Passt er oder passt er nicht? Beim Stecker für Elektroautos herrscht nach wie vor Wirrwarr


Fotolia_22435883_SEin Adapter hier, ein Adapter da. Wenn es um den passenden Stromanschluss geht, sieht der Alltag heutiger Elektroauto-Fahrer eher chaotisch aus. Dr. Jens Gayko, zuständiger Experte in der deutschen Normenkommision DKE, erklärt, warum das noch immer so ist, welcher Standard sich vermutlich durchsetzen wird und was man beim Anschluss zu Hause unbedingt beachten sollte.

Behält den Durchblick bei den Stecker-Lösungen: Jens Gayko

Jens Gayko

Herr Gayko, wer sich ein Elektroauto zulegt, möchte überall laden können: zu Hause, am Arbeitsplatz und auch an der öffentlichen Ladesäule. Der dafür notwendige einheitliche Standardstecker ist aber immer noch nicht da. Offenbar geht es bei der Normierung nur sehr schleppend voran.

Da muss ich widersprechen. Denn es sind zwei Aspekte zu berücksichtigen. Der eine Aspekt ist die Festlegung einer allgemeinen Norm für den Stecker, damit es ein sicheres Produkt gibt. Der andere Aspekt ist, dass eine Vereinheitlichung stattfinden soll. Und bei dem zweiten Aspekt haben wir in der Tat eine unglückliche Situation in Europa. In Teil II der Norm sind mehrere Typen von möglichen Steckern beschrieben, weil man sich auf internationaler Ebene nicht einigen konnte. In Deutschland und den meisten europäischen Ländern besteht Konsens, den sogenannten Typ II zu verwenden. Leider wird in Frankreich eine andere Lösung bevorzugt.

Das ist der Stecker Typ 1. Im Gebrauch bei  japanischen und amerikanischen Elektroautos. (Foto: Yazaki)

Stecker Typ I: Im Gebrauch bei Elektroautos aus Japan und den USA. (Foto: Yazaki)

Genau das Problem treibt die Leute um: Je nachdem welches Elektroauto ich fahre, habe ich diesen oder jenen Stecker. Wie viele Steckerlösungen sind denn momentan auf dem Markt zu finden?

Weltweit sechs oder sieben Stück. Aber die sind nicht alle von Belang. Um das Problem zu beschreiben, muss man zunächst unterscheiden zwischen Anschlüssen zum Wechselstrom-Laden und Anschlüssen zum Gleichstrom-Laden. Beim Wechselstrom-Laden sehen wir in Deutschland vor allem den sogenannten Typ I und den Typ II am Fahrzeug verbaut. Und dann gibt es noch Tesla als Sonderfall. Der Steckertyp I wird vor allem von den japanischen und amerikanischen Firmen bevorzugt. Der Typ I unterstützt nur das einphasige Laden, wie in Japan und in den USA üblich.

Stecker Typ 2: Der sollte sich in Deutschland als Standard durchsetzen. (Foto: Mennekes)

Typ II: Von deutschen Herstellern favorisierte Lösung beim Laden mit Wechselstrom. (Foto: Mennekes)

Typ II unterstützt das ein- und das dreiphasige Laden, mit dem deutlich höhere Ladeleistungen und kürzere Ladezeiten möglich sind. Typ II wurde speziell von den Deutschen, aber auch mit Unterstützung der anderen europäischen Hersteller in die Normung eingeführt. Für Japan oder die USA macht die Möglichkeit zum dreiphasigen Laden keinen Sinn, weil die Hausinstallationen dort nur einphasig ausgelegt sind. Das ist der Grund, warum Fahrzeuge japanischer und amerikanischer Hersteller aktuell den Typ I verwenden und das auch in Europa. Immerhin gibt es in Europa eine Vereinbarung der Automobilhersteller, dass sämtliche in Europa angebotenen Fahrzeuge bis 2017 mit dem Typ-II-Stecker ausgerüstet werden. Da sind auch japanische und amerikanische Hersteller mit an Bord. Man kann also davon ausgehen, dass mittelfristig, also ab 2017/18/19 herum, in Europa fast alle Fahrzeuge den Typ II haben werden.

Jetzt haben Sie das Problem auf der Seite des Fahrzeugs beschrieben. Wie sieht es denn auf der Seite der Ladestationen aus? Ist es richtig, dass sich hier der sogenannte Combined Charging Anschluss durchsetzen wird, auf den sich die deutschen Autohersteller verständigt haben? Oder schleppen die Elektroautofahrer am Ende doch verschiedene Adapter mit sich herum?

