Er stromert los: Verkaufsstart für den Elektrosmart


Produktionsstart in Hambach: Smart Fortwo electric drive

Produktionsstart in Hambach: Smart Fortwo electric drive

Smart startet Produktion und Verkauf seines Fortwo electric drive und spricht vom ersten echten europäischen Elektroauto.

Die Daimler AG hat im Smart-Werk Hambach die Produktion des neuen Smart Fortwo electric drive gestartet. Das Elektrofahrzeug läuft nun – wie auch die Modelle mit Verbrennungsmotor – komplett im normalen Fertigungsprozess vom Band. Ab heute, 12.6., kann der Elektro-Smart auch bestellt werden. Ausgeliefert wird ab September.

Der E-Smart beschleunigt mit seinem 55 kW starken Elektromotor in 4,8 Sekunden von 0 auf 60 km/h und kann mit einer Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h auch auf der Stadtautobahn mithalten. Die 17,6 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie soll den Zweisitzer rund 145 Kilometer lokal emissionsfrei durch den Stadtverkehr bringen.

Alle elektrischen Komponenten des Autos stammen aus Joint-Ventures mit den deutschen Unternehmen Bosch (EM-motive) und Evonik (Deutsche ACCUmotive), das Fahrzeug wird zudem im französischen Werk Hambach gebaut: Der E-Smart sei also das erste echte europäische Elektroauto, wie Smart betont.

Im Unterschied zu Renault lässt Smart dem Käufer die Wahl: Man kann die Batterie mitkaufen oder im sogenannten „Sale&Care“-Modell mieten.

Die Preise in Deutschland (inkl. 19 Prozent Mehrwertsteuer)
Sale&Care: Coupé 18.910 Euro, als Cabrio 22.000 Euro; zzgl. Batteriemiete 65 Euro pro Monat
Fahrzeug inklusive Batterie: Coupé 23.680 Euro; Cabrio 26.770 Euro

Ein Test des Vorserienmodells des kleinen Elektroflitzers ist hier nachzulesen (dieses Modell hatte eine andere Batterie).

14 Antworten zu “Er stromert los: Verkaufsstart für den Elektrosmart

  1. Das ist die Spezialität der deutschen Hersteller: Sie haben E-Autos aber verkaufen sie nicht. Was bringt es dann? Nichts!

  2. @Gerhard :
    leider fehlt hier der Link zum direkt Antworten,.
    (Hallooo ADAC, warum niicht???)

    Ich fahre derzeit hauptsächlich ein Pedelek, auch wenn´s über 700 € gekostet hat…
    Aber für mein vor 5 Jahren (für 5000€) gekauftes Auto (das mir immer noch treueste Dienste leistet) gibt es leider NOCH keine akzeptable Alternative…
    Wir brauchen keine „2-3 vergleichbare konventionelle Kleinwagen“ sondern Fahrzeuge, die BEZAHLBAR sind!

    • Nachtrag:
      Mein Beitrag war eine Antwort auf den Beitrag von Gerhard vom „20. Juni 2012 um 03:40“:

      Anscheinend kann man hier „witzigerweise“ die 2. Antwort auf einen Beitrag nicht mehr beantworten…

  3. Hatte den Smart Electric Drive vorreserviert, aber die Termine haben sich immer wieder verschoben. Der Lieferbeginn ist jetzt statt für Juni 2012 fürs 4. Quartal angekündigt. Immerhin kann man den e-Smart ab sofort verbindlich bestellen. Zu spät für mich! Ich fahre seit 3 Monaten einen Citroen C-Zero, hab damit ein größeres Auto zu einem vergleichbaren (wenn nicht sogar günstigeren) Preis, und bin begeistert.
    Trotzdem verfolge ich die Markteinführung des e-Smart mit Interesse. Würde einfach gerne mehr e-Mobile auf den Straßen sehen…

  4. ich sag nur renault zoe ab ende des jahres….dann kann der smart einpacken, vollwertiges auto sprich 5 sitzeplätze und nach normangabe 210km reichweite und mit schnellladeoption bei smart ja aufpreis
    preis renault zoe ab 20600 vergleichbarer E-Smart liegt bei 23000……..

