Erste Schritte zur Aufklärung im Fall DBM: Der Kolibri-Akku hat offenbar alle Tests bestanden


Der umstrittene Kolibri-Akku hat offenbar wichtige Tests erfolgreich überstanden. Dies teilte heute die Pressestelle der Firma DBM Energy mit. Halten die Testergebnisse weiteren unabhängigen Prüfungen statt, steht damit der Rehabilitierung der Firma nichts mehr im Wege.

Wer hätte das gedacht? Erst die dilettantisch durchgeführte Rekordfahrt ohne wirkliche Beweiskraft. Dann die niederschmetternde Kritik sämtlicher Batterieexperten. Zuletzt der ominöse Brand einer Lagerhalle, bei dem das Elektro-Rekordauto vollkommen zerstört wurde. Es stand nicht gut um die Firma DBM und ihr ambitioniertes Elektroauto-Projekt. Wie es dazu kam, ist alles hier im Blog – sowie und in der ADAC Motorwelt – nachzulesen.

Nun deutet sich die eher unerwartete Wende im Fall DBM an. Der Redaktion der ADAC Motorwelt liegt zum einen das Ergebnis der DEKRA-Reichweitenüberprüfung vor. Zum anderen scheinen auch alle von der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) durchgeführten Sicherheitstests des Kolibri-Akkus erfolgreich bestanden worden zu sein. So jedenfalls wird der für die Tests Verantwortliche der BAM, Dr. Schröder, zitiert: „Die getesteten KOLIBRI Zellen zeichnen sich durch ein hohes Maß an technischer Sicherheit aus.“

Die Zellen seien bei den entsprechenden Tests nicht undicht geworden, hätten sich nicht über 170 Grad Celsius erwärmt, sich nicht zerlegt oder entzündet und mehr als 90 Prozent der Spannung gehalten, heißt es in der Pressemitteillung von DBM weiter. Selbst bei der Unterfeuerung hätten sich die von DBM zur Überprüfung gelieferten Batteriezellen als absolut brand- und explosionssicher heraus gestellt.

Sollten die Testergebnisse einer weiteren unabhängigen Überprüfung standhalten, käme das mehr oder minder einer Sensation gleich. Denn die Einhaltung dieser Sicherheitsaspekte hatten sämtliche Batterieexperten – sowohl aus der universitären Forschung als auch aus den Entwicklungsabteilungen der (Auto-)Industrie – für ausgeschlossen erklärt.

Text: Wolfgang Rudschies

20 Antworten zu “Erste Schritte zur Aufklärung im Fall DBM: Der Kolibri-Akku hat offenbar alle Tests bestanden

  1. Auf https://pressw0rds.wordpress.com wird folgende Rechnung getätigt:

    Im Silberpfeil (dem 62,9kWh Audi) sind 46 Akkupacks à 8kg verbaut => Der Akku wiegt 368kg. Und somit beträgt die Energiedichte 171 Wh/kg. Wie nun die Differenz zu den von M.H. angegebenen 250Wh/kg und den eigentlich ca. 220kg schweren Akku (wenn der 98,8Wh Akku ca. 350 wog) zustande kommt, dass kann nur die DBM beantworten.

    Ansonsten Gratulation zum bestandenen Test von BAM und DEKRA! Schön, dass nun auch der ADAC wieder objektiver schreibt…

  2. Es ist erschreckend, wie dilettantisch hier recherchiert wird. Damit ist zunächst einmal ganz direkt der Autor dieser ADAC-Meldungen gemeint, der wiederholt schlampig nachgeforscht und damit die Hexenjagd auf Herrn Hannemann ganz entscheidend unterstützt hat, damit sind aber auch Kommentatoren gemeint, die einfach nur mal die Pressemeldung von DBM lesen müssten. Dort ist u.a. ein Link zu einer BAM-Website zu finden, wo ein Video alle Test dokumentiert s. http://www.ikt-em.de.
    Mich würde mal interessieren, ob der Autor sich schon mal bei Herrn Hannemann entschuldigt hat. Sicherlich sind noch nicht alle Zweifel ausgeräumt, es ist also noch nicht völlig klar, ob bei DBM tatsächlich alles korrekt lief, aber trotzdem sollte ein Redakteur der ADAC-motorwelt journalistische Gepflogenheiten berücksichtigen und weniger mutmaßen, dafür aber mehr recherchieren. So würde mich z.B. mal interessieren, wie es zu dem Brand kam, der angeblich an vier Stellen gleichzeitig ausgebrochen ist. Wer hat denn hier ein Interesse daran, diese Technik zu vernichten bzw. zu diskreditieren? Wem könnte denn solch eine Rekordfahrt, solch ein Technologiedurchbruch schaden, wenn alles stimmt, was jetzt zu hören ist? Das sind für mich die Fragen, denen jetzt mal nachgegangen werden sollte. Hier hat der ADAC doch sicherlich Mittel, zur Aufklärung beitragen zu können.

