Staatliche Förderung für E-Autos in Sicht


Der Peugeot iOn ist bislang nur als Leasing-Fahrzeug erhältlich (Foto: Peugeot)

Der Peugeot iOn ist bislang nur als Leasing-Fahrzeug erhältlich (Foto: Peugeot)

Nun also doch – damit die Bundesregierung das von ihr gesetzte Ziel von einer Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 erreicht, denkt sie offenbar über eine staatliche Förderung der Elektromobilität nach. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) sollen Pkw mit Elektroantrieb zehn Jahre lang oder gar ganz von der Kfz-Steuer befreit werden.

Auch die Nutzer eines stromgetriebenen Firmenfahrzeugs sollen profitieren: anders als die Fahrer von Dienstwagen mit Benzin- oder Dieselmotor müsste er dann nicht wie üblich ein Prozent des Fahrzeug-Listenpreises pro Monat versteuern, sondern einen niedrigeren Satz.

Durch die staatliche Förderung der Elektrofahrzeuge will die Regierung einen großen Wettbewerbsnachteil der E-Autos eliminieren: die hohen Anschaffungskosten. Eine endgültige Entscheidung über die Steuerpläne ist in der schwarz-gelben Koalition aber noch nicht gefallen. Vielmehr will die Regierung einen Bericht des von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingesetzten Expertengremiums „Nationale Plattform Elektromobilität“ (NPE) abwarten. Ihre Ansichten zur Zukunft der Elektromobilität in Deutschland wollen die Experten der Regierung am 16. Mai vorlegen.

Laut SZ würden in einem Entwurf des Berichts nicht nur Steuerentlastungen und zinsgünstige Darlehen der staatlichen Förderbank KfW zum Kauf von E-Autos vorgeschlagen, sondern auch praktische Vorteile für den Alltag. So sollen Besitzer von elektrischen Kfz in überfüllten Innenstädten die Busspuren und spezielle Parkmöglichkeiten nutzen dürfen. Bis 2014 will die NPE Ladestationen für 100.000 Elektroautos schaffen. Nach der Übergabe des Berichts Mitte Mai plant das Kabinett zeitnah ein Regierungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland.

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21 Antworten zu “Staatliche Förderung für E-Autos in Sicht

  1. Am Abstimmergebnis sieht man übrigens, wie verklebt schon die Augen der meisten User in dieser Frage sind.
    Das ist übrigens genau der Grund, warum wir an dieser Stelle stehen. In über 50 Jahren BRD hat es die Politik immer wieder geschafft, das Wahlvolk so zu manipulieren, dass sie wiedergewählt wurden. egal ob CDU,CSU, SPD + FDP. Letztlich können sie machen, was der Industrie und allem dem Kapital dient. Der Mensch ist doch Nebensache.

  2. In Deutschland gibts ca. 45 Mio. Autos. Ich will der Volkszählung nicht vorgreifen, aber ich schätze mal, dass es ungefähr 25-30 Mio. Haushalte gibt.
    4.000 kwh: das ist der Verbrauch eines Autos bei 20.000 km Fahrleistung. Oder der komplette Stromverbrauch eines 3-4 Personenhaushaltes. Was bringt mehr? Wie lange dauert es bis 45 Mio. Autos (allein in Deutschland, denn weltweit gibt es ca. 965 Mio. Autos und jedes Jahr werden es 20 Mio mehr – http://de.wikipedia.org/wiki/Automobil/Tabellen_und_Grafiken#Nach_L.C3.A4ndern_2) umgerüstet sind.
    Was ist also sinnvoll zu fördern. Die Unabhängigkeit aller deutschen Haushalte von Energielieferanten oder die Hirngespinste der deutschen Automobilindustrie, die sich durch erneute Subventionen einen eventuellen Wettbewerbsvorteil erarbeiten wollen. Warum fahren denn in Afrika, da wo ständig die Sonne scheint nicht nur schicke Solarautos? Die ollsten Diesel tuckern da, weil sich damit das bessere Geschäft machen läßt. Solarautos kann da keiner bezahlen und deswegen wird sich nur durchsetzen, was rentabel für den Massenmarkt ist. Alles andere ist Quatsch.