    • Bitte richtig vergleichen. Den ZOE gibt es nicht inkl. Akku. Der Preis für den Smart ohne Akku liegt bei 18.910€ (somit also ~1700€ unterhalb des ZOE). Ich würde mir aber trotzdem den ZOE holen, da er einfach ein vollwertigeres Auto ist!

  5. onlyelectrodriver

    zu dem unakzeptablen Preis für ein 2 Personen E-PKW wird das ein Flop , die Kundschaft wird dieses genauso wie ich ignorieren . Time will tell

  6. Warum E-Fahrzeuge (also auch der Smart ED) noch teuer sind?
    Neue Technik ist meist teurer und wird normalerweise von weniger preissensiblen Premiumklassen nach unten „demokratisiert“ (Airbag, Klimaanlage etc.), Wer kümmert sich bei ner 100.000€ S-klasse um + oder – 10.000€? Dafür kaufen manche nen Audiosystem oder sowas sinnvolles wie Nussholzeinlagen für. Nur bei E-Fahrzeugen mit ihrer noch begrenzten Reichweite muss man sinnvollerweise gleich im preissensiblen Stadt-Kleinwagen Segment antreten. Da fallen 10.000€ unvermeidbare Mehrkosten natürlich deutlicher auf. Warum unvermeidbar?
    – Batteriezellen sind teuer (okay das erklärt den Batterieaufpreis).
    – Die ganzen Neuteile (Hochvoltkomponenten und jedes Einzelne Kabel und Halterchen) kannste nicht auf einen „gewohnten“ Verbrenner-Fahrzeugabsatz von zB. 500.000 Autos umrechnen, sondern nur auf vielleicht 30.000. Zudem die Entwicklungsarbeit!
    – Des gibt es noch keinen so starken Lieferantenwettbewerb, da die Kompetenzen dafür bei wenigen Firmen liegen.

    Mit dem Batterieleasing ist in der Tat erstmal ungewohnt, weil du quasi eine nicht-fahrbereite Karosserie kaufst. Aber das ist für den Start nicht so verkehrt, betrachte es als „65€ benzinflatrate“ im Monat, wer würde dazu nein sagen? Beim Verbrenner füllst du dafür jede Woche an der Tanke deutlich teurer nach! Nicht zu vergessen der mechanische Verschleiß, Ölwechsel etc. Kannst ja auch die Batterie selber kaufen, 4700€ ca. Aufpreis, haste in „nur“ 6 Jahren reingefahren. Nur besitzt du dann eine Batterie vom Stand vor 6 Jahren. So liegt die Verantwortung mehr beim Hersteller, d.h. wenn die Batterietechnik sich weiterentwickelt könnte man das auch im Leasing einfacher umstellen, und vielelicht hast du in paar Jahren Zugriff auf ne Batterie mit doppelter Reichweite zum gleichen Preis?

    Wenn die „Early Adopters“ und dann auch die breite Kundenmasse die Fahrzeuge kaufen, wird das schon deutlich billiger werden. Vergleich das doch mal mit nem Mitsuibishi I-Miev. Der kam vor fast nem Jahr in Deutschland raus und kostete 35.000€!!! Ich finde >10.000€ preisreduzierung innerhalb eines Jahres für ein Fahrzeug ähnlicher Klasse nicht schlecht. Wir sind doch nach 100 Jahren Verbrennungsmotor erst am Anfang der richtigen E-Mobilität. Letztendlich geht es nur so: Die Hersteller müssen anfangs minimalste Gewinne hinnehmen, und die Kunden müssen anfangs mehr zahlen.
    Ich bin erstmal froh, dass E-Fahrzeuge aus europäischer Produktion wie Smart und seine Konkurrenten, Renault Zoe, VW E-up! endlich auf die Straße kommen. Fahr mal son Wagen, danach willste dich in nen Smart Diesel nicht mehr reinsetzen…

    • Ja natürlich, Ich würde mir SOFORT ein E-Fahrzeug kaufen, wenn es nur halbwegs bezahlbar wäre! Und ich denke, ich wäre bei weitem nicht der Einzige!
      Und natürlich bin ich froh, dass es jetzt ENDLICH anläuft, auch hier in Europa!

