Auf der „Weinstraße“ nach Meran


Zwischen Weinreben und Apfelplantagen: Die Etappe „Weinstraße“ bei der ADAC eRallye.

Nach der herausfordernden Sellaronda am vergangenen Montag war am Dienstag Wellness angesagt. Denn die Strecke hatte zwar ihre Tücken, war aber flacher und fuhr sich deutlich einfacher. Die Teams starteten zum letzten Mal in Bozen und kamen an der Therme Meran an. Sie warten nun gespannt auf die Ergebnisse des Tages.

Gab den Startschuss: Thomas Kroher, Motorwelt Ressortleiter Test und Technik

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Die dritte Etappe der ADAC eRallye nennt sich „Weinstraße“, eine Strecke entlang vieler Weinhänge und Apfelplantagen. Bei Alois Lageder machte die eRallye vor der Wertung der Durchschnittsgeschwindigkeit einen Zwischenstopp. Lageder ist der vielleicht berühmteste Weinproduzent der Gegend, da er nach biodynamisch-ökologischen Prinzipien weltberühmten Wein produziert. „Ökologische Landwirtschaft und eine umweltbewusste Rallye – das passt doch zusammen“, sagt Lageder, als ihn die eRallye-Teilnehmer auf seinem Gut besuchen.

Ab dem Weingut begann heute die Gleichmäßigkeitsprüfung, die kurz vor der Therme Meran endete. Hier stehen die Fahrzeuge wieder an den Ladestationen. Die Gesamtstrecke war 93,3 Kilometer lang. Die heutige Vorgabe der Durchschnittsgeschwindigkeit: 45 Kilometer pro Stunde.

Mathias Müller und Bianca Liebscher überraschte, dass die Etappe „Weinstraße“ ein wenig anspruchsvoller war als gedacht.

„Traktoren, einige Serpentinen, schwierige Routenführung – ich glaube, fast niemand hat sich dem Schnitt so gut genähert wie gestern. Wir sind ungefähr 41 Kilometer im Schnitt gefahren“, sagt Bianca Liebscher, die zusammen mit ihrem Freund Mathias Müller einen Nissan Leaf fuhr.

Spannend bleibt, ob sich die Tagessieger von Montag (Team Brauchle/Pulter) weiter absetzen oder zumindest in der Spitzengruppe behaupten können. Alle eRallye-Teams warten auf den nächsten Morgen und entspannen sich vorerst im Hotel und in der Therme.

Die Meraner am Thermenplatz sind genauso neugierig auf die ersten serienmäßigen Elektrofahrzeuge wie die Bozener. Sie nähern sich den Fahrzeugen, schauen sie sich genau an, notieren sich die Werte, stellen Fragen: Wie viel kostet so ein E-Auto, wie viel Reichweite hat es?

Am heutigen Mittwoch fahren die Teams die vierte und vorletzte Etappe der ADAC eRallye, die „König Ortler.“ Sie ist 93,3 Kilometer lang. Die durchschnittliche Geschwindigkeitsvorgabe der Strecke: 48 Kilometer pro Stunde.

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