Elektrisch um die Welt


Im Januar 2011 machten die Dänen Station in New York (Foto: moto-mundo.com)

Im Januar 2011 machten die Dänen Station in New York (Foto: moto-mundo.com)

Mit einem auf Elektroantrieb umgebauten Nissan sind die beiden Dänen Hjalte Tin, 57, und Nina Rasmussen, 68, einmal um die Welt gefahren. Auf ihrer Reise hatten sie mangels Schnellladestationen oft genügend Zeit, um sich Land und Leute in der Fremde genauer anzusehen. Denn um die unter dem Fahrzeug montierten Lithium-Ionen-Akkus zu laden, musste ihr Qashqai Electric jedes Mal 19 Stunden an die 220-V-Steckdose.

Einmal voll geladen, rollte der japanische Crossover unter optimalen Bedingungen bis zu 250 Kilometer weit. Der Motor verfügt über 60 kW (82 PS) Leistung und beschleunigt den Qashqai auf bei einem E-Fahrzeug dieser Größe  beachtliche 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. Nach etwa einem Jahr auf Weltreise sind die Dänen wieder in Europa angekommen. Derzeit laden sie ihre Akkus in Berlin auf.

Tin und Rasmussen begannen ihre Reise – wie sollte es anders sein – in Dänemark. Im Juni 2010 machten sich die beiden auf, allen zu zeigen, was aktuell verfügbare elektrische Antriebe bereits leisten können. Ihre beachtliche Reiseroute wäre auch für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor eine Herausforderung gewesen und zeigt das Potential des Elektro-Antriebs: Dänemark, Russland, Mongolei, China, USA, und wieder zurück nach Europa. Wechselndes Gelände wie Wüsten, Steppen, Schnee und Eis und Temperaturschwankungen von bis zu 40 Grad Celsius stellten zusätzliche Herausforderungen für Mensch und Elektromotor dar.

Eines der größten Hindernisse war offenbar das Stromnetz der USA. Dort gibt es größtenteils nur 110-Volt Steckdosen. Doch auch daran hatten die beiden Dänen gedacht. Die Lösung: ein mitgeführtes Notstromaggregat.

Die Elektro-Welt-Tour von Tin und Rasmussen endet voraussichtlich am 7. Mai wieder in Dänemark. Alles über die Auf und Abs der Reise im Elektromobil können Sie auf der Webseite www.moto-mundo.com nachlesen.

Eine Antwort zu “Elektrisch um die Welt

  1. Wie hieß der Typ, der mit zwei Flügeln von einem Hügel hopste und zum Kurzflug abhob. Sein Gerät sah wunderlich aus. Wer war die Frau, die das Automobil in alle Munde brachte? Das Auto hat mit unseren heutigen nicht mehr viel gemeinsam.
    Dennoch waren es Pioniere ihrer Zeit, die zeigten was geht und heute nutzen wir es ohne weiter nachzudenken.
    Wunderbar, dass es solche Menschen gibt, die uns daran erinnern, dass aller Anfang schwer und hart ist. Doch es bewegt sich etwas, was viele die es besser wissen müssten, nicht wahr haben wollen.
    Danke für den Mut und weiterhin viel Erfolg.

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