Ökobilanz


Laut gültiger Abgasrichtlinie ist das Elektroauto ein Null-Emissions-Auto. Aber: CO2 bei der Stromproduktion muss in der Gesamtbilanz natürlich berücksichtigt werden. Der ADAC hat auf diese Tatsache immer wieder hingewiesen. Werden Elektroautos nämlich mit dem aktuellen Strom-Mix betrieben, ist das Problem der CO2-Belastung vom Auto als Verursacher auf die Kraftwerke verschoben – gelöst wird es nicht. So sieht es auch die Politik. Eine Berechnung am Beispiel des Smart ForTwo electric drive zeigt: Beim heutigen Strom-Mix in Deutschland ergibt sich für den Elektro-Smart mit 30 kW Antriebsleistung ein CO2-Ausstoß von 71 g/km (die Messungen und Berechnungen für den Fiat 500 E sind derzeit in Arbeit). Der vergleichbare Smart mit sparsamem Dieselmotor und 33 kW emittiert 86g/km. Das heißt: Der Ausstoß vom Elektro-Smart ist auch mit bestehendem Strom-Mix geringfügig besser. Blitzsauber ist die CO2-Bilanz eines Elektroautos aber nur mit Strom aus erneuerbarer Energie wie Wind, Sonne oder Wasserkraft. Dann emittiert der E-Smart nur 2,5 g/km. Davon abgeleitet fordert der ADAC: Wenn massenhaft Elektroautos auf deutschen Straßen gewollt sind, muss der Strom dafür aus erneuerbaren Energien stammen. Sonst ist dem Klimaschutz nicht gedient.

19 Antworten zu “Ökobilanz

  1. Klaus Schneider

    Jeder Verbrennungsmotor ist ein Kraftwerk.
    Habe mal ganz grob überschlagen:
    Jedes Auto hat ca. 100 KW. 1.000.000 Autos =
    1.000.000 x 100KW=100.000.000.000 W =
    100.000 MW. Krümmel hat 1.400 MW.
    D.h. 1.000.000 Elektroautos (in 2020)
    entsprechen einer installierten Leistung von
    ca. 70 x Krümmel.
    Schon jetzt gibt es keine Energiepolitik in
    Deutschland (ohne Autos). Wie soll die E-
    Leistung für Autos zusätzlich aufgebracht werden? Ohne konventionelle Kraftwerke?
    Bitte bedenken: D.i. eine ganz grobe Annäherung.

    • Hallo Herr Schneider,
      die Rechnung bei einem Elektroauto ist eigentlich viel einfacher.
      Der Verbrauch derzeitiger E-Autos liegt zwischen 10 bis 20 kWh auf 100 km ab Steckdose.
      Zur Berechnung des Jahresverbrauch gehe ich jetzt mal von 16 kWh auf 100km aus.
      Der durchschnittliche deutsche Autofahrer legt rund 12.000 km zurück.

      Das heißt, der durchschnittliche Jahresverbrauch eines E-Autos liegt bei rund 1920 kWh.

      Die im Jahr 2020 von der Bundesregierung gewünschten eine Million Elektroautos hätten also einen Jahresstrombedarf von 1,92 TWh.

      Schon im letzten Jahr wurden rund 93 TWh Strom regenerativ erzeugt. Im Jahr 2020 soll der Anteil Ökostrom schon bei 278 TWh liegen.

      Das würde bedeuten, dass die eine Mio. E-Autos gerade mal knapp 0,7% des regenerativ erzeugten Strom bräuchten !

      Selbst alle 40 Mio. Autos auf E-Antrieb umgestellt, würden mit einem Jahresbedarf von rund 77 TWh, gerade mal rund 28 % des Ökostrom im Jahr 2020 benötigen.

      Ein großer Vorteil des Elektroauto ist auch das es meist über Nacht geladen wird, wenn eh meist Stromüberschuss herrscht.
      In Zukunft wird das E-Auto sogar als großer Strompuffer dienen.
      Bei kurzzeitigem höheren Strombedarf, könnte dann das E-Auto, entsprechende Fahrzeuganzahl vorausgesetzt, als Puffer einspringen.

      Bei mehreren Millionen Fahrzeugen kommt da einiges an Leistung zusammen, ohne den einzelnen übermäßig zu entladen.

      Das ganze würde natürlich so programmiert, dass immer ausreichend Energie in meinem Akku wäre wenn mein gewünschter Fahrzeitpunkt erreicht wäre.

