BMW „C Evolution“: Testfahrt in London


Mit dem „C Evolution“ präsentiert BMW erstmals einen seriennahen Prototypen seines Elektroscooters. Bis Mitte August werden fünf Prototypen in London getestet – mitten im Olympia-Verkehr.

Mit 11 kW Dauerleistung und 35 kW Spitzenleistung ist der C Evolution kräftig motorisiert. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 120 km/h limitiert. Autobahnfahrten und Überholmanöver – auch mit Sozius – sollte er damit ebenso souverän absolvieren können wie Anfahrmanöver zu zweit an steilen Steigungen. In puncto Beschleunigung von 0 bis 60 km/h kann er, so BMW, problemlos mit heutigen Maxi-Scootern mit 600 cm³ Hubraum oder mehr mithalten. Mit 8 kWh Speicherkapazität sorgt die Lithium-Ionen-Batterie für eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern.

Das Aufladen der Batterie erfolgt über das integrierte Ladegerät entweder an einer Steckdose des Haushaltsstromnetzes oder an einer Ladesäule. Die Ladezeit beträgt bei völlig entleerter Batterie im Idealfall weniger als drei Stunden. Die Ladesteckdose nach Pkw-Standard befindet sich hinter einer Abdeckung im Fußraum vorne links. Das zugehörige Ladekabel ist in einem Staufach im rechten Fußraum untergebracht. Erstmals bei einem Zweirad mit elektrischem Antrieb kommen hier die von den führenden Automobilherstellern erarbeiteten Standards für Hochvoltsicherheit (mehr als 60 Volt Gleichspannung) und Funktionssicherheit zum Tragen.

Vorne rollt der C Evolution auf einem Fünfspeichen-Rad aus Leichtmetall-Druckguss mit der Dimension 3,5 x 15 Zoll, hinten auf einem Rad im Format 4,5 x 15 Zoll. Zur Reduzierung der Rollreibung und damit für eine möglichst effiziente Nutzung der gespeicherten elektrischen Energie, kommen Leichtlauf-Reifen zum Einsatz. Und wie bei den Maxi-Scootern BMW C 600 Sport und C 650 GT erfolgt die Aktivierung der Parkbremse automatisch über das Ausklappen der Seitenstütze.

Die Instrumenten-Kombination verfügt über ein großes, gut ablesbares TFT-Display, das sich konzeptionell an das des BMW i3 anlehnt. Es verfügt über die obligatorische Geschwindigkeitsanzeige und bietet darüber hinaus eine Fülle weiterer Informationen wie die Anzeige des Batterie-Ladezustands und der Energiebilanz. Die Beleuchtungseinheit vorn umfasst die Scheinwerfer für Fern- und Abblendlicht sowie ein mittig platziertes Tagfahrlicht. Beim Rücklicht kommt LED-Technik zum Einsatz.

4 Antworten zu “BMW „C Evolution“: Testfahrt in London

  1. … wenn man sich das Teil mal genauer ansieht … DAS IST EIN AKKU AUF RAEDERN!
    http://www.heise.de/autos/artikel/BMW-Elektroroller-kurz-vor-der-Serienreife-1655565.html

    Wieso nur so wenig Reichweite ??? „8KWh reichen fuer ~ 100km“
    Eine MIA soll das mit 8KWh ebenso schaffen – und es gibt auch ein paar
    „electriques“ (AX SAXO 106) die das auch schaffen (mit 8KWh Li-Akku)

  2. € ?

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