Welche Staaten fördern die Elektromobilität?


Sieht so die Zukunft aus?

Der Fluxkompensator als Antriebsmodell: Sieht so die Zukunft aus?

Über Elektromobilität als wichtigen Baustein des Individualverkehrs der Zukunft herrscht Konsens. Wie man dieses Ziel erreicht, ist hingegen unklar.

Laut einer Studie von trend:research geben die Nationen weltweit auch unterschiedlich viel Geld für die Zukunft aus. Mit 22 Milliarden Euro investieren die USA mit Abstand am meisten für den Ausbau der Elektromobilität. China fördert Elektro- und Hybridfahrzeuge mit umgerechnet etwa 3,3 Milliarden Euro, Frankreich mit 2,2 Milliarden und Großbritannien beispielsweise mit etwa 1,3 Milliarden Euro. Die Höhe der deutschen Fördergelder beläuft sich auf etwa 615 Millionen Euro.

9 Antworten zu “Welche Staaten fördern die Elektromobilität?

  1. Es gibt so einige Probleme beim Elektroantrieb:
    Die Reichweite bei winterlichen Bedingungen ist durch das Fehlen einer leistungsfähigen Batterietechnik so gering, dass man einem reinen Elektroauto die Nutzungstauglichkeit absprechen muss.
    Einen Schritt in die richtige Richtung geht Opel mit dem Ampera.
    Wenn man dort jetzt die selbstttagende Karosserie durch einen Gittrohr-Rahmen ersetzt und statt der teuren Li+-Batterien billige und robust
    Blei-Vlies-Batterien verwendet, dann kann man ein Hybrid-Auto fertigen, das nur etwa 200 kg mehr wiegt als ein vergleichbarer Benziner.

    Vier Radnabenmotoren zu je 15 KW.
    Einen 2-Zylinder Diesel-Lademotor, der immer im optimalen Betriebszustand läuft und 35 KW lädt.
    Vorteile: Das Auto fährt ca. 40 km rein elektrisch, hat aber keine begrenzte Reichweite. Herkömmliches ESP wird zur Lachnummer.
    Enorme Sicherheitsreserven z.B. bei Schnee und Eis.
    Spritverbrauch um die 2 L sind realistsch.
    Adäquate Fahrleistungen.
    Kaum Reperaturen, sehr langer Lebenszyklus.
    Eher billiger als ein konventionelles Auto.

    Problem: Werkstätten haben nichts zu tun und die Leute kaufen nur noch alle 30 Jahre ein neues Auto. Die Einnahmen aus der Mineralölsteuer fallen.

  2. Das Problem wird sich ganz von alleine erledigen, denn regenerative Energieerzeugung ist jetzt schon zu über 50% in der Hand des Bürgers, nicht der Konzerne! Bevor die Bürger ihrem Strom billig ins Netz „verhökern“, nutzen sie ihn besser selbst und laden ihre Elektroautos damit. Damit haben sie schon mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Elektroantrieb macht in mehrerer Hinsicht unabhängig.

    • Die Eigenerzeugung von Strom zum Eigenverbrauch ist auch das einzig sinnvolle. Dann wird der Strom auch genutzt. Und nicht, wie jetzt mit irrationalen Mondpreisen vergütet, um dann nutzlos zu verpuffen.

  3. Man kann die „Loesung“ auch ganz ohne Foerdergelder herbeifuehren – einfach die GESETZGEBUNG entsprechend anpassen.
    Aber das wird im AUTO-LAND -D- wohl niemals passieren (denn nach 4 Jahren im Politzirkus will man ja schliesslich direkt als Aufsichtsrat in die Industrie wechseln) … und solange das Lied von der Premium-HOCH-PS-Industrie gesungen wird „freie Fahrt fuer freie Burger“ …

    Seltsamerweise hat es (DANK GESETZGEBUNG) damals in den 90ern fuer ein paar Jahre in den USA so funktioniert … bis die Regierung wechselte und die OEL-Lobbyisten die Gesetze wieder kippten.
    Damals hat DAIMLER extra die A-Klasse ‚erfunden“ ALS REINES ELEKTROFAHRZEUG FUER DEN US-MARKT (ganz ohne EU/D/US-Foerdergelder ?!?) – und erst als die Gesetze EINGESTAMPFT wurden (so wie auch die EVs)) kam die A-Klasse (als Verbrenner-Umruestung) nach -D- …
    das ERGEBNIS => UMKIPPEN BEIM ELCHTEST WEIL DER SCHWERPUNKT NICHT MEHR IM SANDWICHBODEN LAG !!!
    http://www.umweltbrief.de/pdf/Mercedes_A-class_electric_zebra.pdf

