Entspannt siegen beim Ampelduell


Andreas Messian aus  Herrsching testete den E-Smart nicht allein: Er ließ Schüler und Kollegen seiner Schule mitfahren. In seinem Fahrbericht beschreibt er die Eindrücke mit dem elektrischen Zweisitzer.

Das Fahren mit dem Elektroauto ist sehr einfach und entspannend. Entspannend, weil kein Verbrennungsmotor läuft, besonders an der Ampel kann man die Ruhe genießen. Auf Autobahnen ist das Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 100 km/h eher langsam, was allerdings kein wirklicher Fehler ist. Man gewinnt durch den guten Anzug so manches Ampelduell.

Ich habe das Fahrzeug fünf Schulklassen meiner Berufsschule vorgestellt und auch einige Schüler und Kollegen mitfahren lassen. Die überwiegende Mehrheit war begeistert bzw. überrascht von den Fahrleistungen.

Das Fahrzeug halte ich für sehr gut und auch ausgereift. Die Erfahrungen in dieser Woche waren sehr positiv. Ob ich mir so ein Fahrzeug anschaffen werde, hängt eigentlich nur von wirtschaftlichen Faktoren ab. Diese sind bis jetzt noch nicht abzuschätzen:

  • Grundpreis
  • Laufzeit Batterien
  • Wartungskosten
  • erwartete Kilometerleistung

Das alles ist leider noch unbekannt, und so kann man noch nicht einschätzen, ob das Fahrzeug ein Erfolg sein wird. Man darf nicht den Fehler machen, das Fahrzeug als einziges Fahrzeug zu sehen. Man kann damit in einer vernünftigen Entfernung zur Arbeit fahren. Umfragen in allen meinen Klassen haben ergeben, dass nur die allerwenigsten eine längere Strecke als 50 km zur Arbeit haben – und die schafft der E-Smart mit Licht, Heizung und Radio locker, inklusive weiterer Umwege, ohne nachladen zu müssen.

Falls man einen weiten Weg zur Arbeit hat, könnte man das Fahrzeug untertags aufladen. Allerdings ist dann bis zu 100 km/h pro Fahrtstrecke die Höchstgeschwindigkeit. Schon etwas gering. Ein Fahrzeug, um damit in den Urlaub zu fahren, ist es natürlich nicht. Hier sollte man sich hüten, es mit einem Verbrennungsmotorauto zu vergleichen.

Insgesamt hat die Testwoche mit dem Smart electric drive viel Spaß gemacht.

Eine Antwort zu “Entspannt siegen beim Ampelduell

  1. Ach ja! Ich will auch mal.
    Aber egal. Es ist schön, dass so viele dieses Fahrzeug bei herrn Messian kennlernen durften.
    Ich sehe es genauso. Ein E- Mobil mit diesen Kenndaten in Leistung und Ausstattung ist ein gutes Stadtauto. Das ist eigentlich in meinen Augen genau die Veränderung, die wir unbedingt benötigen.
    Hier in Hamburg würde es doch schon deshalb so gut passen, weil gerade der Senat für Umweltschutz eine neue Finanzgrundlage bei der Wasserversorgung ausarbeitet. Danach müssen die Grundstücksbesitzer mehr bezahlen, die ihre Grundstücke zubetoniert oder- asphaltiert haben.
    Wenn ich als Grundstücksbesitzer Geld sparen kann indem ich alles wieder etwas grüner gestalte, dann passt so ein E- Mobil genau in die Stadtlandschaft. Ein grünes Herz in einem Auto und vielleicht auch noch eine kleine Windkraftanlage auf dem Dach des Hauses zur regenerativen Energieerzeugung, das hat was!
    Preislich müsste man dann alles in allem bei ca. 20.000,00 € liegen. Anschlüsse inklusive!
    Für weitere Strecken wie schon gesagt und von vielen hier geschrieben, gibt es sicherlich andere Möglichkeiten.
    Am Zielort bei Langstrecken gleich ein E- Mobil anmieten.
    Der ADAC wird bestimmt schon darüber nachdenken und andere Autovermieter ebenfalls.

    Bei den Batterien bewegt sich sehr viel in der welt und ich würde gerne wissen welche Akkus in diesem Smart ED sind. Das hab ich wohl überlesen!

    Bei den Wartungskosten bauchen wir nicht lange überlegen. In jedem Fall ist die Wartung bei Elektroantrieben generell einfacher und günstiger als bei Verbrennungsantrieben. Ich sag da nur mal Schmierstoffe als Beispiel.
    Außerdem hat man sich mit einem Smart ED ein wenig an den Hersteller gebunden und vertraglich dann auch die kostengünstigen Wartungsintervalle dabei. Ich würde jedenfalls nicht zu irgendeinem KFZ Monteur gehen und gefahr laufen wollen, dass mir was kaputt gemacht wird.

    Die Kilometerleistung ist ja von der technischen Entwicklung in der Zukunft stark abhängig. Es wird sicherlich bei neuen Möglichkeiten ein unkompliziertes Upgrad geben, welches der Hersteller in bestimmten Abständen empfiehlt.

    Dabei darf es natürlich nicht so sein, wie es meinem Kollegen mit seinem City El ergangen ist.
    Der wollte die Akkus austauschen. Von Blei-Gel- Akkus auf LiFePo4 Akkus. Es wäre eine erhebliche Gewichtsreduzierung gewesen. Aber bei einem Kostenvolumen von fast 4000,00 € war das auch ihm zu teuer. Hier bietet sich dann sicherlich ein Leasing von Akkus an, wie es bereits hier vorgeschlagen wurde. Dann ist man immer auf dem neuesten Stand.

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