Die Sache mit der Reichweite


Quelle: RWTH Aachen, Professor Achim Kampker

Elektroautos haben bekanntlich ein Reichweiten-Problem, wie auch viele Kommentatoren in diesem Blog angemerkt haben. Kurz nachdem wir mit unserem Karabag losgefahren sind, oder eigentlich schon vorab, müssen wir uns fragen, ob die Reichweite einer Batteriefüllung für die geplante Strecke genügt. Dabei sagt die Statistik, dass die meisten täglichen Fahrten weniger als 10 Kilometer lang sind. Und dass der durchschnittliche Autofahrer vielleicht sechs bis achtmal pro Tag in sein Auto steigt, um stets nur eine kurze Strecke damit zulegen. Jedenfalls, so die Statistiker, fährt der durchschnittliche deutsche Autofahrer insgesamt keine 40 Kilometer am Tag.

Schlussfolgerung: Ein Elektroauto ist mit einer Reichweite von 80 bis 100 Kilometer für den Normalfall des Autoalltags geeignet.

Ist das Reichweitenproblem also am Ende gar kein technisches, sondern nur ein Problem in unserem Kopf? Oder sind wir alle gar keine Durchschnittsmenschen, weil der Durchschnittsmensch natürlich ein theoretisches Konstrukt ist? Oder haben wir schlichtweg einfach keine Lust, unsere Touren mit dem Auto gut zu planen und dabei Einschränkungen hinzunehmen? (rud)

22 Antworten zu “Die Sache mit der Reichweite

  1. Hallo Christoph, Hallo Jim Bob,
    die Verwendung, den Einsatz, der Standort usw. sind bei einem Fahrzeug immer individuell. Das hängt also nicht von der Energieform ab.
    Wie ich hier lese gibt es viele Menschen die Ideen zu diesem oder jenem Problem haben und das Fachwissen und die Informationen sind gewaltig. Das wichtigste ist hier der Ausgleich.
    Wenn ich für das E- Auto bestimmte Bauteile, Kosten und Zusatzstoffe sparen kann, darf ich diese Einsparung an Gewicht und Kosten auch woanders wieder einbringen. Das schließt eine solide rudnasustattung z.B bei der Isolierung nicht aus, die immer vorhanden sein kann.
    So soll und muss auch sein.
    Eingefrorene Scheiben oder Motoren bringen niemandem etwas. Wer keine zusätzlichen Heizaggregate benötigt will dafür vielleicht einen Akku mehr.
    Diese individuellen Bedürfnisse würden die Autohäuser ganz sicher erfüllen. Doch wie soll das gehen, wenn die Hersteller sich weigern eine Lizenz von einem anderen zu kaufen und mit Gewalt versuchen, jeder für sich, sein eigenes Fahrrad neu zu erfinden.
    Der Fall mit dem BMW zeigt doch, dass ich ab einem bestimmten Moment den Hersteller verfluchen muss, weil er mir zwar ein tolles, gut aussehendes und dem persönlichen Status entsprechendes Fahrzeug zur Verfügung stellt, aber keine Möglchkeit sieht, für meine Probleme eine dauerhafte Lösung zu bieten.
    Ich denke, hier müsste der BMW Händler bei einem anderen Hersteller Teile kaufen und könnte diese dennoch nicht einbauen, weil der BMW Produzent dann die Garantieleistungen nicht mehr gewährt.
    Würde man dann nicht schnellstens den Fahrzeugtyp wechseln? Gut, das ist aus eventuellen finanziellen oder vertraglichen Gründen nicht so plötzlich möglich.
    Und gerade deshalb wird in der Zukunft der Sinn und Nutzen eines Fahrzeugs vor dem Kauf immer wichtiger für den Kunden.
    Der Prozess hat schon lange begonnen, wie man an den vielen leeren Tankstellen sieht, weil gerade der Spritpreis zu hoch ist.
    Und was die AKKU’s angeht, sehen wir als Kunden über den Tellerrand hinaus und schütteln verwundert den Kopf was woanders geht und existiert, aber hier in Deutschland oder anderen Ländern nur mit großen Mühen durchgesetzt werden kann.
    Entscheidungsträger die sich mit einer Sache nicht auskennen, jedoch darüber entscheiden dürfen haben wir genug und sehen jeden Tag was dabei raus kommt.

    Wo drücken wir als zukünftige Kunden eines E- Mobils auf den Veränderungsnerv dieser Leute?
    Wählen wir, sind wir nicht sicher ob unser Wille auch umgesetzt wird.
    Also müssen wir unsere Forderungen bei den Herstellern einbringen. Die haben ja bekanntlich Vertreter in den Entscheidungsgremien der Politik.

