Die Mehrheit glaubt an Elektromobilität


Zwischenstand unserer Blog-Umfrage von gestern: 40 % glauben, dass 2020 sogar mehr als die von der Bundesregierung angestrebte Million Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs sein werden, nur 29 % halten die Million für zu optimistisch. 31 % legen sich nicht auf eine Zahl fest, halten Emobility jedoch für den richtigen Weg. Machen Sie auch mit!

4 Antworten zu “Die Mehrheit glaubt an Elektromobilität

  1. Nun mal halblang.
    Gerade diese Möglichkeit der Diskussion fördert die Klärung von Problemstellungen, Herr Paske.
    Ich denke, jedem hier ist bewusst wer die Fäden zieht und warum seit über 100 Jahren das E- Auto abgewirkt wird. Man muss sich gerade bei Porsche und VW wundern, dass ihre Erfindungen in diesem Bereich und ihre Produkte (Citystromer auf der Basis Golf II) einfach wieder verschwunden sind.
    GM hat mit dem EV 1 eindeutig klargemacht, dass es kein Interesse hatte diese Technologie weiter zu verfolgen. Das war und ist, mit und auch, ein Grund, warum GM eben jetzt am seidenen Faden seiner Existenz hängt.
    Bitte halten sie uns nicht für so verblödet, dass wir die Zusammenhänge nicht sehen oder sehen wollen.
    Es ist doch gerade der Verbraucher der beim Kauf darüber entscheidet ob ein Produkt sich durchsetzt oder nicht.
    Als die erste Eisenbahn erfunden und gebaut war galt sie als Höllenmaschine. Und dennoch wurde eine erste Fahrstrecke für dieses stinkende, fauchende Monstrum irgendwann gebaut.
    Niemand gibt sich der Illusion hin, dass er die Lobbyarbeit der aktuellen Regierung für Energiekonzerne, Automobilriesen usw. wirklich verhindern kann.
    Die Geschichte der Menschheit hat aber bewiesen, dass sich der Mensch durchaus wehren kann und so manchen politischen Unsinn zu Fall bringt.
    Trauen sie dem Menschen mal etwas zu!
    Gerade in Deutschland wurde doch bewiesen, dass sich der Bürger nicht alles gefallen lässt.
    So wird es auch beim E- Mobil sein.
    Falls sie es übersehen haben sollten gibt es z.B. beim Telefon nicht nur Handys zum wegwerfen. Von den Haustelefonen und vielen Telefonzellen ganz zu schweigen, die ruhig und unbemerkt neben den Wegwerfhandys existieren.
    Lassen sie uns doch diskutieren und herausfinden, ob man uns in absehbarer Zeit wirklich ein Wegwerfauto andrehen, veraltete Ideen für Neu verkaufen und depperte Ingenieure als Genies präsentieren kann.
    Einen dieser Hohlköpfe von Ingenieuren (Opel Am. ) haben wir bei Opel schon entlarvt.
    Wenn das so weiter geht, dann hat die Autoindustrie vor ihrem geplanten Superstart ein großes Problem. Der Kunde könnte eventuell mehr Fachfragen an den Verkäufer stellen als der je in seinem Leben trotz Studium beantworten kann.
    Gerade jetzt, mit den verschiedenen Komunikationsmedien haben wir auf Milliarden Gehirne zugriff, die den Automultis das Leben schwer machen werden.
    Nicht alles ist heute noch verkaufbar, was vor nur knapp einem Jahr angepriesen wurde.
    Im letzten Jahr waren sich die Hersteller noch nicht einig, ob Achsantrieb oder Radantrieb. Für die Massenproduktion der Autos für den Otto- Normalverbrauchen stehen aber die Weichen zum Radnabenmotor besser denn je.
    Sogar Mercedes hat für Gelenkbusse den Radnabenmotor verwendet.
    Kopf hoch, Herr Paske

  2. >>Die Mehrheit der Deutschen glaubt an Elektromobilität

    Worauf basiert diese Behauptung?

    DIE MEHRHEIT DER DEUTSCHEN!!!

    >> auf unserer Blog-Umfrage von gestern

    ???

