Ökoambition trifft Luxuskarosse


Bislang war es nur ein Gerücht, doch nun ist es offiziell: General Motors bestätigte, dass der Cadillac ELR ab Herbst 2013 in Serie produziert werden soll. 

Das Design des neuen Cadillac wird sich äußerlich nach dem Konzept des Cadillac Converj richten: Markant, elegant, sportlich.

Hierfür investiert der Konzern rund 27 Millionen Euro in das Werk, in dem auch der Chevy Volt gefertigt wird. Es ist zwar noch nicht abschließend geklärt, wie der Antrieb des neuen Luxus-Plug-in-Hybrids aussehen wird, es ist aber mit einer Weiterentwicklung des Triebstranges des Chevrolet Volt zu rechnen. Mit diesem lassen sich derzeit 38 Meilen (61 Kilometer) aus rein elektronischem Antrieb zurücklegen, bevor ein kleiner Benzingenerator anspringt und den Elektromotor des Fahrzeugs mit Energie speist.

Was das Design betrifft, orientiert sich GM klar an dem im Jahr 2009 vorgestellten Konzeptauto Cadillac Converj, dessen markanter, charakteristischer „Look“ viel Begeisterung auslöste. Seine glatten, scharfen Linien ermöglichen dem ELR einen geringen Luftwiderstand. Signifikante Merkmale des Cadillac sind außerdem der dramatische Kühlergrill, die juwelenähnlichen Scheinwerfer und die vertikalen Rückleuchten.

Mit der Marke Cadillac möchte GM in direkte Konkurrenz mit deutschen Luxusmarken wie BMW oder Mercedes-Benz treten. Das Motto: leistungsorientierte, technikgeladene Fahrzeuge mit gewagtem Design. Ob GMs neues zweitüriges Coupé auch in Europa verkauft wird, und wie viel der Wagen kosten wird, ist bislang noch nicht bekannt.

5 Antworten zu “Ökoambition trifft Luxuskarosse

  1. Bei einem Stromer ist der Range-Extender wie eine Orientierungsmarke,

    welche wir beim Segeln an den Bug unseres eigenen Schiffes genagelt

    haben.

  2. Hallo Willi,

    leider verstehe ich Deinen Beitrag nicht so ganz… Ampera hat ja mit dem preisgünstigen „Einfachkeitsprinzip“ (alltagtaugliche elektrische Reichweite und kleiner Range-Extender) ja leider recht wenig zu tun. Ein EXTRA (= TEUER) entwickeltes Getriebe, um 2 E- und einen „normalen“ Motor GEMEINSAM an einen Antriebsstrang zu schalten ist nichts mehr als Spielerei auf Kosten von ALLTAGSTAUGLICHEN Fahrzeugen!

    Beim Volt bin ich mir nicht sicher, einerseits heisst es „Durch die Nutzung eines kleinen Verbrennungsmotors, der einen Generator antreibt, der die Akkus lädt, kann die Reichweite des Fahrzeugs um ca. 500 km vergrößert werden.“.
    Andererseits schreibt auch Wiki: „Der in Europa ebenfalls seit November 2011 erhältliche Opel Ampera ist mit dem Chevrolet Volt technisch identisch.“

    Leider hab ich momentan nicht die Zeit, den Wiki-Artikel zu korrigieren…

  3. Tolles Design, Tolle Technik, Range-Extender: So sieht die Zukunft aus.

  4. Na also, DIE habens wenigstens verstanden:
    60km Reichweite und ein kleiner Range-Extender!
    Mehr brauchts nicht.

    • Jaaaaaaaaa,
      allerdings beim Chevy Volt!
      Und der soll angeblich baugleich mit Opel Ampera sein. Und der wiederum soll 80 km weit fahren können?

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