Zurück in die Vergangenheit


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Als der Heinkel Kabinenroller vor einigen Monaten in das RWE Ausbildungszentrum Rauschermühle gerollt wurde, staunten die Mitarbeiter nicht schlecht. Ein schöner Oldtimer. Doch hier sollte keine Restauration stattfinden, sondern eine Transformation.

Bis Ende 2010 wird das kleine Gefährt von den RWE-Auszubildenden mit einem Elektroantrieb ausgestattet. „Der Heinkel Kabinenroller besitzt ideale Voraussetzungen für die Umrüstung auf einen Elektroantrieb“, so Albert Heinen, Leiter des RWE-Ausbildungszentrums. „Die damaligen Autobauer wie Heinkel oder Messerschmitt kamen aus dem Flugzeugbau und setzten daher konsequent auf Leichtbauweise.“ Und ein geringes Gewicht ist die beste Voraussetzung für einen funktionierenden Elektroantrieb. Die Jugendlichen lernen durch die Restaurierung die für die 50er Jahre weit fortgeschrittene Technik kennen und müssen diese mit der heutigen Technik verbinden. Das Äußere  soll dabei möglichst komplett erhalten bleiben. Im Innenleben wird sich jedoch einiges ändern. Das fängt an bei einem zentralen LCD-Cockpit und reicht über eine computergesteuerte Elektronik bis hin zum hochmodernen und vor allem leichten Elektroantrieb.

6 Antworten zu “Zurück in die Vergangenheit

  1. Pingback: „Wir werden ein Münze werfen müssen.“ | Das elektrische Fahrtenbuch

  2. Die Verantwortung für dieses Projekt trägt ebenfalls ein Auszubildender im 3. Lehrjahr. Wir werden den 19-jährigen Vincent Posteuka kommende Woche zum Interview treffen.

  3. Das Dreirad ist ja mein Favorit bei der Neuentwicklung des E- Autos.
    Hab ich schon was zu geschrieben.
    Die Umsetzung kann an diesem Fahrzeug gut studiert werden.
    Und wie sich mit den Kommentaren anderer Blogger hier erwiesen hat, haben sich bereits Entwickler in diese Richtung bewegt und z.B. mit dem SAM ein gutes Vorbild abgeliefert.
    Neu und alt in Zukunftsvisionen mit neuen Materialien und Technologieen.
    Ich denke nicht, dass man damit gleich alles neu erfinden muss, wenn man genau hinsieht.
    Im übrigen würden diese Auszubildenden Mechatroniker sehr gute Chancen in der Ingenieursausbildung haben, wenn sie nicht zu schnell alles wieder vergessen.

  4. Wie ich selbst feststellen konnte, muss man manchmal in die Vergangenheit zurück, um sich zu erinnern was es so alles schon gab. Hier ist ein Schwerpunkt in der Berufsausbildung beispielhaft umgesetzt. Das Alte, mit seinen positiven Grundlagen wird mit dem Neuen zusammengebracht. Es ist eine Herausforderung für die Ausbilder, den jungen Handwerkern nahe zu bringen, was machbar wäre und ist. Dabei wird nicht versäumt die alten Techniken wach zu halten und an die nächste Generation weiter gegeben.
    Dies wäre für die Ingenieursausbildung von aller Wichtigkeit. Doch wir können hier in einigen Berichten von angeblichen Innovationen der Ingenieure lesen, dass die Theorie allein nicht reicht, wenn man sich vom Abitur zum Studium und dann in eine Ideenschmiede bewegt, ohne sich mit der Vergangenheit in der Praxis vertraut zu machen, oder wie beim A1 e- tron in Spielereien zu verirren, die niemandem etwas nützen, weil man die grundlegendsten technischen Abläufe vergessen hat.
    Ich hoffe, dass dieses Beispiel von RWE Nachahmer in anderen Firmen findet.
    Es wäre fatal, wenn die Handwerker, heute auch Mechatroniker genannt, besser über neue Fahrzeugtechniken bescheid wüssten, als die dazu gehörenden Ingenieure.

  5. Dietrich Hülsmann

    Damals in der Zeit entstanden, als für größere Aotos (z.B.BMW 501) noch kein Geld vorhanden war, spielten die Heinkel-Kabinenfahrzeuge und BMW-Isettaseine wichtige Rolle beim Übergang von Motrorrädern und Motorrollern zum Auto. Heute wären sie gut als reine Stadtfahrzeuge und geradezu ideal mit Elektroantrieb.

  6. Einfach geiles Teil, der Heinkel Kabinenroller !

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