    Im Fall Norwegen weiß ich, dass mal beabsichtigt wurde die H- Tankstellen auszubauen.
    Was ist eigentlich daraus geworden?
    Diese Idee mit Wind und Solar die H- Tankstellen zur eigenen Energieversorgung zu bestücken und eine über 600 km lange Refernzstrecke zu bauen war doch phantastisch. Gerade Norwegen hat doch seit über 80 Jahren eine enorme Kenntnis bei der Wasserstoffherstellung.
    Das war ja mein Grund für die Idee eine kleine BZ im Auto unterzubringen, die genau die bekannten Probleme als Zusatzaggregat beseitigt, die von Christopher angesprochen wurden.
    Und so hat vielleicht jedes Land eine eigene Voraussetzung für die Lösung von regionalen Problemen bei der Problembewältigung.
    Man muss nur mal genau hinsehen.
    Brasilien oder Kuba erzeugen z.B. aus vorhandenen natürlichen Rohstoffen ihren „Biosprit“ zum Antrieb.

    Es wird immer deutlicher, dass nicht jeder E- Autobesitzer nur mit Strom fahren kann. Doch die Bivalenttechnologie ist auch nicht für jeden notwendig. >>>Ich mag den Begriff Hybrid nicht<<<

    Fragen wir doch mal Hersteller, wie sie sich die Autentwicklung vorstellen.
    – Grundausstattung mit individuellen Begehrlichkeiten- oder – Vollausstattung mit sinnlosen Herstellerextras –

  2. Hallo Herr Blum, Hallo Jim Bob,
    das sind eine Menge Infos. Vor allem bestaetigt es mich, es bald einmal mit einem E-Auto zu versuchen. Allerdings wuerde ich mir dann eine Sonderanfertigung wuenschen: E-Antrieb und alle benoetigte Elektronik fuer die Batteriepflege ja, aber ansonsten einen mechanischen Dinosaurier. Wir haben hier an der Kueste naemlich eine besondere Herausforderung: staendige, eiskalte Winde. Ich weiss, dass die Autohersteller jedes Jahr Unsummen in Kaelteschutz investieren, und dafuer Kaeltekammern und weite Reisen nach Nord-Schweden in Kauf nehmen, aber der Wind setzt meiner Erfahrung nach dem Ganzen noch ein Sahnehaeubchen auf: Ein Freund von mir besitzt einen BMW X5 mit Vollausstattung. Jedes Jahr im Winter frieren ihm die Servos und sogar die Elektronik ein, die dann teuer wieder regeneriert werden muss (der naechste BMW Haendler ist 1000 km entfernt). Im Zweifelsfall habe ich da mit meinem 26 Jahren alten ex-Militaer G-Modell mit Webasto fuer Motor und Innenraum die wesentlich besseren Karten…
    Eine Stromquelle an der Aussenseite des Hauses ist kein Problem, ist sogar Standard hier, da alle Autobesitzer eine Motorheizung installiert haben.
    Auch hier im Norden macht man sich Gedanken fuer die Energiegewinnung, und man plant sehr viel um Windenergie und Wellenkraft. Die Idee mit super-effektiven Solarzellen auf dem Autodach waere zumindest in der Zeit von Ende Maerz bis Anfang September super, da wir dann 24 Stunden Licht haben!

    • Hallo Christoph,
      in Norwegen bietet sich natürlich der norwegische Think an, diesen gibt es mit zwei verschiedenen Batterietechnologien.
      Einmal mit der Zebra Battery
      http://cebinew.kicms.de/cebi/easyCMS/FileManager/Files/MES-DEA/batteries/Zebra_Z5.pdf
      Und dann noch mit einer Lithium Batterie von Enerdel, http://www.ener1.com/?q=content/enerdel-main
      Welche der beiden Batterien sich nun für deine Gegend am besten eignen würde, erfährt man wohl am besten bei Think .
      http://www.think.no/nor/Forhandlere
      Vielleicht ist ja auch ein Händler halbwegs in deiner Nähe, wobei die Entfernungen in Nord-Norwegen wahrscheinlich schon einigermaßen weit sind.

      • Michael Bluhm

        Hallo Jim Bob,
        das mit den Datenblättern ist sehr gut. Leider gehöre ich zu den Leuten, die damit nur bedingt etwas anfangen können.
        Wenn ich mir das Datenblatt zum Akku ansehe stelle ich als gelernter Anlagentechniker fest, dass ich schon in der deutschsprachigen Ausführung nach über 35 Jahren Berufsabstinenz Schwierigkeiten hätte es zu verstehen, weil es bei der Ausbildung schon zu unverständlich für mich war und meine Physikkenntnisse sehr bescheiden waren.
        Das mag sich heute etwas geändert haben, aber nutzt den „Normalos“ wenig.
        Schreib doch mal für jeden verständlich, was diese Daten bedeuten und ob das von einem zukünftigen E-Fahrzeugnutzer als Wissen unbedingt beachtet werden muss.
        Immerhin muss sich Otto- Normalverbraucher mit seinem Energiespeicher etwas auskennen, um nicht Müll im Fahrzeug vorzufinden, weils billiger ist.
        Thundersky, Think usw. waren übrigens eine der ersten Hersteller die ich im Netz für das Thema Akkus und E- Fahrzeug gefunden habe und bin begeistert, wie weit die sind.