  2. Hier Neuigkeiten zur Klima-ERWÄRMUNGS-Katastrophe, verursacht durch CO2 wie uns der Propagandaapparat ja die ganze Zeit predigt! Enorme Kälte auf der Südhalbkugel, jetzt macht auch dort das CO2 Urlaub im Weltall, nicht wahr? Oder es hat einfach mal einen Abstecher nach Moskau gemacht und zündelt jetzt dort?

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/08/schnee-in-brasilien.html

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/07/sudamerika-erlebt-historische.html

  3. @Sven
    >>Wie lange halten die heutigen Fahrzeugbatterien eigentlich und was passiert dann mit ihnen?
    Motorwelt S. 22 die Geschichte vom Arzt „Weippert“ lesen der in 3 Jahren schon 3 mal die Batteriesätze hat wechseln müssen, je 1000 Euro der Satz!

    Und, sind die Notebookakkus / Tintenpatronen der Tintenstrahldrucker über die Jahre billiger geworden? Nein, immer teurer! So wird es auch mit den Autobatterien sein und dass man da Kopierschutzelektronik reinbauen wird wie bei den Tintenpatronen, dass also kein asiatischer Billiganbieter auf dumme Ideen kommt (wird natürlich mit unserer intranationalen Sicherheit begründet), ist ja wohl auch naheliegend! Die Elo-Plastik-Autos werden billiger und immer schäbiger (können sie ja auch, denn wir werden ja dann immer langsamer fahren!), die Akkus und andere richtige Verbrauchsmaterialien werden mit der Zeit hingegen immer teurer. Ein Akkus ist KEIN Gebrauchsgegenstand!!! Das seht Ihr u.a. an der Hersteller-Garantie. Fällt Euch der Akku des Notebooks nach 6 Monaten und 1 Tag aus, dann habt Ihr verloren. Die Hersteller (auch Markenhersteller) geben derzeit auf Akkus nicht mehr als 1/2 Jahr und der Akku des einen Herstellers ist nicht mit dem des anderen vertauschbar. Darum geht es doch: Die Hersteller wollen an den Akkus und Netzteile, an dem permanent fälligen Verbrauch dick verdienen! Hast Du das Auto, MUSST Du einen neuen Akkusatz kaufen und wenn der noch so teuer ist. Du kannst ja gar nicht anders. Und das wird ausgenutzt! Der Hersteller eines Tintenstrahldruckers gibt den oft fast zum Herstellungspreis weiter, warum? Weil es um die Patronen und nicht den Drucker geht. Und so wird es auch mit den E-Autos gehen. Die proprietären Akkusätze werden für die Hersteller den eigentlich grossen Gewinn bringen.

    Man kann doch einfach von dem ausgehen, was heute schon in diesen Bereichen Sache ist und braucht das nur auf das E-Auto zu übertragen, dann weiss man schon was einen erwartet!

    Des weiteren habe ich gelesen, dass es Ideen gibt bei den Discountern etc. die schon schlechter arbeitenden Batterien (also jene welche ausgelutscht sind) zusammen mit Solarpanelen auf den Parkplätzen zu deponieren, dass der Kunde dort während des Einkaufens aufladen kann. Da frage ich mich doch: Die Panel können doch wohl nicht den dauernden Ladestrom bieten, da muss Aldi schon mindestens das gesamte Dach pflastern damit wenigstens einigermassen Saft kommt.

    Und der Saft kommt bestenfalls im Sommer wenn die Sonne scheint und was ist dann im Winter, gibt’s nichts zu laden! Ganz zu schweigen: Wenn die Klimaerwärmungskatastrophe ausbleibt und jetzt unverhofft in eine Klimaverkühlungskatastrophe umkippt, dann muss Aldi ja auch noch die Batterien im Winter einlagern (wir haben ja gar keine Lager / QM-Preis-Probleme!) oder macht denen das nichts bei deutlich unter Null die ganze Zeit da draussen rumzuliegen.

    Im letzten Winter hat meine Sony-Videokamera einfach nicht mehr arbeiten wollen. Die Akkus waren schon voll, aber es war zu kalt. Die Kamera wollte bei -10 Grad einfach nicht mehr laufen.

    Die Leistung und das Überleben von Akkus sinkt bei deutlich unter Null, das ist meine Erfahrung! Brauchen wir dann alle geheizte Garagen oder müssen wir dann die Akkusätze jeden Abend in den Keller schleppen?