  3. Michael Balzer

    Witzig. Sieht ganz so aus als hätte die Bundesregierung es mit der aktuellen Entscheidung zum Thema geschafft, es niemandem recht zu machen außer den Konzernen.

    http://www.zeit.de/auto/2011-05/elektromobilitaet-zivilgesellschaft

    Es ging wohl nur darum, unseren Volksvertretern das Alibi für ein weiteres Geldgeschenk an die Industrie zu liefern. Eine weitere Milliarde Euro verpufft also wirkungslos. Davon könnte man 200.000 Elektroautos mit jeweils 5.000 Euro Kaufprämie versehen und hätte damit bereits 20% des Ziels von 1 Million E-Autos bis 2020 erreicht. Und die Milliarde würde auch bei den Unternehmen landen, allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass sie dafür auch etwas liefern müssten. Und es wären auch deutsche Elektroautos, denn ausser den Akkus muss nichts im Ausland eingekauft werden und jeder Hersteller hat Mitarbeiter, die in Nullkommanix eine vorhandene Plattform auf Elektroantrieb umstellen können — sofern sie nicht einfach nur eine Schublade aufmachen müssen.

    Aber wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

  4. Thomas Zimmermann

    Die Subventionen haben bisher nur erreicht, dass längst erfundene und ausgereifte Technik in den Schubladen der Konzerne klemmt, bis ein Forschungsetat des Staates locker gemacht wird, um eine „Testflotte“ zu entwickeln. Elektroautos existieren bereits seit Jahrzehnten – werden lediglich nicht vermarktet, solange Technik von gestern weiterhin gut verkauft werden kann.

    Klimatechnisch ist das ohnehin nur Augenwischerei und Verschiebung der Abgase vom Auspuffrohr in den Kraftwerkschornstein. Die Energiebilanz ingesamt lässt einen die Tränen in die Augen schiessen:
    Der Wirkungsgrad eines Kohlekraftwerkes und eines Verbrennungsmotors sind ähnlich. Beim E-Mobil kommen noch Verluste durch Umspannwerke und Leitungen hinzu sowie der Lade/Entladeverlust der Akkus. Oh Wunder kommt nämlich nicht ganz so viel Leistung raus, wie man in den Akku reinlädt. Rechnet man alles zusammen, ist das Elektromobil die grösste Volkvera…ung seit Erfindung dfer Pferdekutsche.

    • Falsch.
      Siehe z.B.:
      http://www2.daimler.com/sustainability/optiresource/index.html

      Rechnet man Alles zusammen, könnte man durch die Verstromung des Benzins/Diesels alle E-Autos mit Strom versorgen und hätte dann noch soviel Strom übrig, daß damit alle Atomkraftwerke eingespart werden können… und man würde nichteinmal mehr CO2 produzieren als vorher.

      • Thomas Zimmermann

        Eine Werbeseite eines Autokonzerns als Beweis ?
        Nicht sehr überzeugend. Und vor allem nicht neutral.

        Eine zuverlässige einigermassen unabhängige Quelle für die Gesamtbilanz wäre interessanter gewesen als eine bunte Animation!

      • Jürgen Hahn

        Natürlich könnte man auch selber mal nachrechnen:

        Ein Benzin-Auto mit 8l Verbrauch auf 100km und 15.000km Jahresfahrleistung verbraucht pro Jahr ca. 1200l Benzin. Das sind ca. 9.000kWh Heizwert.

        Aus 9.000kWh Heizwert macht ein modernes Ölkraftwerk inklusive Leitungsverluste ca. 4.000-5.000kWh Strom. Mit 4.000kWh Strom kommt ein E-Auto bei einem Verbrauch von 20kWh pro 100km ca. 20.000km weit.