  3. Zum Thema Reichweite und wo kommt unser Strom für das Elektroauto her, hier eine gangbare Vision:
    http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/SZA%202_2010_Unfried_Energieallee%20A7.pdf

    • Hallo Jim Bob,
      das war ein sehr guter Link und spiegelt meine Auffassung von Aufwand und Nutzen der E- Mobilität wieder.
      Das Potential in unserer deutschen Landschaft fasziniert nicht nur in puncto Tourismus.
      Es steckt viel mehr dahinter, wenn man mal hinsieht und nachdenkt.
      Da gabe es doch die diskussion über die Machbarkeit des Transrapid. Lassen wir hier mal Aufwand, Nutzen oder technische und finanzielle Probleme außeracht.
      Tatsache ist doch, dass wir ein über Jahrhunderte gewachsenes und entwickeltes Land sind, dass unnötige Altlasten und wichtige Neuerungen mit sich trägt.
      Wie verbinden wir das vorhanden alte und neue mit unserem Fahrzeugkonzept „e-mobil“.
      Straßenbahnen, U- Bahnen, S- Bahnen, Fernbahnen und Autobahnen.
      Nur die Autobahn hat noch keine Stromversorgung für die E- Fahrzeuge.
      Der Transrapid wäre ohne große Probleme auf, über und neben der Autobahn zu bauen gewesen.
      Allein die dafür notwendige Energie wäre an der Autobahn zu erzeugen und würde weit mehr Verbraucher beliefern können. Aus den Regionen kommen entlang der Trasse die Nutzer und Betreiber. Arbeit ohne Ende für regionale und überregionale Unternehmen. Investitionen und Gewinne für viele viele Jahrzehnte.
      Damit wäre die Reichweite von Fahrzeugen kein Problem mehr.
      Der Witz daran ist, dass die geplante ehemalige Refernzstrecke des Transrapid schon Nachbarländer auf den Plan rief, die sich bei der Erweiterung der Strecke in ihre Länder finanziell und auch technologisch beteiligen wollten.
      Das gilt demnach auch für die Elektrifizierung der Autobahn für die LKW Transporte in Europa, weil es Sinn macht und hier Deutschland ein guter Vorreiter sein würde.

  4. Zum Thema Selbstentladung und Reichweite der Batterien faellt mir noch etwas anderes ein: Wie verhalten sich die Batterien z. Bsp bei sehr kaltem Wetter? Wie veraendert sich die Haltbarkeit? Hintergrund meiner Frage ist, dass wir an unserem Wohnort in Nord-Norwegen etwa 8 Monate im Jahr echten Winter haben. Mir wuerde ein E-Auto wirklich Spass machen, aber ich traue mich da noch nicht so richtig ran.

