E-Rallye: Metrons Reichweiten-Champion am Start


Hätten Sie’s gewusst: Der Namenspatron des US-Autoherstellers Tesla war ein Wissenschaftler aus dem heutigen Kroatien. Ihm zu Ehren findet auch 2015 eine Rallye für Elektroautos statt. Doch die Rundfahrt verfolgt noch einen anderen Zweck – und hat nebenbei einen echten Hidden Champion im Starterfeld. 

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2014 fand die Rallye zu Ehren von Nikola Telsa zum ersten Mal statt. Im Bild Teilnehmerfahrzeuge des vergangenen Jahres.

Rallyes sind eigentlich Sportveranstaltungen. Mehrere Tage lang tragen die Teilnehmer einen Wettkampf aus. Wer kann am schnellsten durch die Wüste fahren, wer kann mit einer möglichst gleichmäßigen Geschwindigkeit durch die Alpen und so weiter.

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Erst Sieg, dann Disqualifikation


Das deutsche Abt-Team feiert am vergangenen Wochenende in Berlin zunächst den FormelE-Rennsieger aus dem eigenen Team. Doch der Brasilianer Lucas di Grassi wird nachträglich disqualifiziert – und ist stinksauer. Die Premiere in Deutschland beweist aber auch: Die vollelektrische Rennserie zieht Zuschauer an.

Bei gutem Wetter surrten die Formel-E-Boliden an den Berliner Zuschauern vorbei.  Unter ihnen war auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans Joachim Stuck: "Ich habe 40 Jahre Ohrstöpsel getragen; es ist schön, keine Ohrstöpsel zu tragen.”

Bei gutem Wetter surrten die Formel-E-Boliden an den Berliner Zuschauern vorbei. Unter ihnen war auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans Joachim Stuck: “Ich habe 40 Jahre Ohrstöpsel getragen; es ist schön, keine zu tragen.”

21.000 Fans waren zur FormelE-Premiere auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof angereist. Sie erlebten zunächst einen souveränen Sieger, dann ein besonderes Drama. Stunden nach dem Rennen wurde der Brasilianer Lucas di Grassi disqualifiziert. Der Frontflügel seines vollelektrischen Rennwagens entsprach nicht dem Regelwerk, befanden die zuständigen Experten. “Wir sind sehr enttäuscht, dass Lucas’ fantastische Leistung in Berlin nun nicht belohnt wird”, sagte Teamchef Hans-Jürgen Abt. Weiterlesen

Die letzte Meile: E-Dreirad mit einer Mission


Das Konzept des Dreirads begleitet wohl viele von uns seit der Kindheit. Häufig war es eines unserer ersten Gefährte überhaupt. Im Straßenverkehr fristet die Idee ein Nischendasein. Doch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigte am 20. Mai den Prototyp des Bicar.

Drei Reifen, eine Idee: Das BICAR ist explizit als Sharing-Fahrzeug konzipiert.

Drei Reifen, eine Idee: Das BICAR ist explizit als Sharing-Fahrzeug konzipiert.

Um mittelfristig eine Testflotte aufzubauen, geht die Hochschule mit ihrem Dreirad auf Sponsorenfang. Und man braucht schon etwas Fantasie, wenn man an einen kommerziellen Erfolg glauben will. Es gibt kaum Beispiele erfolgreicher Dreiräder. Trotz des Kabinenrollers von Messerschmitt, der Piaggio Ape und einiger Exoten wie dem Can-Am Syder oder individueller Trike-Umbauten, konnte sich die Idee der drei Reifen nicht nachhaltig durchsetzen. Weiterlesen

Formel E startet am Wochenende in Berlin


Der ehemalige Flughafen Tempelhof in Berlin wird am Pfingstwochenende zur Rennstrecke: Beim ersten Formel-E-Rennen in Deutschland wollen die einheimischen Piloten Nick Heidfeld und Daniel Abt aufs Podest. Heidfeld hatte viel Pech in der aktuellen Rennsaison. Sein Heimspiel soll das ändern.

