Essen auf (E-)Rädern


Essens Fußgängerzone soll zur Versuchszone für E-Mobilität werden

Essens Fußgängerzone soll zur Versuchszone für E-Mobilität werden

Während im Rest der Republik noch über Sinn und Nutzen von E-Mobilen diskutiert wird, macht man in der Stadt Essen bereits Nägel mit Köpfen. Am Sonntag, 18. September startet im Rahmen des Stadtfestes „Essen.Original“ ab 11 Uhr die erste „Newtimer-Rallye“, ein Treffen für E-Mobilisten. Hierzu erwartet Organisator Reinhard Wiesemann (51) ca. 100 Teilnehmer und möglichst viele Interessierte. Um 13 Uhr wird Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß (55) die Viehofer Straße dann als „Versuchszone Elektromobilität im Alltag“ freigeben.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung in der nördlichen Fußgängerzone der Ruhrgebiets-Metropole steht die Alltagstauglichkeit von E-Mobilen. Probleme sieht Veranstalter Wiesemann (selbst Besitzer eines E-Bikes) dabei vor allem auf Seiten der E-Cars: „E-Bikes sind schon heute absolut alltagstauglich. Aber Elektroautos sind im Moment eher als Zweitwagen nutzbar, was vor allem an den Akkus liegt.“

Für alle Teilnehmer, die mit dem eigenen E-Mobil, sei es E-Bike, Segway oder E-Car in die Essener Innenstadt kommen, stehen Ladestationen (u. a. in Cafés) in ausreichender Zahl zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Werkstatt, diverse Vorträge rund um das Thema E-Mobility, ein Parkhaus für (E-)Bikes und jede Menge Möglichkeiten sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Alle Infos zur Newtimer-Rallye gibt’s hier.

9 Antworten zu “Essen auf (E-)Rädern

  1. wenn es irgendwann „erschwinglich“ wird. Hole ich mir auch ein E-Auto. Fahre oft nur kurze Strecken zwischen 5- 20 km. Da reicht es locker..

  2. Und heute am 21.09.2011 in der Zeit entdeckt

    http://www.zeit.de/auto/2011-09/elektroautos-unternehmen-fuhrpark

    zudem man nicht mehr viel sagen muss.

    Wenn diese Erkenntnis von uns Laien schon lange propagiert wird, kann man ersehen wie stur die Wirtschaft gegen die E- Mobilität aggiert.
    Allein der einzige Smart ED bei der Hamburger Hochbahn ist ein Witz. Wir bräuchten für max. 50 km Reichweite von derzeit 10 – 12 Diesel PKW pro Tag eigentlich 10 – 12 Smart ED. Selbst die Ladestationen auf den Höfen wären schneller installiert als ein Smart am Tag an Zeit verfährt.

  3. Auch ich finde das dieser Bericht sehr gelungen ist
    Würde gerne am Sonntag 18.09. zum Stadtfest anreisen , jedoch sind wir mit unseren electrodriver im Frankenland geschäftlich unterwegs
    Eventeull kann mann zukünftig gezielt solche E-Treffen
    z.B. über Facebook E-Ausfahrten zu organisieren.
    Hier in Franken stelle ich mir das so vor das vom E-Auto ,E-bikes,Pedelec Twikes bis Segway z.b. in den Großstädten am Sonntag zu einer gemeinsamen zwanglosen Ausfahrt trifft ,die Bevölkerung
    das Aha-Erlebnis erlebt , z.b. könnte mann auch bei Teilstrecken
    z.b. Rund um die Burg in Nürnber Mitfahrer dazu unverbindlich mitnehmen ,

  4. Die Bandbreite an alten und neuen Fahrzeugen kann man bei der Tour von Louise Palmer sehr gut begutachten. Ist gerade in Deutschland unterwegs: http://www.wave2011.net/

  5. Das Problem sind nicht die Akkus. Das Problem ist die Denke der Leute. Ich fahr auch aller zwei Jahre zu einem Schwedischen Möbelhaus und stelle fest, daß ich das Gekaufte nicht in den Kofferraum kiege und leihe mir dann einen 7,5 Tonner. Trotzdem komme ich nicht auf die Idee, die gesamte Zeit einen LKW zu fahren.
    Mit nem E-Auto kann man problemlos 150 oder 200 Kilometer am Tag fahren. Dann muß man halt mal nachladen – na und? Steckdosen gibts genug, da brauch ich nicht immer ne RWE-Säule.
    Ich fahre seit rund 4 Jahren ein E-Auto und bin absolut zufrieden.

  6. Dieser Bericht ist wichtig. Rund um das E- Mobil muss über jede Aktivität berichtet werden, damit es im Gedächtnis der Bürger bleibt. Großstädte haben in der Zukunft ein gewichtiges Wort bei den E- Fahrzeugen mitzureden, weil in Ballungsgebieten verstärkt der Umweltaspekt zu beachten ist.
    Die Bereitstellung von Ladestationen, Parkflächen, Umweltzonen in Zentren der Städte nur für E- Fahrzeuge, fördert und schärft den Blick für die Elektromobilität.
    Ja, es sind noch kleine Schritte und es wird noch etwas dauern bis Alle bzw. die Mehrheit von dieser Technik überzeugt sind. Wenn die Städte sich dieser Zukunft mit allen Mitteln öffnen, besteht Hoffnung für die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Regionen rund um das E- Fahrzeug und den regenerativen Energien.
    Es liest sich sehr gut, dass auch Geschäfte wie Cafes zum Laden einladen.
    Hier wird deutlich, wie sich in den Gedanken der Menschen Zusammenhänge entwickeln.
    Der Bürger fährt in die abgasfreie Zone, genießt den Kaffee und läd sein Mobil. Kein Lärm, kein Gestank für sich selbst und andere als Belästigung. Geschäfte müssen nicht schließen, weil die Umweltzone den Benzinkutschen den Zugang verwehrt.

    Der Bericht löste bei mir auch noch eine andere Assoziation aus.
    Essen auf E- Rädern kann auch den Lieferservice gemeint haben. Hier würde sich als Fördermaßnahme der Städte eine Subvention zur Anschaffung von E- PKW anbieten die im sozialen Bereich tätig sind.
    Essen auf Rädern, Pflegedienste, Behindertenbeförderung, Notärzte und Krankenwagen müssten sofort den Zugang zu diesen Mobilen bekommen.
    Gerade weil die Kosten für alte, kranke und behinderte Menschen in der Zukunft noch steigen werden ist diese Förderung im Interesse aller Bürger.
    Solche Förderprogramme in den Kommunen finden garantiert eine breite Zustimmung in der Bevölkerung selbst dann, wenn man dafür Kredite aufnehmen müsste. Sie sind nachhaltig, langfristig und gut angelegt.
    Bei der Straßenbeleuchtung geht man doch jetzt auch Wege die Energie sparen helfen und verlegt sich auf LED Lampen.

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