    Die vielen (oder eher wenigen) E-Fahrzeuge der 90er wurden doch erst durch diese US-Gesetzesinitiative entwickelt (VW Golf CityStromer / OPEL Astra Impuls / Ford EcoStar – die PSA und Renault „electriques“ THINK KEWET Horlacher und irgendwie auch Hotzenblitz CityEl und Twike) – viele dieser Fahrzeuge sind heute noch in (privater) Nutzung. (z.B.:
    http://www.youtube.com/watch?v=XAiM3Vm3C6k)

    Wenn man nich mal an unseren Nachbarn (in Europa) orientiert ist da noch ein sehhhhhrrrr hohes Gesetzgebungspotential😉
    (Steuerregelung beim Autokauf in DK – Besteuerung in NL – CityMout in GB … oder alleine die Autobahngeschw.-regelung rund um -D- …. aber wozu dann
    PREMIUM-AUTOS mit mehreren 100PS – wenn man eh nicht schneller als alle
    anderen fahren darf …

  4. „Die Höhe der deutschen Fördergelder beläuft sich auf etwa 615 Millionen Euro.“.
    Und die werden leider immer noch für unbezahlbare High-Tech-Studien und -Fahrzeuge verwendet, statt einen der wesentlichen Vorteile des Elektroantriebs zu nutzen: er ist (im Prinzip!) sehr einfach aufgebaut!
    Aber dann werden z.B. 2 Elektromotoren eingebaut, die auch noch mit dem Benzinmotor (getriebemässig!) geregelt werden müssen…
    Aber, ist ja klar, denn ein Fahrzeug, das 20 Jahre und mehr ohne grössere Reparaturen auskommen kann, ist ja wohl der absolute Alptraum jedes unserer WirtschaftsmotorAutomobilHerstellers…
    Wann werden die endlich begreifen,.dass es wichtigeres als Profit gibt?!!!

  5. Michael Schaarschmidt

    Elektromobilität trägt zur weiteren Diversifizierung der Kraftstoffe bei sowie einer gewissen anzustrebenden Erdölunabhängigkeit. Jedoch stellt man nicht nur bei Politikern eine gewisse Ernüchterung fest, da bei dem Thema noch viele Herausforderungen zu stemmen sind (Reichweite, Alltagstauglichkeit, Speicherung, CO2-Gesamtbilanz, Bezahlbarkeit). Des Weiteren ist Elektromobilität ein klarer Nischenantrieb (Fahrräder, Roller, Kleinwagen). Im konstant steigenden Straßengüterverkehr wird Elektromobilität auch langfristig keine Option darstellen. Dass es hierfür jedoch bezahlbare und ausgereifte (Übergangs-)Technologien, wie Erdgasantriebe gibt, wird von der Politik fast gänzlich ausgeblendet. Dabei besteht hierbei die Möglichkeit durch 100% Bioerdgas bis zu 96% CO2-neutral unterwegs zu sein, ohne Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Förderung ist schön und gut, aber bitte mit mehr Verstand.

  6. Ich glaube, daß sie nicht so viel warten wollen (oder müssen), bis deutsche Hersteller in den Markt einsteigen, sondern daß das Öl-Konzern ist so stark und mächtig, daß es noch lange unmöglich wird, eine Massproduktion von E-Autos zu haben. Politiker, Autofirmen sind alle verpflichtet, ihren Wünschen zu erfüllen…

  7. Ich denke, die deutsche Regierung wartet noch, bis deutsche Hersteller Elektroautos auf den Markt bringen. Dann werden auch in Deutschland Autos mit E-antrieb gefördert. Solange werden wir uns wohl noch gedulden müssen.

    Aber so sind sie nun mal, unsere Klientel-Politiker. denn um die eigentliche Sache gehts denen ja schon lange nicht mehr!

    • Das typische Henne-Ei-Problem. Keine Fördergelder für E-Autos, somit auch keine E-Autos zu kaufen. Und solange die deutschen Hersteller keine E-Autos verkaufen gibt es auch keinen Grund Fördergelder sprudeln zu lassen.
      Gut dass es andere Hersteller gibt, sonst würde es in D auch 2020 nur E-Auto-Studien geben.

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