Europas Energiequellen


Wo kommt in Europa der Strom für Elektroautos her, wie viele E-Fahrräder
sind in Deutschland unterwegs, und wie viel Kraftstoff steckt eigentlich in einem
Hektar Ackerfl äche? Daten und Fakten zum Verkehr von morgen: Wir haben für Sie eine Infografik zusammengestellt.

Illustrationen: Martin Stallmann

10 Antworten zu “Europas Energiequellen

  1. Hallo Wilhelm Herbi,
    Wie immer freue ich mich, wenn deine Infos kommen. Ich hab leider nicht viel Zeit das ganze im Netz so zu verfolgen und liebe jede Info die meinen Horizont erweitert.
    Eigenartiger Weise ist bei Lornsing genau das passiert, was ich mir schon lange in meiner Phantasie ausgemalt habe. Und der Umrüstpreis ist doch auch ein gutes Angebot.
    Wenn es bei einem Polo geht, müsste doch unser Golf Variant ebenfalls dafür geeignet sein. Ich denke, dass man um die 8000 E’s benötigt, wenn man aus Hamburg das Fahrzeug nach Winnenden bringen und umrüsten will. Ich denke jetzt mal praktisch:
    Unser Golf wird demnächst zum Tüv gehen und ganz sicher durchkommen. Damit haben wir 2 Jahre Zeit und könnten den nächsten TÜV mit der Zulassung als Bivalentfahrzeug verbinden. Bis dahin dürfte wohl der Bausatz auch für unser Fahrzeug geeignet sein. Zusätzlich könnte die Stromversorgung auf dauer installiert werden, die wir ja nur kurzfristig für den Smart ED Test genehmigt bekamen. Geld wäre dann auch dafür angespart ohne die jetzigen Ziele aushebeln zu müssen. Man, was für eine Lösung.
    Das einzige was mich noch beschäftigt ist mein Arbeitgeber. Ich zahle für meine freie Fahrt im ÖPNV einen kleinen Grundbetrag pro Jahr direkt von meinem Gehalt. Müsste jetzt nur in Erfahrung bringen ob ich das E- Auto dann auf gleichem Weg für Stromladungen beim AG nutzen kann. Wir haben ja solche Anschlüsse, wenn auch in geringer Menge.
    Danke für diesen Link, W. Herbi
    Gruß Michael Bluhm

  2. Hallo Michael Bluhm,
    sehr guter Vorschlag.
    Wäre schon ein Fortschritt, wenn der ADAC die bereits bestehenden privaten “Ladehalte“ veröffentlichen würde.
    Ein Verzeichnis von Stromanbietern, die Strom aus Sonnenenergie über eine Stromzapfsäule zur Verfügung stellen, und deren Standort man über das Netz oder Funktelefon abrufen kann.
    Die Tankstellen werden dann bald folgen und genügend Stromzapfsäulen installieren, wenn es genügend Elektroautos gibt und mit Zapfstrom Geld zu verdienen ist.
    Voraussetzung dazu, es muss Millionen Elektroautos geben.

    Da offensichtlich der Umbau der bestehenden 50 Millionen Pkw-Flotte auf Elektroantrieb verhindert werden soll, wäre hier der ADAC gefragt, sich aus der Seilschaft von Big-Oil, Verbrennungsmotorenindustrie und Bundesregierung zu verabschieden und, gemäß Ihrem Vorschlag, über einen Fond oder in Eigenregie die Produktion und den Verkauf von Umbausätzen auf Elektroauto voranzubringen.

    Eine hoffnugsvolle Meldung gibt es da von der Firma Lorinser. Man kann es kaum glauben, dieser Tuner von teuren Edelkarossen hat einen marktreifen Umbausatz, so etwa als Zufallsprodukt, entwickelt. Nach Angaben von Lorinser wäre der Umbausatz für 5.000 € zu produzieren.
    Siehe dazu:
    http://www.grueneautos.com/2011/05/lorinser-easybrid-nachruestbarer-hybridantrieb-fuer-kleinwagen/

    Lorinser hat sogar Hand an den Smart gelegt, wollte ihn noch etwas aufpeppen, war aber bald mit Benzin-Latein am Ende, da haben sie dem Wägelchen einen Elektrobooster verpasst.
    Wird an der Radnabe angeschraubt und gibt auch noch bei 200 Km/h kräftig Vortrieb ab.
    Wundert mich, dass das Wägelchen da nicht von der Straße geblasen wird, der Elektrobooster scheint da das Wägelchen auch noch festzusaugen.
    Dann stellte Lorinser fest, dass die beiden 20 KW Radnabenmotore, also 40 KW zusammen, den Smart auch allein ohne Benzinmotor ganz schön smart durch die Gegend flitzen lassen und bei jeder Ampel große Ölverbrenner hinter sich lassen.
    Leider verkauft Lorinser diese Radnabenmotore nicht.