    • Zum E- Auto habe ich sehr viele Ideen der Problembewältigung. In dem Fall der Temperatur fällt mir dazu der Mensch ein.
      Ich lege mich für eine Stunde auf den AKKU und erwärme ihn mit meiner Körperwärme.
      Naja, mal Spass beiseite.
      Wie ist es denn mit dem Vorwärmen mit einem Akku den ich mit in die Wohnung zum aufladen nehme. kann man auch für Autoradio usw. verwenden.
      Gut, wenn in Nord- Norwegen das Auto auf der Straße parkt, hat man wie überall auf der Welt keinen Stromanschluss zum aufladen und man muss dann eben etwas früher raus um den Akku aufzuwärmen.
      Und wenn ich nur für bestimmte Zwecke, nicht für die Fahrenergie, dann doch eine Brennstoffzelle im Auto habe die mir in einem sehr kleinen Format die Akkus erwärmt und die ich mit der Fernbedienung starte?
      Ich denke, dass für Nebenverbraucher und kleinere Vorbereitungsmaßnahmen eine kleine externe Energiequelle im Auto notwendig und praktikabel ist. Siehe die heutige elektrische oder verbrenner Standheizung
      Der Gedanke kann ruhig weiter gesponnen werden.
      Klimaanlage, wenn unbedingt notwendig, Autoradio mit Cd- Player, sicherlich ein Muss, Warnblinkanlage, absolut notwendig und vorgeschrieben, Zigarettenanzünder, weil das Feuerzeug ja noch nicht erfunden ist, usw.
      Ach ja, der elektrische Fensterheber!
      Ich kann mich nicht der Meinung von einigen anschließen, dass die Energieaufwendungen eines Menschen im und am Auto, die es früher und auch heute noch gibt, nun unbedingt von elektrischen Systemen übernommen werden sollen. Es muss ja kein Klappfenster wie in der „Ente“ sein. Die Kurbel macht es bei mir schon immer.
      Ich frage mich auch, ob die Reichweiten eines Autos im Extremfall, wirklich so ein Problem sind.
      Dazu haben viele hier in ihren Kommentaren schon ihre Ansichten mitgeteilt.
      Mein Autokonzept sieht eine Nachbestückung zu diesem Zweck vor.
      Nehmen wir an, ich habe ein E- Auto gekauft und mit dem Kaufvertrag eine Symbiose zwischen meinem „Stromanbieter“, dem Autohaus und mir hergestellt.
      Selbstverständlich habe ich Radnabenantrieb mit einem Motor der mir eine max. Geschwindigkeit von 120 km/h ermöglicht. Vier Sitzplätze sind auch vorhanden.
      In meinem Autohaus stehen mir die Akkumengen zur Nachrüstung zur Verfügung, die ich für Fernfahrten benötige.
      Im Alltag fehlen diese in meinem Auto.
      Für die Nebenverbraucher habe ich einen LiFePo Akku, den ich mit in die Wohnung nehme und dort auflade.
      Ohne diesen Akku kann mein Auto auch nicht fahren, weil dieser gleichzeitig meine Wegfahrsperre ist. Das liegt daran, dass ein Auto ohne Warnblinkanlage eben nicht für den Straßenverkehr zulässig ist und dieser externe Akku mit der WblA gekoppelt ist. Da nun auch mal mehr „Strom“ verbraucht wird als der Externe zur Verfügung hat, muss ich vom Hauptakku Energie abzweigen. Damit ist verständlich, warum ich nicht ohne den EX fahren kann. Er unterbricht den gesamten Stomkreis.
      Und weil ich sehr sparsam bin, hat mein E- Auto auch keine vier Räder. Ich stehe auf Dreirad. Das liegt an meiner Kindheit und an Piaggio.
      Ich verringere damit den Roll- und Reibungswiderstand und noch so andere Widerstände, weil dieses E- Auto wie ein Keil gebaut ist. Der Fahrer sitzt nicht mehr seitlich sondern mittig im Auto und die anderen Fahrgäste hinter ihm. Da sind sogar fünf Sitze möglich.
      Das mit dem einen Radnabenmotor ist nur für mein Auto gedacht. Selbstverständlich kann man auch zwei Radnabenmotoren haben weil man sich dann sicherer fühlt wenn ein Motor mal ausfällt. Doch warum? Bei einem defekten Verbrennungsmotor muss ich ja auch den ADAC rufen, um mich zur nächsten Werkstatt fahren zu lassen. Natürlich kann ich mit zwei Radnabenmotoren auch noch so fahren, dass ich nach erreichen der gewünschten fahrgeschwindigkeit den einen Motor zum Generator umfuntioniere während ich fahre. Er wird eben nur bei Lastfahrten zum Motor. nergierückgewinnung míst sowieso generell Grundausstattung bei meinem E- Mobil.
      Den Fahrgastteil kann ich bei meinem Autohändler stehen lassen, oder auf Abruf mieten wenn es notwendig ist, weil nur das Grundmodell für eine Person voll gekauft werden muss. Schon heute kann man ja auch seine Winterräder einlagern lassen oder bei jedem Anbieter nachrüsten. Damit singt der Anschaffungspreis und ich habe für jeden Zweck ein anderes Auto. Wer mit der Anschaffung und der Unterbringung kein Problem hat, kann natürlich auch diese Aufbauten und Zusatzteile bei sich stehen haben. Und weil wir beim ADAC sind, kann ich in ganz Deutschland bei den Vertragspartner vom ADAC ein E- Auto mieten, oder die Akkus austauschen und die notwendige Nachrüstung von Aufbauten überall bei den Vertragspartner des Herstellers abrufen usw.
      Das nenne ich Beweglichkeit und Effizienz.
      Da stellt sich mir die Frage, warum nur SIXT ein Testangebot für E- Autos in der Vermietung hat. Der ADAC hat doch auch seine eigene Autovermietung und nicht nur für den Notfall.
      Der Clou des Ganzen ist der Straßenparker.
      Sein Autohaus stellt ihm mit seinem Energieversorger ein Ladestationsnetz in seiner unmittelbaren Nachbarschaft zur Verfügung.
      Die Telefonmasten auf den Dächern stehen ja bei den Wohnhausbesitzern auch nicht umsonst auf dem Dach. Die Dachstellplätze sind angemietet oder gepachtet.
      So verhält es sich auch mit den Steckdosen zum Laden der Akkus. Die Energieversorger haben doch ein Stromnetz und damit ist die Versorgung dieser ladestationen mit kleinen Windkraftanlagen auf dem Dach gesichert. H- Rotor Kraftwerke sind geräuscharm und sehen fast so aus wie die Telefonmasten daneben.
      Mustervorschlag:
      Die Krankenliege eines Rettungswagens hat ein rollbares Fahrgestellt, das sich beim herausziehen der Liege aus dem Fahrzeug automatisch aufklappt.
      Nun stehen hier vor unserem Haus mehr Autos, als in den umliegenden Tiefgaragen Platz wäre.
      Dennoch sind nicht alle Garagenplätze belegt, was wohl am Monatsmietpreis von ca. 50,00 € liegt. Aber genau diese Situation des Vermieters, der nicht genug Miete einnimmt, könnte ihn dazu bewegen Akkuladestationen einbauen zu lassen.
      Nun ziehe ich meinen Akku seitlich oder aus dem Heck des Autos heraus, der befindet sich auf einem Rollwagen und kann bequem die abschüssige Garageneinfahrt heruntergefahren werden.
      Mietkosten werden mit dem Energieanbieter über die normale Stromrechung abgerechnet. Ich zahle in jedem Fall weniger Miete als der Garagenparker und habe die Gewissheit, dass mein Akku auch nur von mir angeschlossen, sicher verwart und abgenommen werden kann.
      Kommt jetzt bitte nicht mit dem Gewicht dieser rollenden Energiepritsche. Ich habe ja nur als Alleinfahrer die Menge an Akkus an Bord, die ich für meine Arbeitswoche benötige. Ich muss sie auch nicht tragen und daür ins Boddystudio gehen. Bei Urlaubsfahrten habe ich mich vorher selbstverständlich nach entsprechenden Hotels erkundigt, die mein Auto direkt oder die Akkus aufladen lassen.
      Nun zur Zulassung meines Dreirades.
      Da Piaggio einen Dreirädrigen Motorroller anbietet den man mit dem PKW- Führerschein fahren darf (liegt unter anderem an der Spurbreite des Doppelrades der Vorderachse und der zusätzlichen Fussbremse), ist dieser Motorroller im Sinne des Gesetzes ein PKW.
      Kostenpunkt dieses Verbrennungsmotorrollers zurzeit ca. 8000,00 €.
      Jetzt nehme ich nicht den Hybridantrieb des Piaggiomodells mit 125 ccm, sondern den modernsten und effektivsten E- Antrieb mit allen Extras die es heute schon gibt und die in anderen Rollern verbaut sind.
      Vorderachse 1 oder 2 Radnabenantrieb (Spurbreite Piaggio), Hinterachse Einzelradaufhängung mit zwei Rädern und einer max. Fahrzeugbreite von höchstens 2 m.
      Scheibenbremsen selbstverständlich an diesen Rädern.
      Ich habe sogar eine Anhäöngerkupplung verbaut.
      Ähmlich den Kupplungen von ICE’s mit ihren Zugteilen, befindet sich eine kleine aber feine Anhängerkupplung orne und Hinten.
      Warum das?
      Ich bilde Fahrgemeinschaften mit anderen Fahrzeugen.
      Beispiel:
      Im Dorf Kleinsiehstenicht kennt jeder jeden und um zur Arbeit zu kommen fahren 4/5 Leute immer nach Großsiehstenicht.
      Egal von welchem Hersteller deren E- Autos sind. Sie können sich zur Überlandfahrt aneinanderkoppeln und bis nach Großsiehstenicht zusammenfahren.
      Die gesamte Energiemange aller gekoppelten Fahrzeuge dürfte doch ausreichen Kostengünstig vorwärts zu kommen, zumal die Bordcomputer den Energieabgleich vornehmen und gleichmäßig die Akkus der Fahrzeuge entleeren können.
      Selbsverständich sind die Kupplungen versenkt unter dem Fahrgestell und werden mittels mechanischer Hebelvorrichtungen ein- und ausgefahren und natürlich auch gesichert.
      Zwei bis drei fahrzeuge dürfte der gesetzgeber sicherlich für solche Fahrgemeinschaften zulassen.
      Ach übrigens der AKKU:
      Der Akku dient auch noch der Erhöhung der Fahrsicherheit.
      Bei einem Crash strafft er durch eine Vorwärtsbewegung die Sicherheitsgurte der Insassen oder kann eventuell sogar den Fahrersitz rückwärts nach ob-hinten ziehen ohne die hinteren Fahrgäste zu gefährden.
      Dazu muss sich natürlich bei dieser Bewegung das Dach der Fahrerkabine ebenfalls nach oben öffnen können. Sonst Beule.
      * Fahrgestell Aluminiumlegierung
      * Antriebsrad (~räder) größer als die Hinterräder

