Weltpremiere: Porsche zeigt Panamera Plug-in-Hybrid in Shanghai


Panamera S E-Hybrid: Sportlicher und luxuriöser Gran Turismo mit Plug-In Hybridantrieb.

Panamera S E-Hybrid: Sportlicher und luxuriöser Gran Turismo mit Plug-in-Hybridantrieb.

Die zweite Generation des Porsche Panamera hält eine Überraschung bereit. Bei der Vorstellung auf der Messe „Auto Shanghai 2013“ hing eines der Panamera-Modelle an der Steckdose. Es ist zwar kein rein elektrisch betriebenes Modell, aber ein Plug-in-Hybrid mit beachtlicher Leistung und sehr geringem Verbrauch.

Porsche zeigt mit dem neuen Panamera-Modell in Shanghai eine Weltneuheit. Der Panamera S E-Hybrid ist der erste Sportwagen der Luxusklasse, der als Plug-in-Hybrid debütiert.  Dass Porsche dieses Modell ausgerechnet auf der chinesischen Messe „Auto Shanghai 2013“ (21. bis 29. April) vorstellt, ist kein Zufall. Denn China ist für den Zuffenhausener Hersteller ein wichtiger Zukunftsmarkt. Etwa jeder dritte Panamera wurde 2012 bereits in China verkauft.

Daten und Fakten:

Der Panamera Plug-in-Hybrid verfügt über eine Systemleistung von 306 kW (416 PS) und beschleunigt in 5,5 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 270 km/h. Laut Hersteller verbraucht er nur 3,1 Liter auf 100 Kilometer. Der CO2-Ausstoß liegt angeblich bei 71 Gramm pro Kilometer. Die Luxus-Sportlimousine Panamera S E-Hybrid hat eine rein elektrische Reichweite von bis zu 36 Kilometern und fährt dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.

Für den Antrieb sorgt eine neu entwickelte Lithium-Ionen-Batterie mit 9,4 kWh Energieinhalt. Sie wieder vollständig aufzuladen, soll je nach Stromquelle nur wenige Stunden dauern. Der Akku wird aber auch während der Fahrt durch Rekuperation, also zurückgewonnene Bremsenergie, geladen.

7 Antworten zu “Weltpremiere: Porsche zeigt Panamera Plug-in-Hybrid in Shanghai

  1. Ein vergleichbares Auto, der Jaguar XJ-E Plug-In Hybrid, konnte auf der 2012’er http://www.futurecarchallenge.com/ mit einem kombinierten Verbrauch von nur 19,2 kWh/100km glänzen.
    Bis zu 40km elektrisch, den Rest der 101 km (von Brighton nach London) dann mit einer 8-Gang ZF-Automatic und einem 2 Liter Turbo-Benziner (Systemleistung des 5 Meter und 2 Tonnen Koloss: über 300 PS).

    Das waren Real-World Bedingungen mit 2 Personen im Wagen; Landstrasse, Autobahn, Stadtverkehr mit Stau. OK – es wurde vorausschauend gefahren aber dahingeschlichen sind die nicht.

    Gruß
    Michael

  2. na ja, die Wahrheit wird man dann irgendwann auf „Spritmonitor.de“
    verfolgen können. Gerade beim Panamera ( wie bei allen großen Reise-PKW) bleibt der Hybrid wohl fragwürdig, besonders wenn man sich die Dieselverbräuche anschaut.
    Leider sind auf „Spritmonitor.de“ die Einträge der rein elektrischen noch kaum zu finden.

  3. Bitte auch den tatsächlichen Verbrauch des Verbrenners immer angeben, und nicht nur die komische R101-Norm, die nur für Verwirrung sorgt.
    Die Formel zur Berechnung ist z.B. bei Wiki angegeben:
    C = (De x C1 + Dav x C2)/(De + Dav)
    mit
    C = Gesamtverbrauch in l/100 km nach dieser komischen Norm, C1 = Kraftstoffverbrauch bei voll aufgeladenem Akku, C2 = Kraftstoffverbrauch bei leerem Akku, De = rein elektrische Reichweite, Dav = 25 km (angenommene durchschnittliche Strecke zwischen zwei Akkuaufladungen)
    Wenn man den Verbrennungsmotor-Verbrauch wissen will (falls der Akku leer ist und man fährt auf der Langstrecke praktisch nur mit Sprit), bleibt nur C = (25km x C2)/(De + 25km) übrig, also C2 (der tatsächliche Verbrauch bei leerem Akku:
    C2 = C (25km + De) / 25km
    in diesem Fall z.B. C2 = 3,1L (25+36km)/25km = 7,564 Liter

    7,6 L auf 100 km würde ich dann nicht mehr als einen „sehr geringem Verbrauch“ bezeichnen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzyklus#Verbrauchsangaben_f.C3.BCr_Elektrohybrid-Fahrzeuge_-_ECE-Norm_R_101

    Sonst: auf einen Vergleich von diesem Panamera mit Tesla S bin ich gespannt (insbesondere auch bei den Bedingungen, die in fast allen Ländern herrschen, also Tempolimit)😀

    • ADAC Motorwelt Blog-Team

      Lieber Andi,

      vielen Dank für deine Anregung und die detaillierte Formel.

      Mit freundlichen Grüßen
      Dein ADAC Motorwelt Blog-Team

    • Danke fürs Rechnen. Aber mal ehrlich: 7,6l bei einem 2,1t-Gefährt mit der Leistung? Respekt! (wobei das wohl eher für den Rollenprüfstand gilt)

      http://www.porsche.com/germany/models/panamera/panamera-s-e-hybrid/featuresandspecs/

      Ich habe vor nicht allzulanger Zeit mal einen Bericht über Porsche(fahrer) in Frontal21 gesehen. Ich würde mal behaupten, die Fahrer, die da gezeigt wurden, interessieren sich nicht für elektrisches fahren. Es ist mir sowieso ein Rätsel wie ein Auto, das jedem Leopard-Panzer in der Lautstärke Konkurrenz machen kann, eine Straßenzulassung bekommt.

      Im allgemeinen glaube ich sowieso, dass der Verbrenner erst aussterben wird, wenn es nichts mehr zu verbrennen gibt. Viele haben sich einfach an den „Lärm“ und den „Gestank“ gewöhnt, dass sie das garnicht mehr missen wollen.
      Ich habe mich letztens mal mit 2 Motoradfahrern unterhalten und fragte, was sie von E-Motorrädern halten. „Ihh! Da tuckert nix, da vibriert nix, das ist ein totes Ding!“. Interessanterweise war die Reichweite kein Thema.

  4. Also, ich hätte lieber 2 Akkupacks und keinen Verbrenner…

  5. …nicht zu vergessen der relativ günstige Einstiegspreis von 110.000 Euro, mit dem der Panamera sicherlich breite Käuferschichten anspricht.

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