      Aber ich finde es einfach nicht akzeptabel, dass die Hersteller nicht ein bischen weiter denken: die Entwicklungsarbeit sollte einfach langfristig gesehen werden und würde sich schon sehr bald amortisieren, wenn eben der Preis stimmen würde. Und die paar „Kabel und Halterchen“ sind definitiv NICHT SOOO teuer!
      Das ist einfach tatsächlich nur die „die Ablösesumme vom Öl“ (und jede Menge Öl-Lobby-Arbeit…).

      Zur Lobby-Arbeit (kombiniert mit ein bischen Profilierungssucht) gehört übrigens auch die (mit Sicherheit sehr teure) Entwicklung von vollkommen übertriebenen High-Tech-Entwicklungen wie z.B. die Kombination von 2 Elektromotoren und einem Verbrennungsmotor (im Antriebsstrang!) wie beim Ampera. Allein dieses Getriebe muss Unsummen an Entwicklungsarbeit verschlungen haben!

      Ein Elektroauto ist eigentlich unschlagbar einfach vom Aufbau her: Elektromotor (noch besser Radnabenmotoren), Batterie und eine Ladekontrollanzeige! Und wenn die Reichweite nicht langt, dann eben ein kleiner, einfacher Diesel oder Wankel oder was auch immer als Range-Extender. Die Teile gibts doch alle schon!

      In Einem muss ich Dir allerdings widersprechen: die E-Mobilität gibt es schon deutlich länger! 1900 gab es in New York z. B. mehr Elektrofahrzeuge (mit Reichweiten bis zu 350km!) als Verbrenner! Das hat sich recht schnell geändert, als der US-Öl-Boom losging und das Zeug verkauft werden musste…

      • Sie schreiben: „Ich würde mir SOFORT ein E-Fahrzeug kaufen, wenn es nur halbwegs bezahlbar wäre!“
        Dann TUN Sie’s doch, denn „halbwegs bezahlbar“ sind e-Fahrzeuge mittlerweile – wenn auch noch deutlich teurer als konventionelle. Habe mir – nach mehrjähriger Beobachtung des Marktes – vor 3 Monaten einen Citroen C-Zero für unter 25.000.- zugelegt. Für dieses Geld bekomm‘ ich zwar 2-3 vergleichbare konventionelle Kleinwagen, aber ich könnte auch locker doppelt so viel in einen konventionellen Mittelklasse-Wagen eines „Premium“-Anbieters investieren. Wirtschaftlich gesehen rechnet sich beides nicht. Aber das ist für mich nicht der Punkt: Abgasfrei und dabei flott durch die Stadt „stromern“ und Tankstellen links liegen lassen, das ist es, und DAS GEHT mittlerweile!

    • Ey Alter, Smartt farn ist wie wenne fliechst.

  7. Kann mir ´mal bitte jemand erklähren, warum der elektrische Smart fast das DOPPELTE vom Benziner (gibt´s „ab EUR 9.594“!) kostet ZUZÜGLICH „Batteriemiete 65 Euro pro Monat“???

    Was für ein HyperSuperWahnsinnsElektromotor muss da wohl verbaut worden sein? Alles vergoldet?
    Und wie billig muss wohl der Smart-Benzinmotor sein…
    ???

    Irgendwie komm ich mir immer mehr ver… äh …dingst vor.

    • Vielleicht ist das die Ablösesumme vom Öl!
      Ich finde es toll, dass es neben dem Ampera ein zweiter deutscher Hersteller geschafft hat ein Elektroauto anzubieten. Noch toller fände ich es wenn Mercedes eine A,B oder C Klasse elektrisch bringen würde.

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