    • Die ersten großen Hersteller, die in den USA dieses Jahr noch E-Autos auf den Markt bringen, Nissan und GM, geben eine Garantie von 8 Jahren bzw. 160.000 km auf die Akku´s !

      Aktuelle LiFePO4 Akkus haben auch nach 3000 Ladezyklen noch eine Kapazität von 70% ihres Anfangswert, von daher werden auch gebrauchte Akkus noch ihren Einsatzzweck finden und von daher noch einen Wert haben.
      Angedacht ist z.B. der Einsatz in Pufferspeicher für die heimische Photovoltaik Anlage, oder auch in Großspeichern zur Unterstützung der regenerativen Stromerzeugung.

  4. Sven Kleinschmidt

    Wird bei der Gesamtenergiebilanz der e-Autos eigentlich auch die Herstellung und Entsorgung (Entlagerung) der Batterien mit eingerechnet. Ich meine wie viele Umweltgifte werden denn eigentlich eingesetzt um die notwendigen Rohstoffe für die Batterien zu fördern und wie vie Engergie wird benötigt um diese Batterien herzustellen. Wie lange halten die heutigen Fahrzeugbatterien eigentlich und was passiert dann mit ihnen? Können sie recycled werden oder müssen sie entgelagert werden und was kostet ein neuer Batterie-Pack wenn der alte seine Leistung (Kapazität) verliert?

    • Hallo Sven,
      eine Gesamtbilanz E-Auto vs Verbrenner hat die Schweizerische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt hier gezogen:
      http://www.empa.ch/plugin/template/empa/*/89314
      Das Elektroauto war sowohl in der CO2 Bilanz, als auch in der Bilanz über alle Umwelteinflüsse im Vorteil und dies selbst bei dem aktuellen EU Strommix.
      Rein mit regenerativ erzeugtem Strom betrieben sieht die Bilanz dann noch um Welten besser aus für das E-Auto.

      • Alle sprechen nur von CO2 – Belastung bei der Nutzung unseres aktuellen Strommix.

        Was ist denn mit den 550 Tonnen hochradioaktiven atomaren Restmüll pro Jahr bei der Nutzung unses aktuellen Strommix ? ? ?

        Elektroautos verseuchen durch ihren Betrieb unsere Umwelt – das ist nun mal Fakt ! ! !

  5. An die Dezember Ausgabe 2009 des ADACs kann ich mich noch gut erinnern. Man propagierte das Elektroauto, obwohl eisigste Kälte auf der gesamten Nordhalbkugel und der Climategate-Skandal den CO2-Schwindel auffliegen liessen so dass nur noch Abnicker an das grosse CO2 = Klimaerwärmungskatastrophe Märchen glaubten.

    Ich habe damals schon anderen vorausgesagt: Jetzt im Winter sagen sie (die Propaganda) keinen Ton mehr zu CO2, es wäre ja ultimativ lächerlich unter den gegebenen Umständen: Für alle absolut offensichtlich, dass das CO2 im Falle der CO2-Theorie dann mitsamt der Schweinegrippe im Weltall Urlaub genommen haben muss, wenn es an einer fingierten globalen Erwärmung (siehe die Climategate-Beweise!) Schuld wäre. „Aber wartet auf den Sommer“, ergänzte ich, „wenn alle schwitzen, dann werden sie die CO2-Story Euch wieder auftischen.“ Und genau so ist es gekommen.

    Bis vor kurzem war noch absolute Stille um dieses Thema, das Wort CO2 wurde von der Propaganda komplett ausgespart, man fragte sich wohl, ob man eine so offensichtlich als falsch erwiesene Theorie überhaupt noch vermitteln könne. Wie man sieht, es geht, sie probieren weiter den CO2-Klima-Fake dem Volk zu verkaufen. Wenn der Winter kommt, werden sie vermutlich wieder mit einer „Katzengrippe“ kommen.

    In Südamerika ist eisige Kälte bis zum Äquator hoch, gleichzeitig glühende Hitze in Russland und enorme Überschwemmungen in Pakistan. Richtig ist, dass das Klima weltweit spinnt, aber sowohl nach unten, als auch nach oben. ADAC will sachlich und neutral sein? Dann frage ich mich mal woher der viele „CO2-freie Strom“ kommen soll, wenn nicht von AKWs oder das plätteln jedes Hausdachs mit Solarpaneln? Dieses Thema wird ausgespart, ist aber doch das entscheidende: WOHER BITTE? Letztendlich steht die Antwort doch fest: Aus den AKWs! Nur will man genau das nicht laut sagen, weil es schwer vermittelbar sein dürfte, dass die AKWs nun doch weiter ausgebaut werden müssen, wenn man weiter auf der nicht im geringsten erwiesenen CO2-Theorie rumreitet?

