Smart bringt Elektroroller auf den Markt


Smart komplettiert seine Palette an Elektrofahrzeugen. Die Daimler-Tochter hat nach langer Suche einen Kooperationspartner für ihren Elektroroller gefunden: den Rollerbauer Vectrix. Interessierte Käufer müssen sich allerdings noch bis 2014 gedulden.

Ab 2014 im Handel: Smarts smarter E-Roller

Ab 2014 im Handel: Smarts smarter E-Roller neben dem bereits erhältlichen E-Fahrrad.

Nach Angaben der „Stuttgarter Zeitung“ ist der Autohersteller Smart nun bei Vectrix fündig geworden: Der Rollerbauer soll die E-Scooter für die schwäbische Smart-Tochter produzieren. Preise sind noch nicht bekannt. Zum Vergleich: Die E-Scooter im Programm von Vectrix kosten zwischen 4000 und 12.000 Euro.

Vectrix ist ursprünglich eine US-amerikanische Firma, die im November 2009 vom asiatischen Batteriehersteller Gold Peak übernommen wurde. Die Konzernzentrale sowie die Forschungs- und Entwicklungsabteilung befinden sich nach wie vor in den USA. Produziert werden werden die Elektroroller im polnischen Breslau.

Die Studie eines E-Scooters hatte Smart bereits auf dem Pariser Autosalon 2010 präsentiert. Damals hatten die Schwaben neben dem Roller auch ein Elektrofahrrad und einen Smart mit Elektromotor gezeigt. Das Fahrrad ist bereits seit Frühling 2012 erhältlich. Smart kooperiert dabei mit dem deutschen E-Bike-Bauer Grace. Auch das Elektroauto, der Smart electric drive, wird seit diesem Jahr in Serie produziert. Privatkunden konnten ihn seit Anfang 2012 bestellen. Einige erste Exemplare werden seit Herbst ausgeliefert, der Großteil folgt aber im kommenden Jahr.

In einer früheren Fassung des Artikels hieß es, Privatkunden könnten den Smart electric drive erst 2013 kaufen.

4 Antworten zu “Smart bringt Elektroroller auf den Markt

  1. Bei der Eleketromobilität wie auch bei Alternativenergien umfassen die Berichte kaum je eine kritische Analyse. Beim Roller ist es zumindest wichtig zu wissen wieviel Stauraum vorhanden (Helm, kleiner Einkauf) und wie hoch die Reichweite ist. Außerdem ist eine Risikoübernahme im Bezug auf den teuren Akku durch den Anbieter nötig.Am besten wäre eine Kooperation mit einem Energieversorger. Schlussendlich macht das Angebot nur einen Unterschied zu einem Marketing-Auftritt wenn Zweitakter in Städten zuesrt für die Nacht und dann ganz verschwinden weil die Lärm und Emissionsgrenzwerte hinunter gesetzt werden.

  2. Schön langsam nervts dann doch, wenn hier laufend über irgendwelche eFahrzeuge berichtet wird, die „irgendwann“ auf den Markt kommen sollen und dann fast immer doch nicht zu kaufen sind.

  3. Der letzte Satz ist aber eine seltsame Meldung…
    Ich BIN ein Privatkunde; und ich habe bereits meinen Smart ed gekauft und schon seit Oktober zugelassen.
    Elektroroller sind natürlich auch etwas sinnvolles, aber die Elektroautos sollten nicht dauernd so kleingeredet oder gebremst werden, sonst klappt das mit der Energiewende nie (Elektroautos sind sparsam und können die zukünftigen Netzschwankungen ausgleichen helfen).

    • ADAC Motorwelt Blog-Team (tn)

      Sehr geehrter vonGestern,

      vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert.

      Beste Grüße
      Ihr ADAC Blog-Team

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