Sachsen-Power


Traditionsmarke auf neuen Wegen: MZ setzt jetzt auf Elektroroller. Das neue Modell soll 2012 auf den Markt kommen.

Mit Strom in die Zukunft

Mit Strom in die MZ-Zukunft (Foto: Igor Pastierovic)

Einst war MZ einer der größten Motorradhersteller der Welt. Im Jahr 1983 lief das zweimillionste Bike vom Band. Dann kam die Wende, und es folgte der Konkurs.  Im Jahr 1995 die Wiedereröffnung und der entgültige Ausstieg aus der Motorradproduktion im Jahr 2008. Doch so recht ist die Traditionsmarke nicht kleinzukriegen.

Seit 2009 versucht man in Sachsen, mit Elektrorollern am Markt Akzente zu setzen. Mit dem „E-Power Max“, der 2012 kommen soll, will der Geschäftsführer und ehemalige Motorrad-Rennfahrer Martin Wimmer mit MZ endlich wieder dahin, wo man herkommt: auf die Straßen dieser Welt. „Der Markt für Roller ist erheblich größer als der für Motorräder. Besonders im Bereich der Elektromobilität erwarten wir einiges“, sagt er.

Das neue Modell soll eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erreichen und mit einer Ladung 70 Kilometer weit kommen. Der Preis: 5000 bis 7000 Euro.

(Foto: Igor Pastierovic)

(Foto: Igor Pastierovic)

5 Antworten zu “Sachsen-Power

  1. Wie bitte soll man eigentlich so einen Roller an der RWE-Säule laden? Die hat ja nur einen Mennekes-Stecker und alle Roller wohl nur einen Schukostecker.

    • Hallo Ekkehard Weber,
      die Frage ist berechtigt und bekommt prombt eine Antwort. Man ist ja nicht begeistert wenn ich behaupte, dass die Konzerne nicht die Haushaltsversorgung anstreben und dafür lieber jeder seine Abhängigkeit des Kunden pflegt. Doch es ist genau so!
      Und deshalb werden sicherlich noch viele Varianten von Steckern benutzt die nur zu bestimmten Ladesäulen der Stromnetzbetreiber passen, die wiederum ja auch Stromerzeugerkonzernen gehören. Vattenfall ist so ein Beispiel.
      Wen wir das umgehen wollen, müssen wir schon beim Kauf klarstellen, dass wir nur einen normalen alltagstauglichen Standardstecker haben wollen. Sonst kaufen wir eben nicht.

  2. Ja. Pierre. das ist mutig. Es ist aber ein bisher bekannter Preis, den man akzeptieren kann, wenn so ein Fahrzeug einem Freude macht.
    Da gibt es andere Zweiräder mit E- Antrieb die gerade mal 35 km weit kommen und über 10000,- Euro kosten. Hat mir gerade ein Kollege in einer Fachzeitschrift für Zweiräder gezeigt.
    Er musste mir die Seite aufzeigen, weil ich es nicht glauben wollte. Klar wäre es schön wenn der Preis niedriger wäre. Doch das liegt ja nicht an diesen kleinen Unternehmen. Würden sich andere gut betuchte Firmen besser auf dem neuen Technologiesektor zurück halten und unnötige Kosten für doppelt gemoppelte Forschung und Tests verhindern und der Bund nicht aus unwissenheit falsche Strukturen mit Geld fördern, dann ergäbe sich sicherlich ein besserer Preis. Hier stehen die kleinen Firmen auf absolut eigenen Beinen ohne Subventionen und müssen ihre Kosten direkt reinholen, um zu überleben. Das merkt man dann am Preis. Lieber dieser Mut der „Kleinen“, als die Verzögerungspolitik aus Geldgier nach Subventionen der „Großen“.

  3. Pierre de Berger

    Soso, € 5’000.– bis € 7’000.– für diese China-Kracher? Mutig, mutig…

  4. Jeder unternehmerische Geist der die E – Mobilität fördert verdient Unterstützung. Es finden sich garantiert viele Käufer solcher Produkte. Viel Erfolg und weiter so.
    Und nicht vergessen: Totgesagte leben länger!

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