Die 1-Liter-Wahrheit: der Fahrbericht vom XL1


Fotos: Steffen Jahn

Nach diesem Auto drehen sich alle um: Der VW XL1 soll nur einen Liter Kraftstoff verbrauchen. Die Motorwelt war mit ihm auf Tour

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein bisschen sieht das Gefährt aus wie ein Ufo: silbrig glänzend, aerodynamisch rund gefeilt und mit vollflächigen Radverkleidungen versehen. Eine Heckscheibe hat es genauso wenig wie Außenspiegel – für den Blick nach hinten sorgen Kameras. Und es fährt lautlos.

Kein Wunder, dass das konsequent auf Windschlüpfrigkeit getrimmte 1-Liter-Auto von VW die Blicke auf sich zieht wie ein Supermodel am Strand von Rimini. Ulrich Hackenberg sitzt am Steuer und nimmt’s gelassen. Der Technikvorstand von VW spricht lieber über die inneren Werte des seriennahen Hybridautos mit Elektro- und Dieselmotor. „Mit diesem Auto demonstrieren wir, was heute möglich ist. Zwar ist die Fertigung noch vergleichsweise teuer, aber schon deutlich günstiger als vor einigen Jahren.“ Bei dem Zweisitzer haben die Entwickler alle Register des Leichtbaus gezogen – dank Kohlefaserkarosserie, Aluminium und dem Verzicht auf manches Komfort-Extra (elektrische Fensterheber, Servolenkung) wiegt der XL1 nur 795 Kilo. Das spart Kraftstoff: Von 0,9 Liter Diesel redet VW. Doch ist das realistisch? „In der Stadt auf jeden Fall. Da kann der Elektromotor am besten arbeiten. Auf der Landstraße liegt der Verbrauch höher“, sagt Hackenberg. Rund zwei Liter nippt der VW dort – auch eine starke Leistung.

Wer mit geladenen Batterien losfährt, braucht bei sanftem Gasfuß die ersten 35 Kilometer keinen Tropfen Sprit. So lange halten die Lithium-Ionen-Batterien, die den 20 kW starken Elektromotor versorgen. Ladedauer: rund eine Stunde an einer 230-Volt-Steckdose. Erst bei leerer Batterie oder bei durchgetretenem Gaspedal springt der 2-Zylinder-Diesel mit 35 kW an, lädt die Batterien wieder auf und übernimmt zusammen mit dem E-Motor den Vortrieb. Das funktioniert vollautomatisch, aber nicht unmerklich: Noch rappelt der TDI ziemlich. „An der Laufkultur feilen wir noch“, sagt Hackenberg.

Jetzt darf ich ans Steuer und bin überrascht: Hier sieht es fast so aus wie in jedem anderen VW. Die Bedienelemente wirken vertraut, die acht Kilo leichten Sitze sind bequem. Schwierig ist nur das Einparken: Die Rundumsicht ist schlecht, die Bildschirme statt der Außenspiegel sind gewöhnungsbedürftig. Aber die Räder drehen sich leichter als vermutet – eine Servolenkung vermisse ich nicht. An Leistung fehlt es ebenso wenig, der VW läuft flott und 160 km/h Spitze. Doch so fertig das Auto auch wirkt: Bis zum Start der Kleinserie 2013 müssen noch Erfahrungen gesammelt werden. Und der Preis? Festlegen will sich Hackenberg nicht, dafür ist es noch zu früh. Billig wird der Hightech-Flitzer sicher nicht.

Fazit: So futuristisch der XL1 auch aussehen mag – sein Mini-Verbrauch ist real. Von seiner Spartechnik profitieren künftig auch Golf und Co.

Motor 2-Zylinder-Diesel + E-Motor
Hubraum 800 cm3
Leistung 35 kW (Diesel) + 20 kW (Elektro)
Getriebe 7-Gang-Direktschaltgetriebe
0–100 km/h 11,9 s
Vmax 160 km/h
EU-Normverbrauch 0,9 l Diesel/100 km
Reichweite E-Antrieb 35 km
Reichweite gesamt 550 km
Länge/Breite/Höhe 3,88/1,67/1,16 m
Kofferraumvolumen 100 l
CO2-Emission 24 g/km