    Aber das ist nur die halbe Geschichte: Wisst Ihr, das ein Toyota Prius 17 kg sog. „Seltene Erden“ in erster Linie für die Batterienproduktion braucht, die fast alle aus China kommen, wobei China bereits deutliche Exporteinschränkungen verhängt hat. HILFE: Uns geht das Öl aus! Wahr ist wohl eher, dass uns die „Seltenen Erden“ ausgehen, wenn wir auf der bisherigen Batterietechnologie beharren. Auch das erzählt uns die Propaganda nicht.

    Ihr wisst des weiteren wie lange der Akku von Eurem Notebook hält und was ein neuer Akku dann kostet? Wenn nicht, dann ruft man bei Eurem PC-Lieferanten an und fallt bitte nicht in Ohnmacht, wenn der Euch sagt, dass Ihr eigentlich fast schon ein neues Notebook kaufen könntet, weil der Ersatzakku 170 Euro kostet und nach 3 Jahren sei ja das Notebook eh veraltet.

    Und dann schaut Euch doch im ADAC die Pannenstatistiken an. Es ist doch die Elektronik, die überwiegend dafür sorgt, dass es Probleme gibt.

    Für mich steht fest: Wir werden Plastik-Wegwerfautos bekommen! Man hat nicht vor (siehe Abwrackpremie) noch so lange Lebenszeiten eines Autos zu akzeptieren. Wir werden Autos wie Computer bekommen, nach 3-5 Jahren schrottreif!

    Denkt auch einfach mal an Tintenstrahldrucker um mal durchzudenken wie das morgen praktisch auch beim Auto aussehen könnte: Plastik-Chassi und Zahnräder, Patronen (Batterien) mit Kopierschutz, Kopf (Motor) kaputt …

    Die von Herrn Pötter angesprochene und von BMW ja lange forcierte Wasserstoffverbrennung, kombiniert mit Solarpaneln scheint mir also ganzheitlich energie- und ressourcentechnisch viel glaubwürdiger. Aber genau das will man von oben gesteuert anscheinend nicht: Man will mehr AKWs, man will Wegwerfautos und damit die Wirtschaft mit immer kürzeren Investitionszyklen puschen. Man denkt, man könne den Bürgern diese Dinge verheimlichen, der merkt das schon nicht, der sei dumm. Soso!

    Diese Migration von einer Gebrauchs- zu einer Verbrauchswirtschaft und die Rechnung „der Kapitalismus ist gerettet“ ist kurzsichtig weil einseitig aus der Sicht des Anbieters (also Hersteller, Handel) gesehen. Der Verbraucher (sprich Arbeitnehmer) wird ja morgen nicht mehr Geld bekommen um sich jede 3 Jahre ein neues Auto, einen neuen Computer, einen neuen Kopierer / Drucker, eine neue Waschmaschine, einen neuen Kühlschrank und natürlich nicht zu vergessen, die vielen dann ebenfalls auf Nutzwirtschaft umgestellten Medien und Software-Abos … zu leisten.

    Man hat also die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Schon jetzt ist der Trend klar: Eine Niedriglohngruppe, welche zum Sozialfall wird, aber auch eine zunehmende Verarmung des Mittelstandes die dadurch, dass sie diese Investitionen gar nicht mehr schultern können auch an dem gesellschaftlichen Prozess immer weniger teilnehmen werden. Vermutlich wird es dann zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen. Aus meiner Sicht kann eine solche Gesellschaftsordnung, welche den Kapitalismus nicht sachlich und neutral überdenkt (man sprach im Jahr 2000 mal vom 3. Weg) und an die neuen Gegebenheiten anpasst nicht funktionieren. Die Umstellung auf eine Nutzwirtschaft ist dann nur noch das Hyperventilieren des Westblocks, bzgl. der CO2-Argumentation ein recht interessanter Vergleich.

    Ihr könnt Euch alle jetzt Gedanken machen, warum wir, das Volk, NICHT den „change we can believe in“ und dessen Konzepte bekommen werden, welche eine menschliche, für alle langfristig und weitestgehend gangbare Marktwirtschaft (Energiepolitik) schaffen könnte. Wer und was hindert uns daran?