Kabelverbindung für zu Hause: Typ 2-Stecker auf der Fahrzeugseite, Schukostecker für die Dose in der Garage. (Foto: Mennekes)

Anschluss für zu Hause: Typ-II-Stecker auf der Fahrzeugseite, Schukostecker für die Dose in der Garage. (Foto: Mennekes)

Adapter sind keine guten Lösungen, allein schon weil sie keinen Verriegelungs-mechanismus bereit stellen. Der ist beim Laden im öffentlichen Raum aber zwingend notwendig. Das Kabel soll weder geklaut werden können noch darf ein Lausbubenstreich möglich sein, indem ein Stecker rausgezogen wird und das Auto nicht auflädt. Insofern muss man sich auch auf der Infrastrukturseite auf einen sicheren und für alle praktikablen Anschluss verständigen. Für die Steckdosen von Wechselstromladestationen besteht wie gesagt noch kein europaweiter Konsens.

Infrastrukturlösung Lösung für morgen: Das Combined Charging System kann sowohl Wechsel- als auch Gleichstrom übertragen. (Foto: VW)

Infrastrukturlösung für morgen: Das Combined Charging System kann sowohl Wechsel- als auch Gleichstrom übertragen. (Foto: VW)

Für den Anschluss an Gleichstromlade-stationen hat man das sogenannte Combined Charging System vorgestellt. Dieses System nutzt einige Teile des auf dem Typ-II- Stecker basierenden Wechselstrom-Ladens, und zwar den Schutz-leiter und die Signalisierung. Die Strom führenden Kontakte sind etwas dicker und können Stromstärken bis zu 200 Ampere übertragen. Das System hat in der Tat gute Aussichten, sich durchzusetzen.

Haben all die Probleme bei der Einigung auf einen technischen Standard mit wirtschaftlichen Interessen der Hersteller zu tun?

Es sind immer wirtschaftliche Interessen dahinter.

Hängt es mit Patenten zusammen?

Nicht unbedingt mit Patenten. Es geht um den möglichen Wettbewerbsvorsprung oder um Kostenvorteile. Manchmal sogar um nur wenige Cent. Sie wissen ja, wie hart in der Autoindustrie kalkuliert wird.

Der Nissan Leaf wird mit dieser Verbindung an den Hausanschluss geliefert. (Foto: Nissan)

Der Nissan Leaf wird mit dieser Verbindung für den Hausanschluss geliefert. In der Box befindet sich  ein FI-Schutzschalter. (Foto: Nissan)

Nun zurück zur aktuell gängigen Praxis, sprich zum Aufladen in der heimischen Garage oder dem Carport. Was ist bei der Steckdose zu Hause zu beachten?

Ganz wichtig ist, dass die Hausinstallation für das Laden eines Elektroautos ausgelegt ist. Bei einem Haus, in dem seit vielen Jahren kein Elektriker mehr war, würde ich davon abraten.

Was kann schlimmstenfalls passieren?

Schlimmstenfalls kann es zu Bränden kommen. Teilweise haben wir es ja mit 60 Jahre alten Installationen zu tun, noch mit Zwei-Draht-Leitung und Stoff ummantelt. Die Steckdosen sind dann zwar auch mit 16 Ampere abgesichert, aber sie sind nicht dafür ausgelegt, viel Strom über längere Zeit zu ziehen. Beim Elektroauto bis zu acht Stunden oder mehr. Wer sich ein Elektroauto zulegt, sollte einen Elektriker rufen, der den Anschluss überprüft.

Inwiefern ist ein FI-Schutzschalter zu empfehlen?

Es gibt seit 1. Oktober dieses Jahres offizielle Installationsvorschriften, die beschreiben, was ein Elektriker machen muss, wenn er einen Stromkreis zum Laden von Elektrofahrzeugen legen soll. Und dort steht unter anderem genau drin, dass ein solcher FI-Schutzschalter zu verwenden ist.

Weiß das jeder Elektriker?

Die Fachbetriebe werden regelmäßig über die neuesten Normen informiert. Und für den Endverbraucher, den Autofahrer, erarbeiten wir gerade einen Leitfaden, was man beim Elektroauto alles beachten muss.

