Kia: Die Kraft einer Überraschung


PI-VR GmbH vred 6.06„The Power to Suprise“. Das heißt übersetzt so etwas wie: die Kraft zu überraschen. Mit diesem Slogan versucht der südkoreanische Hersteller Kia seine Autos an den Mann – respektive die Frau – zu bringen. Synonyme für Überraschung sind laut Duden Wörter wie Erstaunen, Überrumpelung, Verblüffung, Verwunderung.  Im Fall des provo ist es Kia geglückt, leeren Werbeworten Taten folgen zu lassen. Der provo ist bislang zwar nur eine Studie, aber ein echter Hingucker und eine wirkliche Überraschung. Das Fahrzeug wird auf dem 83. Genfer Auto-Salon präsentiert, der vom 7. bis zum 17. März stattfindet.

Kias aktuelle Studie ist 3,88 Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,35 Meter hoch. Damit ist der provo wenige Zentimeter länger als der Mini von BMW. Angetrieben wird er von einem „Smart 4WD“-Hybridsystem. Das 1,6-Liter-Aggregat leistet aufgeladen 204 PS und wird von einem Elektromotor unterstützt. Der Elektroantrieb liefert bei Bedarf zusätzliche Energie an die Hinterräder, bei niedrigen Geschwindigkeiten kann das Fahrzeug auch rein elektrisch bewegt werden. Per Tastendruck kann der sogenannte „Schleich-Modus“ aktiviert werden – um zum Beispiel im Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten emissionsfrei zu fahren. Seine Energie gewinnt das regenerative System aus den Bremsvorgängen während des Normalbetriebs. Die Kraftübertragung erfolgt über ein neu entwickeltes siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe.

Kommt sportlich: Die Felge wird von einer zentralen Mutter gehalten

Kommt sportlich: Die 19-Zoll-Felge wird von einer zentralen Mutter gehalten.

Ein Clou: Die gefrästen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen sind mit einer zentralen Radmutter befestigt – ein echtes Rennsportelement. Im Innenraum dominiert Leder. Das Armaturenbrett ist nicht durch eine Zentralkonsole mit dem Boden verbunden, das gibt ein Gefühl von Größe. Ungewöhnlich und damit überraschend. So, wie viele andere Detaillösungen. Es lassen sich beispielsweise, um den Einstieg in den Fond zu erleichtern, die Rückenlehnen der Vordersitze nicht nach vorne klappen, sondern in die Mitte des Fahrzeugs schwenken. Ungewöhnlich und damit überraschend. Es bleibt zu hoffen, dass Kia den provo in die Serienproduktion gibt. Das wäre „The Power to Suprise“.

Interessanter Materialmix: Leder, Aluminium und LED-Beleuchtung. Geschaltet wird über die Schaltwippen am Lenkrad

Materialmix: Leder, Aluminium, Neopren und LED-Beleuchtung. Geschaltet wird über die Schaltwippen am Lenkrad.

2 Antworten zu “Kia: Die Kraft einer Überraschung

  1. Auf den Schleichmodus haben wir alle gewartet. Oder etwa nicht ?
    Dafür sind wir doch sicher bereit ein paar Euro mehr zu bezahlen.

  2. Na WOW: noch ne Studie!
    Anscheinend gibts da Subventionen für… offizielle und auch inoffizielle natürlich…

    DAS wäre doch ´mal einen Bericht wert, liebe ADAC:
    Wieviele Subventionen sind für solche „Studien“ wohl schon ausgegeben worden und wieviele tatsächlich verwirklicht?
    Ausser natürlich, dass die Kosten dieser „Studien“ natürlich auf die Entwicklungskosten (ev.) MARKTFÄHIGER eAutos umgelegt werden und diese damit (natüüürlich vooolllkommmen uuuunbeabsichtigterweise!!!) so verteuert werden, dass sie nicht mehr marktfähig sein können! Zur Not verpasst man dann dem eAuto eine Aluminiumkarosserie, damit wird´s garantiert unerschwinglich…

    Dazu passt leider auch hier wieder: das Wesentliche fehlt:
    Elektrische Reichweite??? (Alles unter 30km ist einfach nur lächerlich!)
    Kosten? (Alles über 20-25T ist uninteressant.)

    Egal, das unsere Grossstädte im Smog ersticken und das Erdöl erst dann wichtig werden wird, wenn fast alles verbrannt sein wird.
    Aber Haupstache: 204 PS und „Die gefrästen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen sind mit einer zentralen Radmutter befestigt …“.

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