Audi eröffnet Entwicklungszentrum für Lithium-Ionen-Batterien


Projekthaus Hochvolt-Batterie (Foto: Audi)

Projekthaus Hochvolt-Batterie (Foto: Audi)

Audi steigt in die Entwicklung von leistungsfähigen Akkus für Elektroautos ein. Von der Zellchemie lässt der Technologie-Vorreiter im Volkswagen-Konzern jedoch die Finger.

Audi hat ein „Projekthaus Hochvolt-Batterie“ eröffnet. Das Projekthaus liegt zwei Kilometer vom Werk Ingolstadt entfernt. Insgesamt 100 Elektronik-Experten testen hier Hochvolt-Batterien auf Zell-, Modul- und Systemebene. Die Tests sollen in einem Musterbau von Batteriesystemen und Kleinserienproduktionen münden. Außerdem soll hier eine eigene Hard- und Software für alle Bauteile der Akkusysteme entwickelt werden. Wichtigster Partner für die Lieferung und Erprobung von Lithium-Ionen-Zellen ist der japanische Hersteller Panasonic. Im Rahmen der Einweihung wurde zudem offiziell erklärt, dass Audi bis 2020 in jedem Fahrzeugsegment, also vom Kleinwagen bis zur Oberklasse, ein Elektroauto anbieten wird.

2 Antworten zu “Audi eröffnet Entwicklungszentrum für Lithium-Ionen-Batterien

  1. Ein kleiner Schritt ist besser als gar nichts. Letztlich zählen nicht die Ankündigungen, Versprechungen und Forschungen sondern das was am Ende dem Kunden angeboten wird. Bis jetzt ist das leider sehr, sehr wenig.

  2. “Projekthaus Hochvolt-Batterie” …
    So sieht also VORSPRUNG DURCH TECHNIK AUS … LOL

    Seit dem der AUDI-DUO wieder im Giftschrank verschwunden ist und man
    ueber den Prius nur milde gelaechelt hat – und statt dessen rueckwaertsgewand
    dem Diesel (und dem Premium-Autobau … noch mehr PS BRUM BRUM ..usw.)
    huldigte – hat dieser „Werbespruch“ einen seeeehhhhrrrr faden beigeschmack.

    Aber das ist ja alles nicht neu …
    Daimler hatte Anfang der 90er auch mal eine eigene Batterieforschung (mit AEG in BERLIN) … als die Gesetzeslage in den USA von den Republikanern
    zu Gunsten der Oel-Industrie geaendert wurde – und somit keine E-Autos mehr
    in Ami-Land angeboten werden mussten – hat man die A-Klasse schnell zum Benziner UMGEBAUT (danach den Elchtest vergeigt – weil kein Akku mehr
    im Sandw.-Boden steckte und somit der Schwerpunkt „verrutschte“) …

    Als die reine e-Antriebs-A-KLASSE also gestorben war – wurde die Akkuforschung (Stichw. ZEBRA-AKKU) eingestampft … die Firma in
    Berlin aufgeloest und die Patente an MesDea verramscht ….

    Als dann 2006 die ersten E-Smarts von Daimler nach GB geschickt wurden
    (weil sich dort die Gesetzeslage geaendert hatte (CityMout usw.)) mussten
    sie den ZEBRA-AKKU fuer die E-Smarts bei Mes-Dea zukaufen …

    IRONIE der Geschichte …

    http://www.umweltbrief.org/neu/html/A-Klasse_electric_zebra.html

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s