Elektroautos brauchen (sauberen) Strom


Wo kommt eigentlich der Strom für Elektroautos her? Kinder beantworten die Fragen kindlich: Der Strom kommt aus der Steckdose. Woher auch sonst…

Ganz so einfach ist es aber leider nicht. Denn es geht konkret um die zusätzliche Menge, die gebraucht wird, wenn Elektroautos in nennenswerter Zahl Strom aus dem Netz ziehen. Das könnten im Jahr 2020 immerhin 1 Million Fahrzeuge sein, so das Ziel der Politik. Droht uns damit ein Versorgungsproblem?

Entwarnung gibt eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Die hat im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) vorgerechnet, dass 1 Million Elektrofahrzeuge lediglich  einen zusätzlichen Strombedarf von 0,3 Prozent des Gesamtstroms benötigen. Eine vernachlässigbare Größe. Auch die Stromversorger selbst geben sozusagen grünes Licht. Eon-Chef Klaus-Dieter Maubach etwa erklärt, dass selbst für 30 Millionen Stromer kein einziges neues Kraftwerk gebaut werden müsse. Die Elektroflotte hätte sogar den Vorteil, dass man die ohnehin vorhandenen Regelkraftwerke besser auslasten könne.

Zum anderen geht es aber auch darum, dass Elektroautos nur dann wirklich umweltfreundlich betrieben werden können, wenn der Strom dafür aus regenerativen Quellen wie Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft stammt. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wesentlich mehr CO2-arme oder besser: CO2-freie Kraftwerke gebaut werden. Laut neuestem Bericht des BMU sind heute lediglich 16,3 % des Bruttostromverbrauches in Deutschland durch erneuerbare Energien abgedeckt.  (rud)

23 Antworten zu “Elektroautos brauchen (sauberen) Strom

  1. Natürlich ist es am besten, wenn ein Elektroauto mit „grünem Strom“ betankt wird.
    Leider wird beim Vergleich zwischen Verbrenner und Elektroauto gerne vergessen, daß der Sprit bis in den Tank auch nicht CO2-neutral kommt.
    Elektroautos sind – aus heutiger Persprektive gesehen – auch mit konventionellem Strom eine echte Alternative zu jedem Verbrenner.
    Wer es nicht glaubt, kann es gerne selbst nachrechnen:
    http://www.daimler.com/go/optiresource

    Marc

  2. Elektroautos sind eine tolle Sache. Strom für die Autos aus alternativen Energiequellen, die keinen strahlenverseuchten Atommüll produzieren, ist ein Muss. Was aber auch noch wichtig ist, ist die Verringerung des Autoverkehrs allgemein. Wenn man 10 Tage im Stau steckt, ist es für die Lebensqualität ziemlich egal, ob man in einem Benzin, Diesel oder Elektroauto sitzt. Leider trägt das Auto schon ziemlich lange nicht mehr zur Steigerung unserer Lebensqualität bei, wie es ursprünglich geplant war. Ganz im Gegenteil, Landschaftsverschandelung, Feinstaubbelastung, Staustress, Lärmbelästigung…Nur weil ich alle Benziner durch Elektroautos ersetze, ist das Problem noch lange nicht gelöst.

    • Wenn für E-Autos regenerativ produzierter Strom ein Muß ist, dann muß aber auch ab sofort der Benzin und Diesel für die herkömmlichen Autos auch regenerativ produziert werden!

      Wieso wird hier gefordert, daß eine neue Technologie auf einmal alle Probleme der Personenberförderung lösen muß, bevor sie genutzt werden darf?

      Daß E-Autos in vielen Punkten jetzt schon besser sind als Autos mit Verbrennungsmotoren sollte doch auch jetzt schon genutzt werden dürfen.

      Es ist doch nicht so, daß durch E-Autos irgendjemand oder irgendetwas zu Schaden kommt… da könnte man ja auch fordern, daß alle Autos, die weniger als 5l Benzin verbrauchen, verboten gehören, da sie ja auch nicht alle Probleme lösen!

      Bye.

  3. • Was würden Sie tun, wenn Sie eine lange Zeit im Stau stehen würden und Ihnen dabei der Strom ausgehen würde?

