Fisker vor der Pleite


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Fisker Automotive, der Hersteller der sportlichen Elektro-Limousine Karma, steht offensichtlich vor der Insolvenz. Laut einem Bericht der New York Times hat das kalifornische Unternehmen rund drei Viertel seiner 200 Mitarbeiter entlassen. Verhandlungen mit dem chinesischen Autobauer Geely über einen Einstieg seien gescheitert.

Technik und Aussehen des 2011 präsentierten Karma hatten viel Aufsehen erregt. Doch für gut 100.000 Euro fand der luxuriöse Viertürer bisher nur knapp 2000 Käufer. Dazu trafen das Start-up-Unternehmen mehrere schwere Rückschläge: Im Oktober 2012 zerstörte Hurrican Sandy 320 auslieferungsfertige Karmas im Wert von knapp 25 Millionen Euro. Im November meldete Batterielieferant A123 Konkurs an. Seitdem stand die Produktion des Karma still. Die US-Regierung stoppte den Großteil eines zugesagten Kredits über 529 Millionen Dollar (ca. 410 Millionen Euro), weil Fisker nicht genügend Karmas verkaufte und das angekündigte günstigere Modell Atlantic nicht auf den Markt brachte.

Erst Mitte März dieses Jahres hatte Mitgründer und Namensgeber Henrik Fisker seinen Posten als Verwaltungsratsvorsitzender aufgegeben und das Unternehmen verlassen. Als Grund gab er Meinungsverschiedenheiten mit dem Management an.

Entscheiden könnte sich das Schicksal der Firma am 24. April 2013. Für diesen Tag hat der amerikanische Kongress eine Anhörung anberaumt, bei der über die Auszahlung des eingefrorenen Kredits an Fisker verhandelt wird.

Eine Antwort zu “Fisker vor der Pleite

  1. Und wieder geht ein Traum zugrunde.

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