Transferleistung: Tesla beliefert Toyota


Für gewöhnlich läuft der Techniktransfer doch andersherum: Japan liefert Bauteile für Elektrofahrzeuge in die USA und den Rest der Welt. Doch was ist derzeit schon gewöhnlich? Nun beliefert Tesla Toyota. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

Soll 2012 kommen: RAV4EV mit Tesla-Technik

Soll 2012 kommen: RAV4 EV mit Tesla-Technik (Foto: Toyota)

Tesla liefert derzeit für 100 Millionen Dollar Ladesysteme, Motoren, Getriebe und Software an Toyota. Der japanische Autohersteller benötigt die Elemente nämlich für den angekündigten Elektro-SUV RAV4 EV, der gemeinsam mit Tesla entwickelt wurde. Seit dem Börsengang von Tesla im vergangenen Jahr ist Toyota mit 50 Millionen Dollar an dem US-Unternehmen beteiligt.

Das Fahrzeug basiert auf dem Modell mit Verbrennungsmotor. Die Elektro-Variante soll eine Reichweite von 160 Kilometern meistern können. Ein offizieller Preis ist noch nicht festgesetzt.

10 Antworten zu “Transferleistung: Tesla beliefert Toyota

  1. … schade fuer die Firma AC-PROPULSION ;-)….

    denn – eigentlich stammen die E-Komponenten der Firma TESLA von
    AC-PROPULSION (nur der AKKU-BLOCK wurde von TESLA „entwickkelt“).

    AC-Propulsion baut seit knapp 20 Jahren EV’s in den USA.
    Viele VW Prototypen (die man nie in einem Automagazin sah ;-( ) wurden
    von ACP gebaut – ebenso die BMW-E-MINIs und viele weiter …
    +++
    Der TOYOTA RAV4EV ist in USA eine IKONE !!! – Aehnlich wie der EV1 !!!
    Er wurde ebenso geschrottet – nur knapp 50% (an PRIVAT verkaufte) ueberlebten – und fahren heute noch (Prominente Beispiele TOM HANKS, SHAI AGASSI).

    http://www.pluginamerica.org/why-plug-vehicles/real-life-ev-stories
    http://www.pluginamerica.org/drivers-seat/rav4-ev-heart-tesla

    http://eaaeurope.org/rav4ev.html

    http://www.energy.ca.gov/ab1007/documents/2006-10-16_joint_meeting/presentations/RON_FREUND.PDF

    http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/toyota-rav4-ev-in-der-praxis-so-faehrt-das-toyota-elektro-suv-im-alltag-1948628.html

    Fuer den Ami war dieses SUV das „Perfekte EV“ (PLATZ REUCHWEITE
    ZUVERLAESSIGKEIT KOSTEN (NO WAR FOR OIL) USW.)
    …auch wenn man als „EU-Buerger“ den DICKE-AUTO-FIMMEL der Amis nicht versteht …😉

  2. Ein allgemeingültiges Tempolimit auf deutschen Autobahnen halte ich persönlich für Unsinnig. Der grösste Teil der Verkehrsteilnehmer fährt trotz offenen Beschränkungen um die 120kmh. Was mir auf den meisten Autobahnen viel mehr Angst macht sind die selbsternannten Fahrlehrer die ohne ersichtlichen Grund auf der linken Spur rumschleichen obwohl rechts alles frei ist. Es gibt nicht ohne Grund ein Rechtsfahrgebot das schnelleren Fahrern (natürlich soweit erlaubt) das überholen möglich machen soll.

