Toyotas Wasserstoff-H2 soll 480 km schaffen


Auf der Tokyo Motor Show im November soll Toyotas erstes Serienmodell mit Brennstoffzelle vorgestellt werden. Spekulationen zufolge könnte es schon 2014 bestellbar sein.

Toyotas Studie FCV-R

Toyotas Studie FCV-R

Die H2-Limousine entsteht nach dem Vorbild der Studie FCV-R, die 2011 in Tokio vorgestellt wurde. Der Preis soll sich am Tesla Model S oder einem Mittelklasse-BMW orientieren, also deutlich unter 100.000 Dollar liegen. Der Strategiechef von Toyota, Chris Hostetter, drückte das gegenüber Reportern so aus: Der H2 werde preislich in der Nähe von 50.000 Dollar liegen – „je nachdem, was Sie unter Nähe verstehen“.

Die Reichweite des Wasserstoffautos soll bei etwa 480 Kilometern liegen. Toyota war bereits mit dem Hybrid Prius auf dem Gebiet alternativer Antriebe erfolgreicher Vorreiter. Ein großer Teil der Elektronik ist dabei identisch mit der in Brennstoffzellenautos. Nur die Energie stammt statt aus einer Lithium-Ionen-Batterie aus einem elektrochemischen Prozess, bei dem Luft und Wasserstoff aufeinandertreffen. Weil dazu Edelmetalle verbaut werden, bleibt die Technologie teuer.

3 Antworten zu “Toyotas Wasserstoff-H2 soll 480 km schaffen

  1. Das Fahrzeug hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Prius. Ob das gewollt ist?
    Und zum Preis: 74.000 ist näher an 50.000 als an 100.000. Man kann sich den Preis also schon an den Fingern abzählen. Aber besser ein teurer Technologieträger als garkeiner. Ein paar Early-Adopters wird es immer geben die für Technikspielzeug viel Geld ausgeben. Oder wundert sich ernsthaft jemand, dass die neuesten 4K-Fernseher für über 10.000€ Käufer finden?

  2. Die deutschen „Premium“ Hersteller schlafen selig, produzieren und vergöttern weiterhin mit unglaublicher Arroganz ihre unnötigen, mehr als 500 PS starken Stink- und Mordgeräte. Ich hoffe, dass dieser Hochmut bald zum Fall führt und die Berreicherung der „Führungskräfte“ mit bis zu 20 Millionen Euro pro Jahr endlich ein Ende findet. BMW ist eine Ausnahme, denn die haben sich schon sehr früh mit Toyota zusammengetan – hoffentlich erreichen sie auch die Qualität von Toyota. Habe mal in der ADAC Zeitung gelesen, dass die Toyota Führungskräfte maximal 500.000 US$ pro Jahr verdienen. Davon kann man eigentlich auch sehr gut leben und ich habe nicht das Gefühl, als Käufer, diese arroganten Fatzkes zu unterstützen. Dabei stimmt auch noch das Preis-Qualitätsverhältnis, was man bei deutschen „Premium“ Produkten nicht immer behaupten kann (rostende Mercedes, Motorschäden bei Audi, VW Touran über Jahre das drittschlechteste Auto in der Pannenstatistik uvm). Hoffentlich gibts diesen Wasserstoff-Toyota bald, aber vermutlich wird die deutsche Lobby eine flächendeckende Versorgung verhindern.

  3. … und was haben deutsche/europäische Autobauer dem entgegenzusetzen?

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