      Ich könnte mir vorstellen, dass ich vor dem Antriebsrad wie bei einem Bus vor der Achse sitze. Dazu muss natürlich die Fahrgastzelle entsprechend sicher sein. Ob dann noch Airbags notwendig sind mag ich bezweifeln, weil hintenn die Plätze zu weit weg sind und ich mit der gesamten Zelle nach oben befördert werde.

      Nicht machbar?????

      Das und noch vieles mehr wurde bei den Autoherstellern schon gedacht oder ist gerade im Test.

      Wenn ich Ingenieure kennen würde und das nötige Kleingeld vorhanden wäre, würde ich diese E- Auto sofort bauen.
      Es ist nämlich alles schon vorhanden.
      Von Wechselaufbauten (Mercedes) bis hin zu E- Kupplungen und Zusatzakkus für Nebenverbraucher inkl. Ladestation.
      Selbst E-Servolenkung gibt es schon lange, wenn jemand für dieses Leichtfahrzeug eine haben will.
      Kostenpunkt bei Serienfertigung zweimal ein Piaggio für Führerscheinklasse B. Max. höchtsnes, mit Versorgungs- und Servicevertrag des Energieanbieters und Herstellers,
      20.000;00 € ohne Abhängigkeit und Subventionen vom Staat.
      Ich muss noch 8 Jahre sparen um dieses fahrzeug bauen zu können.
      Mal sehen wann sowas ähnliches tatsächlich auf den Markt kommt?
      Achso die Lenkung.
      Joystick ist gewöhnungsbedürftig wurde aber schon probiert.
      Wie ist es denn mit enem Lenkrad, dass Gomputergesteuert genau das Fahrgefühl simuliert und auch die Funktion eines herkömmlichen Lenkrades umsetzt.
      Gekrümmte und gerade Linearmotoren ist das Stichwort und natürlich die virtuelle Welt der PC Spiele.
      Das gewicht der alten Lenksäule ist dann auch Schnee von gestern!