  3. Metallischer Kontakt, Stecker-Buchse 100 %, keine Übertragungsverluste. Na ja, bei hohen Strömen und zu dünnem Übertragungskabel vielleicht nur 99 %, Kabel wird warm
    Bei der Induktionsladung kommen nur 90 % im Akku an, z.B. bei der Elektrozahnbürste mit kleinem Luftspalt. Beim E-Kfz über Induktionsspule und 10 cm Luftspalt kommen zur Zeit nur 80 % in die Autobatterie. Kann aber noch sehr verbessert werden.
    Der Toyota RAV4 EV wurde schon mal gebaut, von 1997 bis 2003, leider dann aufgegeben. Siehe „Who killed the Electric Car“. Toyota hat aber, im Gegensatz zu GM, etwa 1.000 Stück an seine Leasing-Kunden verkauft.
    Die werden heute, wenn überhaupt, zu Preisen wie vor 10 Jahren verkauft.
    Nach dem Lohner-Porsche, wenn man den zeitlichen Abstand berücksichtigt, das beste Elektroauto. Hoffentlich verkauft Toyota auch in Europa, dann über eine Tante in Frankreich oder Holland bestellt.
    Die Bundsregierung kann weiter die Hilton-Hotels mit Steuermilliarden fördern und ihre hochkarätigen Millionen von € verschlingenden Fachgremien noch zehn Jahre lang quatschen lassen.
    Dem Güter und Werte schaffenden Bürger wird dann von Toyota via France geholfen werden.

  4. TESLA hat eine super Technik, der RAV ist ein zweckmäßiges Auto für Familie, als Kombi und im SUV Design. Und besonders Windschnittig muss es bei den Geschwindigkeiten auch nicht sein.
    Zeit mal wieder das Höchsttempo auf Autobahnen zu fordern. Alle europäischen Länder außer Deutschland haben Höchstgeschwindigkeiten von 100 bis 120km/h. Selbst Spanien setzte seine max. Geschwindigkeit von 120 auf 110km/h herunter um Energie zu sparen…In Deutschland ist es lebensgefährlich mit 120km/h einen LKW zu überholen, es könnte ja jederzeit ein Raser mit 250km/h auffahren!!!!
    Die Geschwindigkeitsunterschiede sind einfach zu groß. Also max. 130km/h auf deutschen Autobahnen.

    • Es sind viele Komponenten die ineinander greifen müssen. Auch die Geschwindigkeit ist nicht zu vergessen.
      Es wäre tatsächlich leichter eine europäische Richtlinie zur Geschwindigkeit zu vereinheitlichen, wenn sich ein neuer markt, neue Produkte oder neue technologien anbahnen. Damit käme auch eine Standardisierung bestimmter Bauteile wie Akkus zustande, die eine ökonomische Ladestruktur hervorbringen. Bisher versuchen die Konzerne immer noch ihr eigenes System zu etablieren und bemerken nicht, dass sie unnötig Zeit und Geld dabei verlieren.
      Man stelle sich vor, dass sich vielleicht das 110 V Netz durchsetzt, weil es eben Energieeffizienter für E- PKW ist.
      usw., usw.