  3. Inwiefern ist DBM durch dieses Ergebnis „rehabilitiert“? Was angezweifelt wurde ist doch die Frage, ob es tatsächlich gelungen ist, eine Batterie mit den propagierten Eigenschaften zu bauen. Jeder kann ein Auto basteln, das 700km mit einer Batterieladung fahren kann, sofern nur die Batterie groß genug ist. DBM hatte ursprünglich die Eckdaten „350kg – 99kWh“ veröffentlicht. Wenn nun die DEKRA einen Test mit nur 2/3tel der Kapazität durchführte, war dann auch das Gewicht der Batterie nur 220kg? Ursprünglich wurde das Leergewicht mit unter 1.300kg angegeben – nun ist von „unter 1.500kg“ die Rede. Was stimmt? Wiegt die jetzt getestete Batterie >500kg? Wenn ja, dann ist DBM nichts neues oder gar sensationelles gelungen, sondern einfach ein Experiment mit Technik des 20sten Jahrhunderts, wie es jeder im eigenen Garten nachbauen kann, ohne die Elektromobilität damit auch nur einen Schritt weiter zu bringen.

  4. Die Meldungen vom 1. April erscheint tatsächlich vielversprechend für DBM. Jedoch, die Öffentlichkeitsarbeit bleibt nach wie vor einseitig: Leider findet man weder bei DBM (wie in deren eigenen Pressemitteilung angekündigt), noch bei BAM oder Dekra die entsprechenden Berichte von BAM und Dekra zur Ansicht. Allein ein Video und Bilder überzeugen mich nicht.

  5. Dietrich Hülsmann

    War denn der abgebrannte Audi-Elektro A2 nur ein Werbegag? Jetzt scheint ja DBM (und damit auch Herr Brüderle) rehabilitiert zu sein. Wenn ich bei Audi etwas zu sagen hätte, würde ich die DBM-Batterien in einen der Versuchswagen einbauen. Vielleicht läßt sich mit dem Nachlade-Wankelmotörchen die 1000 km- Reichweite knacken? Ein Wahrer Vorsprung!

  6. Bei einem Laptop-Akku (ist fast das selbe wie die Dinger in diesen diversen „Studien“ wie auch dieser hier) muss davon ausgegangen werden, dass der nach ca. 0,5 – spätestens 2 Jahren gerade noch die Hälfte seiner Kapazität liefert…

    Dazu steht auch in dieser Werbebotschaft für diese „Zauberbatterie“ nichts.

    Bei den „guten alten“ Blei-Akkus = Batterien kenne ich das so jedenfalls nicht.

    Gut, das Gewicht ist grösser.
    Aber die Rentabilität um soooooo vieles besser!

    Basis: Für die (wirklich) notwendigen Reichweiten (zumindest für die „paar“ Stadtbewohner…) wären vollkommen ausreichend 20-50km!
    Einkaufsfahrten und die meisten Arbeitsfahrten sind definitiv kürzer als 20km!
    Kein Problem mit Blei-Akkus!
    Und da wird kein Motor nicht mal warm!
    Schon ´mal gehört: ein Kaltstart entspricht verschleisstechnisch einer Fahrt mit warmem Motor über 1000km!!!
    Fragen Sie Ihren Mechaniker, wenn Sie es nicht glauben!

    Im Jahr 1900 gab es in New York mehr Elektrofahrzeuge als Sonstige!
    Die Reichweiten lagen bei 120 – 350km!!!
    Wichtig ist, dass ZUMINDEST und ERSTMAL in der Stadt auf Verbrennungsantrieb endlich verzichtet werden kann!

    Das wäre recht einfach möglich…

    Wir brauchen keine Hightechakkus!
    Sondern weniger Lobbys!!!

    • So viele Daumen nach unten… Könnte mir mal wer sagen, was ich da so „Schlimmes“ geschrieben habe?

      Oder warens mal wieder so AKW-BefürworterMentalitäten, die es nicht ertragen können, dass „Fortschritt“ auch mal kritisiert werden muss?