    • Sind Sie mit der Aussage einverstanden, dass sich das E-Auto im Endeffekt nur ein reicher bzw. wohlhabender Kunde leisten könnte, aber der Steuerzahler das für diese Menschen ermöglicht, in dem die Steuergelder vom Staat für die Forschung und Entwicklung bereitgestellt werden?

    • Hallo Jenny & Hele,

      hier Ihre Antworten:

      „Was würden Sie tun, wenn Sie eine lange Zeit im Stau stehen würden und Ihnen dabei der Strom ausgehen würde? „:
      Mit einem Elektrofahrzeug können Sie seeeehr lange im Stau stehen, denn so lange sich das Kfz nicht bewegt, verlieren Sie keine Energie (ev. Heizung läuft separat mit Benzin und ev. Beleuchtung ist dank LED-Technik zu vernachlässigen). Allerdings sollten Sie dann das Radio ausmachen…

      „Sind Sie mit der Aussage einverstanden, dass sich das E-Auto im Endeffekt nur ein reicher bzw. wohlhabender Kunde leisten könnte, aber der Steuerzahler das für diese Menschen ermöglicht, in dem die Steuergelder vom Staat für die Forschung und Entwicklung bereitgestellt werden?“
      Nein, bin ich nicht.
      Dass es derzeit so aussieht, ist jedoch leider z.Zt. nachvollziehbar, aber das liegt nur daran, dass die Konstrukteure unbedingt die übernächste Generation der Akkus verwenden wollen…
      Ein „E-Auto“ ist in der Herstellung wesentlich günstiger zu produzieren als ein herkömmliches.

  4. Bei Diskussionen über E- Antriebe wird selten darüber gesprochen wo der Strom herkommt, denn was nützt mir ein E-Antrieb, wenn der Strom dafür von Atom-, Öl- oder von Kohlekraftwerke kommt.
    Ich finde man sollte sich darüber auch mal Gedanken darüber machen, dass E-Antriebe noch lange keine ausreichende Reichweite haben und ich habe kein E-Auto, was einen Anhänger ziehen kann es gibt schließlich auch Menschen die mit dem Auto in den Urlaub fahren. Eine andere Sache ist, dass das Laden der Batterien noch viel zu lange dauert.

    Ich bin kein Gegner solcher Antriebe allerdings sollte man es auch mal realistisch betrachten.

    Ich bin zwar noch nicht alt, aber ich schon von vielen Ingenieuren gehört dass sie während ihrer Studienzeit schon alternativen Antrieben gearbeitet haben nur keiner wollte davon wissen.

  5. Und jetzt noch etwas an @adacmotorwelt.
    Es gehört hier nicht direkt in diesen Blog, dennoch ist der ÖPNV in ganz Deutschland nicht von den gravierenden Umwälzungen ausgeschlossen und muss auch bei den E- Autos mal kurz angesprochen werden.
    Wie bekannt soll in Hamburg die Stadtbahn (StraßenBahn) gebaut werden. Unabhängig davon, dass Hamburg das Geld dafür eigentlich nicht hat, wird der neue Bürgermeister Ch. Ahlhaus diese Angelegenheit weiter betreiben.
    Ich frage mich aber, warum denn eine Stadtbahn mit kurzem Streckenverlauf (ca.10km) für 150.000.000 E gebaut werden soll, wenn man die bisherigen Busverbindungen in und Hamburg eigentlich mit E- Fahrzeugen ausstatten kann.
    In New York macht man das doch mit Hybridbussen schon lange.
    Und ich würde gerne wissen wollen, wie es mit den Folgekosten der neuen Stadtbahn aussieht.
    z. B. Kosten für ausgeschlagene Schienenstränge, Achsprüfung wie bei der DB, Achswechsel usw.
    Zu diesen Themen habe ich keine FAQ’s bei der Hochbahn gefunden.
    Immerhin sind doch gerade diese ÖPNV Unternehmen ein wichtiger Baustein zur effektiven Nutzung unserer Energie und könnten sehr dazu beitragen, dass man sein E- Auto anders oder besser nutzt.

