E-Bike von Audi, E-Scooter von Smart


Audi e-Bike: 26 Zoll große Räder aus CFK (Foto: Audi)

Audi e-Bike: 26 Zoll große Räder aus CFK (Foto: Audi)

Fährt die nahe Elektrozukunft zunächst tatsächlich nur auf zwei Rädern? Das neue E-Bike von Audi und der baldige Serienstart von Smarts E-Scooter lassen es vermuten.

Das E-Bike von Audi ist noch eine Studie, aber eine, die was hermacht: Der Rahmen (1600 Gramm), die 26-Zoll-Laufräder (nur je 600 Gramm) und die Hinterradschwinge bestehen aus Karbon, der E-Motor gibt 2,3 kW Spitzenleistung ab (rund 3 PS), das maximale Drehmoment am Hinterrad liegt bei 250 Nm. Dazu kommen: sequenzielle Neungangschaltung, luftgefederte Vorderradgabel, eine in der Höhe stufenlos einstellbare Sitzbank, LEDs als Lichtquellen.

Ein Leichtgewicht ist Audis E-Bike dennoch nicht: Ohne Batterie wiegt es 21 Kilogramm, mit dem Lithium-Ionen-Akku (Kapazität 530 Wh) sind es fünf Kilogramm mehr.  Eine Kette überträgt die Antriebskräfte ans Hinterrad. Als E-Maschine dient ein permanent erregter Synchronmotor, er sitzt am tiefsten Punkt des Rahmens und wirkt direkt auf die Welle des Tretlagers. Die Reichweite im Pedelec-Modus  gibt Audi mit 50 bis 70 Kilometer an – das heißt: Wenn der Fahrer mittritt … Als reines E-Moped fährt das Zweirad 50 km/h, die Geschwindigkeit wird über einen Drehgriff gesteuert.

Dann gibt es da noch den „Wheelie“-Modus: Der ermöglicht artistische Einlagen auf dem Hinterrad auch für Ungeübte – dank der Elektronik, die dann die Balance und das Vorderrad in der Luft hält.

Smart wiederum hat entschieden, den E-Scooter zu bauen. Er soll 2014 auf den Markt kommen. Eine Studie des Elektrorollers war schon 2010 auf dem Pariser Autosalon zu sehen. Das Design allerdings soll bis zur Serienfertigung noch überarbeitet werden.

Das bisherige Antriebskonzept besteht aus einem 4 kW/5,5 PS starken Radnabenmotor im Hinterrad. Da er keinen Platz im Chassis beansprucht, steht bei der Studie zumindest genügend Raum für einen ausklappbaren Soziussitz zur Verfügung.

Die 13 Zoll großen Räder werden jeweils an einer Einarmschwinge geführt. Als Reichweite gibt Smart bis zu 100 Kilometer an. Der E-Scooter ist als Kleinkraftradroller mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h konzipiert.

Und: Gerade eben wurde mit der Auslieferung der ersten Smart E-Bikes (Pedelec) begonnen. Im Sommer soll schon der Smart Fortwo Electric Drive folgen.

3 Antworten zu “E-Bike von Audi, E-Scooter von Smart

  1. onlyelectrodriver

    erst mal sollte Audi den Testfahrer verpflichten seinen Helm ordnungsgemäß zu sichern , zweitens muß ein Motorradkennzeichen
    an das Bike da schneller 45 km/h , drittens ist das Fahren ohne Kennzeichen > 25 km/h mit 2300 Watt Leistung auf öffentlichen Straßen
    illegal

  2. Wieder eine „Studie“ die keinen Nutzen hat ausser Geld zu verbraten. Oder will Audi zukünftig das Geld mit Fahrräder verdienen? Oder huschen demnächst auf dem Fernseher in der Werbung neben tollen Elektrosportwagen die es nirgends zu kaufen gibt noch tolle Elektrofahrräder die es auch nirgends zu kaufen gibt.

  3. Na, dann mal viel Spass mit dem “ “Wheelie”-Modus“, unsere Gesetzeshüter freuen sich schon…
    Aber wen von den paar „erlesenen“ Käufern interessiert denn schon so eine Kleinigkeit.. Die zahlen die Strafzettel ja sowieso aus der Portokasse…

    Dass das Ding mehr kostet als ein gutes gebrauchtes Auto, interessiert ja auch nicht wirklich in der ach so supertollen Bonbonwelt…

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