Nachfrage nach E-Autos bleibt überschaubar


Daimler, Nissan und Ford forschen künftig gemeinsam

Daimler, Nissan und Ford forschen künftig gemeinsam in Sachen Wasserstoffantrieb.

Die Zahl der Neuzulassungen von E-Autos stagniert auf niedrigem Niveau, obwohl mittlerweile mehrere neue Modelle auf dem Markt sind. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden von Januar bis September 2012 nur 2023 rein elektrisch angetriebene Pkw verkauft.

Das entspricht einem Marktanteil von 0,09 Prozent. Die Zahl der verkauften Hybridmodelle liegt bei 15.771 Neuzulassungen. Mit dieser Bestandsaufnahme rückt das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung, die bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen sehen will, in weite Ferne. 

Wie die Brennstoffzelle der Zukunft funktionieren soll, darüber wollen sich die Autobauer Daimler, Nissan und Ford künftig gemeinsam Gedanken machen. Das berichtet „auto, motor und sport“ mit Berufung auf Daimler-Kreise. Vorbild ist offenbar die Allianz von BMW und Toyota.

9 Antworten zu “Nachfrage nach E-Autos bleibt überschaubar

  1. Es ist kein Wunder, dass in Deutschland so wenig geht, weil die Autoindustrie die Elektroautos gar nicht verkaufen WOLLEN! Hier fehlt es an Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Autos selbst sind besser als jeder Verbrenner, das weiß ich aus täglicher Erfahrung.

    Kosten? Der Fahrkomfort der Elektroautos liegt weit über den Verbrennern, also darf es anfangs ruhig auch was kosten – was aber auch schon nicht mehr das Thema ist, der Twizy fängt bei 7000 Euro an. Die Oberklasse endet beim Tesla S (80000 €), da ist also für jeden was dabei.

  2. Für die E-Mobilität in Deutschland sind vorrangig die Kunden von Audi,BMW,Mercedes, Porsche und VW interessant. Leider bietet keiner dieser Firma derzeit so etwas an. Die Kunden der anderen Hersteller sind meist sehr preissensitiv und sind deshalb gegenüber der E-Mobilität derzeit nicht sehr aufgeschlossen. Kein Wunder also dass in Deutschland derzeit nichts vorangeht.

    • Also irgendwie erschliesst sich mir nicht wirklich, was Sie zum Ausdruck bringen wollen…
      Das mit den „grossen 5“ hier ist ja wohl jedem klar. Und leider wird es (wie gesagt) auch keine Zuschüsse geben, solange die einzigen halbwegs erschwinglichen nicht aus D kommen.
      Aber „preissensitiv“ sind doch auch die Käufer der „grossen 5“. Die Anderen haben schon den Tesla (naja, oder eben den AlibiAmpera)…😉

      Prinzipiell sind wirklich preissensitive Käufer GANZ BESONDERS interessiert an E-Mobilität! Nur leider sind eben die aktuellen Angebote ABSOLUT REALITÄTSFREMD!

      Der Grund, WARUM „in Deutschland derzeit nichts vorangeht“ ist eine absichtlich verzerrte Preispolitik v.a. „unserer grossen 5“!

      • Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es in der Stammkundschaft von Mercedes, Audi, BMW und VW durchaus Käufer gibt die 50.000 Euro oder mehr ausgeben. Genau solche Käufer braucht die E-Mobilität derzeit. Ein Opel-Kunde der bisher immer für 20.000 Euro eingekauft hat kann es sich schlichtweg nicht leisten einen Ampera für mehr als das doppelte anzuschaffen.

    • Bernhard Liesenkötter

      Also: Smart = Mercedes! (Man sieht’s doch auch am Preis: „Halbes Auto“ zum doppelten Preis).
      Und trotzdem bin ich Smart-Fahrer.
      Und bekomme in 10 Tagen meinen Ektro-Smart.
      Wenn jemand – bei deer Reklame seit einem Jahr – verpennt hat, dieses erste deutsche E-Auto zu bestellen, ist er selber schuld …

      • Halbes Auto zum doppelten Preis…
        Genau da liegt das Problem beim Smart. Der ist eigentlich schon mit Verbrenner zu teuer für seine Größe. Ein reines Stadtmobil, was unabhängig von der Antriebsart eher ein Nischenprodukt ist. Immerhin füllt er die Lücke zwischen Twizzy und Zoe.

  3. Ich sehe das auch so, das Angebot ist mehr als spärlich. Einzig Toyota bietet eine Palette an Hybriden. Wer bei seinem Lieblingshersteller kein eAuto findet, wird kaum umsteigen. Ich habe es dennoch getan und bin mit dem Peugeot iOn extrem zufrieden. Aus den Zahlen also etwas herauslesen zu wollen, ist blanker Unsinn. Klar: im Moment kaufen Enthusiasten und Menschen, die denken und/oder rechnen können. Die anderen verbrennen halt weiterhin Benzin und Diesel uns stehen auf „Ersatzteile“…selber Schuld!

  4. „Angebot an E-Autos bleibt überschaubar“ müsste eigentlich die Überschrift lauten. Wieviele „gute“ Angebote gibt es denn? Sogar wenn man den Preis außen vor lässt, kann man die an einer Hand abzählen. Wenn man bedenkt, dass es in D keinerlei Zuschüsse gibt, sind die Zahlen doch garnicht so schlecht.
    Der Markt wird nächstes Jahr mit ZOE, E-Golf und E-Focus schon anziehen. Hoffen wir, dass die Hersteller keinen Rückzieher machen, weil angeblich keine Nachfrage besteht. Die Nachfrage ist da, es fehlen lediglich vernünftige und bezahlbare Angebote.

    • Zuschüsse wirds hier erst geben, wenn (bzw. falls…) sich die deutschen Automobilhersteller dazu bequemen werden, statt „Studien“ und Blödsinn endlich alltagstaugliche und bezahlbare eAutos zu bauen.
      Die bauen aber lieber sündteure „Prototypen“, um eine Rechtfertigung für völlig überzogene Preise zu bekommen. Siehe Smart: die e-Version DOPPELT so teuer wie der Verbrenner?
      Klar, weil man ja auch die „Entwicklungskosten“ (= Studien und Prototypen!) mitbezahlen muss, die recht geschickt natürlich NUR so umgelegt werden, dass unterm Strich rauskommt: eAutos kauft ja Keiner…

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