  6. Nach Aussage eines Energieversorgers brauchen wir in Deutschland keine neuen Kraftwerke. Das ist schon mal gut.
    Die Verteilung der Energieproduktion belegt, dass wir im Verhältnis zu anderen Ländern wenige A- Kraftwerke haben, aber dafür zu viele Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen.
    Damit können die E- Autofahrer sehr wohl dazu beitragen, dass nicht nur die A- Kraftwerke zurückgebaut werden, sondern auch die fossilen Brennstoffe nicht mehr in so hohem Maße zur Energiegewinnung verbraucht werden.
    Also sind auch die Energiekonzerne in der Pflicht ihre Produktionsarten zu überdenken und umzubauen.
    Da kommen die Versuche und Überlegungen an den Universitäten der ganzen Welt ins Spiel, die das E- Auto als Energiespeicher betrachten.
    Und somit hat Herr Pötter recht, dass wir schnellstens ohne A- Kraftwerke auskommen und die Kosten für A- Müll beseitigen müssen, Herr Hahn ebenfalls, weil wir immer noch die fossilen Brennstoffe als Hauptenergierohstoff einsetzen und zu wenig die effektiv Auslastung nutzen und Jim Bob auch, weil wir die Konzepte und Ideen die wir haben noch nicht schnell genug umsetzen.
    Wenn ich einen Smart ED habe und dieser 12 Stunden zu Hause und 8 Stunden auf Arbeit steht, kann ich in dieser Zeit hier oder dort Energie abgeben, wenn es erforderlich ist und Energie laden, wenn ich es benötige.
    Intelligente Lösungen sind schon dafür vorhanden.
    Und wenn man beim Kauf eines Autos auch noch ein kleines Solar- und/ oder Windkraftwerk erhält und bei dem Versorger seines Vertrauens einspeisen kann, sowie man auch entnimmt, dann fallen die fossilen Rochstoffe, als Hauptenergielieferant, langsam aber sicher weg.
    Vielleicht ist es nicht ganz richtig was der Vertreter von E-On sagt- es werden sicherlich keine großen Karftwerke neu gebaut werden müssen-, aber weil man „Strom“ (noch) schlecht speichern kann, sind diese kleinen Kraftwerke wohl in naher und ferner Zukunft ein MUSS.
    Tschernobyl mag aus den Köpfen verschwunden sein, aber in unserer europäischen Nachbarschaft sind Gebiete verstrahlt, die noch in 250.000 Jahren keiner bewohnen kann.
    Da macht es Sinn den Franzosen mal zu zeigen, dass 75 A- Kraftwerke mehr Risiken in sich bergen als Nutzen. Von den Kosten der Entsorgung des Mülls und der Wiederaufbereitung ganz zu schweigen!

  7. Ich hatte es hier ja schon mal an anderer Stelle geschrieben, eine Million E-Autos verbrauchen gerade mal runde 2 TWh Strom.
    Schon in 2009 hatten wir einen regenerativen Anteil von 94 TWh, im Jahr 2020, wenn die eine Mio. auf den deutschen Straßen unterwegs sein sollen, werden es voraussichtlich 278 TWh Ökostrom sein, also noch nicht einmal 0,8 % des regenerativ erzeugtem Strom !

    Wo ist also das Problem ?

    Natürlich ist es am besten und auch am sinnvollsten E-Autos mit regenerativ erzeugtem Strom zu laden, was übrigens auch für den restlichen Verbrauch sinnvoll ist, aber nach aktuellen Studien ist das E-Auto sogar mit dem derzeitigen Strommix sauberer als das Auto mit Verbrennungsmotor.

    Und dass betrifft nicht nur den CO2 Ausstoß, bei allen anderen Emissionen schneidet das E-Auto auch durchweg besser ab.

    • Eben. Besonders in Grossstädten kommt es ja wohl hauptsächlich auf die Emissionen IN der Stadt an… nur zu „komisch“, dass das wohl noch den Wenigsten aufgefallen ist.
      Wenn ich z.B. an der Landsberger Strasse (München) wohnen würde, wäre ich wohl froh um jedes einzelne Elektroauto…

      Die Weichen sind gestellt für „ÖkoStrom“. Also: WEITERMACHEN!!!

      Zu schade, dass so manche weder sowas noch das Potential für die Zukunft sehen.
      HER MIT ELEKTROAUTOS, VOR ALLEM FÜR DIE STADT!!!
      Obwohl da auch ein Hybridantrieb (Überland Benzin, Stadt Elektro) Sinn machen würde, zumindest, wenn man keinen Zweitwagen in der Garage hat (haben allerdings aber auch Viele…).

