„Der Kleine hat Flair“


Eine Woche lang fuhr Peter Seifert aus Leingarten bei Heilbronn den E-Smart – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Hier ist sein Fahrbericht:

Fahren mit dem E-Smart war sehr entspannend und easy. Vor allem konnten wir nun auch mal das Radio gut und ohne störende Motorgeräusche verfolgen. Dass der Tankstutzen rot leuchtet beim Laden, fanden wir pfiffig und hilfreich, ebenso wie die linear abnehmende Batterieladezustandsanzeige. Hiermit lässt sich einfach einschätzend, wie viel Restlaufzeit bleibt.

Leider ging drei Mal der Rückwärtsgang nicht gleich rein, was ein Mal zu einem kleinen Stau in der Stadtmitte führte. Die Heck-Zwischenklappe für das Ladekabel schließt nicht sauber. Ansonsten ist aber fast alles sehr hochwertig verarbeitet – es klappert nichts.

Einmal lief ein Passant fast ins Auto, da er den E-Smart zu spät bemerkt hatte … Mit der Zeit entwickelt man aber auch als Fahrer eines fast geräuschlosen Automobils ein Auge für solche Situationen. Auf die Autobahn haben wir uns nicht getraut, da der E-Smart am Berg keine 80 km/h halten kann und somit von allen Lkw-Fahrern bedrängt wird.

Wir haben den Smart electric drive inzwischen mit etwas Wehmut wieder abgegeben. Der Kleine hat wirklich Flair.

Eine Antwort zu “„Der Kleine hat Flair“

  1. Das Thema der Umsicht, Vorsicht und Voraussicht ist nicht nur eines für E- Mobil- Fahrer. Herr Seifert schildert sehrgut, dass wir uns an die Geräuschkulisse eines Verbrennungsmotors so gewöhnt haben, dass wir ab und zu vergessen, dass wir immer wachsam sein müssen. Müssen wir nun bei einem elektrisch betriebenen Auto das Fahren neu erlernen.
    Ich denke in gewisser Hinsicht schon. Auch wenn in diesem Bericht anschaulich geschildert wird, wie schnell wir uns umstellen können. Doch wie bekannt, müssen wir 90 % unserer Aufmerksamkeit beim Fahren auf die anderen Verkehrsteilnehmer richten und in dem Fall des Smart ED zeigt sich noch viel deutlicher, dass unsere Aufmerksamkeit intensiver sein muss als gewohnt, weil eben die anderen Verkehrsteilnehmer nicht wissen können was da gerade angerollt kommt.
    Hier steht auch zur Debatte, ob ich wirklich die Autobahn meiden sollte, weil ich nicht das Tempo der anderen Autofahrer mithalten kann.
    Die Mindestgeschwindigkeit auf der A- Bahn beträgt bekanntlich 60 km/h für jedes Fahrzeug und die LKW’s dürfen nur max. 80 km/h schnell sein.
    Wer verstößt also gegen die Vorschriften, wenn ein Smart ED mit 80 km/h auf der Autobahn fährt und ein LKW diesen überholen will und wird.
    Es ist nicht selbstverständlich, dass sich alle Vekehrsteilnehmer korrekt verhalten und auch wir verstoßen hin und wieder gegen Vorschriften. Den perfekten Autofahrer gibt es eben nicht.
    Doch es sollte uns nicht davon abhalten Selbstbewusst am Straßenverkehr teilzunehmen, wenn es die Verkehrsregeln gestatten.
    Also ab auf die Autobahn und den anderen überlassen, ob sie sich behindert oder gestört fühlen, weil wir uns etwas langsamer fortbewegen, als es dem Nachbarn gefällt.

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