About these ads

21 Antworten zu “Die 1-Liter-Wahrheit: der Fahrbericht vom XL1

  1. Da nach meinem ersten Kommentar am 3. März bisher noch niemand über das “Wasserauto” reflektiert hat, gebe ich die Anregung einmal bei Google in die Suchzeile das Wort “Wasserauto” einzutragen! Die angebotenen Ergebnisse sind frappierend! Übrigens auch hier dürften die Japaner bei der Kommerzialisierung die Nase wieder vorne haben! Warum man bei uns nichts unternimmt? Ganz klar, die bestehende Lobby ist nicht daran interessiert! Und wenn ich beim Tanken meinen Kraftstoff “Wasser” aus dem nächsten Tümpel hole, dann hat auch der Staat Probleme die verbrauchsabhängige Steuer zu bemessen! Aber keine Angst, sollte das Wasserauto tatsächlich eingeführt weden, dann findet auch der Staat wieder eine Möglichkeit sein Steuersäckel zu füllen!

  2. Deutschland ist offensichtlich unfähig seine technologischen Ingenieur-Leistungen (welt)marktführend umzusetzen. Dazu gibt es zahlreiche Beispiele, nicht nur den Hybridantrieb, auch den Transrapid u.a.
    Warum erfährt man nichts mehr über den absolut umweltfreundlichen Wasserstoffantrieb? Warum gibt es keine – schon lange serienreif entwickelte – Autoreifen zu kaufen die auch noch hunderte Kilometer mit einem Loch laufen usw. usf. …
    Ganz einfach, der Profit ist zu gering.
    Andere haben hier schon Beispiele genannt – den Toyota Prius gibt es bereits in 2. Generation – deutsche Firmen, so auch VW, experimentieren immer noch an Mustern, na toll.
    Davon abgesehen empfinde ich den Hybridantrieb als das was er ist, eine Krücke, eine Zwischenlösung. Denn so lange der Großteil der Energie die “aus der Steckdose kommt” durch fossile Brennstoffe erzeugt wird ist das doch alles kompletter Unsinn.

  3. @Krüger:
    Warum so stur in eine Richtung denken? Einfach statt Ladestationen “Batterie-Tauschstationen” einrichten, und das Problem der Reichweite ist gelöst! Leere Batterie raus, volle Batterie rein, das kann sogar schneller gehen als Benzin tanken!

  4. Eines bleibt immer ungeachtet: Strom wird aufwendig und Umweltbelastend hergestellt, man denke nur an die Brennstäbe. Batterien müssen nach einiger Zeit umständlich entsorgt werden, das belastet die Umwelt und den Geldbeutel erheblich. Alternativ E10? Narungsmittel verbrennen, während Menschen Hungern? Umwelt belasten und Nahrungsmittel verteuern weil nicht Nachgedacht wird? Diese Antriebskonzepte belasten die Umwelt am Ende stärker als Kraftstoffe aus Erdöl. Wasserstoffmotoren werden nicht weiterentwickelt, obwohl am Ende nur Wasser aus dem Auspuff kommt.
    Wenn Politik und Wirtschaft nicht bald Umdenkt steuern wir auf eine Riesenkatastrophe mit Krieg und Hungersnöten so wie irreparabelen Umweltschäden zu.
    Der ADAC als unser Interessenverband sollte hier mit aller Macht Gegensteuern anstatt Elektroautos in den Himmel zu heben.

  5. Armin Knoll

    Wir finden, daß die Industrie einen Mittelklasse Wagen ansteuern sollte und keine Minis. Das Prinzip heist immer noch Masse plus Bechleunigung-Diesel, Benzin, Elektro oder Wasserstoff heist Ennergie günstig gewinnen und speichern. VW. ist einen Schritt gegangen und sollte entsprechende Mittel investieren und keine brachenfremde Angelegenheiten finanzieren. Die erzielten Werte sind vermutlich ? mit grösseren Fahrzeugen nicht zu realisieren bzw.es sollte hier mehr getan werden.
    Hoffen wir auf das Beste !!

  6. Rainer Ullrich

    Dass rein elektrisch betriebene Autos wahrscheinlich nie die Reichweiten von herkömmlichen Verbrennern haben werden, liegt an der viel zu geringen speicherbaren Energie elektrischer Akkumulatoren pro kg Batteriegewicht. Diesel hat eine Energiedichte von 9,8 kWh/l, Benzin 8,9 kWh/l- das ist massenbezogen eine Energiedichte von rund 12 kWh/kg, Erdgas 14–15 kWh/kg. Akkumulatoren haben jedoch nur ca. 10-15% dessen, je nach Typ. Dazu kommen solche Probleme, wie Zyklenfestigkeit (Wie viele Lade-/ Entladevorgänge sind möglich), Temperaturabhängigkeiten und, und, und…!
    Was bleibt also?
    1. Für den reinen Nahverkehr: ein kleiner Elekro-Stadtflitzer (Als Zweitauto oder für den Fernverkehr dann halt Öffentliche Verkehrsmittel nutzen- in beiden Fällen: Wer sich’s leisten kann!)