      Nur zu schade, dass den Blog hier so wenige lesen… bis jetzt zumindest😉

      • Den Blog lesen nicht wenige … schon über 10000 Visits im ersten Monat. Beste Grüße, die Redaktion

      • Michael Bluhm

        Hallo Herr Hahn,
        erstmal ist es richtig, dass wir in der jetzigen Übergangsphase den Energie „Vorrat“ Überschuss effektiver nutzen müssen, den wir bisher verpuffen lassen.
        Dabei fällt mir auf, dass wir mit unserer Stromrechnung diesen nicht genutzten Produktionsüberschuss mitbezahlen. Wenn ich also heute schon für Energie bezahlen muss die ich (alle) nicht nutzen können, weil er nicht gespeichert werden kann, dürfte ja mein E- Auto keine höheren Kosten verursachen als ich heute habe. Denn ich erhalte ja jetzt etwas dafür, was heute noch nicht der Fall ist.
        Hat „Herr E- On“ vielleicht zu doll aus dem Nähkästchen geplaudert?
        Ich war schon etwas erstaunt und bezweifle jetzt umsomehr die anstehenden Preiserhöhungen der Konzerne für jede Art von Energieversorgung (Erdgas) und im besonderen bei der Umsetzung und Einführung von E- Autos.

      • Michael Bluhm

        Wie hier in den verschiedenen Themenbereichen schon einige Posts, z.B. von Christoph aus Nord- Norwegen klar gemacht haben, werden die individuellen Bedürfnisse eine Bivalenttechnik für längere Zeit unabdingbar machen. Die Entwicklung zeigt aber, dass wir auf dem besten Weg sind nur eine Energiform für unsere Fortbewegung mit Fahrzeugen verwenden zu wollen.
        Ja, wir brauchen solche Bivalentfahrzeuge und Ja, wir brauchen sie wohl am längsten dort wo wir mit viel höheren Lasten und Kräften arbeiten müssen.
        Doch auch dort wird sich ein Verbundnetzt entwickeln welches nur noch mit „Strom“ versorgt.
        Und deshalb auch bei mir:
        „Her mit den E- Autos. Macht Tempo auf allen Ebenen. Zeigt auch den Politikern, dass ihre zögerliche Haltung falsch ist. Gebt den Energieversorgern euren Willen bekannt und die die nicht mitmachen wollen verlieren eben ihre Kunden!“
        Auch wenn Ökostromanbieter an einem Netz hänge in dem A- Strom und Fossiler Strom eingespeist werden, so haben tausende von Kunden den großen Konzernen schon deutlich gemacht, dass sie sich diesen Raubbau und Missbrauch nicht mehr gefallen lassen wollen.
        Ich stimme auch hier Herrn Töpper zu. Es ist mir nicht egal woher der Strom kommt und welche Märchen mir meine Energieanbieter dafür erzählen will, damit dieser sich nicht ändern braucht und muss.

      • Hallo Herr Bluhm,

        am besten nutzen wir den jetzigen „Stromüberhang“ für die elektrolytische Herstellung von Wasserstoff für ca. 1 Million Elektroautos mit Brennstoffzellenantrieb.

        Den elektrolytisch erzeugten Wasserstoff kann man auch sehr gut dafür nutzen um elektrische Stromspitzen zu glätten und um den Strom generell zu speichern.

        Somit ist das Elektroauto ein idealer Stromspeicher, als Batterieversion oder als Brennstoffzellenversion.

        Elektroautos mit einer Brennstoffzelle sollten überwiegend für den Lankstreckenbetrieb auf den Bundesautobahnen eingesetzt werden, zumal die notwendige Infrastruktur dort einfacher aufgebaut werden könnte.

        Mit freundlichen Grüßen
        Ihr Theo Pötter

  8. Wenn für 30 Mio. E-Autos kein einziges neues Kraftwerk gebaut weden muß… dann ist es es doch im Grunde total egal, „woher“ der Strom kommt… er ist ja quasi jetzt schon da und „verpufft“ nur mangels Auslastung?

    Wahnsinn!

