobilität in Bayern: Die Bilanz, die Probleme


Kann Bayern Elektromobilität? Umfassende Praxisversuche in drei Modellregionen sollten diese Frage beantworten. Nun hat der Freistaat eine erste Bilanz zu den Erkenntnissen aus den Tests präsentiert. Doch der Testalltag steht in teils krassem Gegensatz zu den blumigen Worten der Initiatoren.

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Malerische Kulisse, durchwachsene Ergebnisse: In Garmisch-Partenkirchen wurden die Forschungsergebnisse aus den bayerischen Modellregionen vorgestellt.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) wertet die weiß-blaue Praxis als vollen Erfolg. “Die Grundlagen für Elektromobilität im Freistaat sind gelegt. Nun geht es darum, die notwendigen Infrastrukturen auszubauen und die richtigen Anreize für die Elektromobilität im Alltag zu setzen”, sagte sie in Garmisch-Partenkirchen, wo vergangenen Freitag die Forschungsergebnisse aus den Modellregionen vorgestellt wurden.

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Traumschiff Surprise


Mit dem elektrischen Mini-Van Budd-e geht VW auf Zeitreise in die Zukunft. Wir konnten den futuristischen Wolfsburger bereits in Las Vegas Probe fahren.

Für Autos haben sie auf dem Las Vegas Boulevard normalerweise keinen Blick. Erst recht nicht, wenn sie von VW sind. Denn wenn von der Skyline Millionen Lichter funkeln und sich auf dem Strip die Stretchlimousinen stauen, gibt es Spannenderes zu sehen als einen Volkswagen. Normalerweise! Aber was ist schon normal in Las Vegas?

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Brennstoffzelle: Forschen ja, verkaufen nein


Seit Jahrzehnten experimentiert die Industrie schon mit Brennstoffzellenfahrzeugen. Durchgesetzt hat sich die Technologie noch nicht. Doch vor allem asiatische Autobauer widmen sich dem Wasserstoffantrieb mit Euphorie. Die deutschen Hersteller hingegen halten sich zurück. Ein Überblick.

Zum Themendienst-Bericht von Thomas Geiger vom 22. Januar 2016: Wenn der Honda Clarity mit Brennstoffzelle im Frühjahr in den Handel kommt, stößt er nur Wasserdampf aus. (ACHTUNG - HANDOUT - Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollständiger Nennung der Quelle. Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) Foto: Honda

Wenn der Honda Clarity mit Brennstoffzelle im Frühjahr in den Handel kommt, stößt er nur Wasserdampf aus. Foto: Honda.

Der neue Honda Clarity hüllt sich bei der ersten Testfahrt in eine dicke weiße Wolke. Doch aus dem Heck kommt Wasserdampf. Denn die futuristisch gezeichnete Limousine, die im Frühjahr in den Handel kommt, fährt mit einer Brennstoffzelle. Aus dem in Karbon-Drucktanks vor dem Kofferraum gespeicherten Wasserstoff erzeugt sie Strom für einen Elektromotor. Als einziges Abfallprodukt produziert sie chemisch reines Wasser, das als Dampf aus dem Heck säuselt.

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