Nick Heidfeld: Endet seine Crash-Serie in Berlin?

So richtig großes Glück hatte Nick Heidfeld in der Formel E noch nicht. Dabei wäre er fast mit einem Sieg im Premierenrennen in die noch so junge Historie der ersten vollelektrischen Serie eingegangen. Statt aber jubelnd die Siegertrophäe auf dem ehemaligen Olympiagelände von Peking in die Luft zu recken, kletterte Heidfeld aus einem Wrack.

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Elektrisch surfen mit Mellow


Volle Städte, dichter Verkehr, schlechte Luft – da hilft nur eines: ein elektrisches Skateboard. Das dachten sich zumindest ein paar Hamburger Großstadtsurfer. Das Start-up-Unternehmen Mellow hat einen Elektroantrieb erfunden, der unter jedes Skateboard passt und das Brett bis zu 40 km/h schnell durch die City jagt. Ein Preis steht ebenfalls schon fest.

Zwei Stunden Ladezeit, 15 Kilometer Reichweite: die Erfinder von Mellow suchen noch Investoren für ihren Skateboard-Elektromotor.

Zwei Stunden Ladezeit, 15 Kilometer Reichweite: Die Erfinder von Mellow suchen noch Investoren für ihren Skateboard-Elektromotor.

Eigentlich ist es eine schöne Vorstellung, zur täglichen Arbeit durch die Straßen zu gleiten, statt mühsam in die Pedale zu treten, sich mit einem Auto durch den Berufsverkehr zu zwängen oder in überfüllte öffentliche Verkehrsmittel zu steigen – vorausgesetzt, das Wetter hält. Vor allem das sogenannte Longboard –
ein Skateboard mit Überlänge und dadurch besonders viel Laufruhe – wurde in den letzten Jahren immer beliebter. Weiterlesen

Das Tesla-Protokoll entschlüsselt


Tesla hat aus seinem Model S nahezu alle Bedienknöpfe und -schalter verbannt, die Folge ist ein Maximum an digitaler Vernetzung. Doch dieses System ist scheinbar anfällig – für Manipulationen durch die Besitzer. Wie das Magazin “Technology Review” berichtet, ermöglicht ein kostenloses, unabhängiges Programm den Zugriff auf die Tesla-Funktionen.

Das Programm mit dem Namen Visible Tesla verwendet das Protokoll der offiziellen App.

Das Programm mit dem Namen Visible Tesla verwendet das Protokoll der offiziellen App.

Frei nach Pippi Langstrumpf “Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt” hat die IT-Firma Pasqua aus dem kalifornischen San Carlos das Protokoll der offiziellen Tesla-App gehackt und ermöglicht dadurch den Eigentümern ein Umprogrammieren der Bedienungsfunktionen. Dabei sind scheinbar auch weitreichendere Eingriffe möglich als nur das Fenster zu öffnen oder die Heizung einzustellen.

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Golf GTE Sport: Der Elektro-Proll


Auch Öko-Autos können sportlich sein: Mit dieser Botschaft schickte VW den Golf GTE Sport zum GTI-Treffen an den Wörthersee. Mit drei Motoren und zwei Sitzen verfügt der Rennwagen über reichlich Leistung, aber deutlich weniger Platz als das zivile Modell. 

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Rennwagen trifft Straßenfahrzeug trifft Hybrid: Die Studie VW Golf GTE Sport.

Für die Vollgas-Party in Österreich hatte der Wolfsburger Hersteller dem Plug-in-Hybrid eine deutlich flachere und breitere Karbon-Karosserie verpasst, die hinter riesigen Flügeltüren Platz für nur zwei Passagiere bietet. Die Leistung des GTE Sport beträgt 295 kW/400 PS aus gleich drei Motoren, zwei Elektromaschinen und einem 1,6-Liter-Turbo-Benziner.

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