    Bye.

    • Herr Hahn hier noch einmal zur Erinnerung der Strommix bei uns in Deutschland Stand 2008:

      Für die im Jahre 2008 in Deutschland „erzeugte“ elektrische Energie wurden folgende Energieträger „umgewandelt“:

      Erneuerbare Energieträger wie Wind, Sonne… 16%

      Fossile und sonstige Energieträger wie Steinkohle, Braunkohle und Erdgas 59%

      Atomare Energieträger wie die Kernkraft 25%

      Dabei entstanden folgende Umweltverschmutzungen:

      0,0006 g/kWh radioaktiver Abfall, das entspricht 450 Tonnen hochradioaktiver, tödlich strahlender Abfall dessen Endlagerung völlig ungeklärt ist!!!

      506 g/kWh CO2 – Emmissionen

      ———————————————————–

      Also mir ist nicht total egal mit welchem Strom die Batterie – Autos der Zukunft versorgt werden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Theo Pötter

      Quelle: http://www.solarer-wasserstoff.de

      • Jürgen Hahn

        Hallo Herr Pötter,

        nochmal: Schon heute wird scheinbar genügend Strom produziert, um 30 Mio. E-Autos damit zu versorgen. Das ist die Aussage vom Eon-Chef Klaus-Dieter Maubach in dem Artikel oben. Also nutze ich doch einfach diesen Strom, als ihn sinnlos verpuffen zu lassen!

        Bye.

    • Hallo Herr Hahn,

      2008 wurden in deutschlands Atomkraftwerken 450 Tonnen hochradioaktiver, tödlich strahlender, radioaktiver Abfall produziert dessen Endlagerung noch völlig offen ist.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Theo Pötter

      • Jürgen Hahn

        Genau! Und überflüssigerweise werden noch zusätzlich für 30 Mio. Autos unsere wertvollen Erdölreserven als Benzin und Diesel verbrannt…

        Ich habe es doch schonmal hier vorgerechnet: Wenn das ganze Erdöl, das heute für die Autos verbraucht wird, stattdessen in Ölkraftwerken zu Strom umgewandelt wird, dann habe ich genug Strom, um alle E-Autos damit zu betreiben und um ZUSÄTZLICH alle Atomkraftwerke abschalten zu können.

        Bye.

      • Hallo Herr Hahn,

        Ihre „Rechnung“ habe ich nicht ganz verstanden.

        Außerdem sind Ölkraftwerke für mich und viele andere keine Lösung, auch nicht ansatzweise.

        Hier fehlen Fakten und echte Zahlen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Ihr Theo Pötter

      • Das ist es ja gerade, im Verbund mit Elektroautos brauchen wir gar keine Atomkraft mehr.
        Zum einen können jetzt schon E-Autos überschüssigen Nachtstrom aus Windanlagen aufnehmen und später, wenn die E-Autos ausreichend große Akkus haben, können Sie bei hohem Strombedarf in das Stromnetz einspeisen.

        Jedes Auto lässt sich dann so inteligent einstellen, dass es nur so viel und so lange Strom abgibt, dass mir immer noch genug Reserve bleibt.

        So werden viele E-Autos zusammen zu einem riesigen Stromspeicher.
        http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/browse/2/article/185/mein-auto-ist-ein-stausee-wie-mit-elektrofahrzeugen-strom-gespeichert-wird.html

      • Jürgen Hahn

        Also nochmal die Rechnung wegen Öl in Strom „umwandeln“:

        In Deutschland haben wir 40 Mio. PKWs.
        Diese verbrauchen pro Jahr 35 Mrd. Liter Benzin&Diesel.
        1 Liter Öl (bzw. Benzin oder Diesel) hat einen Brennwert von ca. 10kWh.

        In einem (GuD) Ölkraftwerk wird aus 1 Liter Öl ca. 6kWh Strom produziert.
        Bei 35 Mrd. Liter Öl macht das 210 TWh Strom.

        Alle 40 Mio. PKWs auf Strom umstellen benötigt ca. 100 TWh Strom. Es bleiben also gut 100 TWh Strom übrig.

        Alle Atomkraftwerke in Deutschland produzieren ca. 100 TWh Strom. Diese werden nicht mehr benötigt.

        Bye.

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