    Wir paar Hanselen, die sich aus unterschiedlichsten Beweggründen in diesem Blog einbringen, sind ja wohl nicht „die Deutschen“?

    Und wenn es aufgrund einer anderen Statistik so wäre, bitte das angeben. Also ich kann dieser Aussage nicht zustimmen und wir hier sind nicht representativ für Deutschland!

    Ich habe mir die Umfrage gerade angeschaut:
    >>Option 3: Ob eine Million oder nicht, Elektromobilität ist auf jeden Fall der richtige Weg

    Ich finde mich darin nicht vertreten, daher antworte ich auch nicht. Meine Antwort hiesse eher:

    Ob eine Million oder nicht, Elektromobilität ist auf jeden Fall der FALSCHE Weg!

    Ich finde das Konzept eines Wegwerfautos, der ein Hauptast dieses neuen hyperventilierenden Spätkapitalismus (Umwandlung der Besitz- in die Nutzwirtschaft) ist, für falsch. Genauso ist es voll krass, dass dieses Konzept mit der CO2-Lüge propagandistisch ins Volk gestreut wird. Bei all den Beweisen, die es mittlerweile gibt, dass die CO2-Katastrophe nicht wahr ist, sondern eine Inszenierung und in der Art wie unsere konventionellen Medien das totschweigen, muss man daran zweifeln, dass dies alles noch eine sachliche Diskussion ist.

    Hier ist ein Film über die Machenschaften rund um das Thema CO2 und wer danach immer noch meint mit der CO2-Klima-Panik wäre alles ok, der ist ein CO2-Sektierer. Beweise sind inzwischen zur Genüge vorhanden, dass die CO2-Klimakatastrophen-Panikmache so nicht stimmt. Wenn man aber nur GLAUBT WIE IN DER KIRCHE und jede sachliche und wissenschaftliche Hinterfragung dieses Eco-Glaubens gar nicht zulässt, auch Beweise einfach unter den Tepplich kehr, dann ist man ein Fanatiker gegen den kein Kraut gewachsen ist:

    Warum wird die Diskussion nicht ehrlicher geführt, warum sagt man nicht offen: Wir wollen nicht mehr, dass ein Auto bis zu 20 Jahre hält, wir müssen die Absatzmärkte und die sind nun mal in Zukunft insbesondere Eurasien für unseren Export sichern, wir wollen, dass ein Auto wie ein Computer nur 3-5 Jahre hält, wir wollen einen kontinuierlichen Konsumfluss, weil der Besitz-Kapitalismus (basierend in erster Linie auf Gebrauchs- und nicht Verbrauchsgegenständen) so nicht mehr funktioniert. Wenn die Zukunft des Kapitalismusses offen und ehrlich debattiert würde, dann gäbe es auch viel Feedback aus dem Volk. Ich denke aber, dass dieses Feedback NUR TENDENZIÖS gewünscht ist, weil die grossen Macher und zukünftigen Nutzniesser gar kein Interesse haben, dass diese Entwicklung IN DIE BREITE GEHT (was dem Volk mehr gerecht würde). Eher geht es um ein globales Firmen-Oligarchat, wo dann eine Hand voll Firmen in Zukunft den Weltmarkt z.B. mit Batterien versorgen etc. Die Frage Mangel an Rohstoffen, Giftigkeit der Entsorgung, nichts wird hier diskutiert wie Herr Plötter das im Blog schon erwähnt hat. Auch ein Vergleich wie bei BMW: Wasserstoffverbrennung contra Batterie gibt es nicht. Die vom ADAC vor Dez. 2009 noch umfassende Diskussion über die Vor- und Nachteile der verschiedenen modernen Antriebe wird gar nicht mehr behandelt. Der ADAC hat sich aus meiner Sicht einseitig auf die Seite der Akkuvertreter und dieser Oligarchen geschlagen und wir führen hier im Blog eine Diskussion um das E-Auto aus Bürgersicht noch ein bisschen einzutunen; der Industrie auf dem Weg dorthin etwas Fehlentwicklungen zu ersparen, aber es geht gar nicht mehr um die Frage pro oder contra. Die Würfel sind schon längstens gefallen und 2020 ist das „mystische Jahr“, was von oben diktiert wurde.