      Jedenfalls hatte ich mit meinen Blei-Auto-Batterien weit weniger Probleme als mit den Handy- und Notebook-Akkus…

      • Michael Balzer

        Hallo Helmut, hier die Begründung für meinen Daumen:

        1. Akkus in Laptops sind von der Haltbarkeit her nicht vergleichbar mit Akkusystemen für Autos. Die wichtigsten Problemfaktoren für Laptop-Akkus sind die Betriebstemperatur, das fehlende Einzelzellen-Management, sowie der überwiegende Betrieb im Ladebereich 0-100%. Alles Faktoren, die von einem richtigen Akkusystem vermieden werden.

        Aktuelle Lithiumsysteme erreichen bei 0-100% 1.500 Vollzyklen und i.d.R. mehr als 3.000 Teilzyklen. Bei einer vernünftigen Beschränkung des Ladebereichs auf bspw. 15-95% ist noch wesentlich mehr erreichbar. Der „Wunderakku“ soll laut Werbebotschaft 5.000 Vollzyklen erreichen (aber das muss die Praxis zeigen).

        2. Bleiakkus sind keine Alternative. Sie erreichen bei sehr guter Pflege 300 Vollzyklen, sind sehr empfindlich gegenüber tiefen Temperaturen und können wesentlich weniger Leistung abgeben als Lithiumakkus. Um die nötige Leistung für ein Alltagsfahrzeug zu bekommen müssen daher viele Akkus parallel geschaltet werden, was in Verbindung mit dem hohen Gewicht und Platzbedarf zu niedrigen Voltzahlen und damit hohen Strömen führt. Das wiederum führt zu aufwändigeren Controllern, Verkabelungen und Sicherungen und zu höherer Gefahr für Rettungskräfte.

        3. Elektrische Stadtautos auf Bleibasis mit Reichweiten im von Dir skizzierten Bereich gibt es bereits seit vielen Jahren, gute bspw. von Aixam. Offensichtlich sind diese Fahrzeuge für den normalen Autokäufer nicht besonders interessant. Der normale Käufer kann und will sich kein so eingeschränktes Fahrzeug leisten, sondern möchte ein Fahrzeug, das für alles taugt. Die aktuell verfügbaren Elektroautos taugen für 95% aller Fahrten, trotzdem brauchen die fehlenden 5% Überwindung und emotionale Selbstkontrolle.

        4. Ja, um 1900 gab es mehr Elektrofahrzeuge als Verbrenner. Ein Elektroauto hat auch als erstes die 100 km/h geknackt. Die Reichweiten von bis über 300 km wurden allerdings mit Spitzengeschwindigkeiten von 32 km/h erzielt, und außer dem Elektromotor und dem Licht gab es keine Verbraucher an Bord. Auf heutige Verhältnisse also nicht übertragbar. Übrigens: schon damals gab es einen Markt für Bleialternativen.

        All diese Infos stehen im Netz für jeden Interessierten zur freien Verfügung. Daher mein Daumen runter: wir brauchen mehr Fakten und weniger Meinungen.

      • Hallo Michael,

        leider gibt es bei Deinem Beitrag (Michael Balzer | 5. April 2011 um 13:16 | ) komischerweise keine Möglichkeit, direkt zu antworten (???), darum meine Antwort hier (steht wahrscheinlich über Deiner Antwort):

        Danke für Deine ausfühliche Erklärung, die ich allerdings so nicht ganz stehen lassen kann.

        Du hast geschrieben: „wir brauchen mehr Fakten und weniger Meinungen“.
        Dem stimme ich definitiv zu.

        Fakt ist allerdings, dass z.B. dass Deine ganzen Statistiken auch nicht mehr wert sind als manche „Meinungen“.
        Im Gegenteil: Traue nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast…😉

        Manche „Meinung“ jedoch resultiert auf persönlichen Erfahrungen und ist definitiv ein „Fakt“.
        Wie z.B., dass eine Blei-Autobatterie seit Jahren problemlos ihren Dienst tut, obwohl sie nahezu täglich (Teil-)geladen und entladen wird. Die wenigsten Li/Ion/Poly-Laptop- bzw. Handy-Akkus können da erfahrungsgemäss mithalten. Im Gegenteil: die meisten Laptop-Akkus haben nach 2 Jahren gerade noch die Hälfte Ihrer Leistung!

