Nur 0,08 Prozent Hybrid- oder Elektrofahrzeuge


Alternative Antriebe haben bei Deutschlands Autofahrern noch einen schweren Stand. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist der Kfz-Bestand auf 50,9 Millionen Fahrzeuge angewachsen. Darunter befinden sich 42,3 Millionen Personenkraftwagen. Daneben waren am 1. Januar dieses Jahres 4,8 Millionen Nutzfahrzeuge, 6,1 Millionen Kraftfahrzeuganhänger, 3,8 Millionen Krafträder sowie 2,0 Millionen Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen angemeldet.

Während der größte Teil der Pkw mit Benzin angetrieben werden (72,1 Prozent), werden alternative Antrieben laut KBA nur sehr zögerlich angenommen. Demnach sind in Deutschland nur 40.000 Pkw mit Hybrid- oder Elektroantrieb unterwegs. Gemessen am Gesamtfahrzeugbestand ist das ein Anteil von gerade einmal 0,08 Prozent.

Die bei Neuwagen seit Beginn des Jahres vorgeschriebene Euro 5-Norm macht laut KBA einen Anteil von 7,1 Prozent am Pkw-Bestand aus. Die meisten Fahrzeuge entsprechen Euro 4 (43,0 Prozent). 6,3 Prozent sind in der schlechtesten Emissionsklasse Euro 1 eingestuft. Gut ein Drittel des Pkw-Bestandes liegt bei der CO2-Emission unterhalb von 160 g/km.

3 Antworten zu “Nur 0,08 Prozent Hybrid- oder Elektrofahrzeuge

  1. beide Autoren haben warscheinlich noch keinen zZt. besten Hybrieden gefahren, wagen aber trotzdem dieses zu bewerten, ich fahre seit sechs Jahren einen Toyota Prius der bislang nicht einen einzigen Fehler zeigte, keine Reparatur hatte und somit kein Ersatzteil brauchte, hinweis eines Lagerleiters eines Toyotahändlers “ am Toyota ist nichts zu verdienen der hat ja keinen Fehler!

  2. Nein.
    Wie sollen mehr Leute E-Autos fahren, wenn es keine überzeugenden Angebote im Markt gibt? Alle bisher angebotenen E-Fahrzeuge haben doch zig Nachteile:
    1) Mieses Ansehen des Autoherstellers
    2) Fürchterliches Design
    3) Völlig überzogener Preis
    4) Schlechte Lademöglichkeit
    5) Kurze Reichweite

    OK, dieses und nächstes Jahr kommen so langsam ein paar Modelle auf den Markt, die einen Teil der Nachteile nicht mehr haben, aber einen vorauseilenden Marktanteil gibt es nicht, auch nicht für Wirtschafts-„Forscher“.

    Bye.

  3. Es ist unverständlich, was für ein Wirbel um Hybridantriebe (auch von Fachleuten) gemacht wird. Wenn man von der Materie wirklich etwas versteht (ich habe 40 Jahre in der Entwicklung eines der großen Auto-Zulieferbetriebe gearbeitet), muß man erkennen, dass der Hybridantrieb ein Irrweg ist und nur aus populistischen Gründen gefördert wird. Er ist noch nicht einmal eine gute Übergangslösung. Wenn man die Gesamtbilanz bezüglich Aufwand und Umweltbelastung eines Hybridfahrzeuges von der Erstellung bis zur Entsorgung betrachtet und mit einem leistungsgleichen Verbrennungsmotor-Fahrzeug vergleicht, geht das negativ für den Hybrid aus. Ich habe aber leider keine eigenen, geprüften Zahlen dazu. Außerdem wird bei den aktuellen Hybridfahrzeugen der technische Aufwand für eine Lösung (aus Spielerei) unnötig hoch getrieben.
    Wenn man sich überlegt, was ein Hybrid wirklich besser kann als ein Vebrennungsmotor-Fahrzeug, bleibt nur die Rekuperation (Energierückgewinnung beim Bremsen) übrig. Und das wäre mit wesentlich einfacheren Lösungen möglich (aber das ist wohl nicht spektakulär genug). Ich will hier nicht die technische Lösung ausführen, da die zu vergleichenden Lösungen doch sehr komplex sind.
    Eine wirkliche Chance haben reine Elektrofahrzeuge sobald geeignete Batterien (Kapazität, Gewicht, kosten) und Wechselsysteme zur Verfügung stehen.

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