    Hier wird von oben DIKTIERT:
    + wir werden die Besitz- (produktzentrische) in ein individuenzentrische Nutzwirtschaft umwandeln
    + Es werden E-Autos in Zukunft gebaut und BASTA!

    Das ist es eigentlich was mich aufregt. Hier wird eine Diskussion geführt mit dem Anschein, dass sachlich debattiert wird und unsere Meinung als Konsumenten gefragt sei. Das ist sie schon, aber nur „auf der Strasse“, welche schon längst entschieden ist. Wir erkunden hier nicht sachlich E-Auto Vor- und Nachteile im Vergleich zu anderen Technologien und denken dann darüber nach, was für welchen EINSATZZWECK denn geeignet wäre, welche Rohstoffbilanz denn bei welchem neueren Antriebsmodell gegeben ist.

    Heute lese ich in der Zeitung „Bosch setzt auf Solar“, will halbe Mrd. investieren. Ist doch klar, wo der Zug hinfährt oder. Die haben schon längstens entschieden, schon längstens das grüne Licht von oben bekommen, sonst würden die nicht so viel da reinstecken. Wir wissen alle, dass Bosch einer der Hauptzulieferer der Elektronik im Auto ist und daher höchstes Interesse hat an einer weiteren Elektrifizierung des Autos und dass das E-Auto sich durchsetzt. In der gleichen Zeitung heute „Bis zum Jahr 2020!!! rund 150 neue Anlagen im Land geplant“. Bald werden die Schwarzwaldhänge gepflastert sein mit diesen Mühlen. Ich habe gehört, dass auch der Lärm in der Nähe der Mühle ein Problem sei.

    Das wird jetzt alles durchgezogen und der Bürger ist in Wirklichkeit nicht gefragt und wenn, dann nur einseitig um Pro E-Auto zu reden!

    Ich bin im Elektronikbereich tätig, eigentlich müsste ich doch Pro-Elektrik sein, das genaue Gegenteil ist der Fall, weil ich bis auf die Chipebene sehr gut weiss was Elektronik heisst und diverse Probleme einer Migration von robusten und noch überschaubaren Maschinenbauteilen zu komplexen intransparenten elektrischen Teilen kenne. Mit der Migration zur Elektronik wird Tor und Tür aufgemacht zum Missbrauch / Abzocke der Konsumenten, der Vorteil liegt sehr stark auf Herstellerseite auf Kosten des Konsumenten. Wenn morgen Euer E-Auto wie ein Handy mit Tarif, Vertrag und Nutzungsgebühr ist, dann jammert nicht! Sagt nicht man hätte Euch nicht vorher gewarnt wie das enden muss!!! Lasst Euch doch nicht von diesem emotional gesteuerten Öko, wir lieben die Natur, Peace, Peace, alle Menschen sind lieb und „keiner hat vor eine Mauer zu bauen“ … Gegackere ins Boxhorn jagen, sondern denkt doch mal rational nach was das alles letztendlich heisst was man uns hier auftischen will.

    • Lieber Herr Paske, danke für Ihren Beitrag. Tatsächlich handelt es sich um die Mehrheit der Umfrageteilnehmer, nicht „der Deutschen.“ Bitte entschuldigen Sie diesen redaktionellen Fehler, den wir berichtigt haben. Herzliche Grüße, Ihr ADAC Motorwelt-Team.

  3. Das sind eine ganze Menge Vorschusslorbeeren, die dem Thema da eingeräumt werden. Schließlich sind ja noch einige Fragen in diesem Bereich ungeklärt – etwa die hohen Batteriekosten, die Ladeinfrastruktur oder die Abrechnung der Stromkosten…

    Wir haben auf unserem Blog einen Überblick erstellt, welche Elektroautos die Hersteller planen derzeit auf den Markt zu bringen. Der reicht zwar nur bis 2015, aber dennoch kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, auf welche Fahrzeuge sich die von der Bundesregierung angestrebte Absatzzahl von einer Million bis 2020 verteilen könnte: Fahrplan Elektromobilität 2010-2015

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