Elektrisch durch Afrika


Citroen Berlingo Venturi

Demnächst in Afrika unterwegs: Citroën Berlingo Venturi

Stolze 4800 Kilometer wollen die Entwickler von Venturi rein elektrisch quer durch Afrika fahren. Das Fahrzeug für die Mission Africa ist ein umgerüsteter Citroën Berlingo mit 500 Kilometern Reichweite.

Die Fahrt quer durch Afrika ist der vierte Teil der „Venturi Global Challenges“. Los geht’s am 11. Mai – am Fuß des Kilimandscharo. Die rund sechswöchige Fahrt wird von Kenya über Tanzania, Zambia und Botswana bis nach Johannesburg in Südafrika führen.

Das Modell der Wahl ist der von Venturi elektrisch adaptierte Citroën Berlingo. Er soll eine Reichweite von 500 Kilometern schaffen. Erschwerend für Auto und Team kommt hinzu, dass es unterwegs keinerlei technische Unterstützung geben wird. Lediglich ein Segelflugzeug wird die Fahrt aus der Luft filmen – für eine Dokumentation.

Von Venturi für die französische Post elektrisch adaptiert: Citroen Berlingo

Von Venturi für die französische Post elektrisch adaptiert: Citroën Berlingo

Der mit dem Peugeot Partner baugleiche Berlingo gewann zuvor bereits eine Ausschreibung der französischen Post, die rund 50.000 dieser Elektromobile anschaffen möchte. Zwischen Mai und Juli 2010 schaffte zudem eine leicht veränderte Version des „Berlingo First powered by Venturi“ einen neuen Streckenrekord für Elektro-Serienfahrzeuge – auf der rund 14.000 Kilometer langen Strecke Shanghai-Paris (Mission 2).

Zuvor war der südfranzösische Hersteller von exklusiven Sportwagen und Elektroautos in der Antarktis unterwegs (Mission 3). Außerdem hat Venturi als Teil der Mission 1 in Kooperation mit der Ohio State University (USA) einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Elektroautos aufgestellt: 2009 mit im Schnitt über 487 km/h (auf Basis von Brennstoffzellen), 2010  mit im Schnitt über 495 km/h, in der Spitze 515 km/h (auf Basis von Batterien).

Das Fahrzeug war die „Venturi Jamais Contente“ – der Name ist eine Reverenz an der erste Elektrofahrzeug der Geschichte, das am 29. April 1899 ein Tempo von über 100 erreichte: Es war die Franzosen Camille Jenatzky gebaute „La Jamais Contente“ (dt. Die nie Zufriedene).

Mehr Infos zur Mission Afrika und zum umgebauten Berlingo gibt es hier.

Der Streckenverlauf der Mission 4

Der Streckenverlauf der Mission 4

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