  5. Das ist ein sehr ungewöhnlicher Artikel, aber hat was für sich. Wie Thorsten schon schrieb, ich hab übrigens schön gelacht, sehr sinnfrei mit dem SUV als E- PKW. Doch die Sache scheint jetzt mehr anzudeuten als ich es mir ausmalen kann. Das was hier sooft gefordert wurde, wird endlich umgesetzt. Ein Konzern geht zu einem kleinen Unternehmen und verzichtet auf unnötige Kosten für eigene Entwicklungen und Forschungen zugunsten eines eventuell günstigen Fahrzeugs. Warum auch nicht. Jeder hat etwas davon. Das kleine Unternehmen wird in seiner Entwicklung nicht angefeindet und kann sich etablieren und der Konzern überträgt auf seine Produkte eine Art Standart dem sich andere Konzerne und Firmen nicht so ohne weiteres verschließen können.
    Im Zusammenhang mit der Ladung durch Induktion wäre da so manches weltweit möglich.
    Wenn Aktionäre so auf schnellen Gewinn stehen, müssten sie sich ein Beispiel an Tesla und Toyota nehmen. Aber das hat ja was mit Denken zutun und fällt den meisten sehr schwer.
    Hier mein Vorschlag für Laden mit Induktion. Ich verzichte jetzt mal auf die Ladezeit und beziehe mich nur auf das Laden ansich.
    Am Straßenrand befinden sich die Induktionsflächen zum übertragen der Energie pro Parkfläche. Bei der Induktion sollte sich das Fahrzeug nicht bewegen und das gilt wohl für die meisten Fahrzeuge die am Straßenrand parken müssen.
    Eine Einnahmequelle für die Energieproduzenten und die Kommunen. Klar muss man investieren, aber die Lebensdauer, inklusive Wartung und Instandhaltung, ist doch sehr hoch für solche Techniken. Wenn man als Energieempfänger durch ein Signal per Fahrzeugidentifikationsnummer am Gerät erkannt wird, dann wird die Energiemenge ohne Kartensystem gleich dem Haushalt zugeordnet zu dem das Auto gehört. Keine Kabel die Halunken kappen könnten. Abrechnung ohne großen Aufwand und jede Ladestation ist für jeden nutzbar.
    Straßenlaternen mit kleinen Windkraft- und Solaranlagen produzieren Ökostrom und schon ist eine ökologische Kette von Erzeuger und Verbraucher aufgebaut.
    Bitte jetzt nicht auf das fehlende Kleingedruckte gucken. Klar ist das System nur angerissen, aber wäre umsetzbar.

    • Oder gleich die (rechte) Fahrspur auf Autobahnen mit Induktionsschleifen versehen. Es werden jeden Tag Millionen von SMS richtig zugeordnet, da muss es technisch doch auch möglich sein, die entnommene Strommenge richtig zuzuordnen.

      • Thorsten K

        Ich gehe mal davon aus das du die zuordnung der Kosten für den aufgenommenen Strom meinst. Korrigier mich bitte wenn ich falsch liege.

        Rein theoretich würde es dann doch reichen wenn der PKW die aufgenommene „Stormmenge“ aufzeichnet. Wenn man dann mit seinem Auto nach Hause kommt wird ja der Ladestecker eingesteckt. Dabei könnte doch der Datensatz über die Fahrt an den Anbieter geschickt werden. Mit Hilfe des Datensatzes könnte dann der Anbieter die entsprechende Rechnung schreiben und alle sind zufrieden.

        Das wäre dann in meinen Augen die beste Lösung für alle Elektro-Fahrzeuge bezüglich der Reichweite.

      • Michael Bluhm

        Willi, du bist genial. Da hätte ich unbedingt drauf kommen müssen, Ich hab es aber ausgeklammert, weil die Induktion beim Fahren eine sehr komplizierte Angelegenheit ist. Bombardiere hat da ein Konzept für Straßenbahnen entwickelt und Braunschweig will das umsetzen. Wenn man sich den Aufwand im Gleisbett ansieht, dann merkt man schnell, dass die aneinander gereihten Induktionsschleifen mehr Material verschlingen als eine normale Oberleitung. da ich keine Techniker bin kann ich vielleicht was falsch betrachtet und zusortiert haben, aber ich vermute, dass ich richtig liege. Bie Straßenbahnen macht es eventuell deshalb Sinn, weil das gewicht des fahrzeugs ohne Oberleitung abnimmt. Nicht viel aber etwas. das liegt wohl am Abnehmer unterhalb des fahrzeugs, der ziemlich klein und leicht wirkt.

  6. Ein Elektro-SUV klingt eigentlich absolut Sinnfrei. Aber grade für die Forstwirtschaft könnte sich ein solches Fahrzeug lohnen. Zusätzliches Schmankerl ist natürlich die enorme Kraft die ein Elektromotor direkt ab Start bereitstellt. Einzig die Reichweite könnte wieder zum Problem werden. Da sollte man lieber über ein Hybrid-System a la Opel Ampera nachdenken.

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