Elektro-Geschoss


 

Dynamik auf zwei Rädern: die Tryton MM2

Dynamik auf zwei Rädern: die Tryton MM2

 

Vom Start weg eine Beschleunigung wie ein Tritt ins Kreuz. In 1,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Die aerodynamische Verkleidung besteht aus härtestem Kunststoff. Die Reichweite: 212 Kilometer. Und das alles mit einer Ladung – 20 Minuten am Hausstrom. Vil Tsimenzin hat diese Elektro-Rakete auf zwei Reifen ersonnen.

„Alles leider noch pure Fantasie und nur auf meinem Computer“, sagt der amerikanische Automobil-Designer. Er ist derzeit auf der Suche nach Geldgebern für sein ehrgeiziges Projekt. Wenn die Zukunft der E-Motorräder so aussieht, drücken wir Vil Tsimenzin die Daumen, dass er einen Investor findet.

5 Antworten zu “Elektro-Geschoss

  1. Danke Jim Bob, dass war sehr verständlich. Ich kann also mit einem Smart ED genauso gemütlich wie immer meine Ostseetour gestalten ( 50- 90 Km/h bei knapp 100 km Entfernung) und die Pausen von 1 bis 1,5 Stunden zum Bummeln an den Zwischenstationen (Ortschaften) nutzen, wenn ich, sagen wir mal nur 50 % meiner Energie verbrauche und ca. 60 km gefahren bin.
    Dann habe ich bis zum Strand noch etwas mehr als 30 km und dort würde ja das Auto mindestens 6-8 Stunden auf dem öffentolichen Parkplatz stehen, bis ich wieder zurückgondel. Im allgemeinen übernachten wir ja dort mindestens zweimal und damit habe ich doch genug Zeit zum Laden.
    Das macht für mich Sinn.
    Jetzt müsste für meine längeren Fahrten in unser schönes Land nur noch irgendwo ein Mietangebot für diese E- Autos vorhanden sein und schwubs brauch ich nie wieder eine Benzinkutsche. In Dresden hat ja ein findiger Bürger die älteren Modelle von E- Autos zum Verleihen angekauft.
    Stromanschluss in allen Fällen 220 V! Das ist ja noch besser als ich es bisher verstanden habe. Ich dachte man muss da mit so einem Ladegerät durch die Welt fahren, was so schnell laden kann und viel zu schwer ist.
    Dann hab ich mich instinktiv doch schon auf das E- Auto eingeschossen und übe mit recht fleißig Energie sparen.

  2. Hier im Blog liest sich auch Sabrina als Zweirad- Fan. Ich würde gerne mal wissen, ob sie leuchtende Augen bekommt wenn sie dieses Geschoss hier sieht.
    Ob sie da auch mal Testfahrten machen würde, wenn es mal diesen Boliden geben wird?
    Ich glaub schon. Sieht ja sehr schnittig aus dieses Motorrad, oder sollte man lieber sagen Etorrad.

  3. Hallo Jim Bob,
    stimmt, es gibt noch ein Motorrad, das mit einem Elektromotor ausgerüstet und zu Testzwecken für die LiFePo4 Akkus verwendet wurde. Leider finde ich den Bericht, der bei Discovery Channel gezeigt wurde nicht im Netz.
    Dabei war die abgegebene Energie der Akkus so hoch, dass der E- Motor regelrecht explodierte und ausbrannte.
    Doch im allgemeinen zeigt es uns, dass es findige Köpfe gibt, die ihr Wissen nicht nur für das Kochen von Wasser benutzen.
    Ich möchte wetten, dass diese Ladezeit von 20 Minuten keine Phantasterei ist, sondern reale Wirklichkeit.
    So eine Aussage trifft man nicht, wenn man Sponsoren sucht und es nicht real getestet hat.
    Im übrigen deutet es auch auf eine Nutzung bei Fahrzeugen hin die nicht auf Höchstgeschwindigkeit sondern auf Last getrimmt sind. Auch hier, bei dieser Idee von Vil Tsimenzin, besteht der Umkehrschluss, dass ich die gespeicherte Energie nicht nur für schnelle Hochstarts auf kurze Distanz nutzen kann.
    Das würde ja im besonderen den Vorschriften im Straßenverkehr widersprechen. Von den unnötigen Mehrkosten für schnell abgenutzte Reifen ganz zu schweigen.
    Ich hab mich ziemlich erschrocken als das Motorrad vom Start wegfuhr.
    Selbst bei dem Akkutest war ein so schneller Start nicht durchgeführt worden, weil erst während des Fahrens die Geschwindigkeit stark erhöht wurde.

    Fragen wir doch mal die Ing’s warum es keine Schnellladeeinheit gibt und woran es liegt. Klar sind wir als Laien nicht so bewandert und unser bescheidenes Wissen reicht vielleicht nicht aus um alles zu verstehen, aber mit einfachen Worten könnte man uns das doch sicherlich erklären.

    • Hallo Michael,
      das schnelle Laden einer Batterie ist letztlich nur eine Frage der Anschlussleistung.
      Ich kann halt eine 20 kWh Batterie in 10 Stunden mit 2 kW Ladeleistung aufladen, oder in einer Stunde mit 20 kW, oder mit 1200 kW in einer Minute. Aus technischer Sicht ist das alles möglich, wobei bei einer Batterie sich zum Ende der Aufladung die Leistungsaufnahme von Seiten der Batterie vermindert. Von daher wird bei Schnelladung auch immer von 80% Ladekapazität ausgegangen, der Rest dauert prinzipbedingt etwas länger.
      So hohe Leistungen kurzfristig zur Verfügung zu stellen ist allerdings nicht ganz einfach, wobei es natürlich fraglich ist ob eine Aufladung in einer Minute überhaupt sein muss.
      Bei den Motorradtouren in meiner Jugendzeit machten wir jedenfalls des öfteren Pausen zwischendurch um etwas zu Essen oder zu trinken, also genug Zeit eine normal schnelle Ladung vorzunehmen.

  4. So ein Elektrogeschoss gibt es eigentlich schon:

    Über die Reichweite kann ich allerdings nichts sagen.

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