Motorwelt: Historische Dokumente zur Elektromobilität


E-Mobility? Den Begriff scheint es vor 20 Jahren noch nicht gegeben zu haben. Wir haben im Archiv geblättert und eine Titelgeschichte der Motorwelt vom Oktober 1990 gefunden, in der „E-Mobility“ als Begriff nicht vorkommt, sonst aber überraschend viel an die heutigen Diskussionen erinnert. „Kommen langsam, aber sicher: Elektro-Autos“, lautet die Überschrift des Beitrags, der unter anderem feststellt: „Es ist Zeit für ein Umdenken im Nahverkehr.“ Die Autos, die beschrieben werden, wirken heute wie Seifenkisten: „Pinguin 4“, ERAD Elektra 6.E1, ATW Microcar, mini-el City und Colenta Minicab. Zum Teil nur bis Tempo 40 zugelassen. „Einen Crashtest würde keines überstehen. Wenn es keine Knautschzone gibt, kann auch die Insassenzelle nicht stabil bleiben“, stellte die Redaktion fest. „Beim mini-el City hat man von vorneherein das Gefühl, in einem gläsernen Sarg zu sitzen, der vom nächsten Lkw überrollt wird …“ Unsere Redaktionsassistentin Gabi Westermeier, damals ganz frisch bei der Motorwelt, erinnert sich: „Der Autor der Geschichte, Manfred Caroselli, hat richtig geschimpft auf die kleinen Kisten. Das sind alles Lebensmüde, die so etwas fahren, hat er gewettert.“ Den ganzen Beitrag können Sie hier als pdf downloaden. Viel Vergnügen! (mav)

Beitrag der Motorwelt zu Elektroautos 10/1990

19 Antworten zu “Motorwelt: Historische Dokumente zur Elektromobilität

  1. Wieso soll mir in Stau der Strom ausgehen?
    Ich fahre seit über 3 Jahren ein Elektroauto. Und in einem Stau, wo ich eine viel geringere Durchschnittsgeschwindigkeit habe, geht mir nicht der Strom aus, weil:
    – ich ne niedrigere Durchschnittsgeschwindigkeit habe und somit eine höhere Reichweite
    – weil mein Verbrauch im Stand quasi Null ist

    Praktische Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen haben Sie vermutlich nicht, oder sind Sie schon mal im Stau mit einem solchen Fahrzeug liegen geblieben?

    So, nun was zur Schnell-Ladung von Elektrofahrzeugen. Es wird jeder Netz-Manager eines Stromnetzes die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn Sie einen Punkt einrichten wollen, wo Sie extrem viel Strom aus dem Netz entnehmen wollen.

    Ist dies wirklich notwendig?
    Wenn ich mich richtig entsinne, sind über 95% aller Tagesleistungen eines PKWs geringer als 100 Kilometer, lt. ADAC-Studie.

    Also bei 365 Tagen im Jahr brauche ich an rund 22 Tagen eine höhere Leistung. Dann habe ich entweder vermutlich bei 1/3.tel die Möglichkeit einen Zwischenhalt (mit ausreichend viel Zeit) einzuplanen oder an den restlichen 15 Tagen mir einen Verbrenner zu leihen. Ich muß doch nicht JEDE Strecke mit meinem Elektroauto zurücklegen. Aber dazu muß vermutlich ein Umdenken erfolgen, was am leichtesten übers Geld funktioniert.

  2. • Was würden Sie tun, wenn Sie eine lange Zeit im Stau stehen würden und Ihnen dabei der Strom ausgehen würde?

    • Sind Sie mit der Aussage einverstanden, dass sich das E-Auto im Endeffekt nur ein reicher bzw. wohlhabender Kunde leisten könnte, aber der Steuerzahler das für diese Menschen ermöglicht, in dem die Steuergelder vom Staat für die Forschung und Entwicklung bereitgestellt werden?

  3. Der Autor ging leider nicht weit genug zurück. Um 1900 gab es mehr Elektroautos als Autos mit Verbrennungsmotor. Aufgrund der noch heute bestehenden Nachteile wurden die Elektroautos aber recht schnell in die Mottenkiste gesteckt.
    Bis heute hat sich an der Batterietechnik nicht viel geändert. Die hochgelobte Lithium-Batterie ist bestenfalls eine Brückentechnologie – schon heute ist das Element Lithium sehr knapp und wird unter teilweise unmenschlichen Bedingungen gewonnen (und ist deshalb auch teuer). Und das Problem der langen Ladezeiten ist noch nicht mal ansatzweise geklärt. Deshalb halte ich Elektroautos für ein Nischenprodukt, z.B. als Stadtauto für gut Betuchte mit großer Garage zusätzlich zum Familienauto mit ausreichend Reichweite (500-1000 km mit 15 Min Tankzeit) und Ladekapazität für einen Familienurlaub.

