Hyundai baut erstes serienmäßiges Auto mit Brennstoffzelle


Im Zuge der anstehenden Preisverleihung „FutureAuto“ für den ix35 FCEV (Fuel Cell Electric Vehicle) in Brüssel hatte Hyundai eine Überraschung parat: Der Hersteller kann deutlich früher als geplant mit der Serienproduktion des Fahrzeugs beginnen: Noch im Januar 2013 soll es so weit sein.

Hyundai_ix35_960x640

Das erste Serienfahrzeug mit Brennstoffzelle: Der Hyundai ix35 FCEV

Als erster Hersteller baut Hyundai ein serienmäßiges Fahrzeug mit Brennstoffzelle. Zunächst möchte man bis 2015 rund 1000 Hyundai ix35 FCEV fertigen. Eigentlich war geplant, erst 2015 mit der Serienproduktion zu beginnen.

Der ix35 FCEV soll im südkoreanische Werk Ulsan produziert werden. Ab dem Jahr 2015 rollen dann laut Hyundai jährlich bis zu 10.000 Stück des kompakten SUV vom Fließband. Der koreanische Hersteller möchte das Auto zunächst als Nischenprodukt vermarkten. Auf der Homepage heißt es, man werde sich bis 2015 hauptsächlich um den kommunalen Sektor und private Flottenkunden kümmern. Es seien bereits kommunale Flottenprojekte in Dänemark und Schweden geplant.

Daten und Fakten:

Der Kompakt-SUV hat zwei Wasserstofftanks. Laut Herstellerangaben fährt der ix35 FCEV mit einer Tankladung 588 Kilometer weit. Der Brennstoffzellenspeicher leistet 100 kW (136 PS).

4 Antworten zu “Hyundai baut erstes serienmäßiges Auto mit Brennstoffzelle

  1. Den gibt’s auch als reines EV …😉
    http://www.electric-vehiclenews.com/2013/01/ac-propulsion-and-gac-group-unveil-suv.html


    … die sehen verdaechtig GLEICH aus …

    AC Propulsion, the company that developed the technology behind the Tesla Roadster, and Guangzhou Automobile Group (GAC) unveiled their Trumpchi GS5-BEV Electric Vehicle Concept at the 2013 North American International Auto Show in Detroit. Based on the internal-combustion Trumpchi GS5 SUV which was introduced in March of 2012, the new concept was jointly developed by GAC and California-based AC Propulsion.

    AC Propulsion’s Gen 3 Integrated Drive & Recharge System features a high-efficiency induction motor that delivers 225 Nm of torque and 150 kW (200 hp) of power. The Power Electronics Unit integrates the motor drive electronics and an 18 kW onboard charger, and features bi-directional power capability to enable Vehicle-to-Grid (V2G) applications. The 35 kWh Li-ion battery pack is mounted low to improve vehicle stability, and is managed by AC Propulsion’s LOM control system. The concept SUV has a driving range of 100 miles.

    AC Propulsion President Paul Carosa said, “We are delighted to work with forward-looking companies such as GAC Group that share a vision of developing environment friendly vehicles without sacrificing vehicle performance.”

  2. … und noch mal zum Thema BZ …
    http://derstandard.at/1356427821617/Lass-die-Sonne-in-den-Tank

    Wie kann etwa die Energie, die in einem sonnigen Sommer wochenlang auf die Solarpaneele trifft, effizient und kostensparend für trübe, sonnenarme Wintertage aufgehoben werden?
    Elektrochemiker Karl Mayrhofer arbeitet an der Beantwortung dieser Frage. Eine im großen Stil durchführbare Lösung des Problems sei zwar noch „Zukunftsmusik“, sagt Mayrhofer. Aber damit „vielleicht bis 2020 oder 2025“ Strom schnell und kostensparend physikalisch gespeichert werden kann, forscht der 1977 geborene Villacher am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf an Prozessen, die elektrische Energie möglichst schnell und effizient in chemische Energie um- und rückverwandeln können.

    Überschüssiger Strom soll Wasser in einem Durchflussreaktor kontinuierlich in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. Der Wasserstoff könnte dann in Tanks gelagert und bei Bedarf in Brennstoffzellen – etwa in Autos – als Energieträger verwendet werden.😉
    Das Herzstück der Umwandlungsprozesse zwischen elektrischer und chemischer Energie sind Elektrokatalysatoren. Der Wissenschafter baute in den vergangenen Jahren an seinem Düsseldorfer Institut eine Arbeitsgruppe auf, die an der Verbesserung der Technik arbeitet.

    Im Prinzip gebe es drei Probleme, die es zu lösen gilt, erklärt er.

    Zum einen erfolgt die Umwandlung noch nicht so schnell und effizient, wie das die Forscher gerne hätten. Zudem müsse man noch an der Stabilität arbeiten. Die fein verteilten Nanopartikel der Edelmetalle, an deren Oberflächen sich die Umwandlungsprozesse abspielen, laufen langfristig Gefahr, sich aufzulösen oder zusammenzuballen. Eine Brennstoffzelle in einem Auto müsse aber zumindest fünf bis zehn Jahre betrieben werden. Problem Nummer drei ist der Preis: Edelmetalle wie Platin, die zum Einsatz kommen, sind teuer. Also wollen die Forscher die Mengen verringern oder Ersatz finden. Erdöl zu verbrennen ist im Moment noch billiger.

    … oder halt direkt mit STROM fahren (sofern die Reichweite passt … wobei ab 250km die Bahn wohl generell die guenstigere Alternative darstellen kann …)

  3. Die BZ-Fahrzeuge werde wohl nur gebaut um (durch LEASING) etwas Masse zu erzeugen (damit man einen Vorwand hat dann auch ein paar H-Tanken in die Gegend zu stellen)😉

    „Der ix35 FCEV ist mit einem 136 PS leistenden Brennstoffzellenantrieb ausgerüstet, der dank der Vergrößerung der Wasserstoffspeicher auf 5,64 Kilogramm im Vergleich zu seinem Vorgänger Tucson FCEV eine Reichweite von rund 560 Kilometern realisiert. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Inzwischen ist das Fahrzeug auch wintertauglich und kann bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad gestartet werden. Die Energie wird in einer 21 kW starken Lithium-Ionen-Polymer-Batterie gespeichert.“

    Wenn da schon 21kWh Akkukapazitaet verbaut ist – wuerde es auch ohne
    die Energieverschwendungsbrennstoffzelle ein schoenes EV abgeben …

    de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft
    … 1 kg Wasserstoff kostet dennoch im Mai 2011 nur 8 Euro
    ERZEUGT AUS ERDGAS … per DAMPFREFORMATION …

    8Euro fuer 100km … + das SAUTEURE BZ-Auto (Alternativen sehen anders aus)
    bei Strom (je nach Fahrzeug) 2,50-5,00 Euro

  4. Diese Meldung gab es doch schon im Oktober auf der Hyundai-Seite.
    http://www.hyundai.de/news/page/id/165
    „Die Serienproduktion des ix35 FCEV startet Ende 2012. Geplant ist, […] ab 2013 an öffentliche Institutionen als auch Unternehmen mit Fuhrpark zu verleasen.“
    Oder mit anderen Worten: Das Ding ist (noch) viel zu teuer!
    Viele andere Hersteller bieten auch schon Wasserstoff-Autos zum Leasen an (z.B. Mercedes B-Klasse, oder GM/Opel HydroGen4), der Unterschied dürfte höchstens in der höheren Stückzahl liegen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s