    Ist ja auch zu einfach, Vergiftungsverbrenner, Auspuffanlage, Anlasser, Lichtmaschine, Benzintank, Getriebe, Differential, Radwellen alles raus, alles unnötiger überflüssiger Schrott.
    Zwei Elektro-Pfannkuchenmotore zwischen Felge und Bremstrommel, den Stator noch festgeschraubt und fertig ist das Elektro-Auto. Macht jeder Garagenschrauber über das Wochenende.
    Die Befürchtung der Erdöl-Mafia würde wahr werden, 2020 gibt es mehr als 10-Millionen Elektroautos. Die Erdölscheichs werden sich dann auch am Umweltschutz beteiligen und wieder Kamele reiten. Dazu ist Ihr Vorschlag in die Tat umzusetzen.

    Wenn eine Million ADAC Mitglieder je 100 € in eine AG einbringen und solche Umrüstsätze, wie den “Easybrid“ von Lorinser, vom Band laufen lassen, dann lacht wieder die Sonne über Deutschland, ja, an diesem Wesen kann dann auch die Lufthülle der Erde genesen.
    Der ADAC kann weltweit verkünden lassen: “Abgasfreie Fahrt für alle Erdenbürger“.

    Mit sonnigen Grüßen
    W. Herbi

    • Es gibt bereits (seit JAHREN !!!) Elektro-Tankstellen-Verzeichnisse im WEB!!!
      Da benoetigt man keinen ADAC zur „Auflistung“.

      LEMNET – PARK+CHARGE – DREHSTROMNETZ
      … um nur mal die ALTEINGESESSENEN zu nennen (welche
      die EV-Fahrer seit Jahren kennen/nutzen und z.T. selbst aufgebaut
      bzw. „Klinken-Geputzt“ haben um die Aufstellung zu ermoeglichen).
      Es gibt u.a. die LemNet-APP fuer’s SMARTPHONE und div.
      weiter WWW-Seiten (welche sich meist aus dem LEMNET bedienen).

      Unter http://www.elektrotankstellen.net/ findet man alleine 3000
      Lademoeglichkeiten in Oesterreich.

      In unseren NACHBARLAENDERN sieht es mit der (oeffent.) Lade-
      moeglichkeit (die auch das PARKVERBOT fuer BENZINER bein-
      haltet) wesentl. besser aus … von NORD bis SUED (Laden auf
      Norwegens Faehren bis LAROCHELLE in Frankreich oder P+C
      in der Schweiz … oder Stromtankstellen direkt an der Autobahn
      RICHTUNG ITALIEN http://www.ewa.ch/uploads/media/Stromtankstelle.pdf).
      – alles schon DA !!! … nur in -D- muss eben erst mal FORSCHUNG
      betrieben werden … LOL …

      • Tanka Gegring

        Ich schreibe momentan meine Masterarbeit über Ladeinfrastruktur. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass niemand wirklich REIN öffentliche Ladesäulen braucht. Geladen wird zu Hause oder auf der Arbeit. Außerdem: Wenn es mal ein paar Autos mehr gäbe, wer sagt mir denn, dass dann nicht eine Dose schon belegt ist, wenn ich da hin komme. E-Autos bleiben Kurzstreckenautos für Fahrten,bei denen man auch wieder ohne Nachladen nach Hause zurück kommt..

      • Michael Bluhm

        Danke für die Info.
        Hab mir die BSM Webseite ins Lesezeichen gespeichert. Muss viel hinterher lesen. Bin mir sicher, dass mir die bsm seite noch mehr Hilfe gibt und mich schlauer macht. Bin ja schließlich ein Spätkommer bei dem Thema e- Mobilität. Zum Glück noch kein zuspätkommer😉

  3. Herbi, das sag ich schon lange. Danke für den sonnigen Kommentar.

  4. Zu diesem Thema müsste ich doch etwas länger ausholen. Vielleicht geht es auch kürzer. Ich bemühe mich mal!
    Einer der erfolgreichsten Energieerzeuger ist Norwegen in puncto Wasserkraft und Wasserstoffproduktion für Energiespeicher und/ oder direktem Verbrauch im Fahrzeug.
    Dieses Land müsste unbedingt in der Aufstellung enthalten sein, weil es bereits in Norwegen die Solaranlagen für die Wasserstoffproduktion in einem System gekoppelt gibt. Abgesehen davon versorgt Norwegen z.B. auch Hamburg mit Strom aus Wasserkraft, was darauf hinweist, dass bestimmte Länder sehr direkt ins europäische Netz mit gezielten Abnehmern einspeisen.
    Wenn man also eine grobe Aufstellung in dieser Form machen will, sind bestimmte Nationen in Europa nicht auszuklammern, wenn es um regenerative Energien geht.
    Unabhängig davon halte ich die Verwendung von Informationen aus einem Bundesministerium immer für sehr fragwürdig, weil man gerade dort kein großes Interesse an guter Aufklärung und Information für die breite Masse hat. Das liegt am Lobby- System der Regierungen in unserem Land.

    Mit den E- Fahrrädern ist ein sehr schöner Erfolg für alle. Man kann nur hoffen, dass das so weiter geht. Macht sehr viel Sinn.

