Tag 1 – Live von der ADAC eRallye Südtirol


Am Sonntag ging es endlich los: Nach der Anreise nahmen die 19 Fahrerteams unserer eRallye durch Südtirol zum ersten Mal Kontakt mit der Mobilität der Zukunft auf. An den Ladestationen am Bozener Waltherplatz herrschte rege Betriebsamkeit, nach monatelangen Vorbereitungen trafen unsere Fahrerteams erstmals gespannt auf ihre Rallye-Fahrzeuge.

Vier Marken, 19 Fahrzeuge, 38 ADAC-Mitglieder, ein Ziel: Die ADAC eRallye gewinnen. Der Club veranstaltet in Südtirol die erste Rallye für serienmäßige Elektromobile. An den Start gehen Nissan Leaf, Opel Ampera, Peugeot iOn und der Smart fortwo electric drive. Jeweils sechs dieser Modelle stellten uns die Hersteller zur Verfügung. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie alltagstauglich die E-Mobile sind. Die Anforderungen an Fahrer und Material sind hoch, es warten Passhöhen und ausgeklügelte Sonderprüfungen.

Die 19 Fahrerteams beim Start am Bozener Waltherplatz.

Die 19 Fahrerteams beim Start am Bozener Waltherplatz.

Unsere eRallye ist kein Rennen im herkömmlichen Sinn: Nicht das schnellste Team gewinnt am Ende die Rallye über fünf Etappen, sondern das smarteste mit dem geringsten und ausgeglichensten Energieverbrauch.

Das Reglement: Alle Teams fahren täglich ein anderes Fahrzeugmodell in alphabetischer Reihenfolge. Das Start-Fahrzeug der einzelnen Fahrerpaarungen wurde den Teams beim Abendessen am Samstag zugelost. Wer beispielsweise zuerst den Peugeot iOn gezogen hat, fährt auf den folgenden drei Etappen Smart, Nissan. Für die letzte Etappe losen sich die eRallye Teilnehmer erneut eines der E-Fahrzeuge zu.

In drei Kategorien müssen sich unsere Fahrerteams beweisen. Die erste Prüfung: Für jede Etappe ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit vorgegeben. Wer diesem Wert am nächsten kommt, gewinnt die Wertung in dieser Kategorie. Neben dem energiesparenden Fahren ist bei den Teilnehmern auch Hirnschmalz gefragt – täglich werden Quizfragen über Südtirol gestellt. Auch in dieser Kategorie werden wir jeweils einen Tagessieger ermitteln. Letzte und wichtige Kategorie: die Energieeffizienz. Wer täglich am wenigsten Energie verbraucht, liegt am Ende in dieser Wertung vorn.

Vor dem Start der ersten Etappe am Bozener Waltherplatz konnten sich die Teilnehmer der Rallye am frühen Sonntagmorgen im Safety Park in Pfatten mit ihren Fahrzeugen vertraut machen. Hier und da war durchaus Nervosität spürbar. Viele unserer Fahrer sind noch nie ein elektrisch angetriebenes Auto gefahren. Die Teams aus 38 ADAC Mitgliedern sind froh, ein paar Runden im Safety Park drehen zu dürfen, bevor der eine das Roadbook in der Hand hält und der andere hinterm Steuer Platz nimmt.

„Fühlt sich eigentlich an wie in einem ganz normalen Auto“, erklärt Melanie Baltheiser, 24, die mit ihrem Freund Matthias Brühler, 31, angereist ist. Die E-Autos haben natürlich keine Kupplung – sie fahren sich wie Automatik-Fahrzeuge.

"Tolles Fahrgefühl": Melanie Baltheiser und Matthias Bühler sind begeistert von den E-Autos.

„Tolles Fahrgefühl“: Melanie Baltheiser und Matthias Bühler sind begeistert von den E-Autos.

Als Melanie ein paar Runden mit allen Autos gedreht hat, ist sie begeistert. „Tolles Fahrgefühl“, sagt sie. Auch ihr Freund Matthias ist begeistert. „Ich hätte nicht gedacht, dass Elektro-Autos so gut beschleunigen. Vor allem der Smart fährt sich wie ein Go-Kart“, erklärt der 31-Jährige.

Seit 15 Uhr läuft die erste Etappe – es ist die kürzeste unserer Rallye, um die Teilnehmer an die Fahrzeuge zu gewöhnen. Bis zum kommenden Donnerstag müssen Teams, Fahrzeuge und Akkus noch vier weitere Etappen absolvieren. Und dabei schwindelerregende Passhöhen überwinden. Wir melden uns morgen wieder  live von der Strecke.

Eine Antwort zu “Tag 1 – Live von der ADAC eRallye Südtirol

  1. E-Autos sind was tolles.
    Ich bin selber auf der IAA den Nissan Leaf porbe gefahren. Der beschleunigte wirklich gut und allein die Geräuschkulisse die kaum vorhanden ist war super!!
    Nur zu empfehlen

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