Monatsarchiv: März 2011

Opel Ampera: „Ein Drittel der Kunden werden Privatleute sein“


Entwicklungschefin Rita Forst (Foto: Opel)

Entwicklungschefin Rita Forst (Foto: Opel)

Rita Forst, Entwicklungschefin bei Opel, sprach mit dem ADAC über die Marktchancen, den Grundpreis und den Umweltnutzen des Elektroautos Ampera.

Erinnern Sie sich noch an das erste interne Gespräch zum Opel Ampera?
Das ist noch gar nicht so lange her, Ende 2007 oder Anfang 2008. Und bereits in diesem Jahr geht der Ampera in Serienproduktion. Der Ampera ist überhaupt das erste alltags- und reisetaugliche Elektrofahrzeug auf dem Markt. Der Zeitdruck war enorm, aber wir haben es geschafft. Weiterlesen

Mitfahren und gewinnen!


Die Challenge Bibendum, die WM für Spritsparfüchse von Michelin, kommt nach Berlin. Wir suchten 20 Zweierteams die am 22. Mai (Anreise am 21. Mai) auf eine 300 Kilometer lange Spritspar-Fahrt gehen.  Weiterlesen

Fahren auf großem Fuß


Ein Hingucker auf vier Rädern: Der Elektro-Schuh als Werbeträger. (Via: web.orange.co.uk/Foto: Kang Shoe Company)

Ein Hingucker auf vier Rädern: Der Elektro-Schuh als Werbeträger. (Via: web.orange.co.uk/Foto: Kang Shoe Company)

Wer in Wenzhou, der östlichen Provinz Zhejiang, im Straßenverkehr von einem Schuh überholt wird, weiß schlagartig zwei Dinge. Erstens, man ist in China. Zweitens, man hatte das Glück, das Werbemobil der Schuhfirma Kang Shoe Company zu sehen. Das Elektroauto in Schuhform wurde wie ein klassischer Herrenschuh gefertigt. Nur brauchte man dafür das Leder von fünf Rindern. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h hat der Elektro-Schuh eine Reichweite von 400 Kilometer. Sechs Monate hat die Bauzeit verschlungen und Kosten von 4600 Euro verursacht. Kang Shoe Company plant derzeit 40 weitere Elektroautos, Verzeihung, Elektro-Schuhe zu bauen. Für jede Filiale einen.

Arm, aber elektrisch


SPD-Bürgermeister Klaus Wowereit mit Blick auf die Hauptstadt

SPD-Bürgermeister Klaus Wowereit mit Blick auf die Hauptstadt

Als gutes Vorbild voran. Das sieht das „Aktionsprogramm Elektromobilität 2020“ vor. Die Hauptstadt will also in neun Jahren ein bundesdeutsches Beispiel für Elektromobilität werden – eine Vorreiterposition einnehmen.  Das hat der Senat am 22. März in Berlin beschlossen . Bis 2020 sollen 100.000 Elektro-Autos auf den Hauptstadtstraßen fahren. E-Autos könnten auf dem früheren Flughafengelände Tempelhof erprobt werden und nach der Schließung des Flughafens Tegel könnten auf dem Gelände Fahrzeugteile entwickelt und hergestellt werden. Soweit der Plan. „Berlin hat große Chancen, ein bedeutender Standort der Elektromobilität in Europa zu werden“, sagte Bürgermeister Klaus Wowereit. Weiterlesen

Ausblick auf die Zukunft


(Foto: Cinetext Bildarchiv)

Ausschnitt aus dem Filmklassiker "Zurück in die Zukunft". Werden unsere Autos bald fliegen können? (Foto: Cinetext Bildarchiv)

Wir haben weder eine Glaskugel unter dem Schreibtisch, noch kann hier ein Redakteur Karten legen. Dennoch interessiert uns die Frage: Wie werden wir uns alle in Zukunft fortbewegen. Wir haben zwei renommierte Zukunftsforscher gebeten, für uns einen kleinen Ausblick auf die Mobilität von morgen zu wagen. Sicher, nicht alles wird so kommen, denn wie heißt es so schön: Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie in die Zukunft gerichtet sind. Weiterlesen

Batterien für das Elektroauto: Fünf große Hersteller beherrschen den Weltmarkt – Experten-Interview


Haben Sie schon einmal den Namen Sven Bauer gehört? Oder von der Firma BMZ? Wohl kaum. Dabei ist Sven Bauer Geschäftsführer von Europas größtem Hersteller für Lithium-Ionen-Akkus. Er kennt und beobachtet die Branche wie kaum ein anderer. Experten-Interview zum Stand der Batterietechnologie in Deutschland

BMZ-Geschäftsführer Sven Bauer

Sven Bauer im Testlabor

Herr Bauer, Ihre Firma stellt für alle möglichen Geräte und Einsatzgebiete Akkus her, unter anderem für Elektrofahrräder. Ihre Firma ist äußerst erfolgreich. Wieso bauen Sie keine Batterien für Elektroautos? Das müsste doch ein riesiger neuer Markt sein?

Das wäre schön, wenn dies ein großer Markt werden würde. Zum Vergleich: Während der Markt für E-Bikes in guten Zeiten mit 100.000 Akkus läuft, werden für Elektrofahrräder bereits 600.000 Akkus im Jahr produziert, im Autobereich sind wir mal bei 50 oder auch mal 100 Stück. Die jetzigen Kleinmengen in Europa sind für keinen Hersteller wirklich interessant. Weiterlesen