        Schön, Du sagst „Akkus in Laptops sind von der Haltbarkeit her nicht vergleichbar mit Akkusystemen für Autos“.
        Mag ja sein, dass die Auto-Akkusysteme länger halten. Aber genau da kommt der wesentliche Aspekt ins Spiel: der KOSTENFAKTOR!
        Was bringt es dem Verbraucher, einen Akku erwerben zu müssen, der angeblich über 15 Jahre („5.000 Vollzyklen“) halten soll, aber letztendlich schlicht und einfach zu teuer ist?
        Die „Lebenserwartung“ eines Autos heutzutage wurde auf weit weniger heruntergeschraubt (was übrigens auch nicht nötig wäre, sondern absichtlich implementiert wird, genauso wie bei den Glühbirnen deren Lebenserwartung durch Vereinbarungen der Hersteller künstlich begrenzt worden ist. DAS ist übrigens auch ein FAKT, der „für jeden Interessierten zur freien Verfügung im Netz steht“…).

        Zu den „Autos von Aixam“, die Du erwähnst hast, kann ich nur sagen, dass lt. Importeur „das neue Modell mit Li-Io-Batterie ab Frühjahr 2011 lieferbar“ ist.
        Momentan wird dort lt. Importeur NICHTS elektrisches angeboten!
        Vielversprechende Fahrzeuge, wie z.B. der Lotus-Super-Solaris vor ca. 20 Jahren sind genauso in der Versenkung der grossen Automobilkonzerne verschwunden wie z.B. auch der Stelzer-Motor, der vom Auto-Konzern aufgekauft wurde und eliminiert worden ist. 2 Mio. km Laufleistung ist natürlich unerträglich für die.
        Wir leben leider in einer Lobby-Welt, wo ohne die (noch) „Mächtigen“ nichts existiert.
        Bestes Beispiel dafür ist, dass wir in D unsere absolute Vormachtsstellung bei Windkraft erstmal aufgeben mussten vor ein paar Jahren, weil ja „Kernkraftwerke lukrativer sind“.
        Genauso, wie in Japan 3000 (!!!) vorhandene Talsperren und die dort extrem leicht zugängliche Geothermie nicht zur Energieproduktion verwendet werden, weil eben auch behaupet wurde, dass Kernenergie „besser“ wäre…
        Das mit den „Spitzengeschwindigkeiten von 32 km/h“ ist auch so ein Gerücht… Ich habe anderes gelesen, aber ich war leider genausowenig wie Sie dabei..

        Womit wir wieder bei den UNBESTREITBAREN Tatsachen angelangt sind: es fehlen Fahrzeuge mit BEZAHLBAREN AKKUS! Als Range-Extender und Heizung wäre ein kleiner Wankelmotor optimal und SOFORT machbar!
        Wenn nur der WILLE dazu da wäre!!!

      • Hallo Helmut,
        ich finde es ausgesprochen gut, daß Du nach dem Hintergrund für die Bewertung fragst. Das zeigt Größe. Im Grunde halten sich positive und negative Bewertungen doch fast die Waage. Also war dein Statement doch gar nicht so schlecht. Im Gegenteil, es polarisiert sogar. Und dann auch die Menge an Bewertungen. Haben andere auch so viele Daumen bekommen?

        Von mir hast Du auf deinen ersten Artikel einen Daumen nach unten bekommen, weil er nicht tief genug in die Materie einsteigt. Auf deinen zweiten Post bekommst du jetzt einen Daumen nach oben.

        lg
        Uli

  7. DBM ist und bleibt dubios. Im besten Fall haben die ja nichts besseres geleistet. Die Weltverschwörungtheoretiker hier spinnen sich etwas zusammen was nicht ist. Was bleibt ist ein zweifelhafter Akku, der dubios getestet wurde. Ich traue den Testinstituten GAR NICHT.

  8. Das ist doch mal ein erfreuliches Ergebnis! Eine solche Rekordfahrt sollte eben professionell durchgeführt werden und nicht von irgendeiner Agentur-Schnucki. Wäre alles nicht nötig gewesen.

  9. Hallo Herr Rudschies, wieso genügt die Prüfung durch BAM und DEKRA in diesem Fall nicht? In anderen Fällen sind doch diese beiden Institute typischerweise das Maß der Dinge, zumindest der Zulassungsdinge?

