Optimistische Plän-E von Nissan-Renault


Der Renault Zoé erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h und hat eine Reichweite von 210 Kilometern.

Die Ziele der Bundesregierung in puncto Elektromobilität sind ambitioniert: Rund 1 Million E-Fahrzeuge sollen 2020 auf den Straßen sein. Doch viele Experten zweifeln inzwischen an dieser Zahl, da noch viele technische Herausforderungen zu überwinden sind, ehe sich rein elektrisch angetriebene Autos am Markt durchsetzen werden.

Seien es die geringe Reichweite, die langen Ladezeiten der Akkus oder der hohe Anschaffungspreis: Prognosen zufolge werden bis 2020 wohl nur annähernd 600.000 Elektroautos auf den deutschen Straßen unterwegs sein.

Optimistischer sind da die Zukunftspläne von Nissan-Renault. Das ursprüngliche Ziel, bis 2015 weltweit 500.000 Elektroautos zu verkaufen, wurde nun von Hideaki Watanabe, dem leitenden Direktor der Zero-Emissions-Fahrzeuge, nach oben korrigiert. Auf dem Pariser Autosalon verkündete er, dass auf Grund des expandierenden Marktes der grünen E-Vehikel Verkaufszahlen von rund 1,5 Millionen bis 2016 zu erwarten seien.

Großer Hoffnungsträger der Renault-Nissan-Allianz: der neue Renault Zoé. 20.600 Euro soll er kosten, die Batteriemiete von 79 Euro kommt monatlich hinzu. Die Liste der Reservierungen ist zwar lang, trotzdem scheinen die Pläne des Herstellers ein wenig hochgegriffen.

3 Antworten zu “Optimistische Plän-E von Nissan-Renault

  1. Jetzt gib es ja schon einige E-Fahrzeuge von Renault, wie ist deren Qualität? Insbesonders interessiert mich Rost und Verschleiß. Der Akku ist ja wegen dem Leasing außen vor.

  2. … die Bundesregierung hat schon recht, wenn sie 1 Million Elektrofahrzeuge
    bis 2020 sehen möchte.
    Da die E-Fahrräder, Pedelecs, E-Scooter, E-Moppedds und, und … auch Elektrofahrzeuge sind, wird das Ziel des 1 Millionsten E-Fahrzeuges sicherlich schon vorfristig erreicht sein, evtl. schon im nächsten Jahr.
    Die zweistelligen Steigerungsraten im Verkauf der o.g. zweirädrigen E-Fahrzeuge beweisen dies anschaulich.
    Also nicht „Elektrofahrzeuge“ auf „Elektroautos“ reduzieren – das steht so nicht drin und ist sicherlich das „Hintertürchen“ um doch Vollzug melden zu können. Der ADAC ist ja leider auch nur der Vertreter der „Automobilisten“ …
    Aber Spaß beseite – mir reichen 100km täglicher Fahrbereich, nachts schlafe ich gern länger als 6 Stunden, lasse dabei das Auto mit Nachtstrom laden (Schnelladung gib`s auch schon – für die 45 Minuten Büroschläfer), und unsere zwei E-Saxos (98.000km, fast schon „Youngtimer) haben meine Familie noch immer dahin gebracht, wo wir hinwollten.
    Es ist sicherlich eine Frage wie z.Bsp.“was kann denn das Akkuauto ?“. Wenn man die so beantwortet “ Es iss halt nur ein Kurzstreckenfahrzeug …“ kommt man der Wahrheit ganz kuschelig nahe. Eine „Eierlegende Wollmilchsau“ kann das nicht werden.
    Und für die „Langstrecke“ gibts bei uns den Zweitwagen – ein Dieselschweinchen.
    Wo sind also die Probleme – die liegen meiner Meinung nach in der Kommunikation, in den überzogenen Anforderungen und im Unwillen der Fahrzeugbauer und Patentinhaber solche Autos erschwinglich herzustellen …
    An der Technik, der Ladeinfrastruktur, den Steckern und den anderen „vorgeschobenen“ Problemchen kanns nicht liegen, die sind seit Mitte der 90 Jahre praktisch gelöst … siehe z.Bsp französische E-Autos, E-Mobilität
    in der „Musterregion“ La-Rochelle … ja das könnte man noch etwas fortsetzen.
    Oder sind wir als Deutsche schon so erstarrt und unflexibel, daß wir mit solchen „beschränkten“ technischen Lösungen nicht glücklich werden können, obwohl sie viele Vorteile bieten ?

  3. Das Planziel zu verdreifachen aufgrund von was ? Verkaufszahlen ?
    Hier scheint Renault die selbe Strategie zu verfolgen wie GM: Extrem hohe Verkaufszahlen proklamieren, den Listenpreis aufgrund der hohen erwarteten Stückzahl drücken und hinterher feststellen, dass die hoch gesteckten Ziele zu Ambitioniert waren.
    Die Alternative wäre die Planziele zu reduzieren, den Preis aufgrund der geringen Stückzahlen anzuheben und letztendlich dann noch deutlich weniger zu verkaufen. Variante 1 ist mir da schon sympathischer wenn auch zu Lasten der Ertragslage von Renault (kurz-/mittelfristig). Langfristig kann sich die Strategie dennoch auszahlen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s