      Und was den Vorschlag der Induktionsschleife zum „Auftanken“ angeht, bin ich überzeugt, dass das auch schon in irgend einer Schublade des Patentamtes liegt und verrottet.

      Also, frohes Grübeln, Ideen schmieden und nachfragen. Bei wem auch immer.
      Die Zukunft kann niemand aufhalten und das ist gut so.

      • peter langer

        Das hört sich alles hervorragend an. Ich habe aber nicht 40.000 für ein E-Auto. Wenn das Geld reicht, wie lange hält der Akku, wieviele Ladungen sind bei vertretbarem Kapazitätsverlust möglich? Was kostet ein Ersatzakku?
        Da bereits U-Boote mit Brennstoffzellen betrieben werden, warum geht das nicht für das Auto? Hier sind auch Heizung , Beleuchtung und Klima kein Problem.

    • @ Christoph,
      es gibt schon einige Lithium Batterietypen, die sehr unempfindlich auf niedrige oder auch hohe Temperaturen reagieren.
      Zudem dürfte ein Elektroautobesitzer in der Regel auch einen eigenen Stromanschluß an seinem Stellplatz haben. So ist es dann auch kein Problem eine programmierbare Batterieheizung zu nutzen, auch die Vorheizung des Innenraumes vor dem Fahrantritt wäre kein Problem, was zudem noch die Reichweite verlängern würde, weil ich ja dann beim Fahren nicht mehr so viel nachheizen müsste.
      Generell sollte beim E-Auto intelligenter mit dem Energieeinsatz vorgegangen werden.
      Also Fahrgastzellenisolierung (bringt auch im Sommer Vorteile), Sitzheizung, Lenkradheizung usw.

  5. Ich könnte mir die Anschaffung eines Elektromobils vorstellen. Probleme habe ich mit der Vorstellung, dass sich doch Batterien auch von alleine entladen. Ich vermeide Autofahrten, wenn ich nicht muß, so habe ich z.B. mein ganzes Leben immer fußläufig in der Nähe meiner Arbeitsstätte gewohnt. Ich brauche also das Auto nicht täglich.
    Also: Wie lange hält die Ladung der Batterien? Wieviel Energie und Geld gehen verloren durch Autos, die nicht benutzt werden? Ist ein E-Auto überhaupt sinnvoll für jemanden, der es nicht täglich benutzt?

  6. Wir leben in einer Übergangsphase was das neue Fahrzeugkonzept E-Auto betrifft.
    Und die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen werden den Markt bestimmen.
    Überlandfahrten im Alltag für Familie und Beruf sind ein sehr wichtiger Punkt.
    In den USA war es schon immer so, dass man zur Arbeit weit fahren musste, weil die Arbeit nicht ständig vor Ort war. Die Amerikaner kennen es also nicht anders. Die müssen aber genauso umdenken wie wir. Nur sind deren Themen völlig andere.
    Wir müssen uns den Bedingungen anpassen lernen und auch unsere Forderungen an die Rahmenbedingungen knüpfen.

    Wo fängt man da aber an?
    Wir wollen ein E- Auto, unabhängig von der Diskussion zu Klimaerwärmung oder CO2 Belastung. Wir wollen dieses Gefährt, weil wir den besseren Sinn und Nutzen darin sehen als gegenüber dem heutigen Fahrzeugkonzept der NUR-verbrenner und Hybriden.
    Wir wollen ein bezahlbares Auto mit den notwendigen Ausstattungen für unsere individuellen Bedürfnisse und Zwecke.

    Allein diese von mir frei erfundene Interessenaussage, die allgemein für alle gelten könnte, bringt heutige Hersteller schon in Angstzustände. Sie fragen nicht „was ist zu tun“, sondern „wie können wir das verhindern“.
    Dann verfallen sie in den stupiden Satz …das ist nicht realisierbar und viel zu teuer….
    Schwupps ist das E- Auto wieder gestorben.
    Sie würden nicht mit einer Umfrage reagieren, um herauszufinden ob Sabrina oder Jürgen die einzigen sind die Überlandfahrten machen müssen, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen.
    Sie würden auch keiner noch so repräsentativen Umfrage glauben und reagieren.
    Sie würden uns ihre Fahrzeugkonzepte aufs Auge drücken wollen, die sie für uns für richtig halten.

    Und darum geht hier in diesem Forum und auch in vielen anderen.
    Wie können wir unser Umdenken bei den Herstellern durchsetzen. Wie bekommen wir die Hersteller dazu, dass sie uns zuhören und nicht ihren Designern und Ingenieuren.
    Unabhängigkeit ist das Stichwort.
    Das Betriebssystem Linux hat es uns vorgemacht.
    Ein öffentlich entwickeltes Fahrzeugkonzept im Internet wäre doch auch machbar.
    Jeder gibt sein Wissen seine Ideen uneigennützig bekannt und ich wette es finden sich viele kleine und mittelständische Betriebe die dieses begehrte E- Auto bauen würden.