        Man würde sich also pro Auto und Jahr 1.000kWh Strom sparen. Bei 1Mio E-Autos ist das 1TWh. Ein AKW produziert pro Jahr ca. 10TWh Strom. OK… alle AKWs kann man bei dieser Annahme nicht ersetzen, aber ca. die Hälfte schon.

        Bye.

      • Thomas Zimmermann

        Je nach dem welche Zahlen man als Ausgangswerte nimmt, kann man das mehr oder weniger schön rechnen.

        Daher wäre nur eine unabhängige wissenschaftliche Studie eine Diskussionsgrundlage – Selbstberechnungen am Küchentisch erfassen keine statistischen Daten und Abweichungen.
        Man kann nicht von einem „modernen“ Kraftwerk ausgehend mit idealisiertem Wirkungsgrad rechnen, sondern muss zunächst mal das nehmen, was so rumsteht … und diese Teile liegen mehrheitlich eher bei 30-40% bestenfalls. Und dies ist nun mal kaum besser, als Verbrennungsmotoren liefern. Und dieses „kaum besser“ wird von Leitungs- und Ladeverlusten aufgefressen. Eine leicht positive Bilanz könnte es schon geben, wenn der Mehrbedarf an elektrischer Energie ausschliesslich durch besonders effiziente Kraftwerkstechnik erzeugt würde. Aber dazu braucht man nicht zwingend Elektroautos – man könnte auch so Altkraftwerke verschrotten neue hinstellen. Bevor das aber die Konzerne tun, müsste erst wieder der Steuerzahler via staatlicher Subventionen die notleidenden Grosskonzerne aus ihrer Misere retten.

        Ein wesentliches Sparpotential der E-mobile gegenüber Verbrennern liegt in der Rückgewinnung der Bremsenergie und der Verbrauchsfreiheit in Stau/Standsituationen. Wird es Winter, muss allerdings eine Zusatzheizung zugeschaltet werden … also wie immer im echten Leben kein Vorteil ohne Nachteil.

      • Jürgen Hahn

        Nochmal: 8l Benzin entsprechen ca. 60-70kWh Primärenergie. Ein PKW mit Verbrennungsmotor verbraucht also 60-70kWh Primärenergie auf 100km.

        Ein E-Auto verbraucht ca. 20kWh Strom pro 100km.

        Ein moderen GuD Gaskraftwerk hat einen Gesamtwirkungsgrad (inkl. Leitungsverluste) von knapp 60%. Damit hat das E-Auto einen Verbrauch von ca. 35kWh Primärenergie.

        Die älteren Kohle- und Öl-Kraftwerke haben einen Wirkungsgrad von 40%. Damit hat das E-Auto einen Verbrauch von ca. 50kWh Primärenergie.

        Je nachdem, ob ich jetzt wegen des „gigantischen“ Mehrverbrauchs von E-Autos die alten Kraftwerke besser auslaste oder neue Kraftwerke dazu baue, komme ich also auf einen Wirkungsrad von 40-60%.

        Allerdings… der „gigantische“ Stromverbrauch von z.B. 1Mio E-Autos beläuft sich auf 3TWh. Im Vergleich dazu wurde 2005 in Deutschland 600TWh Strom produziert. Das wären gerade mal 0.5%.

        Kann sein, daß bei einem Kohlekraftwerk die Umstellaung auf E-Auto ein Nullsummenspiel ist. Egal. Alleine die Möglichkeit, bei einem E-Auto „beliebigen“ Strom verwenden zu können (aus fossilen Brennstoffen produziert, aus Atom-Energie, aus Wasser/Wind/Sonne…) ist doch ein bemerkenswerter Vorteil gegenüber den aktuellen Verbrennungsmotoren (die ja teilweise bei E10 schon Probleme haben).