    2. Hybrid, um die Vorteile des Elektroantriebes und der Rückgewinnung von Bremsenergie mit der Flexibilität und Reichweite des Verbrennungsmotors zu kombinieren- ein lange Zeit von der deutschen Autoindustrie vernachlässigter Weg, der sehr einfach zu begehen war, weil er im Gegensatz zu anderen alternativen Antrieben keinerlei neuen Infrastrukturen erfordert. Der neue Opel-Ampera wird in dieser Hinsicht sehr interessant werden!

    3. Die leider nur noch von Mercedes-Benz betriebene Wasserstofftechnologie, die mir sehr sinnvoll erscheint, aber große Herausforderungen in Sachen Infrastruktur mit sich bringt- hier ist die Politik gefordert, denn rein unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten sind die Kosten einfach zu hoch.

    Um zum XL 1 von VW noch einmal zurückzukommen: Ein reiner Werbegag, den sich einige Gutbetuchte leisten werden- wohlmeinend vielleicht auch ein Technologie-Transponder, aber ein sinnvolles Alltagsauto eher nicht!

  7. Warum schläft unsere Automobilindustrie so lange? Toyota hat schon lange den Hybridantrieb, demnächst wohl auch KIA, und hier wird immer noch geschlafen. Ich habe den Eindruck, dass die Ölmultis die schon bestimmt fertigen Modelle aufgekauft haben. Wenn ich bedenke, dass der Hybridantrieb eine deutsche Erfindung ist, so sagt das doch alles. Die Preise würden bei entsprechenden Stückzahlen rasch sinken.

    • der E-Motor als Antrieb ist schon lange bekannt. zb. die Boote auf dem Königsee in Bayern fuhren schon vor dem 2. Weltkrieg mit Strom bzw. Batterien. Heute natürlich auch. Aber das Öl (Benzin,Diesel) wurde eingeführt und alles was mit dem Öl zu tun hat wurde reich und hatte die Macht. Also keine Chance für die E-Motoren.

    • Eben.
      Beim Stelzer-Motor wars genauso…

  8. Vorwärt – wir müssen zurück!
    Wir können nur eins teuer, teurer am teuersten. Intelligente preiswerte Technik können wir nicht mehr, wir brauchen ja hightec und PS. Unsinn! Wir brauchen wieder einfache praktische Autos wie wir vor 60 Jahren bauen konnten, aber daran ist nichts zu verdienen und unsere Chinesen und Inder könnten das auch.
    Wir können die Probleme der Zukunft nicht lösen, weil wir den Verkehr nicht trennen können in Nahbereichsverkehr und Fernverkehr, dafür haben wir nicht im entferntesten eine Infrastruktur. So wie unsere Eisenbahn ihre Fahrwege nicht in Güter- und Personenverkehr trennen können. Aus Kostengründen!
    Wir machen, aber wir alle besonders die Autoindustrie, denken zu wenig in Systemen, siehe E10- Benzin und Nachrüstsätze für Kleintransporter-Stinker.
    Keiner übernimmt Verantwortung, alle wollen nur nutznießen und Geld auf Kosten der Gemeinschaft machen.
    Bis unser Verkehrssystem absehbar zusammen bricht. Wo ist denn die Wasserstofftechnologie mit ihrer Infrastruktur. Die Batterietechnik ist doch, wenn es in die Praxis geht, eine Totgeburt. ! 10 Tausend Urlauber auf dem Weg nach Süden an den Ladestationen der Autobahn? Welch ein Schwachsinn!
    Ist es nicht ein Betrug, da Hoffnungen auf eine schöne neue E-Welt zu wecken?

    • Rainer Ullrich

      Eine völlig richtige Darstellung der Dinge!
      Wer aber kann die erforderlichen infrastrukturellen Veränderungen bewerkstelligen um die sicherlich am ehesten zielführende Wasserstofftechnologie auf den Weg zu bringen? Ist unsere Marktwirtschaft dazu in der Lage? Vielleicht sind es die Chinesen, die uns einst zeigen werden, wie man dies schafft?!

    • Ist doch klar:
      reiner E-Antrieb für die Städte, Hybrid für weitere Strecken. Ist doch wohl nicht sooo schwer…

  9. Klaus-PeterBORMUTH

    Billiges umweltfreundliches Benzin entwickelt, Politiker sind entsetzt !!