    Derjenige, der einen Porsche fährt, ist ausgerechnet derjenige, der ihn real von seiner Funktionalität nicht bräuchte. Derjenige kleine Bürger hingegen, der eh schon finanziell am unteren Limit kratzt wird ausgerechnet das minderwertige Elektroauto (Produkte / Werkzeuge) in Zukunft bekommen, welche ihn dann endgültig zum Sozialfall machen. Einen „American Dream“ kann der sich mal ganz klar abschminken, so weit wird er mit der dann existierenden Technik gar nicht kommen! Ein kleiner Bürger, der am Limit kratzt, der braucht einen „neuen robusten VW-Käfer“, einen neuen „Volks-Wagen“, der so stabil läuft, dass er am Morgen zur Arbeit kommt und nicht automatisch mitsamt den Schlüsseln auch den „Schraubschlüssel“ jeden Morgen mitführen muss (wie es in einigen Ländern heute der Fall ist), weil er sein Auto finanziell betrachtet nur noch „selbst reparieren“ KANN.

    Ich hoffe daher, dass BMW ihren bisherigen Weg der Wasserstoffverbrennung weitergeht und uns, den kleinen Leuten, in Zukunft einen auf Wasserstofftechnik basierenden robusten Kleinwagen, also eine Art „Wasserstoff-Käfer“ bauen wird der deutschen Maschinenbauqualität und konstante Zuverlässigkeit aufweist anstatt so ein Elektro-Tamagotschi-Käfer der uns sicher ausreichend beschäftigen wird, aber auch sicher in den Ruin treibt.

    • Lieber Freund, wo soll denn der Wasserstoff für Deinen BMW herkommen? Aus der gleichen Quelle wie der Ladestrom für die Batterien der anderen? Dan heisst es,sich hinten anstellen, denn erst kommt Omas Kochplatte und Krawuttkes Klofunzel ans Netz
      , ein etwaiger Rest ist für die Autofahrer. Dann kannst Du fröhlich Gas geben, bis dahin „Gute Besserung“!

  6. Bei der Schadstoff-Diskussion wird häufig vergessen, daß bereits vor der Tankstelle auch Energie eingesetzt wird.
    Wer es genau wissen möchte sollte mal den Well-to-Whell“-Rechner von Daimler bemühen. Den gibts hier:
    http://www.daimler.com/dccom/0-5-920736-49-932626-1-0-0-925197-0-0-8-876574-0-0-0-0-0-0-0.html

  7. Bei der ganzen Diskussion bezüglich wieviel CO2 bei der Erzeugung/ Herstellung von Strom entsteht, würde mich doch mal interressieren wieviel CO2 bei der Herstellung von Bezin/ Diesel incl. Lieferung zur Tankstelle entsteht. Das müßte doch auf dem Verbrennungsmotor draufgerechnet werden! Oder nicht?

  8. Peter E. M. Schudel

    E-Mobilität wird erst dann ihren Siegeszug antreten, wenn jeder Zuhause einen eigenen Stromspeicher hat (Batterien). Dann ist der Verbraucher von jedem Stromverteiler/Anbieter unabhängig.

    Was immer noch zuwenig beachtet wird, ist die Leistungsfähigkeit der E-Motoren. Bei einem Wirkungsgrad von max. 66% ist noch viel Luft nach oben. Somit wäre mehr Leistung vorhanden und/oder es kann mit bedeutend weniger Batterien (Gewicht) gefahren werden.

    Zwei sehr interessante Ansätze sind auch die Umwandlung von Urin zu Wasserstoff (Mutti muss dann nicht mehr am Strassenrand pieseln) und Algen als Speichermedium. Beide Systeme sind kurz vor dem Durchbruch und äusserst günstig zu produzieren!

    Mein Geheimtipp ist die Firma MARTINI of SwitzerLand, älteste Automarke der Welt, welche ein E-Auto mit 700 km Reichweite, 225 km/h Spitze und 5 Sek. von 0 auf 100, für sagenhafte € 7’500.– anbieten will. Da werden sich die europäischen Hersteller warm anziehen müssen…!

    • Angela Tessmann

      Echt? Na wenn es da Auto schon gibt, warum basteln die anderen dann noch so rum? Ist die Lizenz wohl zu teuer?