        Bitte nicht immer nur auf die Nachteile schauen… die Vorteile sind teilweise so dramatisch, daß diese die Nachteile durchaus tolerierbar erscheinen lassen.

  5. Hallo
    Ich finde die Idee von Opel für den Opel Ampera Klasse.
    Die Räder werden nur durch Elektromotoren angetrieben. Sollte die Batterie einen gewissen Entladezustand erreicht haben, wird automatisch ein Stromgenerator eingeschaltet, der die Batterie wieder aufläd.
    Ich würde diesen Wagen kaufen, wenn es eine lebenslange Garantie auf die Batterie gibt.

  6. Neulich habe ich eine Statistk gesehen (war das in der Motorwelt?) dass in Deutschland so um die 2.500 E- Autos zugelassen sind.
    Es bedarf schon profunder Lobby- Vernetzung, um bei einem derartigen Sachstand einer staatlichen Förderung solcher „Spielzeuge“ – und mehr sind es derzeit nicht – das Wort zu reden.
    Fakt ist weiter: Von den Erneuerbaren Energien – und das sind die einzigen, mit denen ein „Zeitgeist – Gutmensch“ solch ein E- Spielzeug ohne Gewissensbisse „betanken“ kann, ist keine ohne zwangsweise Quersubventionen verkäuflich. Fachleute nennen das „Einspeisevergütung“ und schauen in das EEG. Jeder „linientreue Elektro- Gutmensch „bekommt also schon jetzt Zwangs- Subventionen von seinen teils nichts ahnenden Mitmenschen.
    Wer noch von dem „privaten Propeller auf dem Dach“ träumt, dem sei höflich angeraten, das Regierungskonzept mal genauer zu studieren und sich die Themenschwerpunkte einschlägiger aktueller Fachseminare des Energiesektors anzusehen.
    Die angestrebten großen Investitionen in die Netzinfrastrukturen (werden wie die bevorstehende E10 – Strafe sicherlich gegenüber dem Kunden eingepreist), finden ihre betriebswirtschaftliche Sinnhaftigkeit kaum in der Anschließung dezentraler kleiner Erzeuger (mit Propeller im Garten und / oder PV- Zellen auf dem Dach).
    Diese „Mini- Mitspieler“ gem. dem EEG stören letztlich die Berechenbarkeit des „Spiels der Großen“. Aufgrund der im nordafrikanischen Raum zu beobachtenden revolutionären Entwicklungen und dem damit einher gehenden dortigen Erwachen des Bewußtseins vom Wert der eigenen Person wie des Gemeinwesens sind die „schon mal in`s Konzept eingebauten“ sonnenreichen Wüstenstandorte für PV – Großkraftwerke europäischer „Player“ so sicher nicht mehr. Diese „Player“ haben inzwischen auch den Markt der E-Mobilität für sich entdeckt.
    Könnte es sein, dass die Förderung für das individuelle „E-Spielzeug“ des Einzelnen – bei ihm ist das nur ein sog. Durchlaufposten – in einer solchen Situatoíon letztlich dazu dient, als Hersteller leichter zweifelhaft hohe Preise für zweifelhaft praxistaugliche Produkte realisieren und als Energielieferant einen neuen Absatzmarkt erschließen zu können?
    Jenes Klientel, welches dann zusätzlich auch noch die „E-Spielzeug“ – Förderung würde berappen müssen, dürfte ca. 99,99% der ADAC – Mitglieder ausmachen (vgl. die eingangs erwähnte Statistik).
    Mitunter werden Politiker wegen einer beträchtlichen Distanz zu dem kritisiert, was die praktischen Nöte und Interessen der Wahlbürger ausmacht.
    Sich vor diesem Hintergrund die Satzung des ADAC zu betrachten, mag trocken, könnte aber auch „irgendwie“ interessant sein….