    Es klingt fast unglaublich: International renommierte Wissenschaftler haben in einer Kooperation an mehreren Universitäten einen neuen Treibstoff entwickelt, der umweltfreundlich und preiswert ist. Seit 2007 gab es das wissenschaftliche Geheimprojekt, das von einem großen Unternehmen finanziert wurde. Nun gibt es diesen Treibstoff tatsächlich. Noch besser: Die Motoren bestehender Fahrzeuge müssen nicht umgerüstet werden. Und ein Liter kostet weniger als 30 Cent. Bei der Verbrennung entstehen keine Treibhausgase. Noch umweltfreundlicher als der neue Treibstoff – das geht einfach nicht. Doch genau da liegt das Problem: Die EU-Politik will die Produktion verhindern, denn sonst brechen ihr überall in Europa jene Milliarden an Steuereinnahmen weg, die sie mit Hinweis auf den Klimaschutz bei den Autofahrern abkassiert. Nicht nur beim Weltwirtschaftsforum in Davos war der neu entwickelte Treibstoff unter den wirklich wichtigen Teilnehmern der wichtigste Gesprächsstoff, der hinter geschlossenen Türen für erhebliche Unruhe sorgte. In den Pressemitteilungen war nichts davon zu lesen. Die Öffentlichkeit soll ja nicht erfahren, was man gerade zu verhindern versucht.

    Der Weg zur Tankstelle ist für viele Berufspendler und Vielfahrer beinahe schon ein »Gang nach Canossa«, denn die Preise für Benzin und Diesel steigen scheinbar unaufhaltsam. Um immerhin 35 Prozent sind Öl und Benzin in den vergangenen zwölf Monaten teurer geworden. Bislang waren die Verbraucher dem Preisdiktat der Ölmärkte hilflos ausgeliefert. Doch lange Gesichter an den Zapfsäulen könnten bald schon der Vergangenheit angehören. Denn ein Unternehmen hat insgeheim über viele Jahre an gleich mehreren Universitäten an einer Technologie forschen lassen, die das Ende der öligen Misere einleiten könnte. Der neue Sprit soll schon in drei Jahren flächendeckend verfügbar sein. Dann wäre die motorisierte Welt angeblich völlig unabhängig von den Ressourcen fossiler Brennstoffe. Neben der Umweltfreundlichkeit und dem geringen Preis stößt bei Fahrzeugbauern vor allem die Nachricht, dass der neue Treibstoff keine Umrüstungen bei bestehenden Motoren erfordert, auf ungläubiges Staunen. Und auch die Luftfahrtindustrie horcht auf: Mit nur wenigen Modifikationen an den Triebwerken könnte der neue Sprit auch Kerosin oder auf Kerosin basierendem JP-8 und anderen Flugzeugtreibstoffen beigemischt werden, um schädliche Emissionen der Luftfahrt zu reduzieren.
    Begonnen hatten die geheimen Forschungen schon 2007. Das neue Produkt bietet pro Masseneinheit die dreifache Energieausbeute von Rohöl. Es entstehen bei der Verbrennung keine Treibhausgase. Eine Tankfüllung würde für 450 bis 600 Kilometer reichen. Und als Literpreis des neuen Treibstoffs wird ein Betrag von weniger als 30 Cent genannt. Es gibt nur einen einzigen Nachteil: die Steuer. Eigentlich müssten die Regierungen den neuen Treibstoff unbesteuert lassen, weil sie ja angeblich die Treibhausgase reduzieren wollen. Am liebsten wäre es den Politikern, wenn irgendein Ölproduzent die Entwicklung aufkaufen und verschwinden lassen würde. So hat man das ja früher geregelt. Doch das Unternehmen hat sich den neuen Treibstoff längst patentieren lassen – und will das Patent jetzt um keinen Preis der Welt verkaufen. Man macht genau das, was die Politik vorgegeben hat: Man will die Umwelt schützen und die Kosten drastisch senken. Jetzt wird es ernst: Die großen Autobauer werden das Produkt in den kommenden Monaten insgeheim testen. Das ist längst abgemacht. Auch die Luftfahrtindustrie freut sich schon.
    Wie aber genau funktioniert das »Wundermittel«, das man ganz normal ohne Umrüstung tanken kann? Was sind die Grundbestandteile des neuen Treibstoffs? Wer hat es entwickelt? Wer finanzierte die Entwicklung? Und warum zittert die Politik vor dieser Entwicklung? Und wie wird es weitergehen?