    • Der Rohstoff Lithium ist nach neuesten Erkenntnissen in ausreichender Menge vorhanden, http://www.photovoltaik-guide.de/lithium-genug-fuer-milliarden-elektroautos-und-mehr-12226

      Zu dem wird sich die Speicherkapazität pro Gramm Lithium, durch neue Technologien ( Lithium/Luft ) um den Faktor 5 bis 10 erhöhen.
      Ein zukünftiges Recycling des Lithium aus den alten Batterien wird aber auf jeden Fall stattfinden müssen.

      Bei entsprechender Speicherkapazität werden in einigen Jahren Distanzen von 500 km und mehr pro Ladung möglich sein.
      Eine Urlaubsfahrt mit den entsprechenden, auch vom ADAC empfohlenen, Pausen alle 2 Stunden, erlauben ein Nachladen per Schnellladung.
      Bei solch einer Schnellladung ließe in einer viertel Stunde, Energie für rund 100km nachladen. Bei der einstündigen Mittagspause ließe sich so also wieder Energie für weitere 400km nachladen.
      Das Problem ist also nicht die Reichweite oder die Ladezeit, sondern vielmehr die Organisation einer Reise.

      Spielen wir doch einmal eine solche Reise durch, gestartet wird mit einer Batteriekapazität für 500 km.
      Nach 2 Stunden mit einer angenehmen Reisegeschwindigkeit von 120 km/h hätten wir Energie für 240 km verbraucht. Restkapazität 260km.
      Bei einer viertelstündiger Pause könnten wir Energie für weitere 100 km nachladen, also fahren wir mit 360km Reichweitenkapazität weiter.
      Nach weiteren 2 Stunden legen wir eine Mittagspause mit Mahlzeit ein, Restkapazität nun 120km.
      Für solch eine Pause kann man in der Regel eine Stunde veranschlagen, wir fahren also wieder mit voller Batterie weiter, usw. usw.

    • Lithium ist genügend vorhanden, die aktuell genutzten Lagerstätten erlauben nur einen relative einfachen Abbau. Aber auch in z.B. Meerwasser ist genug Lithium vorhanden, das gewonnen werden kann.

      Lithium hat an den Fertigungskosten eines Lithiumakkus nur einen Anteil von ca. 1%-5%, je nach Lithiumakku (ein Lithium-Ionen-Akku braucht z.B. mehr Lithium als ein Lithium-Mangan-Akku).

      Lithium-Akkus lassen sich im E-Auto recht schnell laden, die „Geschwindigkeit“ ist im Grunde nur von der „Strommenge“ (Watt) begrenzt, die zur Verfügung stehen:
      Ein 20kWh Akku läßt sich
      – mit 20kW in 1h laden
      – mit 50kW in 24min
      – mit 100kW in 12min

      Ein normaler Hausanschluß hat ca. 40kW, eine E-Tankstelle kann da sicherlich mehr liefern.

      Bye.

  4. Der Beitrag zeigt, dass die Umweltverträglichkeit von Strommobilen schon damals bekannt war. Aber von den großen Konzernen war 1990 keiner dabei – eine ganz schwache Vorstellung. Kein Wunder, dass der Fortschritt zwei Jahrzehnte auf der Stelle trat. Und auch jetzt sind die Deutschen nicht gerade weit vorne. In zehn Jahren heißt Emobil wohl Chinaauto. Tschüß VW.

    • Asien, war und ist von Europa und den USA nie so wargenommen worden wie jetzt.
      Die großen Hersteller suchen jetzt krampfhaft nach dem Schlüssel für den Safe indem sie ihre technologien versteckt haben.
      Ein großes Problem war bei vielen Herstellern der Jugendwahn. Heut fehlen die alten Ingenieure die mit gutem Grundwissen und neuer Technologie eine Einheit bilden können und auch den jungen Ing’s noch was mitgeben würden.
      Die Asiaten haben da grundsätzich eine andere Vorstellung, wie sich bei Toyota zeigt.
      Nicht alles Neue muss sein, aber kann.
      Das macht den Schub der Bivalenttechnik de letzten Jahre aus.
      Was habe ich, was will ich und wie kann ich beides verbinden.
      Mir kommt es nicht nur so vor als ob wir das verlernt haben. Es ist so.
      Gerade der „typisch Deutsche“ lässt sich erzählen was ist, anstatt nachzuhaken und zu hinterfragen.
      Diese Bequemlichkeit, nicht nur bei uns Konsumdeutschen, sondern auch in anderen „Industriestaaten“, sorgt dafür, dass die Chinesen, Inder, Pakistanie usw. an uns vorbeiziehen werden.

