Mit 3,86 Litern zum Sieg „gesegelt“


 

Die Siegerteams der Auris Hybrid Eco Challenge

Die Siegerteams der Auris Hybrid Eco Challenge (Foto: Toyota)

 

Nach drei Tagen, 19 Wertungsprüfungen und etwa 1400 Kilometern quer durch Deutschland stehen die Sieger der Toyota Auris Hybrid Eco Challenge fest. Simone Schmidtke und Thomas Bruch gönnten ihrem Wettbewerbsgerät im Schnitt nur 3,86 Liter Super auf 100 Kilometer und sind nun stolze Besitzer von zwei neuen Auris Hybrid.

Dem Motorwelt-Team, das außer Konkurrenz im Teilnehmerfeld mitfuhr, hat die verbrauchsarme Deutschlandrundfahrt großen Spaß gemacht. Auch wenn wir uns im Gesamtverbrauch nicht ganz mit den Gewinnern messen konnten, so haben wir sie auf einer der kürzesten Etappen immerhin beim Minimalverbrauch geschlagen. Das Team Schmidtke/Bruch erreichte dabei 2,66 Liter, wir hatten am Ende der Wertungsprüfung 2,59 Liter auf dem Messgerät stehen.

 

Bergabrollen auf der Autobahn regeneriert die Batterie (Foto: Jochen Krauß)

Bergabrollen auf der Autobahn regeneriert die Batterie (Foto: Jochen Krauß)

 

Auch auf den Autobahnetappen waren die Sieger mit 4,41 Litern Durchschnittsverbrauch am spritsparendsten unterwegs. Entscheidend für den Erfolg waren sicher auch die Tipps der ADAC-Spritspartrainer vor dem Wettbewerb. Sie hatten allen Teams empfohlen, so oft wie möglich „zu segeln“. Dabei wird mit dem Benzinmotor schnell und kräftig auf das gewünschte Tempo beschleunigt. Anschließend kann der Auris Hybrid bei vorsichtigem Einsatz des Gaspedals nur mit dem Elektroantrieb die Geschwindigkeit halten. Wir von der Motorwelt Redaktion danken den Organisatoren für einen reibungslosen Ablauf der Spritspar-Rallye und gratulieren den Siegern zu ihren beiden Ressourcen schonenden Autos.

6 Antworten zu “Mit 3,86 Litern zum Sieg „gesegelt“

  1. Hallo Leif,
    da haben wir ein Problem, dass sich schon lange in diesem Blog durchzieht.
    Neue Entwicklung eines E- Fahrzeugs oder in den herkömmlichen Baustrukturen e- Motoren einbauen.
    Nehmen wir nur mal die Karosserie.
    Das eingesparte Erdöl können wir sicherlich für die „Außenhaut“ verwenden, wie schon in verschiedenen Fällen geschehen, und das Fahrzeug wird leichter.
    Beim A 380 wurde ein Verbundwerkstoff entwickelt, der leichter ist und den Anforderungen eines Flugzeugs voll gerecht wird.
    Hier sind noch viele Komponenten an einem Fahrzeug zu verbessern damit die Kosten- Nutzen- Frage besser ausfällt.
    Als Laie hätte ich da eine lange Liste. Leider stehen auch Sicherheitsfragen gegen diese Liste.
    Wenn ich an den Airbag in unseren über 12 Jahre alten Autos denke, die bisher nie zum Einsatz kamen, aber ständig rumkutschiert werden, frage ich mich doch, ob diese Einrichtung sinnvoll ist.
    Denn beim TÜV kann man die alten Airbags nicht auf korrekte Funktion prüfen lassen und regelmäßiger Austausch ist zu teuer. Zumal ich als Nutzer niemals etwas austauschen würde, dessen Fehlfunktion mir niemand belegen kann, selbst wenn es Preiswert wäre oder ist. Außerdem gibt es für Airbags nicht einmal eine gesetzliche Vorschrift, die den Einbau erzwingt.
    Ich plädiere mehr für den Vierpunkt- Sicherheitsgurt und einem stabilen Fahrzeug.

  2. So, so…das ist jetzt der Gipfel der Ingenieurskunst im Jahr 2010 !?
    Vor 10 Jahren kam der Audi A2 1.2 TDI auf den Markt. DiemeistenFahrer diese Fahrzeugs sind auch in der Stadt mit deutlich unter 4 Litern unterwegs. Übreland kommt man schon mal unter 3 !!!!! Liter.
    Leider wurde der Wagen nur bis 2005 gebaut.

    Die Frage ist doch was macht ein sparsames Auto aus?: guter cw-Wert, niedriges Leergewicht sind Grundmerkmale. Ein Polo TDI wiegt heute über 1100 kg gegenüber dem A2 mit 850 kg.

    Also: Vor 10 jahren war wir schon mal so weit wie heute !

  3. Interessant wäre, welche Durchschnittsgeschwindkeiten erreicht wurden. So beim Lesen beschleicht einem das Gefühl, daß hier doch unrealistisch langsam gefahren wurde.

    Bye.

  4. Ich gratuliere allen und fühle mich mit dem „segeln“ bestätigt.

  5. Hhheeyyy….

    Gratulation!

  6. Herzlichen Glückwunsch!

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