    In der Atomnutzung zeigt sich an dieser Grafik, dass wir offensichtlich beim Atomausstieg nicht so verkehrt liegen. Unser Ausstieg wird sicherlich nicht so kostspielig wie in Frankreich.
    Und weil wir eben mit Kohle und Gas den Strom erzeugen werden, bis wir unsere Technologien auf komplette r- Energie umgerüstet haben, ist mir die sichtbare Kontrolle von Ruß und Staub lieber, als der unsichtbare schleichende und unkontrollierbare radioaktive Strahlenmüll.

    Ich mag es vielleicht zu einfach sehen, aber manchmal ist der schwerste Weg doch der leichteste.

  5. Die Energie Europas und der Welt kommt von dem Kernreaktor Sonne.
    Nur 8 Lichtminuten von dem blauen Planeten entfernt.
    Es gilt, diese Energie einzufangen und zu speichern.
    Wenn der ADAC es schafft, die Firma DBM dazu zu bringen, den Kolibri Akku zu bezahlbarem Preis, ein Anfang wäre 500,– € pro KWh, auch an die Millionen Garagenschrauber zu verkaufen, erledigt den Rest das Volk.
    Dann gibt es 2020 nicht nur eine Million, sondern 10 Millionen Elektroautos.
    Millionen von Heimwerkern stellen sich dann auch mindestens 20 KWh gespeicherte Sonnenenergie in den Keller, braucht eine 4 köpfige Familie etwa in 48 Stunden.
    Aber immer wieder geht die Sonne auf und wenn einmal abgeschattet, dann weht ein frischer Wind auf der Dachwindanlage, ist aber auch Sonnenenergie.
    Dann kann man nicht nur alle Kernkraftwerke abschalten, auch alle Kohlekraftwerke können stillgelegt werden.
    Die Bundsregierung kann dann weiterhin ihre Förderprogramme verkünden, also das ablesen, was die internationale Energiemafia ihr auf das Ableseblatt schreibt.
    Der 1,– € Klick pro Liter an der Volksabzapfsäule wird dann wahrscheinlich durch die PKW-Maut abgelöst werden. Da ist dann auch wieder der ADAC gefragt, gemäß seinem Grundsatz
    „Freie Fahrt für freie Bürger“
    sonst kommt noch der Ortungs-Chip unter die Hirnschale, oder gibt es den schon??
    Vorher aber, bitte schön, soll der ADAC die wichtigste Aufgabe in seiner Geschichte meistern, oder hat es den ADAC schon 1900 beim Lohner-Porsche gegeben?? Was wäre der Menschheit alles erspart geblieben, wenn dieses Jahrhundert-Genie auch den Volks-Akku dazu geliefert hätte.
    110 Jahre später muss es jetzt der ADAC tun.
    Mit sonnigen Grüßen
    W. Herbi

    • Hallo Herbi,
      Ich habe mir heute eralubt im Internet nach den annähernden Mitgliederzahlen des ADAC zu googeln. Szand 2010 ca. 16,7 Millionen Mitglieder. Ihr Vorschlag macht sehr viel Sinn, wenn wir über den ADAC die E- Mobilität fördern.
      Mein Vorschlag wäre. dass jedes Mitglied und für die Mitmitglieder einmalig im Jahr freiwillig 10,00 Euro in einen Fond spendet der allgemeinnützig den Ausbau der Lade- und/ oder Akkuwechselstationen voran treibt. Wie Herr Gemmingen-Hornberg es privat vor macht, entstünde so ein Netz auf das die Konzerne keinen Einfluss haben, weil automatisch auch die regenerativen Energieerzeuger an diese Ladestationen gebunden werden (kleine Wind- und Solaranlagen). Wer sollte nach dem Energieerzeugergesetz den ADAC daran hindern dies zu fördern.
      In 10 Jahren stehen so viele Stationen, dass es mit der Reichweite keine Probleme mehr gibt.
      Ich habe da auch eine Erfahrung zu bieten, die Wohnmobilnutzer bereits kennen. da läuft es zwar über private Stellplatzanbieter, aber dort sind eben schon Ladestationen für die Wohnmobile installiert, die unbedingt ausgebaut werden können. Hier hätte der ADAC einen unabhängigen Weg und Ansprechpartner als Anfang. Im allgemeinen bieten die Stellplätze Strom für 1,00 Euro bei 2000 Wh mit einer stink normalen Stromanlage für den bekannten Hausgebrauch. Das ließe sich natürlich entsprechend umrüsten und verändern.
      Ein Versuch wäre es wert. Wenn sich kein Erfolg zeigt, kann man das Geld ja wieder zurück geben. Ich glaube, dass hier ein großes Potential bei den Mitgliedern steckt, was noch nicht angesprochen wurde.
      Wenn nur 10 % der Mitglieder pro Jahr mitmachen würden, stünden pro Jahr 1,67 Millionen Euro zur Verfügung, die gezielt eingesetzt werden können.
      Ein Umfrage unter den Mitgliedern wäre der Anfang!

      • Michael Bluhm

        Ich hab das Komma falsch gesetzt. Sind dann natürlich 16,7 Mio Euronen.

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