  5. Elektroautos sind heute auch deshalb umweltfreundlicher, weil unser Strommix CO2-neutraler geworden ist.

    Meines Wissens wurden nach dem Versuch auf Sylt in den Neunzigern das Thema nicht mehr weiter verfolgt, weil nicht absehbar, dass man mit Elektroautos CO2 einsparen kann.

    Der Zubau von Wind- und Sonnenstrom hat das erheblich verändert.

  6. „Lebensmüde“ finde ich schon ziemlich herablassend… sind dann alle Fahrradfahrer, Rollerfahrer und Motorradfahrer auch lebensmüde?

    Naja… wie andere Länder E-Mobilität angehen:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,712861,00.html
    (China fördert massiv E-Auto)

    Bye.

    • Hurra, Jürgen Hahn,
      das war doch mal ein Superlink. Hab ich schon was zu geschrieben, aber hier nochmal meine Ansicht. Franzosen bauen ein E- Auto für zwei Personen. Nichtsbesonderes, weil Tesla schon da ist.
      Doch was passiert da noch?
      Der franz. Hersteller verbindet Herstellung, Vertrieb und Energieanbieter.
      Nachteil für uns Bürger in Deutschland, unsere Subventionen oder politisch ausgedückt „Fördermittel“ landen nicht beim Kunden und verbinden die Zweige nicht, die für eine Zukunft des E- Autos sorgen könnten.
      Der franz. Hersteller steigt nur mit seinem Verkauf in den Ländern ein, wo der Kunde und der Hersteller gesponsert werden. Der Energieanbieter und dasElektrohandwerk werden automatisch, ohne Subbies, zum Mehrverdiener dabei.
      Deutschland gehört nicht dazu. Soviel zu meiner Wiederholung.

    • Und da war doch noch was mit den Finanzen.
      China hat die angeblichen finanziellen Rücklagen von über 1,8 Billionen US Dollar vorweisen können, als bei uns die Finanzkrise ausbrach.
      Schlecht kopieren konnten sie schon immer gut und billig veraltete Technologien einkaufen auch.
      Learning by doing and „copying“ scheint ein Hobby der Chinesen zu sein und jetzt staunt die Welt, dass über 1 Milliarde Menschen den Sinn und Zweck von Technologie und Geld erkannt haben und selbst was entwickeln, fördern und verbreiten.
      Dabei ist es unerheblich ob eine Zeitung so herablassend auf die Kommunisten verweist.
      Das sind und waren immer Kapitalisten mit anderem Namen. Siehe Geschichte und Diktatur.
      Es ist quasi leichter in einer Diktatur etwas voranzubringen oder zu vernichten.
      Wie dem auch sei. Es macht uns hier im Hochtechnologie- und Autoland Deutschland schon große Kopfschmerzen.
      Wenn es wirtschaftlich nicht möglich sein wird die E- Mobilschwemme aus China aufzuhalten, Geld haben die ja mittlerweile genug, dann müssen wieder Gesetze her, die diesen Schub auf Deutschland und Europa verhindern helfen.
      Die EU Komissionen werden da schon mithelfen.
      Damit ist auch gleich der Gedanke eines Users hier im Blog verworfen, dass wir die Europäer Deutscher Nation die Asiaten mit E- Autos bombardieren werden, damit wir hier unsere E- Technologie loswerden.
      Das können die Chinesen in naher Zukunft selber und schneller umgekehrt mit uns machen.
      Und vergessen wir doch nicht die 1 Milliarde Inder, von denen wir hier in Deutschland und anderswo die hochgebildeten Fachleute für neue Technologien herholen, weil wir unser Bildungsniveau bereits auf „Nullphase“ herunter geschraubt haben.
      Wir sind ja nicht mal in der Lage ein einheitliches Bildungskonzept für Deutschland und Europa aufzubauen, um uns vor diesem Technologieansturm fachlich und praktisch zu behaupten.
      Machen wir in Europa und Deutschland so weiter steht nicht ein Rosenverkäufer an unserem Tisch im Lokal, sondern der Autoverkäufer.

