Autokostenvergleich: Wenige E-Autos rentabel


Unser aktueller Autokostenvergleich zeigt: E-Modelle sind bei den Autokosten pro Kilometer größtenteils immer noch teurer als vergleichbare Diesel oder Benziner – trotz der jetzt angekündigten Kaufprämien.

Die Kosten für die beschlossenen Kaufprämien belaufen sich auf 1,2 Milliarden Euro - getragen von Bund und Industrie.

Die Kosten für die beschlossenen Kaufprämien belaufen sich auf 1,2 Milliarden Euro – getragen von Bund und Industrie.

Wer ein Elektroauto kauft, fährt künftig zwar weiterhin steuerfrei und soll von Sonderparkplätzen, niedrigeren Parkgebühren und eventuell von Busspuren profitieren. Trotz der nun beschlossenen Kaufprämien sind die Autokosten pro Kilometer dennoch höher als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.  Weiterlesen

Für eine breite Förderung alternativer Antriebe


Ein aktueller Autokostenvergleich des ADAC zeigt, dass sich die Anschaffung der meisten Elektroautos auch mit der jetzt erwogenen Kaufprämie nicht rentiert. Selbst bei einem maximalen Zuschuss der nun angekündigten 4000 Euro pro Auto ist ein Großteil der E-Modelle im Kostenvergleich pro Kilometer immer noch deutlich teurer als ein vergleichbarer Diesel oder Benziner.

Ab Mai werden reine Elektroautos mit 4000 Euro Kaufprämie subventioniert, für Hybrid-Modelle gibt es 3000 Euro.

Ab Mai werden reine Elektroautos mit 4000 Euro Kaufprämie gefördert, für Hybrid-Modelle gibt es 3000 Euro.

Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr: “Die vereinbarte Kaufprämie ist eine Fördermaßnahme, von der am Ende nur wenige profitieren. Weiterlesen

Elektrische Motorrad-Meisterschaft


Bereits zum dritten Mal findet heuer die MotoE statt, eine Meisterschaft der elektrischen Superbikes. Was aus einer Laune heraus begann, scheint sich etabliert zu haben. Ein Rennwochenende findet sogar in Deutschland statt.

Nur kein Auspuff: Die E-Flitzer sehen fast aus wie Motorräder mit Verbrennungsmotor, sind aber viel leiser.

Nur kein Auspuff: Die E-Flitzer sehen fast aus wie Motorräder mit Verbrennungsmotor, sind aber viel leiser.

 

14 Teams fuhren in der vergangenen Saison mit, als die MotoE 2015 bereits zum zweiten Mal durchstartete. Sie heißen Verca Moto, eBaracus, Saietta Agni, Zongshen, Darvill und UoN und werden wohl 2016 wieder dabei sein. Sie kommen aus China, Großbritannien, Niederlande und Italien. Am stärksten vertreten war 2015 das Team eBaracus. Es stellte insgesamt fünf Fahrer, die am Saisonende Platz neun bis 13 belegten.  Weiterlesen

Toyotas Vision von E-Autos


Mit dem Konzept uBox zeigt Toyota eine verspielte Zukunftsvision mit elektrischem Antrieb. Vor allem neue Fertigungstechniken – wie der 3-D-Druck – könnten demnach künftige Neufahrzeuge in höchstem Maße individualisieren.

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Ginge es nach Toyota, ist das Auto der Zukunft umweltfreundlich und extrem variabel im Innenraum. Der japanische Hersteller hat die Designstudie uBox bei der Ausstellung SAE World Congress in Detroit (USA, 12. bis 14. April 2016) präsentiert. Der Prototyp erinnert zwar an einen Fuchs-Spürpanzer der Bundeswehr. Doch das E-Auto glänzt mit einem Höchstmaß an Individualität. Becherhalter, Tische, Bildschirme, Ablagen, Fächer, Lüftungsschlitze: Die Fahrgastzelle des einen Autos würde einer anderen kaum ähneln, da der Käufer detailliert bestimmt, wie der 3-D-Drucker die Armaturen und den Innenraum formen soll.  Weiterlesen

Toyota “Setsuna”: Elektroauto aus Holz


Seinem Slogan „Nichts ist unmöglich“ bleibt der japanische Autobauer Toyota treu: mit einem Elektroauto, das fast ohne Metall und Schrauben auskommt, aus Holz besteht und Generationen überdauern soll. Die wichtigsten Fakten.

Unikat: Das Design des Holz-Autos erinnert an eine Jacht.

Unikat: Das Design des Holz-Autos erinnert an eine Jacht.

Auf der „Milan Design Week“ in Italien (bis 17. April) feiert dieses außergewöhnliche Auto seine Weltpremiere: Die Konzeptstudie „Toyota Setsuna“ besteht fast komplett aus Holz. Für die Montage hat der Autobauer die traditionelle japanische Tischler-Technik „Okuriari“ verwendet, die ganz ohne Nägel und Schrauben auskommt. Angetrieben wird das edle Holzauto von einem Elektromotor.

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Tesla baut meistverkauftes Luxusauto Europas


Model S statt S-Klasse: Wer klassische Limousinen deutscher Hersteller als beliebteste Oberklasseautos im Kopf hat, muss wohl umdenken. 2015 hat Tesla von seinem Model S mehr Einheiten in Westeuropa verkauft als der bisherige Spitzenreiter Mercedes von der S-Klasse. Klappt dieser Erfolg auch eine Fahrzeugklasse tiefer?

Strom statt Sprit: Laut einer aktuellen Erhebung ist das Model S von Tesla in Westeuropa die meistverkaufte Luxuslimousine.

2020 könnte zum Wendepunkt werden: Von diesem Jahr an müssen 95 Prozent der Neuwagen einen Emissions-Grenzwert von 95 Gramm CO2 pro Kilometer einhalten. Das entspricht einem Verbrauch von 4,1 Litern Benzin oder 3,6 Litern Diesel pro 100 Kilometer.

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Elektrische Post: Der Streetscooter


Die Deutsche Post DHL Group hat bezüglich der Mobilität der Zukunft einen eigenen Weg gewählt. Das Unternehmen baut seit 2014 Elektroautos – und zwar in Eigenregie. Schon jetzt transportieren einige davon in deutschen Städten Pakete und Briefe. Und das Projekt kommt überraschend schnell voran.

Wie ein surrender gelber Eiswagen: Die Deutsche Post setzt seinen elektrischen Streetscooter bereits in einigen deutschen Städten wie Bonn oder Aachen ein.

Wie ein surrender gelber Eiswagen: Die Deutsche Post setzt seinen elektrischen Streetscooter bereits in einigen deutschen Städten wie Bonn oder Aachen ein.

Der Ursprung der Geschichte der elektrischen gelben Postautos reicht in das Jahr 2014. Es war kurz vor Weihnachten, als die Deutsche Post die Streetscooter GmbH übernahm, die zuvor mit Beteiligung einer universitären Initiative der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen entstanden war. Schon damals existierte bei dem Zustellerdienst eine Vision: unabhängig und autonom E-Autos in Serie bauen. Das Know-How war seither vorhanden. Dass die Vision aber so schnell Realität werden würde – damit hat kaum einer gerechnet. Weiterlesen