Im Test: Toyota Prius 1.8 Plug-in-Hybrid


Der neue Plug-in-Hybrid von Toyota hat stark verbesserte Akkus für den Elektromotor und ist erst mal als Kleinserie erhältlich. Äußerlich hat sich nicht viel verändert. Der große Unterschied liegt in den inneren Werten des Fahrzeugs. Ab Mitte 2012 verspricht Toyota einen noch besseren Prius Plug-in-Hybrid in Großserie.

Eine erste Kleinserie von 600 Fahrzeugen im Jahr 2011 kündigt an, was ab Mitte 2012 jeder kaufen kann: den Prius Plug-in-Hybrid. Er basiert weitgehend auf dem “normalen” Prius, verfügt aber über Lithium-Ionen-Batterien mit deutlich mehr Kapazität. Diese Akkus treiben den Elektromotor erheblich länger und kräftiger an. Sind die Batterien vollständig geladen, kann man bis zu 20 km und maximal 100 km/h rein elektrisch fahren.

Darüber hinaus schaltet sich der Benziner wie gewohnt zu und der Plug-in-Hybrid fährt sich wie jeder andere Prius III. Die sonstigen Qualitäten des Testfahrzeugs sind bereits aus früheren Prius-Tests bekannt: gutes Raumangebot, ordentliche Fahrleistungen, sicheres Fahrwerk.

Verbesserung ab 2012

Beim Serien-Plug-in-Hybrid ab Mitte 2012 wird sich noch ein entscheidender Punkt ändern: der Akku wird – bei gleicher nutzbarer Kapazität – kleiner und leichter, was sich positiv auf die Fahrleistungen und den Verbrauch auswirkt, weil das Auto leichter wird.

Man darf also gespannt sein, zumal Toyota im Zuge eines Facelifts noch Feinschliff an Fahrwerk und Karosserie sowie im Innenraum verspricht.

Stärken

  • sehr niedriger Verbrauch
  • 5 Sterne im EcoTest
  • gute Kofferraumzugänglichkeit
  • gutes Raumangebot vorne
  • gute Fahrleistungen

Schwächen

  • sehr schlechte Sicht nach hinten
  • teuer in der Anschaffung

Einen ausführlichen Test des Toyota Plug-in-Hybrid finden Sie hier.

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2 Antworten zu “Im Test: Toyota Prius 1.8 Plug-in-Hybrid

  1. Die Reichweite muss noch erheblich verbessert werden! Der Preis ist für Normalverdiener uninteressant!!

  2. Michael Bluhm

    Nun hab ich mir doch einmal die Funktion des Prius angesehen, hier:

    http://box.motorline.cc/autowelt/pdf/toyota_prius_funktion.pdf

    Irgendwie sehe ich nicht das Vorwärstkommen in dieser Entwicklung bei Toyota.
    Mein Traumauto wird es so nicht und das hat ganz konkrete Gründe, wenn ich dabei an den Zulieferer von Technologie denke, der den Tesla erfunden hat.
    Selbst wenn es keine Li Akkus geben würde stimmt mich folgende Tatsache negativ.
    Im Prius III wiegt der Akku (NiMH) 41 kg. Wenn ich mir überlege was machbar wäre, wenn dieser Wagen Radnabenantrieb besäße, viele Bauteile verschwunden wären, die Karosse aus leichterem Material wäre und der Verbrennungsmotor nicht mehr existieren würde, kämen sicherlich Gewichtseinsparungen von fast 500 Kg zusammen.

    http://www.priuswiki.de/wiki/Hybridbatterie#Prius_III

    Vergleicht man nun beide Links miteinander und sieht wie groß der Aufwand bei der Herstellung und Umsetzung der heutigen Variante ist, kommt man schnell darauf, dass eine rein elektrisch angetriebene Variante nicht mehr kosten würde, wenn man für 10 NiMH Akkus den Preis von ca. 2500 Euronen ansetzt. Man spart ja an anderen Punkten erheblich.

    Liebe Toyotaleute,
    denkt nochmal nach und kommt später mit was Vernünftigem auf den Markt. Es geht viel besser wenn ihr nur wollt!