  10. ADAC-Mietglied

    Schaut euch mal auch das an…..
    http://de.rian.ru/technology/20110211/258321888.html
    Wer Russisch kann, auch die Firmenseite:
    http://www.yo-car.net/

  11. Das sind ja beachtliche Werte, aber ich denke wenn man dieses Fahrzeug mit dem ehemaligen Goggo, der Isetta und ähnlichen Oldtimern vergleicht, dann ist unter Einbeziehung des Anschaffungspreises die Bilanz wahrscheinlich gar nicht so gut!?
    Was hält der ADAC eigentlich von den sogenannten “Wasserautos” (Wassermotor – Wasserantrieb) oder “Druckluftautos”? Da ist allerhand positives im Internet zu lesen und ich kann mir vorstellen, dass man da die Technik auch noch verbessern kann!? Wie wäre es zum Beispiel mit einer ständigen Druckluftnachladung über Photovoltaik oder über Brems- bzw. Talfahrt – Energierückgewinnung etc.
    Übrigens, bei direkter Druckluftansteuerung aller vier Antriebsräder (z.B. über vier kleine Druckluftturbinen oder -Motoren) wäre doch sicherlich viel Übersetzungstechnik etc. einzusparen?

  12. Hans Wurst

    “nur 795 kg “für ein 2 Personene Auto? Da lachen ja die Hühner. Da war der erste Polo ja leichter. Das ein vier Personen Auto leicht und sicher sein kann und zu dem sehr wenig verbrauchen kann, zeigten andere schon lange vor VW, z.B. Loremo
    http://de.wikipedia.org/wiki/Loremo
    Es wird immer nur von Antrieben gesprochen aber dass der Knackpunkt das Gewicht ist, darüber spricht niemand. Der effiezienteste Antrieb ist und bleibt momentan der Diesel. Also sollte man erstmal damit anfangen abzuspecken.

  13. Schöner Bericht, trotzdem heisst es noch immer Windschlüpfigkeit, daran ist gar nichts Schlüpfriges :-)

  14. werner knüttel

    wie schön das nun endlich auch VW auf den schon abgefahrenen Wagen mit aufspringt. Ein hybridfahrzeug hat ja doch gegenüber einen vollelektrischen einige Vorzüge ich nenne da nur den Winterbetrieb, wo die Wagenheizung die Abwärme des Verbrennungsmotors ausnutzt. aber VW hätte glaube ich, bessere Motoren als Verbrennungsmotor als einen holperigen 2Zylinder Diesel. meiner Meinung nach könnte auch ein Getriebe völlig fehlen. Ein Auto der Zukunft hat 4 Elektromotoren zu haben, die auch alle getrennt gesteuert werden können, alle motoren zusammen brauchten dann eine
    gesammtleistung von 40-50 KW nicht zu überschreiten.

  15. Michael Bluhm

    Und während der 1 l Flitzer für 2 Personen Poberunden dreht, hat Toyota schon wieder ein kleines familienreundliches Fahrzeug Namens Prius in einer Stückzahl, von sagen wir mal 10 pro XL1 Runde, unter die Leute gebracht.
    Applaus für die Spätzynder!!!

  16. Das Problem am Preis sind ja die Batteriekosten.
    Hier wird sich in den nächsten Jahren einiges tun.
    Die Entwicklungen werden besser und günstiger.

    Die Sache warum solche Studien nicht weiter verfolg wurden liegt ja ganz klar am Markt und der Nachfrage.
    Bis Jetzt wurden solche Autos nicht am Markt erwünscht.
    Um nur ein Beispiel zu nennen: der 3l Lupo. Eingestellt wegen zu kleiner Nachfrage.
    Aber ob Hybrid oder Elektro. Die Zukunft geht weg vom reinen Benziner.

  17. Endlich mal der richtige Weg, zumindest. Die nähere Zukunft gehört definitiv den Hybriden.
    Auch wenn man mit 50km Elektroreichweite und ein wenig weniger Hightech bei moderatenerem Preis (der wird nicht umsonst so geheim gehalten…) WESENTLICH mehr Umsatz gewinnen würde…
    Aber das steht wohl (NOCH) der Hochmut der Hersteller dagegen.

    Wann kommt endlich der SERIENREIFE Hybrid, der auch vom Preis her eine Konkurrenz zum derzeitigen Markt darstellen kann?

    Möglich wäre das schon seit langem… Solche “Studien” haben wir alle schon viel zu viele gesehen, die dann doch wieder in der Versenkung verschwunden sind.