3000 Vorbestellungen: Tesla gibt Strom


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Es war nie so ganz sicher, wohin die Reise für Tesla geht. Erst schreibt der Hersteller aus Kalifornien mit dem schnellsten Serienelektrofahrzeug Automobilgeschichte, dann Gerüchte über Geldknappheit, anschließend eine Rückrufaktion wegen Kurzschlussgefahr. Doch nun, sechs Monate nach dem erfolgreichen Börsengang, gibt es gute Neuigkeiten.

Angeblich liegen bereits 3000 Vorbestellungen für das Model S, eine viersitzige Elektro-Limousine, vor. Wer zu denen gehören möchte, die nach Produktionsbeginn  mit einem der ersten 1000 Fahrzeuge bedacht werden, muss eine erstattungsfähige Anzahlung von 30.000 Euro leisten.  Ab 2012 sollen dann jährlich bis zu 18.000 Fahrzeuge gefertigt werden. Gebaut wird in dem ehemaligen Toyota-Werk in Fremont, Kalifornien. Der Kaufpreis beträgt in den USA 57.400 Dollar. Es wird den Wagen mit drei unterschiedlichen Batteriepaketen geben. Je nach Akkuleistung sollen mit einer Ladung dann Reichweiten von 250, 370 oder 480 Kilometern möglich sein.

Passend zum Thema: Im Kino erscheint voraussichtlich im kommenden Jahr „Revenge of the Electric Car“. Der Film porträtiert vier Persönlichkeiten, die dem Elektroauto zum Erfolg zu verhelfen wollen. Einer von ihnen: Elon Musk, Chef von Tesla Motors. Zum Trailer geht es hier.

5 Antworten zu “3000 Vorbestellungen: Tesla gibt Strom

  1. Danke.. . Deutschland, deine Lobbyisten und der ADAC… Die Innovationsbremsen, die den Schläfern in den Vorstandsetagen die Stange halten ..
    Da zeigt ein AUDI A2 mal auf 600km wo der Weg hingeht, was uns Bürger direkt ein bisschen Stolz macht…
    …. nicht lange, denn sogleich wird dieses zarte Pflänzchen zertreten.

    Ist der ADAC eigentlich schon in China aktiv?

  2. In Asien wird und wurde geforscht, entwickelt und man kann jetzt auch in Asien testen, was wir Europäer so erfunden haben könnten.
    Wie sinnig, das Tesla in einem amerikanischen Werk produziert das Asiaten dort mal für Spritkutschen gebaut haben.
    Asien rennt uns nicht nur davon, sie sind schon Lichtjahre entfernt.
    Da ist es nicht verwunderlich, dass Tesla in den USA massiv gefärdet war und sich dennoch durchsetzen kann.
    Vorsprung durch Technik und Wissen ist nicht alles. Es gehört ein gutes Selbstbewusstsein dazu, was die „großen“ nicht mal im Ansatz vorweisen können. Zu schwerfällig in den Entscheidungen und zu zaghaft im Durchsetzungsvermögen. Dieses flexible Handeln und Entscheiden können nur mittelständische Unternehmen.
    Das Rennen um das E. Auto ist schon lange gelaufen.
    BMW, VW usw. wissen das schon längst.
    Kommt ein deutsches E- Mobil auf den Markt, haut es die asiatische Konkurrenz nicht nur, aber ganz sicher, mit dem Preis aus dem Wettkampf.
    Da wo hier in Deutschland noch getestet wird, haben asiatische Unternehmen schon das Einsparprogramm am laufen, zu dem wir dann erst 20 Jahre später kommen.
    Der Schweiß, in den Vorstandsetagen der deutschen Automobilhersteller, läuft bereits in Strömen und ist bis nach Asien zu riechen.
    Dort krümmt man sich sicherlich schon vor Lachsalven und den dazu gehörenden Bauchschmerzen.

  3. Muss uns das wirklich wundern? Seit dem EV1 von GM wissen doch alle, dass es nicht darum geht, ob man elektrisch fahren kann, sondern darum, ob es gewollt wird. In Europa hat man sich lange Zeit insb. auf den Diesel konzentriert und (fast) alles andere vergessen. In Japan wurde insb. der Hybrid perfektioniert (Toyotas Prius, Honda Insight). Wenn man die Berichte der Nationalen Plattform Elektromobilität aufmerksam liest, dann merkt man, wieviel Panik bei den Deutschen Herstellern herrschen muss: die erste Runde geht eben voll nach Japan und die Chinesen sind in Sachen Akkutechnik nicht von gestern – im Gegenteil. Wo stehen denn die Fabriken für Lithium- und NimH-Zellen? Japan und China! Die Deutschen können nur bei der zweiten Runde ggf. noch mithalten. Deshalb gibt es – meiner Meinung nach – auch keine Zuschüsse für den Kauf ein Elektroautos in Deutschland: weil das Geld ausschließlich ins Ausland gehen würde. Wo sind denn die serienreifen Fahrzeuge von VW, BMW, Opel (ok, der Ampera kommt) und Daimler (Ausnahme: SMART ed ab 2012 und vielleicht A-Klasse). Man kann nur hoffen, dass die Deutschen jetzt ins Sachen Elektromobilität richtig Vollstrom geben, um den Rückstand aufzuholen. Ampera, SMART ed und A-Klasse E-Cell sind ja recht vielversprechend! BMW testet und VW??? Wo ist der eGolf oder Hybrid-Golf??? Bitte überlasst das nicht den Japanern und Chinesen!!!

  4. Es ist eigentlich unglaublich, da entwickeln all die großen Konzerne mit riesigen Abteilungen und viel Geld vor sich hin und so ein kleines Unternehmen wie Tesla hat plötzlich den großen Wurf hinbekommen. Noch sehe ich die Stromzukunft ja in einiger ferne, aber ich denke durch solche Mittelständler wird sie wirklich nach vorne gebracht.

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