15 Antworten zu “Passt er oder passt er nicht? Beim Stecker für Elektroautos herrscht nach wie vor Wirrwarr

  1. Das sich die Autohersteller nicht auf einen Steckerstandart einigen können ist ein Trauerspiel. Sinnvoll wäre es wenn man z.B. über das Frauenhofer Institut einen idealen Stecker definieren würde und diesen gesetzlich vorgibt. Das größte Problem ist jedoch nicht der Stecker, da wie im Artikel angedeutet das Problem vor allem in den nicht für diesen Einsatz ausgelegten Stromanschlüssen in den Garagen und Häusern.

    • … das ist wirklich ein Trauerspiel, hier lobe ich mir den französischen Ansatz EINEN Steckertyp für alle (französischen) Hersteller vorzugeben.
      Die deutschen Normen (DIN) schreiben eine Belastbarkeit von 16A für Schukostreckdosen vor, 1,5 qmm Querschnitt – und entsprechende Absicherung – das reicht für eine Dauerbelastung. Egal ob Waschmaschine/Spülmaschine/Trockner oder E-Auto. Wenn der Anschluß DIN gerecht installiert ist sollte es keine Probleme geben. Ein Problem ist die Qualität der Schukodosen. Hier geht es über Baumarktqualität (Nachlassen des Kontaktdruckes und damit Übergangswiderstände und letztendlich der Hitze/Schmelztod von Stecker und Dose) bis hin zu ordentlicher Industriequalität. Ein Ausweich ist die „CEE blau“ Dose (Wohnwagenstecker) der akzeptable Qualität zu niedrigen Preisen bietet.
      Wenn wir mit unseren E-Autos auf „Langstrecke“ unterwegs sind, müssen wir logischerweise zwischenladen um wieder in die heimische Garage zurückzufinden. In den ganzen Jahren, wo wir in Gasthäusern, Campingplätzen, Privathäusern, Tourist-Informationen geladen haben, gab es nie Probleme, wenn die Installation der DIN genügt hat.
      Ehrlich, einmal habe ich die Sicherung durchgehauen, eine alte DDR-Installation (nach TGL) war nur mit 10A abgesichert.
      Die französischen E-Oldies haben softwaremäßig eine Möglichkeit, den Ladestrom zu verringern. In der Schweiz sagt die Norm aus – „aus einer
      Steckdose kommen nur 10A“ – deswegen die Reduzierung des Ladestroms
      bei Exportautos in die Schweiz.
      Wie schon geschrieben, das E-Auto ist belastungsmäßig mit einer Waschmaschine zu vergleichen und wenn der Installateur nicht gepfuscht hat dürfte es keine Probleme geben – es seie denn der Installateur war vor 70 Jahren letztmalig im Haus und ist heute schon lange in Rente …

  2. Pingback: Presseschau am Dienstag: Künstliche Fahrgeräusche; Steckerchaos; Haus als Tankstelle und Merkels Pläne in Gefahr | Mein Elektroauto

