Tagesarchiv: 5. August 2010

Was fehlt fürs E-Mobil?


Ein interessanter Kommentar von unserem Leser Frank W. Rockstroh, hier für alle zum Nachlesen:

Grundsätzlich „Ja“ zum E-Auto, doch für eine Serienfertigung noch zu früh. Erst müssen wichtige Kriterien erfüllt werden, als da sind:
-Leistungsfähigere, gewichtsreduzierte, länger haltbarere und preiswertere Batterien;
-Geringere Karosseriegewichte durch Karbon;
-Jede Tankstelle muß mit Starkstrom-Nachlade-Stationen und genügend Stellplätzen ausgerüstet sein;
-Fahrzeuge dürfen nicht teurer sein als solche mit herkömmlichem Antrieb;
-Karosseriemäßig nicht zurück in’s Isetta-Zeitalter.
-Verzicht auf E-betriebenen Luxus, wie elektr. Fensterheber, Sitzverstellung, etc. Auch auf Klimaanlagen kann man verzichten. Spart alles Gewicht, Geld und ist weniger reparaturanfällig. Zur Innenraum-Belüftung vordere und hintere Ausstellfenster, wie früher.
-Lösung der Innenraum-Heizung im Winter;
-Teilweise Stromrückgewinnung bei Bewegung des Fahrzeuges über Generatoren;
-Die Stromerzeugung zur Speisung des E-Mobils sollte ausschließlich atomar oder durch natürliche Energiequellen erfolgen um die Umwelt möglichst gering zu belasten.
-Für die „Übergangszeit“ sollte man primär auf Dieselantrieb und Gas setzen mit sparsameren Motoren und Verzicht auf Stahlkarosserien und elektrischen Luxus.
-Drosselung der Höchstgeschwindigkeit durch den Hersteller, denn nur das spart Treibstoff. Über hohe Spritpreise jammern und gleichzeitig mit 200 km/h über die Autobahn düsen ist paranoid.
-Bevor man generell E-Autos einführt muß ein Anspruchs-Umdenken der KFZ-Fahrer erfolgen, je eher, je besser. Dabei sollte der ADAC mithelfen.