Monatsarchiv: Februar 2011

Rechenbeispiel: E-Autos noch viel zu teuer


Hohe Anschaffungskosten sind ein wesentliches Hindernis für eine schnelle Verbreitung von Elektroautos. Der ADAC hat den Stromer von Peugeot, den iOn, einem vergleichbaren Modell mit Benzinmotor, dem Peugeot 107 70 Filou, gegenübergestellt. Das Ergebnis: Das Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist bei den Gesamtkosten um rund die Hälfte günstiger als das vergleichbare E-Auto. Im Monat zahlt man mit dem iOn demnach rund 700 Euro. Beim Filou fallen unter vergleichbaren Rahmenbedingungen nur circa 335 Euro an. Weiterlesen

Die 1-Liter-Wahrheit: der Fahrbericht vom XL1


Fotos: Steffen Jahn

Nach diesem Auto drehen sich alle um: Der VW XL1 soll nur einen Liter Kraftstoff verbrauchen. Die Motorwelt war mit ihm auf Tour

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Ein bisschen sieht das Gefährt aus wie ein Ufo: silbrig glänzend, aerodynamisch rund gefeilt und mit vollflächigen Radverkleidungen versehen. Eine Heckscheibe hat es genauso wenig wie Außenspiegel – für den Blick nach hinten sorgen Kameras. Und es fährt lautlos. Weiterlesen

Retter unter Strom?


Mit der Zange an den Holm: Könnten Unfallhelfer einen Stromschlag kriegen?

Mit der Zange an den Holm: Könnten Unfallhelfer bei einem E-Auto einen Stromschlag kriegen?

Wie gefährdet sind Unfallhelfer und Insassen, wenn ein Elektro-Auto aufgeschnitten wird? Wir haben es getestet und das Ergebnis war eindeutig: Die Sicherheitsabschaltung des Hochvoltkreises funktioniert einwandfrei. Die Verunglückten können mit der Rettungskarte auch nach einem Unfall mit ihrem Elektro-Auto gefahrlos aus der Karosserie befreit werden. Auch die Rettungskräfte waren nie Gefahren ausgesetzt.

Die vom ADAC entwickelte Rettungskarte, mit deren Informationen die Feuerwehr nach einem Unfall ein Auto schnell und fachgerecht aufschneiden kann, hilft den Rettungskräften auch nach dem Crash eines Elektrofahrzeugs. Beim ADAC-Crashtest des ersten Elektro-Autos aus einer Großserienproduktion, das es in Deutschland zu kaufen gibt, erzielte der Mitsubishi i-MiEV eine gute Sicherheitsbilanz.

Die kostenlose Rettungskarte für sämtliche Fahrzeuge finden Sie hier.

TukTuk ohne TöfTöf


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Adam Rice und Werner Knoerr wollen den Nahverkehr in Berlin revolutionieren und sehen in Elektro-Dreirädern nicht nur eine schnöde Geschäftsidee

Adam Rice ist nicht nur Bankkaufmann, sondern auch Umweltaktivist. Man kann ihn getrost als neugierigen Weltenbürger bezeichnen. Als er 2006 von einer seiner Asien-Reisen in seine Berliner Heimat zurückkam, wusste er es genau: die dreirädrigen TukTuks müssen auch in der deutschen Hauptstadt fahren – aber mit Elektromotoren und ohne Gestank. Rice waren schon öfters fast leere Nahverkehrsbusse in Berlin aufgefallen, meist auf kurzen Strecken. Kleine Transportfahrzeuge wie TukTuks sieht er als sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Weiterlesen

Spritsparen ja, aber ohne Großen Bruder


Eine Umfrage des EU-Forschungsprojekts namens „eCoMove“ in elf europäischen Ländern hat gezeigt:  Deutsche Autofahrer sagen Ja zu elektronischen Spritsparhelfern. Sogenannte Fahrerassistenzsysteme wie ESP und ABS machen seit Jahren das Autofahren leichter – und vor allem sicherer. Ein Öko-Fahrerassistenzsystem könnte zusätzlich Sprit sparen helfen. Und damit die Umwelt schonen.

Die Internetbefragung ergab aber auch: Zwei Drittel der Befragten zeigen zwar grundsätzlich Interesse an dieser Fahrassistenz, die zwischen Fahrzeugen kommuniziert und den Fahrstil optimiert. Wenig begeistert sind die Befragten jedoch von der Tatsache, dass ihre persönlichen Daten – etwa über ihre Fahrleistung – weitergeleitet werden. Die gehen an eine Verkehrsleitstelle, damit bei umweltschonender Fahrweise Vergünstigungen zum Beispiel bei Parkgebühren gewährt werden können.  Das klingt für die Befragten zur sehr nach „Big Brother“ – und geht ihnen deutlich zu weit. Außerdem würden nur 9 Prozent der Autofahrer dafür Geld ausgeben. Darin unterscheiden sich die Deutschen sehr deutlich von ihren europäischen Nachbarn: In allen anderen Ländern, in denen die Umfrage stattfand, ist die Zahlungsbereitschaft höher – insbesondere in Slowenien und Kroatien.

Wären Sie damit einverstanden, wenn Ihre Daten weitergegeben würden? Und würden Sie für ein Öko-Fahrerassistenzsystem Geld investieren?