    Ich hatte auch erhebliche Zweifel an DBM, für mich sind diese nun vollständig ausgeräumt. Meiner Ansicht nach wäre es nun an der Zeit, die hier vorher zitierten Experten und Vertreter der Automobilindustrie um erneute Stellungnahme zu bitten — und zu fragen, ob die Tür für DBM nun weiterhin verschlossen bleibt, und falls ja, warum.

    http://www.cleanthinking.de/mirko-hannemann-interview/11347/

    • Wolfgang Rudschies

      Hallo Herr Balzer!
      Keine Frage, dass es sich um seriöse Tests handelt. Trotzdem werden wir uns noch genauer schlau und ein eigenes Bild machen. Über eine erneute Befragung von Branchenkennern und Experten habe ich natürlich auch schon nachgedacht. Mal sehen, was sich machen lässt. Ich bin auf deren Reaktionen jetzt genauso gespannt wie Sie.

  10. Vielleicht sollten Sie auch noch schreiben, dass die mögliche Reichweite von über 450 km von Dekra bestätigt wurde, bzw. mit der gleichen Bauart des damals verwendeten Akkus sogar über 700 km möglich wären. Zitat von der dbm-Seite:

    Ihre Serien- und Leistungsfähigkeit stellt die KOLIBRI Technologie seit über einem Jahr Tag für Tag in der Logistik unter Beweis, darüber hinaus hat die DEKRA Mitte März 2011 den neu aufgebauten Versuchträger Audi A2 Electric untersucht. Der Versuchträger ist nach ECE-R 101 mit einer Batteriekapazität von ca. 63 kWh 455 km weit gefahren. Der ermittelte Wirkungsgrad der Batterie lag bei 97%. Umgelegt auf die bei der Weltrekordfahrt genutzte Batteriekapazität von 98,8 kWh entspricht dies einer Reichweite von 714 km.

    Die Sensation ist da und das in Deutschland. Jetzt sollten vielleicht mal Konzerne wie VW und Audi reagieren und mit dbm kooperieren. Und anstelle vom ADAC wäre es fast angebracht die stets subjekte und negativ eingenommene Berichterstattung gegenüber dbm zu entschuldigen.
    Generell kann ich beim ÖAMTC in Österreich eine sehr viel positivere Einstellung gegenüber Elektroautos wahrnehmen als beim ADAC in Deutschland.

    Warum eigentlich???? …………

    • Hans Peter Lindenberger

      Sehr geehrter Herr Adamietz,

      leider leber wir in inovationsfeindlichen Deutschland. Hier geht es nur darum
      möglichst lange eine untaugliche Technologie und ihre Benutzer auszubeuten.
      Es ist ziemlich einfach zu erklären, wenn man jetzt im Fall DBM mal genau
      hinschaut welche Firmen hier voll getroffen werden. Bosch, Siemens,
      Mineralölindustrie und als aller größter Saftladen der deutsche Steuerstaat.
      Wird der DBM Akku es schaffen so bedeutet dies für Bosch Ende mit Diesel
      und Benzintechnik, das heißt die wären so gut wie Pleite. Für Siemens
      bedeutet der Akku das Gleiche und zusätzlich das aus für Ihre Kraftwerks-
      technologie, braucht niemand mehr. Für den Staat brechen immense
      Steuereinnahmen weg, darum muß auch jetzt der Wirtschaftsminister
      Brüderle, DBM – Förderer, weg. Man muß also nur genau hinschauen, wen
      so eine Technologie im Kern trifft, dann kann man erkennen wer wo steht
      und wie die Machtabhängigkeiten sind.
      Mit freundlichen Grüßen H.P. Lindenberger

  11. Ich bin immer der Meinung, dass jeder ein zweite Chance verdient hat. Es ist meine Überzeugung, dass DBM aus den Fehlern gelernt hat und bei allem berechtigten Schutz von Patenten erkannte, dass wir alle auf eine erfolgreiche Fortsetzung der elektrisch betriebenen Mobilität hoffen und unbedingt seriöse Informationen benötigen. Dies ist nun im ersten Anlauf der vollzogenen Tests geschehen. DBM: macht mit dieser Testserie so weiter und lasst euch nicht in die Karten gucken. Wenn diese Akkus ihren Weg gehen sollen, dann schließt uns als zukünftige Kunden nicht aus und zeigt was ihr wirklich drauf habt. Jetzt mit Volldampf in die nächste Runde und gebt dem ADAC eine Möglichkeit diese Akkus zu testen. Fahrzeuge gibt es ja genug die damit bestückt werden können und bereits mit E- Motoren laufen. Holt euch den Smart ED als Testfahrzeug, Der benötigt nur noch die Menge Akkus für eine sehrgute Reichweite.
    Nach meiner ersten Enttäuschung meinen herzlichen Glückwunsch.

  12. Klingt sehr interessant.
    Das wäre eine großartige Bereicherung für die Autoindustrie.

    Mal abwarten was da noch so kommt.

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