  3. … warum muß man immer wieder etwas „Neues“ erfinden ?
    Es gibt seit Jahrzehnten ein bewährtes Steckerprogramm für den Anschluß von elektrischen Geräten, einphasig, mehrphasig für die unterschiedlichsten Belastungen.
    Das sind die sogenannten Stecker der CEE Reihe, CEE blau (einphasig, Dauerbelastung 16A – der sogenannte Campingstecker), CEE rot 3×16/32/64A Dauerbelastung, darüberhinaus gibt es dann Stecker mit höheren Belastbarkeiten im Alu Gehäuse.
    Das alles ist bekannt, wird seit Jahrzehnten in der Wirtschaft genutzt, ist dauerbelastbar, es gibt sie in den verschiedensten Schutzklasse (wir bräuchten „spritzwassergeschützt“, es kann ja mal regnen, beim Laden), sie sind europaweit zertifiziert – also warum das alles ?
    Aha – sie sollen verriegelbar sein, ja dann schaut mal auf die älteren Ladesäulen oder Systeme wie „P&C“, wo sich hinter verriegelbaren Türen die Steckdosen befinden – die Konstruktion liegt schon seit Jahrzehnten im Schreibtisch.
    Aber mit neuen Steckern kann man sehr viel Geld abknöpfen, die neuen Steckverbinder kosten das 20 bis 40 fache des Preises der CEE Reihe.
    Ich erfinde ja auch keine neuen Stecker um die Waschmaschine, die Spülmaschine oder den Trockner anzustecken.
    Kabel mit Gewebe- oder Teerisolatioisolation gab es in den 30 igern, heute käme jeder normale Mensch nicht auf die Idee an solche Kabel eine Waschmaschine oder ein E-Auto zum Laden anzuschließen,
    Die Belastbarkeit ist ähnlich, Haushaltgerät 16A, E-Autolader 14A (bei mir)
    Wir laden unsere beiden Elektrokarren in der Garage an einer Standardinstallation, mit Schukosteckern (zugelassen für 16A – aber nicht aus dem Baumarkt !), die Vernunft und technisches Verständnis muß natürlich walten, also F/I Schalter, 16A Sicherung, Schaltuhr (Nachtstrom ist billiger), KWh Zähler (zur Akkuüberwachung und um einen Überblick über die Kosten zu bekommen) und Ladestromanzeige über ein A-Meter,
    alles auf Hutschine …
    Das geht seit 2007 so – ist zuverlässig, morgens sind die E-Oldies geladen und es kann losgehen – und die gewonnenen Daten muß und will ich nicht weitersagen
    Keine Datenübertragung, keine App`s (wird da nicht wie bei den neuen E-Autos z.Bsp. der Km-Stand mit übertragen – man könnte da orakeln und eine Zukunftsoption zu einem „Mineralölsteueräquivalent“ hellsehen (?).
    Also „back to the basic“ zurück zu den Quellen, und dann könnte der Spaß europaweit und vor allem kostengünstig (für die Nutzer …) werden.
    MARECHAL hat in den Neunzigern einen E-Standardfahrzeugstecker erfunden, der alles das enthält, was man jetzt als notwendig erachtet, einschließlich einer Möglichkeit zum DC-Schnelladen …
    Der wird heute noch an französischen E-Autos vandalensicher, verriegelbar angebaut und ist zukunftssicher.
    Klar, daß die Franzosen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen
    Also wird es weitergehen mit der „Kleinstaaterei/Kleinsteckerei) und in jedem E-Auto sollte dann Platz für das „Adapterköfferli“ sein.

  4. Wer es nicht glaubt, mit dem kontaktlosen Laden, der soll halt durchstromt selig werden.
    Vielleicht wird ihm einmal das Wesen der Elektrizität bei Berührung schlagartig klar.
    Toyota glaubt auch daran und Bild bildet darüber. Kabellos glücklich
    Toyota will Hybridfahrzeuge künftig kabellos über Induktion aufladen.
    http://www.autobild.de/artikel/toyota-testet-induktionsladung-fuer-e-autos-3752181.html

  5. Richtig, da kommt es auf das 1% Verlust im Luftspalt des kontaktlosen oder induktven Ladens auch nicht mehr an.
    Stecker sollen auch korridieren, da ist der Kontaktverlust noch größer.
    Wenn man die Spule von Hand aus dem Kofferaum nimmt und direkt auf die Spule im Boden legt, werden sogar 99,9 % übertragen.
    Siehe Zahnbürste, nur Handreinigung verbraucht keinen Strom, oder,
    FIGHT POLLUTION, RIDE A HORSE.
    Mit sonnigen Grüßen
    W. Herbi

  6. Pingback: electrive.net » BodenseEmobil, Amego, Toyota, Loewe, Intellan, DB.

  7. … bitte genauer nachfragen oder nachlesen.
    Die preiswertesten Steckverbinder um E-Autos sicher an das Netz anzuschließen sind die Steckverbinder der CEE Reihe, CEE blau (Campingstecker, einphasig) 16A Dauerbelastbarkeit, oder die Reihe der CEE rot (Drehstromsteckverbinder) 16/32/64A. Diese Steckverbinder sind dauerbelastbar, auch über Tage.
    Sie kosten nur ein Bruchteil ( ein Zehntel und weniger) dessen, was man für z.Bsp. die Mennecke Stecker haben will.
    Die Verrieglung und der Vandalenschutz ist auch kein Thema, man erinnere sich an ältere Ladesäulen/Ladestellen (z.Bsp Park&Charge), da sind die Dosen in einem verrieglbaren/verschließbaren Fach angebracht.
    Was ist denn auf der Fahrzeugseite ? Welches neue E-Fahrzeug hat denn da eine Vandalenschutz. Unsere E-Oldies haben eine Klappe unter der der Ladestecker durch die Zentralverrieglung abgesperrt wird, Stand 1996 (!!!).
    Alles kein Thema, da liegen Lösungen seit Jahren im Schreibtisch – nur verdienen kann man damit nichts (mehr).
    Deswegen neue Stecker, Datenverbindungen (wer weiß denn, welche Daten vom E-Auto abgerufen werden – der Kilometerstand z.Bsp. eine Vorstufe der km-abhängigen „Äquivalentmineralölsteuer „(?)) und vieles andere mehr.
    Warum sich nicht den Franzosen anschließen – die haben Wechselstrom – und Gleichstromladesteckverbinder (auch kombiniert !!!) schon seit 1995 in der Produktion ?
    Back to the basic – zurück zum einfachen, bewährten, erprobten …