  7. „E-Mobility“? Klar, den Begriff hat es vor 20 Jahren noch nicht gegeben. Damals hiess so ein Ding eben Elektroauto. Aber „logisch“, ein Hausverwalter heisst ja mittlerweile auch „Facility-Manager“…

    Übrigens: vor über 100 Jahren gab es in New York 50 % Elektroautos…

    Und prinzipiell: wozu über 100km Reichweite notwendig sein sollen, ist mir genauso unklar, wie der Grund dafür, dass nur Tesla in der Lage sein soll, ein ElektroAUTO zu bauen und keine ElektroSeifenkiste…

    Komischerweise gab es schon einige recht nette Elektrofahrzeuge in den letzten Jahren/Jahrzehnten, u.a. den Lotus Super Solaris, die alle irgendwie genauso verschwunden sind, wie z.B. der Stelzer-Motor und so manches andere, das der Benzin-Mafia nicht gefallen hat…

  8. Im Jahr 1984 fand in Berlin ein Grossversuch statt. 100 Elektrofahrzeuge von Daimler und VW wurden mit Unterstützung der TU Berlin ( Prof. Naunin) und der Bewag (Batteritechnik) erprobt.
    Heute spricht keiner von diesen aufregenden Monaten mehr, als ob dieser Versuch niemals unternommen worden wäre. Der Versuch zeigte, dass die die Batterietechnik noch nicht ausgereift war. Das BMFT ( Bundesminiterium für Technologie) hat dises Vohrhaben stark gefördert.
    Man sollte diesen älteren Unterlagen nachgehen.
    Auch das RWE sollte kontacktiert werden. Viele Leute von damals leben heute nicht mehr.
    Anfragen an Horst Bomke @gmx.de

    • „Der Versuch zeigte, dass die die Batterietechnik noch nicht ausgereift war“.

      Das ist immer eine Frage der Definition des Versuchs: bei einer Vorgabe von mehreren hundert km Reichweite wird natürlich automatisch „bewiesen“, dass „die Batterietechnik noch nicht ausgereift war“. Auch, wenn die Allerwenigsten mehr als 50km/Tag fahren.

      Und eine Kombination von Elektro- UND Ottomotor für Stadt- und Überlandbetrieb wird überhaupt nicht bedacht.

      Schon sehr „komisch“ das Alles. Aber eine Verschwörungstheorie davon abzuleiten, wäre natürlich nicht in meinem Sinne…

    • Der City Stromer von VW war schon ein Projekt im Jahr 1992.
      http://de.wikipedia.org/wiki/VW_Golf
      Der letzte Satz zur Akkubestückung ist hier besonders interessant. Die Technik lässt sich auch heute noch anwenden, ist sofort einsatzbereit, aber nein, VW muss ja das Fahrrad neu erfinden.
      Reichen denn 100 Km/h für 70 oder 40 km nicht aus, wenn in der Stadt die 100 Km/h nicht gefahren werden dürfen. Selbst wer kurz über die Autbahn fahren muss um zur Arbeit zu kommen würde minimum 60 km/h fahren dürfen ohne abgewatscht zu werden.
      Wir wissen aber heute, dass ein Tesla in einer geänderten Einstellung des Originaltzustandes 110 Km/h schnell sein kann und mindestens im niedrigsten Fall über 400 km Reichweite hat.
      So geschehen in England, wo sowieso die Zulassung dieses Autos unsagbar schnell gestattet wurde, während man in Deutshland einen Behördenkrieg sondergleichen führen muss.
      Dieser Londoner Bürger hatte nicht seinen Tesla 200 km/h fahren und nach 250 km abstellen wollen und lies vom Hersteller die Technik modifizieren.
      Und welchen Schritt gehen die Franzosen?
      Die bieten gleich noch einen Anschluss inkl. Installateur an um ihr E- Mobil anzbieten. Nachteil ist die Tatsache, dass sie eben nur in den Ländern das Auto anbieten in dem gute Fördermittel für Hersteller und Kunden warten. Deutschland gehört vorerst in eventuell 25 Jahren dazu.
      ???????????