  7. Ich unterstütze die Förderung für E-Autos, jedoch halte ich die Förderung für alle dezentralen Energiegewinnungsanlagen für noch wichtiger. Ob Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft, zur Einspeisung in den eigen Haushalt und ins E-Auto für alle – auch für den kleinen Geldbeutel. Die Einspeisung in das öffentliche Netz sollte immer unter dem Verbraucherpreis liegen.

  8. Zitat—Wie sieht es denn mit Subbies für kleine private Windkraftanlagen aus. Jedes Haus in Deutschland eine Windkraftanlage auf dem Dach und schon haben wir mehr Strom als wir verbrauchen würden. Das nenne ich sinnvolle Förderung durch alle für alle.
    Die Techniken sind vorhanden, aber die Stromkonzerne stellen sich wie immer dagegen und haben ja bekanntlich das sagen in der Regierung!—Zitat

    Ganz genau so! Elektroautos schön und gut, aber mit einer Reichweite von x nicht wirklich Sinnvoll. Auto über Nacht an die Steckdose hängen um am nächsten morgen auf die Arbeit fahren zu können. Ganz toll, und nicht umsetzbar. Geschweige denn davon wo der Strom herkommen soll. Ausstieg aus der Atomkraft. Und gleichzeitig mehr Strom für die E-Autos? Wie soll das denn gehen?

    • Hallo Stefan,
      Sie schreiben etwas über kleine Windkraftanlagen, deren Technik bereits vorhanden sei.
      Leider konnte ich so eine Anlage noch nirgends funktionsfähig erhalten!
      Können Sie Hersteller und Bezugsquellen nennen?
      Freundliche Grüße

  9. Ich denke, die Förderung könnte man auch nach einer Top-Runner-Gewichtung (http://de.wikipedia.org/wiki/Top-Runner-Programm) vergeben, d.h. nur die Besten werden gefördert (Effizienzklasse A+ etc.).

    Zu den vielfältinge technischen Möglichkeiten empfehle ich http://www.evalbum.com/ da kommt man schon ein bisschen auf den Geschmack🙂

  10. So lange die deutschen „Spitzen“ Automobilhersteller Kleinwagen mit einer Zuladung von knappen 200kg zu Stromern umbauen, wird es keine vernünftige Reichweite geben. Die Amis mit ihren Tesla können es besser.
    Die Deutschen sollten sich mal ihre Vans vornehmen die haben schließlich Zuladungsfähigkeiten von um die 1000kg, da können schön mal 400-500kg für Akkus eingeplant werden. Ein E-Smart hat ja gerade mal die Möglichkeit ein besseres KERS aud der Formel1 zu übernehmen. Und mit sowas will Mercedes dann den großen Wurf machen. Das ich nicht lache.
    2012 soll das Model S von Tesla kommen, max 480 km Reichweite, Platz für 5 Erwachsene + 2 Kinderplätze für ca. 50 000,-€. Mit einer vernünftigen Subvention wird das sicherlich mein nächster Neuwagen.
    „Liebe“ deutsche Automobilhersteller, das was Tesla macht hat Zukunft und nicht eure blöde Abzocke und verarsche.

    • Hallo Jörg,
      den Tesla Model S habe ich auch schon ganz fest in der Portokasse eingeplant. Aber für den großen Familienurlaub könnte sogar hier die Reichweite etwas knapp werden. Ich hoffe, dass es später noch ein Upgrade gibt. Die Batterie-Technologie hat noch genug Potential. Meine größere Sorge ist, dass der Fahrspaß durch künstliche Motorgeräusche o.ä. zunichte gemacht wird und sich mein S dann anhört wie einer von diesen amerikanischen Eiswagen – inklusive Jamba-Abo.. *grrrr*

  11. Finde die Grundidee zu Elektroautos nicht verkehrt, aber die Reichweiten sind einfach zu kurz, es müsste also möglich sein Solarkollektoren in den Dächern der Autos einzubinden um eine noch größere Distanz erreichen zu können (oder was auch immer).

