Eine chinesisch-amerikanische Stromrakete


1304_Detroit_Electric_960x640In 3,7 Sekunden von Null auf Tempo 100, 250 km/h Spitze, 999 Stück: Der Detroit Electric SP:01 geizt nicht mit Superlativen. Als Basis für den Strom-Flitzer dient wie schon beim Tesla Roadster der Lotus Elise. Aber nicht jeder wird sich das extravagante Sportauto leisten können. 

Die chinesische Investorengruppe „Youngman Group“ belebt die Traditionsmarke Detroit Electric wieder. In einer Kleinserie soll ein elektrischer Supersportler gebaut werden, der sich mit dem Tesla Roadster messen kann. Der SP:01 wurde jüngst bei der New York Auto Show vorgestellt.

Mit 1070 Kilogramm ist der strombetriebene Sportwagen auffallend leicht.  Der 200-PS-starke (150 kW) Detroit Electric SP:01 soll laut Herstellerangaben  in nur 3,7 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen – schneller als der Mercedes SLS AMG Electric Drive, der über die sagenhafte Kraft von 740 PS verfügt.

Die Reichweite beträgt bis zu 300 Kilometer. Mit dem Schnelladesystem „Powerback 350“ soll der SP:01 in 4,5 Stunden wieder vollgeladen sein. Zwei Lithium-Polymer-Pakete liefern die Energie, zusammen haben sie eine Kapazität von 37 Kilowattstunden.

Per Smartphone oder Tablet-Computer kann der Fahrer den Ladestand abfragen, die Klimaanlage bedienen und den Standort des Fahrzeugs bestimmen: Bei einem Stückpreis von etwas mehr als 100.000 Euro (135.000 US-Dollar) kein schlechtes Feature, denn falls der außergewöhnliche Sportwagen mal gestohlen werden sollte, kann man ihn so vielleicht wieder finden.

Der Zweisitzer ist mit 1,12 Metern gerade mal hüfthoch: Allzu großen Fahrern könnte daher die Kopffreiheit fehlen.

Ab August 2013 ist die Fertigung des Elektro-Sportlers im US-amerikanischen Michigan geplant. Die Investoren kündigten an, ab 2014 auch zwei zusätzliche Hochleistungsversionen des Fahrzeugs anzubieten, ohne jedoch Details zu nennen.

Mehr Info bekommen Sie auf der Homepage von Detroit Electric.

3 Antworten zu “Eine chinesisch-amerikanische Stromrakete

  1. Was mir weniger gefällt, dass der SP:01 weniger Akku hat, dafür aber mehr kostet und auch noch 5 Jahre später kommt als der Tesla Roadster…

  2. Luxus! Und was kommt dann?
    Der haut mich nicht mehr vom Hocker, selbst wenn er in Lichtgeschwindigkeit abgehen würde.

  3. Kann mir mal vielleicht Irgendjemand erklären, warum (angeblich) das Geld fehlt, um ALLTAGSTAUGLICHE und VERKAUFBARE eAutos zu bauen, aber solche vollkommen überflüssigen SuperWahnsinnsMegaBonzenSchleudern werden uns fast täglich um die Ohren gehauen???

    Übrigens, apropos Lotus-Replik: vor ca. 30 Jahren gab es mal den „Lotus Super Solaris“ als eFahrzeug (mit ca. einem Drittel der Leistung und der Hälfte an Reichweite)… kostete grad mal 20T DM… Aber soviel kostet ja bei dem Ding hier wohl schon ein Radsatz…

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