Lange Lieferzeiten: Das Warten auf den E-Smart


1301_e-smart_720x480Wer einen elektrischen Smart kaufen möchte, braucht viel Geduld. Bis zu neun Monate soll die Lieferzeit des begehrten Elektro-Flitzers betragen. Händler bangen nun um ihre Kunden.

Es ist eines der begehrtesten E-Auto-Konzepte. Seit Jahresbeginn ist es serienreif auf dem Markt, aber dennoch lässt es auf sich warten. Wer jetzt einen vollelektrischen Smart Fort Two Electric Drive kauft, kann frühestens in neun Monaten einsteigen und losfahren – so lange dauert die Lieferzeit momentan. Die Händler sind darüber genauso wenig begeistert wie die potenziellen Kunden. Sie fürchten, dass viele Interessenten sich umentscheiden und ein anderes E-Auto kaufen.

Daimler begründete die Verzögerung damit, dass die Massenproduktion einer neuen Technologie eine gewisse Anlaufzeit benötige.

Daten und Fakten

Der Smart For Two Electric Drive hat einen kräftigen E-Motor mit 75 PS und kostet in der Grundausstattung fast 19.000 Euro. Die Miete der Batterie kostet weitere 65 Euro pro Monat. Damit ist der E-Smart etwas günstiger als der elektrische Renault Zoe, der etwa 20.600 Euro kosten soll und ebenfalls auf sich warten lässt.

Die Reichweite des E-Smart beträgt bis zu 140 Kilometer. Laut Herstellerangaben ist der E-Flitzer mit dem passenden Kabel in einer Stunde komplett aufgeladen. Die Maximalgeschwindigkeit soll bei etwa 125 Kilometern pro Stunde liegen.

4 Antworten zu “Lange Lieferzeiten: Das Warten auf den E-Smart

  1. Hallo Redaktion,

    mit einem passendem Kabel allein ist die komplette Aufladung in einer Stunde nicht getan.

    Man benötigt für diesen spezielllen Ladevorgang noch einen Drehstromanschluß mit 400 Volt Spannung der für eine Ladeleistung von 22 KW ausgelegt ist.

  2. Super, Daimler!

    Erst jahrelang entwickeln (Generation 1 und 2) und dann nicht liefern können. Dazu waren riesige Subventionen nötig???

    Weltbester Autokonzern?

    Vergessen wir nicht, dass die Auslieferung aufgrund von Problemen bei der Akkuzellen-Produktion schon mal verschoben wurde.

    Zum Glück gibt es andere Hersteller und Produkte, die man sofort haben kann…

    • Speziell, wenn man sich vor Augen führt, wie lange (Dekaden…) verschiedenste Elektro-Fahrzeuge (Citystromer, Franzosen, …) schon still, heimlich und leise im Verkehrsgeschehen mitmischen…😉

  3. In der Zeitung wird gemeldet, dass Mercedes ein gutes Jahr hatte.
    Ist das der Grund, sich nicht weiter um den elektrischen Smart zu kümmern? Wahrscheinlich bringt er zu wenig Gewinn!
    Es scheint fast so, denn er ist ja längst fertig. Man konnte ihn bereits ab Juni 2012 bestellen und ich bekam ihn im Oktober (5 Monate), als ganz normaler Privatmensch. Allerdings hatte ich schon seit Mai 2011 (Kesselberg-Rennen) meinen Kaufwunsch deutlich gemacht.
    Ich bekomme keine Prozente, kann aber folgendes sagen:
    wer – so wie ich – weiß, was eine Kilowattstunde ist, hat nur Freude damit. Auch jetzt im Winter kann ich noch 110 km weit fahren. Und wie! Der Booster (beim alten Smart: „kick down“) macht Spaß und erzeugt Verblüffung.
    Manche Händler hatten sich früher nicht um den E-Smart gekümmert (habe ich leider feststellen müssen). Dann dürfen die sich aber nicht darüber wundern, dass das Geschäft so schleppend losgeht.

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