Monatsarchiv: September 2010

Strom, Benzin oder Wasserstoff?


ADAC-Präsident Peter Meyer

ADAC-Präsident Peter Meyer

Sind rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge die einzige Alternative zum Benzinmotor und welchen Anteil werden Hybridfahrzeuge in Zukunft am Verkehrsaufkommen haben? ADAC-Präsident Peter Meyer diskutierte für einen Beitrag in der Tageszeitung „Die Welt“ mit der Verkehrsforscherin Barbara Lenz über Mobilität und Verkehr im Jahr 2050. Weiterlesen

Was passiert, wenn es beim Elektromobil kracht?


Die ADAC Rettungskarten sind gerade für Hybrid- und Elektrofahrzeuge unverzichtbar. Das Sicherheitsniveau von modernen Fahrzeugen ist (auch durch die ADAC-Crashtestaktivitäten) schon sehr hoch geworden. Gleiches muss natürlich für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben gelten. Bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen sind Hochstromtechniken von bis zu 650 Volt verbaut, die im Crashfall auf keinen Fall zu höheren Verletzungsrisiken für Insassen und Retter führen dürfen. Deshalb muss durch Crashschalter automatisch die Stromzufuhr der Hochvoltbatterie gekappt werden und das Rettungspersonal muss die Abschaltung auch manuell durchführen können. Weiterlesen

Von null auf 60 in 5,5 Sekunden


Die Technik der A-Klasse E-Cell im Detail

Die Technik der A-Klasse E-Cell im Detail

Nach der B-Klasse F-CELL mit Brennstoffzelle bringt Mercedes-Benz mit der A-Klasse E-CELL nun ein zweites unter Serienbedingungen gefertigtes Elektroauto auf die Straße. Ab Herbst 2010 werden 500 Exemplare der A-Klasse mit Elektroantrieb in Rastatt gebaut. Die A-Klasse E-Cell verfügt über eine permanent erregte Drehstrom-Synchronmaschine mit einer Dauerleistung von 50 kW (68 PS). In der Spitze soll der Elektroantrieb 70 kW (95 PS) leisten. Das maximale Drehmoment beträgt 290 Newtonmeter. Weiterlesen

München wird „eflott“ gemacht


Soll 2011 durch München rollen: Audis "Mega City Vehicle" A1 e-tron

Soll 2011 durch München rollen: Audis "Mega City Vehicle" A1 e-tron

Für das Projekt „Modellregion Elektromobilität München“, das vom Bundesministerium für Verkehr unterstützt wird, sollen im kommenden Jahr 20 Audi A1 e-tron durch die bayerische Landeshauptstadt und das Münchner Umland fahren. Im Rahmen des Flottenversuchs mit dem Namen „eflott“ wird das Mobilitätsverhalten der Testfahrer mit einer mobilen Anwendung auf Smartphones protokolliert und von der Technischen Universität München (TUM) ausgewertet.

Dabei hoffen die Macher der Studie auf wichtige Daten zu den zentralen Fragestellungen der Elektromobilität, z.B. wie häufig und in welchen Situationen Elektroautos genutzt werden und welchen Einfluss das Angebot von solchen Fahrzeugen auf die Nutzung anderer Verkehrsmittel hat. Weiterlesen

Elektro-Zweiräder von Mini und Smart


Der MINI Scooter E Concept

Der MINI Scooter E Concept

Das Segment der Elektro-Roller erhält demnächst Zuwachs. Auf dem Pariser Autosalon vom 2. bis zum 17. Oktober werden zwei deutsche Hersteller Zweiräder mit Elektroantrieb als Weltpremiere vorstellen. Mini  zeigt den Scooter E-Concept Eco auf der Messe, Smart wird den einsitzigen Roller forOne präsentieren. Weiterlesen

80 Kilometer Angst


Welche Erfahrung unsere Redakteure und Testingenieure mit Elektro-Autos gesammelt haben, konnten Sie in diesem Blog schon mehrfach lesen. Doch wie fühlt es sich für jemand an, der nicht täglich mit Automobilen zu tun hat? Dieter Birk, beim ADAC sonst für Marketing zuständig, war für uns erstmals im Karabag 500 E unterwegs. Hier ist sein Erfahrungsbericht:

Etwas skeptisch bin ich schon, als ich den Karabag 500 E abends von einem Kollegen übernehme. Ich will mit dem kleinen Elektroflitzer von München in meinen 35 Kilometer entfernten Wohnort fahren und am nächsten morgen wieder zurück. Davor geht es aber noch in die Innenstadt zu einem Geschäftsessen. Rund 80 Kilometer werde ich insgesamt zurücklegen. „Das könnte eng werden“ meint mein Kollege. Nicht gerade ermutigend. Ich beginne also zu überlegen, was ich tun muss, um sicher wieder zurück zu kommen. Und was, wenn mich die Reichweite der Akkus doch im Stich lässt?
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Diese E-Autos sind schon zu haben


Viele Großserienhersteller leisten inzwischen mit Erprobungsfahrzeugen einen Beitrag zur Elektromobilität. Von der Serienreife sind ihre Modelle jedoch oft noch weit entfernt. Daher sind Autos wie der elektrisch angetriebene Mini oder der E-Smart in Deutschland auch noch nicht auf dem Markt. Einige Importeure und Kleinserienhersteller sind schon weiter als die großen Konzerne und bieten in Deutschland bereits Autos mit Elektroantrieb an.

In einer Liste hat der ADAC die Adressen der Hersteller und die technischen Daten ihrer Fahrzeuge zusammengefasst. Die Tabelle mit den Anbietern können Sie gleich hier als pdf herunterladen: Anbieter von Elektrofahrzeugen

Lieber auf Nummer sicher laden


Darf man sein privat genutztes Elektrofahrzeug im Büro aufladen? Ein Arbeitgeber sah das im Mai 2009 nicht so und kündigte einem IT-Fachmann nach 19 Jahren Betriebszugehörigkeit fristlos, weil er seinen privaten Elektroroller am Arbeitsplatz aufgeladen hatte. Dabei entstanden dem Unternehmen Stromkosten in Höhe von, man höre und staune, 1,8 Cent.

Zwar hat das Landesarbeitsgericht Hamm inzwischen entschieden, dass die Kündigung unwirksam ist (Az.: 16 Sa 260/10) und damit ein erstinstanzliches Urteil des Arbeitsgerichts Siegen bestätigt, doch wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein E-Mobil zu Hause oder an einer der bundesweit 30 ADAC e-mobil Ladestationen aufladen. Insgesamt soll es in diesem Jahr 50 solcher Stromtankstellen geben. Bis Ende 2011 können dort auch Nichtmitglieder kostenlos ihre Elektrofahrzeuge mit Strom versorgen.

Eine Übersicht aller ADAC e-mobil und RWE Ladesäulen finden Sie hier.

Schon gefahren: Die ersten Elektroautos von Renault


Soll 2012 auf den Markt kommen: Renault Fluence Z.E.

Soll 2012 auf den Markt kommen: Renault Fluence Z.E.

In gewisser Weise passte es, dass Renault seine ersten beiden Elektroautos auf dem Gelände einer ehemaligen NATO-Basis für Pershing-Raketen präsentierte. Das Modell Fluence Z.E., das deutsche Journalisten hier erstmals fahren und begutachten konnten, geht tatsächlich ab wie eine Rakete. Für das zweite vorgestellte Modell, den Renault Kangoo Rapid Z.E., gilt das weniger.

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Preis für Mitsubishi i-MiEV offiziell


City-Stromer aus Japan: Der Mitsubishi imievJetzt ist der Preis von Mitsubishis erstem Elektroauto in Europa offiziell:
Je nachdem, in welchem Land der i-MiEV gekauft und zugelassen wird, soll der Kleinwagen zwischen 33.000 und 35.000 Euro kosten.

Der 1.110 Kilogramm leichte Mitsubishi i-MiEV ist mit einem permanentmagnetisiertem Synchronmotor ausgestattet, der 49 kW / 67 PS leistet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h, die Reichweite 150 Kilometer. Zum Aufladen kann das Fahrzeug an einer haushaltsüblichen Steckdose oder an einer Schnellladesäule angeschlossen werden.
Die Sicherheitsausstattung des Mitsubishi i-MiEV umfasst ein Stabilitätsprogramm mit Traktionskontrolle sowie Front-, Seiten- und Kopfairbags. Im Dezember 2010 werden die ersten Exemplare beim Händler erwartet. (rud)