Mehr Strom zwischen Köln und Hamburg


(Foto: Martin Hangen)

(Foto: Martin Hangen)

Von Köln bis Hamburg mit dem Elektroauto unterwegs zu sein wird jetzt noch einfacher. RWE, Tank & Rast und der ADAC haben auf den Autobahnen A1 und A2 zwischen Köln und Hamburg neun Elektroladestationen in Betrieb genommen, an denen die Batterie von schnellladefähigen Elektroautos innerhalb einer halben Stunde geladen werden kann. Für Autofahrer ist der Strom bis Ende 2012 kostenlos.

„ADAC Umfragen zeigen, dass die Autofahrer keine Einschränkung in Bezug
auf Reichweite, Sicherheit und Komfort akzeptieren“, sagt ADAC Präsident
Peter Meyer. „Mit dieser entscheidenden Verkürzung des Ladevorgangs wird
die Alltagstauglichkeit von Elektroautos wesentlich verbessert und ein bedeu-
tender Schritt zur Durchsetzung der Elektromobilität getan.“

Für den Automobilclub ist die Gemeinschaftsaktion mit RWE und Tank & Rast
ein weiterer Baustein seines Engagements für alternative Antriebe. Bereits vor
zwei Jahren hat der ADAC bundesweit an Geschäftsstellen oder Fahrsicher-
heitszentren insgesamt 39 Ladepunkte, sogenannte E-Mobil-Ladestationen,
eröffnet. Auch an diesen Säulen können Elektrofahrzeuge bis Ende 2012 kos-
tenlos mit Strom versorgt werden.

9 Antworten zu “Mehr Strom zwischen Köln und Hamburg

  1. Etwas genauer hätte ich es dann doch schon:
    1. Wieviele Kilowattstunden gelangen von den neuen Ladestationen innerhalb einer halben Stunde in den Traktions-Akku des E-Autos?
    2. Wieviele Schnell-Ladungen verträgt der Traktions-Akku bis er ausgetauscht werden muss.
    3. Und was kostet der Austausch dann?
    4. Wie lange muss ich auf mein E-Auto zur Durchführung des Akku-Wechsels verzichten?

    Gibt es eine Umfrage, die nach der Anzahl der Tage im Jahr fragt, an denen die Autofahrer eine längere Strecke fahren, als mit einer Akkuladung zu bewältigen ist?

    • ADAC Motorwelt Blog-Team

      Sehr geehrter Herr Lewerenz,

      zu 1. Je nach Fahrzeug und Batterie können das zur Zeit zwischen 13kWh und 20kWh sein.
      Nicht alle Fahrzeuge können die 50kW Ladeleistung benutzen. Bei einigen Fahrzeugen wird die Ladeleistung heruntergeregelt. Bei sehr großen Batterien kann die theoretische maximale Energiemenge 25kWh innerhalb einer halben Stunde betragen.

      zu 2. Die heute verwendeten Akkus sollen eine Lebensdauer von 1000-2000 Zyklen bei Normalladung haben. Eine Degeneration der Akkus bei Schnellladung soll durch die Begrenzung des Ladevorgangs auf 80% der Kapazität verhindert werden. Jeder Hersteller macht andere Angaben bezüglich der erlaubten Anzahl von Schnellladungen. Daher lässt sich hier leider keine allgemeine Aussage treffen.

      zu 3. Die Fahrbatterien kosten zwischen 7000 bis 20000 Euro, je nach Hersteller und Größe.

      zu 4. Das kann nur der entsprechende Hersteller beantworten. Es hängt davon ab, wie und wo die Batterie montiert ist.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr ADAC Motorwelt Blog-Team

  2. Hallo

    gibt es denn eine Möglichkeit, für die Strecke mal ein E-Fahrzeug zu mieten, um das mal auszuprobieren? Ich wohne in Aachen und pendele regelmäßig nach Schleswig-Holstein, insoweit ist das quasi meine „Hausstrecke“.
    Muss ja kein Tesla sein…

  3. ADAC Motorwelt Blog-Team

    Sehr geehrter onlyelectrodriver,

    es steht noch nicht fest, was der Strom ab dem 01.01.2013 kosten wird. Das wird vorraussichtlich im 3. Quartal 2012 entschieden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr ADAC Motorwelt Blog-Team

    • Ich hab da auch noch eine Frage zu den Steckern. Welches Sytem ist an der ladestation und muss man einen entsprechenden adapter mitführen oder steht dieser zur Verfügung. Es geht zwar um Schnellladestationen, aber da kann ja eventuell auch ein anderer nicht genormter Anschluss eingebaut sein.

      • ADAC Motorwelt Blog-Team

        Sehr geehrter Herr Bluhm,

        an der Schnellladestation wird zur Zeit der CHAdeMO-Standard verwendet. In diesem Fall ist das Kabel immer fest mit der Säule verbunden. Bei der AC-Ladung ist derzeit der Typ-2-Stecker Standard. Hier muss das Kabel mitgeführt werden.

        Mit freundlichen Grüßen
        Ihr ADAC Motorwelt Blog-Team

  4. Elektroautos sind toll, zumindest für die Stadt, aber für Pendler mit einer längeren Strecke (500km +) sind sie leider nicht so brauchbar. Auch beim „schnell“ laden ist der Zeitverlust viel zu hoch. Aber, wie schon gesagt, als Stadtfahrzeug gibts von mir einen „doppel Daum“, bis auf den Anschaffungspreis, wo ich mich Ralf anschließen muss.

  5. Also ich warte nur noch auf den Tesla Model S, das wird meiner, wenn nciht sogar schon der Nissan Leaf, ich möchte nicht mehr lange warten

  6. ich könnte mir sehr gut vorstellen ein elektro auto zu fahren , aber darfür müßten die elektroautos schon viel billiger werden für einen jungen mann ist es nicht möglich sich ein elektro auto zu leißten echt schade

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