    Und warum will die Regierung 1.000.000 E-KFZ auf die Straße bringen??
    Um ihre Klimaziele zu erreichen, was sie nicht schaffen aufgrund der zusätzlichen Kohlekraftwerke……

    Aber man sollte sich auch mal überlegen zu was dieser Umstieg jetzt führt,
    der Strom für die 1 Million E-KFZ muss ja auch irgendwoherkommen und ich denke nicht, dass die jenigen die sich ein „sauberes“ auto kaufen damit erreichen wollen, dass die Laufzeiten der AKWs noch weiter verlängert werden, nur weil durch diese Fahrzeute viel mehr Strom benötigt wird als noch heute…….

  12. Ich habe für ja gestimmt, jedoch würde ich die Förderung
    zusätzlich nach dem Jahresgehalt staffeln ! Wer viel verdient bekommt
    keine Förderung . Nur was macht der Staat wenn wir dann alle zuhause
    unsere Autos über Photovoltaikanlage/ Eigenstromverbrauch auftanken ?
    Irgendwann wird wieder eine Steuer erfunden ?
    0,25 € Verbrauch auf 100 km ,
    mit elektromobilen E-Bike Gruß , mit der Hoffnung das sobald wie möglich
    bezahlbare E-Autos auf der Staße zu sehen .

  13. Ich habe für nein gestimmt weil:

    1. Es werden doch wieder nur die belohnt die sich alle 1-2 Jahre ein Auto leisten können, wenn ich mir eins kaufe muss das schon 10 Jahre halten.

    2. Ich brauch ein autto für alles, das bedeutet ich brauche Platz für meine Familie und dem Urlaubsgepäck, wenn ich in den Urlaub fahre brauche ich Reichweite und nicht nach 300-400 Km für 5 Stunden an die Steckdose, das ist ja wohl ein Witz.

    3. Wenn die auch noch mit Privilegien belohnt werden dann ist die Zweiklassen Gesellschaft komplett.

  14. Ich habe gegen die Subventionen gestimmt. Es kann nicht sein, dass Milliardenschwere Konzerne z.B. VW darauf warten, dass man ihnen den Puderzucker in den Allerwertesten bläßt. Allein Daimler hätte in diesem Jahr mindestens 10000 Smart ED als Zweit- und/ oder Firmanwagen absetzen können. Hier beziehe ich mich auf die im eFb berichteten Hotel- und Mietwagenangebote. Aber man will ja Wucherleasing- oder kaufpreise haben. Mich erinnert diese Subvention sehr an die Abwrackprämie.
    Stellen wir doch mal einen Gabelstapler kleinster Ausstattung im Preis dagegen, denn mehr ist das E- Auto ja nicht, nur ohne Hebevorrichtung, dann sind die Steuergelder nur ein gigantisches Zubrot für Aktionäre, aber nicht für den normalen Bürger. Wenn es im Staatssäckel klemmt, dann sind die Subventionen für Ottonormalverbraucher schneller weg, als wir gucken können. Siehe Dieselsubbies.
    Wenn Subventionen, dann nicht für die Giganten der Branche, sondern für die die sich mit besseren Fahrzeugen auf den Markt bringen als BMW, Opel oder Konsorten. Und weil wir gerade dabei sind, sollte sich Frau Merkel mehr gedanken darüber machen wie sie den kleinen Leuten den Zugang zur Stromproduktion und ins Netz erleichter, die mit individuellen Erzeugungskonzepten einher gehen. Wie sieht es denn mit Subbies für kleine private Windkraftanlagen aus. Jedes Haus in Deutschland eine Windkraftanlage auf dem Dach und schon haben wir mehr Strom als wir verbrauchen würden. Das nenne ich sinnvolle Förderung durch alle für alle.
    Die Techniken sind vorhanden, aber die Stromkonzerne stellen sich wie immer dagegen und haben ja bekanntlich das sagen in der Regierung!

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