    Doch wo findet man eine WEB- Seite die genau dieses Ziel verfolgt.
    Welcher Ingenieur würde dieses Projekt uneigennützig begleiten.
    Wäre nicht unser Club der ADAC genau die Plattform die die Welt zum staunen bringt.

    Tesla stand alleine da und musste nach der ersten Jahresproduktion schon um Kredite kämpfen, um zu überleben. Wer diese Kredite verhindern wollte ist allgemein bekannt.
    Was würde uns blühen wenn wir plötzlich sagen wo es lang geht und die Autokonzerne zum schwitzen bringen. Klar können die sich die Ideen aus dem Netz holen die sie selbst nicht haben, aber dann haben wir doch genau das erreicht worum es geht. Kostengünstige E- Autos.
    Denn im Netz steht der tatsächliche Preis für alle einsehbar.

    Ok, ok ich gebe zu, das ist etwas weit hergeholt!
    Aber eben nicht unmöglich.

  7. Kopfsache??? Wie im ersten Beitrag?…oder „Umdenken“, wie im letzten Kommentar von Michael?.
    Ich bin ziemlich sicher, daß beide in einigen Punkten Recht haben.
    Mein Bulli, Bauj. 93 – ein 5 Zyl. Diesel, wurde von der Caritasgekauft und hat in 15 Jahren, ganze 130.000 Kilometer zurückgelegt. Trotzdem war der Ankauf sinnvoll, weil er als 9-Sitzer gelaufen ist und später für die Tafeln Lebensmittel damit gesammelt wurden. Ich hab ihn ja gefahren!

    Ich jedoch, bin eine Eizelperson und habe den Bulli vor gut 2 Jahren übernommen und fahre ihn in der einen TÜV-Periode 60.000 km.
    Ich denke, beides hat seine Gründe und Berechtigung.
    Es ist also meiner Meinung nach nur wichtig, was ich damit machen will.
    Mein Transportaufkommen ist eigentlich so gering, daß ich den Wagen von der Größe her zwar brauche aber die vielen Leerkilometer der An- und Abfahrt, die wären nicht nötig aber ich wohne nun mal auf dem Lande und da müssen ganz andere Prioritäten gesetzt werden. Wenn ich mir überlege, daß ich, um wenige hundert Euro zu erwirtschaften, die doppelte Anzahl von Leerkilometern leisten muß, dann frage ich mich doch ganz berechtigt, ob das wirklich sein muß oder ob das wirklich sinnvoll ist.
    Meine Meinung??
    Die Zentralisierung, Globalisierung und die Errichtung der vermaledeiten Einkaufszentren, mit dem Verkauf von Billigprodukten aus Fernost, ist nicht ganz unschuldig an diesem Problem.

    Das, was man heute als als „Tante Emma-Laden“ bezeichnet, das hat die Arbeitsplätze in die Nachbarschaft verlegt und heute ist man, wenn man denn wirklich arbeitswillig ist, ist man gezwungen, weite Wege bei viel Verkehr , zu bewältigen, um überhaupt Arbeiten zu können.

    Ich meine also, daß das so geworden ist, hat ganz andere Gründe und zwingt nachhaltig zum Überdenken der Gesamtsituation denn wenn ich wirklich etwas ändern will, dann muß ich die Ursachen verändern, nicht die Hilfsmittel, die dazu nötig sind, um aus der Misere wieder rauszukommen.
    Das, was die ehemaligen deutschen Qualitätsprodukte waren, war in tausenden kleinen handwerklichen Spitzenbetrieben zusammengefaßt, wo die Mitarbeiter in der Nachbarschaft wohnten. Diese Betriebe sind von der Politik systematisch kaputt gemacht worden und nun ist alles zusammengepfercht in Industriegebieten und die Menschen MÜSSEN viel Sprit verfahren, um überhaupt dahin zu kommen – das ist der Grund für die Reichweitenfrage……
    ….die sich in der Urversion der Betriebe erst garnicht stellen würde und wo jedes E-Fahrrad oder sogar ein Trampelpfad, reichen würde.

    ….ist nur so ein Gedankengang von mir, trifft aber den Nagel auf den Kopp….

    • Für mich ist die tägliche Fahrt in die Arbeit (einfach 35km, 25km davon Autobahn) ja quasi überlebensnotwendig. Für diese Fahrten reicht ein einfaches Auto mit einer täglichen Reichweite von 100km.
      Schwieriger wird schon der wöchentliche Einkauf, wo die ganze Familie und das dann eingekaufte Gut transportiert werden möchte. Da sollte es dann schon ein größeres Auto (Kombi) sein.
      Aber wir versuchen mittlerweile, verstärkt im näheren Umkreis unsere Lebensmittel zu besorgen, gerade die für den täglichen Bedarf, und da ergeben sich auch auf dem Land viele Möglichkeiten:
      – Einkauf auf dem Bauernhof
      – Bäcker kommt frühmorgens mit einem Verkaufswagen ins Dorf
      – Bringdienst vom Ökoladen
      – Bringdienst vom Gefriergut-Anbieter
      Das wird natürlich erstmal um Einiges teurer… aber dafür erhält man halt auch gute Lebensmittel, die lokal produziert und vermarktet werden, vermindert quasi den Lkw-Verkehr auf der Autobahn, dadurch bin ich früher in der Arbeit und auch wieder Daheim und spare doch einiges an Zeit… Was ja eins unser wertvollsten Güter ist.