    • An Dokumente von Herstellern heranzukommen, sehe ich als sehr schwierig an.
      Besonders wenn man weiß, dass ohne Not die Hersteller ihre Projekte eingestampft und die Safetüren mit den Dokumenten bombensicher verschlossen haben.
      Was meinst du was passiert wenn heraus kommt, dass diese ehrenwerten Hersteller uns seit der ersten großen Ölkrise 1973 nur an der Nase herumgeführt haben.
      Immerhin sind Porsche und VW seit Jahrzenten eng verbandelt und der Lohner Porsche existierte seit 1900.
      Ich muss mich an dieser Stelle korrigieren. In einem anderen Thema dieses Blog habe ich fälschlicher Weise den Geschwindigkeitsrekord eines Elektroautos aus dem Jahr 1899 in das Jahr 1901 datiert und an Porsche vergeben.
      Richtig ist: 04.03.1899 mit 105,88 km/h aufgestellt von Camille Jenatzy mit seinem Elektroauto La Jamais Contente! sorry
      Was die Hersteller angeht, sind sehr viele bemüht sich in Schweigen zu hüllen.
      Der Citystromer hatte einen Motor von Siemens. Ob Siemens sich wirklich in die Karten gucken lässt. Bosch würde sich eher als Unternehmen ausradieren lassen, als seine Patente beim Elektroantrieb für PKW preis zugeben.
      Und vergessen wir nicht die Macht der Juristen und Politiker in ihrer Lobbyarbeit für dieses oder jenes Unternehmen.
      Bisher haben sie noch allemal den Ton abgedreht, wenn die Musik zu laut wurde.
      Ich bin kein Verfechter von Verschwörungstheorien und es sind ganz sicher auch keine. Aber es sind offene und versteckte Attacken gegen Neues, solange das Alte sich noch Gewinn bringend verkaufen lässt.
      Es gibt ja über uns Deutsche den Unterton, dass wir z.B. beim Spritpreis noch nicht an unsere Schmerzgrenze gebracht wurden. Sonst würden wir schon lange die Tankstellen in viel größerem Umfang boykottieren und den ÖPNV noch stärker nutzen.

  9. Die Idee einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug zum Durchbruch zu bringen gab schon mal in den USA. Schaut hier:

    Wir haben den Punkt, daß genau dies wieder passieren könnte, noch nicht überschritten.

    Marc

    • Das meinte ich in meinen Posts in diesem Doku- Forum des ADAC.
      Wir sind jetzt aus der Erfahrung unserer Vordenker und Vornutzer etwas schlauer. Doch können wir uns endlich entschließen uns zusammenzuschließen, damit ein Zurück nicht mehr möglich ist.
      Wie der Beitrag zu alten Dokumenten belegt, ist doch das Wissen angewachsen und dafür mussten 20 Jahre vergehen.
      In einem anderen Beitrag dieses Blog wurde darauf verwiesen, dass es noch zu viele gibt die mutwillig aus Gier eine Idee vernichten müssen und haben in Politk, Wirtschaft und Rechtswissenschaften immer willige Gefolgsleute gefunden.
      Der Mut derer die sich dagegen wenden und kämpften ist bewundernswert, aber sind wir wirklich bereit offen in einem Club diese Altkämpfer heute zu unterstüzen.
      Ich bin der Meinung dass es Zeit wird einen unabhängigen Weg einzuschlagen der den Zugriff alter Seilschaften beendet.
      Ein Kollege wurde noch vor einem Jahr belächelt wenn er mit seinem „rollenden Glassarg“ auf den Busbetriebshof kam.
      Heute drehen sich die Kollegen um und sind voller Fragen.
      Nur wenige Kollegen haben sich seit langem mit diesem „Todesmutigen Mitarbeiter“ über den City EL unterhalten.
      Alle Themen die hier schon angesprochen wurden tauchten auf.
      Zu teuer, zu klein, zu instabil, zu unverständlich usw.
      Wer sich wirklich intensiv damit beschäftigte waren nach meinem bisherigen Infostand von 470 Kollegen nur gerademal 2 Mitarbeiter.
      Heute sind wir eine diskutierende Gruppe von 100 Kollegen. 1 Jahr und wir haben uns verfünfzigfacht. Nicht einer würde heute einen >>>E-Car kauf<<< ablehnen, wenn es denn erschwingliche und gute geben würde. Dabei ist den wenigsten klar was sie unter einem guten nutzbaren E- Mobil selber verstehen.
      Alle scheitern an dem "Guten Auto", weil die Fachinfos fehlen worauf man bei aller individualität der Ausstattung wirklich achten muss. Von Gesetzen und Zulassungsbestimmungen bishin zu technischen Gundvoraussetzungen als Straßenparker zum "Tanken".
      Doch es bewegt sich was.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s