      • Peter E. M. Schudel

        Zwischen 1897 und 1934 wurden von der schweizerischen
        Automobilmarke Martini, dem bedeutendsten und
        erfolgreichsten Unternehmen jener Zeit, mit etwa 3.500
        Einheiten zwar relativ wenige, aber stets interessante Autos
        gebaut. Friedrich von Martini, ein schweizerischer Erfinder
        und Konstrukteur, hatte 1860 eine Maschinenfabrik
        gegründet. Seine Söhne aber wandten sich später dem Autobau
        zu und brachten ab 1897 erste offene Motorwagen
        auf den Markt, zuerst mit Zweizylinder-Heckmotor, dann mit
        Frontantrieb.
        Die Geschichte des kreativen Unternehmens, die im Sommer
        1934 mit der Produktionsaufgabe zu enden schien,
        verdrängt jetzt die Ankündigung eines Elektroautos. An diesem durch und durch
        innovativen Projekt wird derzeit gearbeitet. In dreizehn Monaten
        soll ein fahrbarer Prototyp fertig sein. Geplanter Produktionsstart:
        Herbst 2013.

        Dem Martini-Elektro-Coupé wird eine Reichweite von mehr
        als 700 Kilometern vorausgesagt. Möglich sei ein solcher
        Aktionsradius dank eines neuen Batterietyps, der im Vergleich
        zu einer Lithium-Ionen-Batterie eine um 40 Prozent
        höhere Leistungsdichte habe und obendrein viermal billiger
        sei. Der Akku werde direkt ins Chassis eingebaut, wird erläutert.
        Die Außenhaut des innovativen, vermutlich ausgesprochen
        leichtgewichtigen Gefährts ist außergewöhnlich. Sie besteht
        aus Stoff (!), der hieb-, stich-, säure- und wasserfest
        sei. Auf das Tuch werde eine Nanoteilchen-Schicht (Titaniumoxid)
        aufgetragen, „die sich auf einem transparenten
        Leitsubstrat befindet und durch eine Farbstoffmonoschicht
        lichtempfindlich gemacht wird“. Auf diese Weise diene „die
        Karosserie als Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 12
        Prozent (Solarpaneel 6 %)“, heißt es in einer Information
        von MARTINI of SwitzerLand.

        Auch das Chassis ist eine Überraschung. Bestehend aus
        reinen Pflanzenfasern könnte es sogar kompostiert werden. Die Monocoque-Bauweise mit Gitterrohrrahmen
        garantiere die Einhaltung der EU-Sicherheitsbestimmungen,
        denn das Chassis erreiche die doppelte
        Festigkeit herkömmlichen Stahls.
        Das Konzept sieht zunächst ein zweisitziges Coupé vor.
        Das Chassis könne aber modular auch zu einem Viertürer,
        Kombi, SUV oder einem Van ausgebaut werden. 7.500
        Euro soll das ungewöhnliche Coupé kosten.

  9. Sehr geehrter Herr Pötter,

    natürlich gehören die Brennstoffzelle und der Wasserstoffverbrennungsmotor zu den Technologien, die vom ADAC beobachtet werden und die zu chancenreichen Varianten künftiger Mobilität gehören. Derzeit scheint die Brennstoffzelle die Nase leicht vorne zu haben. Für seine Verdienste beim Vorantreiben der Wasserstofftechnologie für Autos erhielt Linde-Chef Wolfgang Reitzle im Januar 2010 den Persönlichkeitspreis „Gelber Engel“ des ADAC – ein Beleg dafür, für wie wichtig der Club das Thema hält.
    Wir zitieren aus der damaligen Berichterstattung dazu: „Ich bin sicher, dass wir in fünf bis zehn Jahren viele wasserstoffbetriebene Serienfahrzeuge sehen werden“, sagte Linde-Chef Reitzle. Allerdings seien dafür noch größerer Anstrengungen seitens der Autoindustrie notwendig. „Wer eine effektive, bezahlbare Brennstoffzelle möchte, muss Tausende Ingenieure damit beschäftigen. Von der Mineralölindustrie kann man diese Anstrengungen nicht erwarten“, so Reitzle.

    • Sehr geehrte „adacmotorwelt“,

      das Problem der Wasserstoffantriebstechnologie sind nicht die Brennstoffzellen, sondern der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur bzw. die flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff.

      Bei diesem o.g. Problem ist der negative Einfluss der Öllobby nicht ganz unerheblich . . .

  10. Sehr geehrte Damen und Herren,

    gerne (warum weiß ich nicht) wird beim Thema Elektromobilität das Thema Brennstoffzelle (Wasserstoff) einfach „vergessen“. Auch die Alternative Wasserstoffverbrennungsmotor in Verbindung mit rein solar erzeugten Wasserstoff sollte mehr in den öffentlichen Fukus gerückt werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Theo Pötter

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