      Bye.

  8. Ein Punkt der Reichweite ist die Nutzung.
    Wann, für was und für wieviele personen benötige ich ein Auto.
    Ohne Statistik geht es vielleicht nicht, um einen Anhaltspunkt zu haben.
    Der Käufer eines E- Autos weiß genau was er will ohne diese Statistik.
    Ich z.B. würde ein Fahrzeug vorziehen das mir meine wöchentlichen Alleinfahrten von und zur Arbeit ermöglicht und für andere Zwecke eine variable Aufbauausstattung inklusive der nötigen Energievorräte zur Aufstockung erlaubt.
    Ein veränderbares Fahrzeug je nach Verwendungszweck zwingt mich nicht zu einem Zweit- oder Drittfahrzeug. Das spart Ressorcen.
    Warum also ein Vier- oder Fünfsitzer, wenn die Statistik schon nachgewiesen hat, dass zuviele nur allein im Auto sitzen.
    Zuviel Masse ohne Nutzen gleich zuviel Energieverbrauch ohne Sinn.

  9. Der Grundsatz der Energiegewinnung liegt eigentlich in dem Bereich zwischen „Wollen und Können“
    Windenergie ist in der ganzen Welt verfügbar. Ich bestreite nicht, dass die Windgeneratoren für ihre Herstellung Energie benötigen.
    Wenn wir allein in Hamburg die Stadt mit kleinen und großen Windgerneratoren überziehen würden, wäre jeden Tag eine Energiegewinnung möglich. Denn niemals ist es in einer Stadt zur gleichen Zeit komplett Windstill.
    Will ein „Stromerzeuger“ nun Umweltfreundlich Energie gewinnen und kann nicht, oder ist es eher umgekehrt?
    Wir stellen Satellitenschüsseln aufs Dach aber Windgeneratoren nicht. Telefonmasten stehen an jedem Knotenpunkt über der Stadt verteilt, aber keine „Stromerzeuger“.
    Nehmen wir die U- Bahnen in Europa die viel „Strom“ verbrauchen.
    Keine „Metro’s“ in Europa haben in ihren U- Bahnschächten Windgeneratoren, obwohl dort ständig eine größere oder kleinere Luftsrömung vorhanden ist. Sie verbrauchen aber gedankenlos in jeder Art hergestellten Strom, ohne auch nur im entferntesten die Umwelt entlasten zu wollen.
    Was will man dann von einem zukünftigen E- Autofahrer erwarten?
    Umdenken für den Individualverkehr benötigt Vorreiter. Es sind aber keine da!

  10. Sehr geehrter Herr Günther Voß,

    der zweite Hauptsatz der Thermodynamik gilt für alle thermodynamischen Kreisprozesse, somit auf für die der Atomkraftwerke.

    Diese scheinen bei der ganzen „Emobility Diskussion“ einen politischen Sonderstatus zu besitzen.

    Wer will „das“ verantworten?

    mit freundlichen Grüßen
    Ihr Theo Pötter

  11. Ihr Artikel zum Elektroauto beschränkt sich zum Glück nicht auf ungesicherte Euphorie. ZB. weisen Sie darauf hin, dass nur die Gesamtrechnung inklusive Strom aus Kohle ein Urteil erlaubt, ob das Elektroauto sinnvoll ist.
    Ein Aspekt wird leider auch diesmal vergessen: Wenn man wegen Dunkelheit die Autobeleuchtung einschalten muss, sieht die Ökobilanz und die Reichweite noch schlechter aus. Im Sommer wird man wohl auch nicht ohne Klimaanlage und Ventilator fahren wollen. Ich habe noch keinen Artikel zu diesem Thema gefunden.
    Der dritte Aspekt zum Ökostrom ist, dass bei dessen Gewinnung oft mehrfach eine Energieform in eine andere umgewandelt werden muss. (Licht in Strom, Strom in mechanische Energie, um z.B. einen Stausee zu füllen, Ablassen des Wassers, um Turbinen anzutreiben zur Stromgewinnung (Speicherkraftwerk Geesthacht). Leider lässt sich der zweite Hauptsatz der Thermodynamik nicht umgehen. Außer mir hat sich noch niemand öffentlich zu dieser Thematik geäußert. Das ist entweder Absicht zur Verschleierung der Probleme oder mangelnde Physikkenntnisse. Die Zeche zahlt der Verbraucher.

    • Die Beleuchtung wird in Zukunft durch Verwendung von LED Technik keine große Rolle im Verbrauch spielen. Genaue Werte konnte ich auf die Schnelle nicht finden, ich schätze aber mal für ein komplett mit LED Beleuchtung ausgestattetes Auto einen Energiebedarf von maximal 100 Watt. Als Verbrauch würde sich das in einer Stunde als 0,1 kWh bemerkbar machen.
      Bei einer reinen Stadtfahrt mit 30 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit würde sich das bei einem E-Auto mit 15 kWh Verbrauch auf 100 km, mit einer Reichweitenveringerung von knapp 3 km bemerkbar machen.

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