    Wir laden unsere E-Autos an einer einfachen, soliden und sicheren Schukosteckdose (nicht vom Baumarkt !), natürlich abgesichert, mit F/I Schalter und Nachtstromschaltuhr (Nachtstrom ist billiger).
    Was ist denn daran besonderes, jede Waschmaschine, jeder Wäschetrockner zieht 16A aus der Schukodose, die gleichen Normen werden doch einem E-Auto Lader mit 14A Stromaufnahme genügen.
    Und 1950 (also vor 60 Jahren) gab es keine Installation mit gewebeisoliertem, „umgarntem oder geteertem“ Kabel mehr.
    Wenn der neue Herd mit Cerankochfeld angeschlossen wird, holt man ja sowieso den Elektriker, warum dann nicht für die E-Auto-Ladedose ?
    Und der erfindet auch keine neue Schnittstelle mit Datentransfer und Verrieglung.

  8. Es gibt natürlich auch Elektroautos die überhaupt keinen Stecker und auch keine Steckdose benötigen.

    Aber vielen Leuten fehlt halt noch der Überblick, bzw. der Durchblick!!!

    Armes Deutschland . . .

  9. Solange es um das Laden an der normalen Steckdose geht, halte ich die Stecker-Diskussion für sekundär. Wenn beim Auto ein entsprechendes Ladekabel dabei ist, kann ich mein Auto genauso einfach überall laden wie mein Handy oder mein Notebook. Und was nützt mir da ein (dreiphasiger) Typ-II-Stecker am Auto, wenn auf der anderen Seite des Adapters ein normaler Schukostecker ist? Wer hat schon einen Drehstromanschluss in seiner Garage?
    Anders sieht’s bei den (Gleichstrom-) Schnelllade-Tanksäulen aus: Da ist ja der Stecker (= Zapfpistole) Bestandteil der Ladesäule. Da müssten sich die Ladesäulen-Betreiber (auch im eigenen Interesse) auf einen Standard einigen, dann würde die Autoindustrie schon nachziehen. Hier könnte man sich auch Adapterlösungen gut vorstellen, denn in den 30 min an der Tanke ist die Klau-Gefahr wohl nicht so hoch …

  10. Da gabs doch vor Kurzem eine SÜNDTEURE „EU-Einigung“ betreffend der Stecker…
    DAS sollte doch STEHEN!

    Und der Rest ist einfach nur unter eMobileBashing zu verstehen…
    Wie leider „normal“ bei den sogenannten „Bericht“Erstattern…

  11. Alles Unsinn und bald überholt, spätestens nach den ersten tödlichen Stromschlägen durch abgerissene oder beschädigte Leitungen.
    Das kontaktlose oder induktive Laden wird sich durchsetzen, auf öffentlichen Ladehalten aber auch in der heimischen Garage.
    War alles schon da, bei der Elektro-Zahnbürste.
    Warum nicht gleich die Vernunftlösung vorgeben, notfalls per Gesetz, weltweit wird es auch funzen.

    • …weil man dann nicht die – wie oben im Text erwähnten – Wettbewerbsvorteile erringen kann…

      Wie sagt doch das schöne alte indianische Sprichwort: Wenn der letzte Baum gefällt, … dann werdet Ihr bemerken, daß man Geld nicht essen kann.

    • Na Huch, wolle Sie etwa damit ausdrücken, dass Strom gefährlich sein kann?
      Na bravo. Hätte sonst wohl keiner gewusst…

      „Das kontaktlose oder induktive Laden“ wird sich schon mal durchsetzen. Aber leider erst dann, wenn unsere regenerativen Energieerzeugung endlich im Überfluss produzieren wird.
      Nur zur Info: pro Minute schickt uns die Sonne soviel Energie, wie die gesamte Menschheit pro Jahr verbraucht…!

      • Kein Stecker, keine Steckdose, kein induktives Aufladen . . .

        . . . einfach solaren – Wasserstoff nutzen . . .

        Die Sonne nutzen und nicht dabei von Wirkungsgraden und

        Energieeffizienz „quasselln“ ! ! !

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